Südafrika-Variante: Bundesgesundheitsministerium zieht eine herabgesetzte Impfstoffwirkung „ernsthaft in Betracht“

Aus einer diesem Blog vorliegenden Präsentation des Bundesgesundheitsministeriums geht hervor, wie die Regierung die neu aufgetretene Variante einschätzt: Sie nimmt die zuerst in Südafrika (ZAF) aufgetreten Corona Virus-Variante B.1.1.529 sehr ernst. Die uns vorliegenden Unterlagen sind mit der niedrigsten von vier Geheimhaltungsstufen gekennzeichnet: Nur für den Dienstgebrauch. Genaues ist über die Südafrika-Variante noch nicht bekannt, aber dass sie ansteckender ist und die Impfstoffe gegen sie nicht so gut wirken, hält man im Bundesgesundheitsministerium für möglich. Aber schaut selbst:

 

Dir gefällt vielleicht auch:

4 Kommentare

  1. #1 | ke sagt am 26. November 2021 um 18:07 Uhr

    Final wissen wir nicht viel.
    Hoffen wir, dass die Inzidenz sinkt, damit wir wenigstens eine Fallverfolgung ansatzweise sicherstellen können. Hier rächt sich die Durchseuchungspolitik der letzten Wochen mit hohen Inzidenzen.

  2. #2 | Robin Patzwaldt sagt am 26. November 2021 um 18:20 Uhr

    Ich habe heute den ganzen Tag über die Nachrichtenlage dazu verfolgt. Klar ist, mit solchen Mutationen war von Anfang an zu rechnen. Es gab ja auch schon einige, die sich durchgesetzt haben. Ob das bei dieser auch der Fall sein wird, ist derzeit noch nicht zu sagen. Es deutet aber wohl einiges darauf hin. Zur Mortalität und zur Aggressivität lässt sich in Bezug auf diese Variante ebenfalls noch nicht viel sagen. Einen angepassten mRNA-Impfstoff zu 'basteln' soll rund 4-6 Wochen dauern. Nur müsste der dann natürlich auch erst in entsprechenden Mengen produziert werden, wenn man das Rezept denn erst einmal hat. Das Alles deutet auf ein schwieriges Jahr 2022 hin. Aber Grund zur Panik besteht (noch) nicht. Also, erst einmal abwarten, was die Untersuchungen der Experten in den kommenden rund zwei Wochen ergeben. Eines steht aber auch so schon fest: Weihnachten und Silvester sind auch so schon wieder versaut!

  3. #3 | Coronavirus B.1.1.529: Warum es für Prognosen zur Omicron-Variante noch zu früh ist | Ruhrbarone sagt am 28. November 2021 um 07:00 Uhr

    […] einer Pressekonferenz der südafrikanischen Behörden überschlagen sich die Medien, Politiker, Ministerien und Experten weltweit mit Einordnungen, Prognosen und gelegentlich auch Horrorszenarien über die […]

  4. #4 | Helmut Junge sagt am 28. November 2021 um 12:12 Uhr

    Das Wort Panik verliert allmählich seine Wirkung auf mich. Diese Omikron-Mutante ist den Wissenschaftlern bisher kaum bekannt, doch schon sind die Medien voll. Wer was auf sich hält, warnt bereits. Wessen Warnrufe besonders schrill klingen, kommt ins Fernsehen. So läuft das.
    Schrill ohne Wissen. Es ist das reinste Mittelalter 2.0
    Dabei sind die weingen Infektionen anscheinend mild verlaufen sagen die Ärzte in Südafrika.

    https://www.gmx.net/magazine/news/coronavirus/suedafrikas-aerzte-omikron-patienten-lebensgefahr-36384996

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.