Observer in the Starhouse. Oder Upsetter on the decks? The Orb veröffentlichen Anfang September ihr gemeinsam mit Lee „Scratch“ Perry eingespielte neue Album. Die verrückten Spacedub Piloten haben sich in der Zusammenarbeit mit dem im 77 Lebensjahr stehenden Soundmagier Lee Scratch Perry sicherlich einen längst unerfülbar geglaubten Traum erfüllt.
Fan-Krieg in Aachen

In Aachen haben die Hooligans der Alemannia sich einen ganz besonderen Gegner ausgesucht: Alemannia-Fans. Von Stefan Laurin und Andrej Reisin.
Eigentlich war es ein guter Tag für Alemannia Aachen: Der wirtschaftlich marode Zweitliga-Absteiger gewann mit 1-2 Anfang August das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Saarbrücken. Doch nach Abpfiff kam es zu Ausschreitungen. Dabei gingen jedoch nicht Heim- und Gästefans aufeinander los, sondern die Schlägereien fanden zischen zwei verfeindeten Gruppen innerhalb der Alemannia-Fans statt: Mitglieder der „Karlsbande Ultras“ griffen auf dem Saarbrücker Stadiongelände Mitglieder der „Aachen Ultras“ (ACU)
Feist
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Feist, Dienstag, 21. August, 19.00 Uhr, Tanzbrunnen, Köln
Der Ruhrpilot
Bochum: 2. Libertäre Medienmesse…Bo Alternativ
NRW: Grünen-Chef will Schulbeginn um neun Uhr…RP Online
NRW II: RWE-Kohlekoloss für die Energiewende…Welt
Ruhrgebiet: A40-Liveticker – Mehr Autos unterwegs, aber nur wenig Stau…Der Westen
Bochum: Westpark ist Kunstpark…Ruhr Nachrichten
Essen: IdeenPark-Video – Snowboarden auf Stoff statt auf Kunstschnee…Pottblog
Essen II: „Deichkind“ rocken den Delta Park beim MTV Mobile Beats Festival…Der Westen
Umland: Marsch der Antisemiten…Reflexion
Metzger aufgepasst: Umschulung zum Drucker nicht verpassen!

Ich habe schon immer gerne Fleisch gegessen. Auf der Pizza, dem Burger, im Döner, als Schnitzel. Alles landete unweigerlich zwischen meinen Zähnen. Seit sechs Jahren bin ich nun Veganer. Aus ethischen Gründen. Tierschutz, Klimaschutz, der Regenwald. Gründe gibt es genug. Am Geschmack lag es jedenfalls nicht. Trotzdem komme ich gut ohne Fleisch zurecht. Doch vegane Ernährung allein wird nicht das Ende der Massentierhaltung hervorrufen. Dies zu glauben, wäre naiv und ignoriert die Zusammenhänge des globalisierten Kapitalismus.
Unfassbar fasziniert bin ich daher von einem neuen 3D-Drucker, den die Amerikaner Gabor und Andras Forgacs aktuell entwickeln und tatsächlich langfristig eine Antwort auf ökologische und tierethische Fragestellungen bieten könnte. Papa und Sohn Foracs wollen Fleisch mithilfe eines 3D-Druckers herstellen.
Stephen Malkmus and the Jicks
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Stephen Malkmus and the Jicks, Montag, 20. August, 20.30 Uhr, Gebäude 9, Köln
Der Ruhrpilot
Dortmund: Warum Dortmund noch immer eine Neonazi-Hochburg ist…Der Westen
NRW: Schüler und Lehrer sind PCB-Belastung ausgesetzt…Welt
Ruhrgebiet: Die Dienstwagen der Revier-OBs – von Skoda bis Mercedes…Der Westen
Ruhrgebiet II: Vier Ermittler fürs Ruhrgebiet…Welt
Ruhrgebiet III: Europeras 1 und 2 von John Cage sind eine Satire auf die Oper…Ruhr Nachrichten
Bochum: Wo ist die einzig wahre Nudelkirche?…Bo Alternativ
Dortmund: Riesengroßes Hitler-Porträt vorm Hauptbahnhof durchgestrichen…Ruhr Nachrichten
NO MORE MAYBE – Alerta!-Bündnis Mobivideo 1.9.2012 Dortmund
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Die B3E-Story 16 – Ein gewisser Dirk Steinbrecher
Dirk Steinbrecher, weniger an kleidnerische Eleganz interessiert und nicht so eloquent wie Johannes Dittfeld, jedoch organisatorisch genau so begabt und vor allem immer noch erfolgreich im Dreieck aktiv, begann 1986 seine „Kneipenkarriere“ mit 21 Jahren im Mandragora, im Ausschank des dazugehörigen Biergartens auf dem Konrad-Adenauer-Platz. „Ich begann ein Jahr zuvor mit meinem Maschinenbau-Studium und da ich schon als Jugendlicher immer nebenbei gejobbt habe, suchte ich nach einer festen Aushilfsstelle, um meinen Eltern nicht allzu sehr auf der Tasche zu liegen. Da ich schon länger Gast im „Mandra“ war, lag es nahe dort zu arbeiten, wo man sich auch privat wohl fühlt. In die Gastronomie einzusteigen hatte ich damals nicht vor.“
Nach der ersten Sommersaison wurde ihm das Privileg zuteil, im Mandragora an der Theke zu arbeiten. Als in der Küche jemand ausfiel, sprang er auch dort ein, und langsam entdeckte er die Gastronomie für sich. Drei Jahre später leitete er für den damaligen Pächter den gesamten Biergarten mit an die 100 Mitarbeitern, meist studentische Aushilfen. Mitte der 90er gab es kaum Chancen, als Ingenieur eine Stelle zu bekommen, und so entschied er sich kurz vor Beendigung seines Studiums spontan dieses abzubrechen und bei Leo Bauer in die kaufmännische Lehre zu gehen.
Sein „Gesellenstück“ war mit Sicherheit die Wiedergeburt des Biercafés am Schauspielhaus, eine Heba-Kneipe die nicht mehr lief und für die man auch keinen Pächter fand. Bauer, pragmatisch wie er bis heute ist, sagte damals zu Steinbrecher: „Dann machen wir das eben selber“. Bis heute betreibt ein ehemaliger Mitarbeiter von Steinbrecher diese Kultur-Kneipe mit Erfolg.