RWI-Präsident Christoph M. Schmidt erhielt NRW-Innovationspreis

Christop M. Schmidt, Präsident des RWI Essen Foto: RWI

Professor Dr. Christoph M. Schmidt, Präsident des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Essen, ist Träger des NRW-Innovationspreises 2022. NRW-Innovationsminister Professor Dr. Andreas Pinkwart lobte Schmidt als herausragenden Ökonomen von internationalem Rang, der es verstehe, seine wissenschaftliche Expertise gewinnbringend in die politischen und gesellschaftlichen Debatten unserer Zeit einzubringen. Ihm gelinge es immer wieder, theoretische Expertise empirisch zu untermauern und für die Wirtschaftspolitik umsetzbare Vorschläge zu entwickeln.

Der 1962 im australischen Canberra geborene Wissenschaftler ist einer der führenden europäischen Ökonomen und leitet seit 2002 das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung. Zugleich ist er Professor für Wirtschaftspolitik und angewandte Ökonometrie an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich Angewandte Ökonometrie, insbesondere der arbeits- und bevölkerungsökonomischen sowie energiepolitischen Fragestellungen. Die Auszeichnung erhielt er in der Kategorie „Ehrenpreis“.

Die mit insgesamt 180.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde erstmals in vier Kategorien vergeben: für besondere Innovationsleistung, an einen herausragenden Nachwuchsforscher, als innovation2business für schnellen Transfer in die Wirtschaft sowie als Ehrenpreis. Ausgezeichnet wurden neben Prof. Schmidt der Elektrotechnik-Ingenieur Professor Dr. Antonello Monti (Aachen), der Quantentechnologe Dr. Wladick Hartmann (Münster) und die Biomedizinerin Dr. Gabriela Figueroa Miranda (Jülich).

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2 Monate zuvor

Volkswirtschaft ist leider kein Ausschankbetrieb, sondern eine nüchterne bis hin zu strohtrockene Wissenschaft. Deren Aussagen so denn auch nicht immer gefallen. Aber psst — das scheue Reh mit Namen Kapitalrendite ist, wenn man trotzdem lacht!

Besteht marktlicher Wettbewerb, nötigt kostensenkend wirkende technologische Innovation früher oder später zu Senkung des Warenverkaufspreises. Was den Unternehmensgewinn senkt. Und weil sich dies bei allen nichtmonopolistischen Unternehmen so verhält, sinkt das globalmarktliche Volumen an Kapitalrendite. Und zwar parallel zur niemals ruhenden technologischen Innovation! Nein, nicht schön.

Auch bei Monopolisten bedeutet Kostensenkung = weniger Unternehmensausgaben = geringere umlaufende Geldmenge. Müssen die Preise von Monopolisten, da diese dem Wettbewerbsdruck entkommen, nun nicht entsprechend der geringeren Unternehmensausgaben gesenkt werden, zwingt dies Nichtmonopolisten und Allgemeinheit zu Schuldenaufnahme, so sie nicht am Kauf von relativ zur gesunkenen umlaufenden Geldmenge zu teuren Waren vorbeikommen können. Nein, auch nicht schön.

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