…o.k., Mir, Dank für den Kommentar unter „Alte Einsichten…„.
Und ich frage frei nach Montaigne zurück: Was weiß ich? Was weiß ich wirklich? Was soll ich wissen?
Zugegeben, eigentlich wünsche auch ich mir, dass mehr ‚Wallraffiaden‚ erschienen. Und mit der ‚Enthüllung‘ bzw. besser dem ‚Zur-Sprache-Bringen‘ inhumaner Arbeitsverhältnisse hat sich Günter Wallraff so oder so sicher Verdienste erworben.
Meine Kritik aus dem Ruhrbarone-Artikel „Alte Einsichten, neu verklebt“ bleibt aber bestehen.
Sie schreiben dazu zuletzt:
‚Wallraff hat den Anspruch eines Journalisten und er ist kein erfundene-Geschichten-Erzähler.‘ Das aber berührt genau den Kern meiner Kritik: Mittlerweile müssen wir annehmen, dass Günter Wallraff durchaus auch Teile seiner Reportagen erfunden bzw. entlehnt hat, oder? (Was im Prinzip nicht schlimm wäre, wenn er selbst auch offener damit umgehen würde.)





