Pferdefleisch in Deutschland: Die besten Rezepte!

 

Leckers Pferd. Foto: © Nevit Dilmen found at Wikimedia commons Lizenz: CC
Leckeres Pferd. Foto: © Nevit Dilmen found at Wikimedia commons Lizenz: CC


Das Pferdefleisch hat Deutschland erreicht – wenn auch in schnöden Fertiggerichten. Dabei weiß man, vor allem im nördlichen Ruhrgebiet, mit  dem Pferd allerlei leckeres anzufangen. Noch immer gibt es dort Pferdemetzgereien und Restaurants, die sich auf den freundlichen  Vierbeiner spezialisiert haben.

Aber natürlich ist es sportlicher das Tier selbst zuzubereiten. Nur welches Rezept nimmt man? Der Klassiker ist der Sauerbraten. Gut, dauert ein wenig länger weil das Pferd erst eingelegt werden muss, was bei so einem großen Tier etwas länger dauern kann. Für den kleinen, schnelle  Hunger empfiehlt sich eher ein flotter Snack: Die Pferde-Boulette zum Beispiel oder für alle, die es gerne süß mögen, die Pferdetaschen mit Vanillesoße. Das Pferd – es ist wieder in aller Munde und hoffentlich bald auch mal wieder auf dem Tisch.

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20 Kommentare

  1. #1 | Helmut Junge sagt am 13. Februar 2013 um 15:21 Uhr

    Es wird angeblich aber nicht veterinärmedizinisch untersucht.
    Bisher jedenfalls. Insofern kann es sein, dass der Gourmet nicht mehr selbst zur Apotheke muß. Ist vielleicht schon alles drin.

  2. #2 | Stefan Laurin sagt am 13. Februar 2013 um 15:22 Uhr

    @Helmut Junge: Wenn Aspirin drin ist, hilft es sogar gegen den Kater! 🙂

  3. #3 | Sebastian sagt am 13. Februar 2013 um 15:25 Uhr

    In GB ist ja die Spaghetti Bolognese mit 100% Pferdefleisch aufgetaucht, gibt’s die auch in Deutschland?

  4. #4 | Stefan Laurin sagt am 13. Februar 2013 um 15:27 Uhr

    @Sebastian: In Deutschland ist es wohl Lasagne – auch nicht schlecht.

  5. #6 | Walter Stach sagt am 13. Februar 2013 um 17:00 Uhr

    In den ersten 1945er Nachkriegsjahren wurde in vielen Bergarbeiter-Familien im nördlichen Ruhrgebiet nach der Melodie „….vor der Laterne……….“wie folgt gesungen:

    „Rindfleisch ist teuer, Schweinefleisch ist knapp,
    fahren wir nach Stöver und kaufen uns Trapp,Trapp,
    alle Leute sollen sehen, wenn wir bei Stöver Schlange stehen
    für eine Mark und Zehn…………“

    Stöver hießt eine Pferdemetzgerei in Recklinghausen.

    Ärger gab es damals zwischen meinen Eltern schon ‚mal, weil es meinem Vater egal war, ob das Fleisch vom Pferd stammte, vom Rind,vom Schwein,von der Ziege, vom Schaf, meine Mutter hingegen Pferdefleisch nicht wollte;zu meiner damaligen Freude -trotz Fleischmangel- hat sich meistens meine Mutter durchgesetzt.

  6. #7 | Abnick Grabotki sagt am 13. Februar 2013 um 17:04 Uhr

    Der Zossen findet den rostigen Nagel im Futter und lässt ihn auf dem Boden weiterrosten, die dumme Kuh schluckt den Nagel.

  7. #8 | Maik sagt am 13. Februar 2013 um 18:04 Uhr

    Bei uns gabs letztens Pizza Fury.

  8. #9 | Robin Patzwaldt sagt am 13. Februar 2013 um 18:28 Uhr

    Als ‚Kind des nördlichen Ruhrgebiets‘ gehört u.a. der angesprochene Sauerbraten seit meiner frühen Jugend hin und wieder zum Speiseplan. Meine Großeltern haben den früher immer frisch aus Recklinghausen geholt. Kann ich nur empfehlen.

  9. #10 | Bilderrampe sagt am 13. Februar 2013 um 21:16 Uhr

    „Sauerbraten“ und „frisch…geholt“ – such den Fehler 😉

    Das Zeug liegt mehrere Tage in der Beize, um es einigermaßen mürbe zu bekommen. Frisch ist anders.

  10. #11 | Robin Patzwaldt sagt am 13. Februar 2013 um 21:38 Uhr

    Und wieso kann man ihn nicht frisch vor dem Verzehr aus RE holen? Nur weil er eingelegt ist? Wortklauberei! 😉

  11. #12 | Puck sagt am 13. Februar 2013 um 22:15 Uhr

    @Walter Stach

    „Roßschlachterei“ heißt das auf fürnehm!
    Steht auch so auf dem Firmenschild.

    Ich kann mich noch erinnern, wie ich als Kind mit meiner Oma immer dort vorbei gekommen bin, und ein kleiner Check auf GoogleMaps zeigt mir, daß der Laden – falls mich meine Erinnerung nicht täuscht – noch immer an der gleichen Adresse ist.

  12. #13 | Puck sagt am 13. Februar 2013 um 22:32 Uhr

    @Bilderrampe #10

    Sie sind ja ein richtiger Schlaumeier!
    Sauerbraten kann also nicht frisch sein, weil er ein paar Tage (für meinen Geschmack am besten 2 oder 3, nicht länger, egal ob Rind oder Roß) in der Beize liegt.

    Vielleicht wissen Sie es nicht, aber auch z. B. Steakfleisch ist am besten, wenn es „gut abgehangen“ ist – was heißt, so ein paar Tage alt.
    Ähnliches gilt übrigens für Wild.

    Und nicht nur das. Haben Sie schon einmal ein ganz frisches gekochtes Ei zum Frühstück gegessen? Ich meine so frisch am Morgen aus dem Nest geholt, also so frisch, daß das Huhn es noch gar nicht vermißt?
    Garantiert nicht.
    So frisch werden Eier nämlich selbst auf dem Bio-Hof nicht verkauft.
    Weil das ganz frische Ei sich nämlich auch nach ausgiebigem Abschrecken nicht richtig pellen läßt und außerdem das Eiweiß eine ziemlich unappetitlich anmutende körnige Konsistenz hat, an die man sich erst gewöhnen muß.

    Wissen Sie eigentlich, was bei der Zubereitung von Sauerkraut passiert? Nicht bei dem industriell hergestellten, das so schmeckt, als wenn geschredderter Weißkohl mit Essig übergossen wird (was womöglich der Fall ist…). Bei der ursprünglichen (und leckersten) Herstellungsmethode wird die Säuerung durch Milchsäurebakterien erzielt. Ja genau, durch Bakterien!

    Worauf ich hinaus will: Sauerbraten – egal ob von Rind oder Pferd – ist nicht zu verwechseln mit Gammelfleisch…

  13. #14 | Carsten Kaluzny sagt am 13. Februar 2013 um 23:32 Uhr

    Die Pferdebude in Recklinghausen is Kult. Mudda hat Sauerbraten gegessen, der alte und ich Pferdeklöpse (Frikadellen). Danach in der Metzgerei tüchtig Klöpse in der Dose mitgenommen für zu Hause.
    Übrigens auch in Frankreich ein Genuss.

  14. #15 | Werner Jurga sagt am 13. Februar 2013 um 23:59 Uhr

    Eine hübsche Diplomarbeit, eingereicht an der Universität Wien im =ktober 2010:
    „Stigma und Charisma des Schinders“
    https://othes.univie.ac.at/11557/1/2010-10-15_0206326.pdf
    Wir lesen bspw. auf S. 69:
    Neben dem Rind- und Schweinefleisch spielte auch Pferdefleisch eine große Rolle
    in der Ernährung der Familie. Rösser, die aufgrund ihres hohen Alters oder eines
    Gebrechens vom Abdecker geschlachtet wurden, also keine gefallenen Kadaver,
    wurden ohne weitere Bedenken verzehrt, wie Pauline Wohlmuth berichtet: „Ja wir
    haben viel vom Rossfleisch gegessen, Faschiertes gemacht, Gulasch oder Suppe.
    Das haben wir alles gegessen, …“ (S. 69)

  15. #16 | Sabine Michalak sagt am 14. Februar 2013 um 10:04 Uhr

    Pferdefleisch ist gesundheitlich völlig unbedenklich für den Menschen und auch wenn es hier nicht einer Untersuchung unterzogen wurde…mit Sicherheit immer noch weniger belastet …als manch andere Fleisch oder andere Fleischzubereitungen, die uns hier so „legal“ serviert werden….Und was im schlimmsten Fall gepanscht wird..kann man nie wissen…egal ob wir was mit Schwein, Huhn oder Pferd essen …

    Generell verstehe ich diese Aufregung auch nicht…Kalbsleberwurst enthält auch nur zu 15% Kalbfleisch..der Rest ist Schwein…wird auch kommentarlos gegessen…
    Oder stoplert man hier über das Pferd an sich?
    ;O)

  16. #17 | Klaus Lohmann sagt am 14. Februar 2013 um 23:31 Uhr

    @#16 | Sabine Michalak – Was glaubst Du, was als „Aufreißer“ in den Medien für mehr Auflage/Clicks/Quote sorgt? „Pferdefleisch-Skandal“ oder „Falschetikettierungs-Skandal“? Na siehst Du;-)

  17. #18 | Achim sagt am 15. Februar 2013 um 14:21 Uhr

    Jetzt hab ich Heisshunger auf den Rheinischen
    Sauerbraten mit Rosinen. Muss ich nach Köln fahren?

    Achim

  18. #20 | Pferdefleisch- und Amazon-Kritik: Schön simpel! » The digital brain of a little devil sagt am 18. Februar 2013 um 11:34 Uhr

    […] öfter Pferdefleisch verzehrt wurde und es immer noch einige Pferde-Metzger in der Region gibt (KLICK) (KLICKNOCHMAL) […]

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