Der Tag, an dem der MSV der Stadt Duisburg zumindest für ein paar Stunden neues Leben einhauchte

Endlich mal wieder was los in Duisburg. Foto(s): privat

Die große Duisburger Hoffnung auf eine Rückkehr auf eine größere Bühne zerplatzte an diesem Samstagmittag auf brutalste Weise – und das ausgerechnet in einem Moment, als die Rückkehr in höhere Fußballsphären zum Greifen nah erschien.

Der MSV Duisburg hatte sich über Monate hinweg in eine Position gearbeitet, in der der Traum von der lange ersehnten Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga endlich Realität werden konnte. Es brauchte nur noch einen Heimsieg und zumindest die Relegation wäre dem MSV nicht mehr zu nehmen gewesen. Gegen die Viktoria aus Köln, für die es in diesem Spiel schon um nichts mehr ging, sollte das doch doch wohl möglich sein. Die Stadt war elektrisiert, die Menschen euphorisiert, die Straßen rund um das frühere ‚Wedaustadion‘ überfüllt mit Hoffnung, Bierdunst und blau-weißer Leidenschaft. Duisburg lebte. Zumindest für ein paar Stunden.

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