Suicide is Painless: Die Krise der SPD und der Rückzug von Andrea Nahles

Probleme der Sozen wurden einst hier gelöst: Der Landwehrkanal in Berlin; Text und Montage: Ruhrbarone;
Probleme der Sozen wurden einst hier gelöst: Der Landwehrkanal in Berlin;  Text und Montage: Ruhrbarone; Fotos: A.Savin (Wikimedia Commons · WikiPhotoSpace) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons und re:publica from Germany [CC BY 2.0], via Wikimedia Commons

Suicide is Painless, ist der Titelsong des Films MASH. Der Text wurde vom Sohn des Regisseurs Robert Altman, Mike Altman, geschrieben und beschreibt aus der Ich-Perspektive die Option Selbstmord zu begehen – oder eben nicht.

Ein denkbar schlechtes Thema für eine Partei-Hymne. Aber: Der Song beschreibt die aktuelle Situation der deutschen Sozialdemokratie recht gut.

Through early morning fog I see / Visions of the things to be
The pains that are withheld for me / I realize and I can see
That suicide is painless / It brings on many changes
I can take or leave it if I please

That game of life is hard to play / I’m gonna lose it anyway
The losing card I’ll someday lay / So this is all I have to say

Suicide is painless / It brings on many changes
And I can take or leave it if I please

Thema von M*A*S*H, 1970

Mittwoch, 5. Juni 2019: Am Sonntag ist Andrea Nahles von ihren Posten als Vorsitzende der SPD und als Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion zurückgetreten.

Die SPD ist in der Krise. Natürlich wird dies auch in den sozialen Netzen thematisiert.

Die Ruhrbarone haben sich seit Sonntag auf Facebook und Twitter umgesehen und einige interessante Beiträge zum aktuellen Zustand der SPD gesammelt.

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Ruhrbarone-Ausflugstipp: Die Dechenhöhle in Iserlohn-Grüne

Unser Autor Robin Patzwaldt mit seiner Grundschulklasse, 1979, bei seinem ersten Besuch in der Dechenhöhle. Foto: privat

Für unsere Leser in der Altersklasse über 40 dürfte alleine die Nennung des Namens ‚Dechenhöhle‘ vermutlich schon einige intensive Kindheitserinnerungen wachrufen. Ein Besuch in der berühmten Tropfsteinhöhle in Iserlohn gehörte über Jahrzehnte hinweg als fester Bestandteil zu fast jeder Grundschulzeit hier im Ruhrgebiet.

Das Ergebnis sind vermutlich tausende inzwischen Erwachsene, die noch immer ein Bild von sich gemeinsam mit ihren damaligen Mitschülern vor der Fototapete mit den vielen Tropfsteinen drauf in ihrem privaten Fotoalbum ihr eigen nennen. So auch ich (siehe oben).

Kürzlich stattete ich der Dechenhöhle, nach rund 40 Jahren Pause, einmal wieder einen Besuch ab, und ich kann sagen: Ein Besuch lohnt sich auch für Erwachsene. Gerade an einem der bald wieder anstehenden heißen Sommertagen, wenn es im Höhleninneren so schön kühl ist.

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024 Weihnachtswichteln mit den Baronen

Ruhrbarone beim Weihnachtsfesten – von links: Vanessa, Wolfgang, Sebastian, Sebastian, Daniel, Robert, Michael, Thorsten. (Foto: Robin Patzwaldt)

Weihnachten. Und wir Ruhrbarone haben gefeiert. Einen munteren Stimmungsreigen haben wir euch als Podcast mitgebracht. Nein, der Ton ist nicht gut, und die Inhalte nicht sinnhaft. Denn genau so sind wir. Und wir wünschen euch und euren Liebsten ein frohes Weihnachtsfest!

Ruhrbarone-Ausflugstipp: Zu Besuch in der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen

Foto(s): Ruhrbarone

In diesem Sommer wollen wir von den Ruhrbaronen hier im Blog wieder in unregelmäßigen Abständen einige lohnende Ausflugsziele der Region vorstellen. Den Auftakt macht heute das Zoom Gelsenkirchen, der ehemalige ‚Ruhr Zoo‘ also.

Dazu machten wir in dieser Woche an einem verregneten Freitagmittag einen kleinen Ausflug nach Gelsenkirchen und schildern hier unsere Eindrücke von der Anlage im Norden der Revierstadt, die den Massen in Deutschland bisher wohl hauptsächlich für Fußball bekannt ist.

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Weihnachten bei den Ruhrbaronen

War früher wirklich alles besser? Weihnachten im Jahre 1980. Foto: privat

Früher war Weihnachten gefühlt ein Highlight im Kalenderjahr für fast jeden von uns. Im Laufe des Lebens ändert sich das für viele dann. Unterschiedliche Einstellungen und Gefühle gegenüber der je nach Standpunkt schönsten oder nervigsten Zeit des Jahres entwickeln sich. Auch im Team der Ruhrbarone.

Wir haben hier einmal zusammengetragen wie unterschiedliche Mitwirkende dieses netten kleinen Familienblogs über die kommenden Feiertage denken und wie sie sie verbringen werden.

Und was macht Ihr so? Wie denkt Ihr darüber? Lasst es uns wissen und hinterlasst uns gerne einen Kommentar.

Frohe und entspannte Feiertage, wie immer ihr sie auch verbringen mögt!

Peter Hesse: Erst ein Gedicht von Robert Gernhardt, dann Bescherung und ab dem dritten Glas Sekt sagt meine Mutter: „Bleib doch heute hier, das Bett ist schon gemacht.“ Zuhause bei mir wartet allerdings schon „Todesmelodie“ von Sergio Leone im DVD-Player. Okay, das kann warten – aber nicht lange. Der Heiligabend geht mit dem ersten und zweiten Weihnachtstag ja in eine besondere Verlängerung – und ein paar Tage später gibt es an Silvester eine Art Elfmeterschießen.

Arnold Voss: Dem Weihnachtsfest kann man nicht entkommen. Also mach ich mit. Und mit Leuten, die sich wirklich mögen, kann es sogar ganz nett sein. Ob mit oder ohne Geschenke. Also: Frohe Weihnacht, Leute!

Sigrid Herrmann-Marschall: Besuche bei Menschen, mit denen ich mich verbunden fühle. Gutes Essen in Gemeinschaft. Entspannter planen, als man es sonst oft tut. Ruhe, viel Schlafen. Freude daran, sich hübsch und festlich zurechtzumachen. Weitere schöne Dinge tun wie Filme gucken und dabei stricken. Die bislang ungesehenen neuen Science Fiction Filme des Jahres nachholen. Unverzichtbar: „Drei Nüsse für Aschenbrödel“, wobei ich mich heute wundere, dass ich diesen Prinzen mal hübsch fand. Der Prinz ist schon ok, da habe ich mich wohl verändert.

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10 Jahre Ruhrbarone

Teilweise veganer Geburtstagskuchen á la Ruhrbarone
Teilweise veganer Geburtstagskuchen á la Ruhrbarone (Photo by Gianna Ciaramello on Unsplash)

Vor zehn Jahren, im Dezember 2007, starteten wir das Blog Ruhrbarone. Der erste Text erschien am 10. Dezember und es brauchte ein paar Tage, bis es lief. Im Oktober hatten sich ein paar von uns, Stefan Laurin, Ulrike Traub und Christoph Schurian im Freibeuter im Bochumer Bermudadreieck getroffen und den Namen sowie eine grobe Struktur festgelegt. David Schraven und Thomas Nückel waren damals schon dabei, konnten an dem Abend aber nicht anwesend sein.

21.021 Beiträge und  116.919 freigeschaltete Kommentare

Im Dezember ging es dann los. 21.021 Beiträge und 116.919 freigeschaltete Kommentare später ist es heute nicht zu vermessen zu sagen: Haben wir ganz gut gemacht. Und natürlich auch: Machen wir weiter.

Von einem reinen Regionalblog, das die Einigkeit im Ruhrgebiet vorantreiben wollte – was für ein absurder Gedanke aus heutiger Sicht – haben wir uns mittlerweile zu einem Blog entwickelt, das auch über NRW und das Ruhrgebiet hinaus viele Leser gefunden hat. Das freut uns natürlich. Vor allem, weil wir nie ein Konzept entwickelt haben und hier alle Autorinnen, alle Autoren machen können was sie möchten.

Wir lassen uns ungerne etwas vorschreiben.

Die Ausnahmen: Hier erscheinen keine Plädoyers für Verbotspolitik, hier wird nicht gegen Israel gehetzt und hier fällt kein gutes Wort über Nazis. Wir mögen den Westen, Individualismus und lassen uns ungerne etwas vorschreiben.

Das sorgt immer wieder für Ärger. Ob SPD, CDU, FDP, Grüne, Linke, AfDDie Rechte, Pro NRW oder MLPD – wir hatten schon mit allen Streit. Meistens haben wir gewonnen und uns durchgesetzt.

Eigentlich jeden Tag

Das möchten wir auch die kommenden zehn Jahre so halten. Denn wir und unsere 10.000 Leser und Leserinnen am Tag haben noch weiter Lust auf dieses Blog.

„Es kommt der Tag, da will die Säge sägen“, heißt es in Adolf Winkelmanns wunderbarem Film „Jede Menge Kohle“. Wir denken, der Tag an dem die Säge sägen will ist heute. Oder morgen. Ach, eigentlich will sie jeden Tag sägen.

004 Nafris,NPD-Verfahren, AfD,Trump

In unserer aktuellen Podcastfolge geht es zunächst um den Nazi-Reichsbürger-Druiden, aber das nur kurz. Danach sprechen die beiden Sebastians (Weiermann und Bartoschek) je knapp 30 min über die Geschehnisse der Silvesternacht in Köln, das NPD-Verbotsverfahren, die AfD und den neuen US-Präsidenten Donald Trump.

Den Ruhrbarone-Podcast gibt es in 2017 jeden Monat neu. Immer um den dritten Donnerstag eines Monats herum.

002 Vollverschleierung, Äxte und Olympia

RB_PodcastsIn unserer aktuellen Folge geht es um die Frage, ob Menschen sich komplett verschleiern dürfen sollten – und wieso Klugmenschen immer wieder belehrend diesbezüglich tätig werden. Wir sprechen über die GamesCom, auf der Kollege Weiermann war, analysieren Terrorpakete und -päkchen, feiern – oder sowas ähnliches – 70 Jahre NRW. Und wünschen uns Olympia im Ruhrgebiet. Oder doch nicht?

Hört einfach rein.

Und wir freuen uns auf Feedback und Anregungen.

mit Sebastian Weiermann und Sebastian Bartoschek.

000 Ruhrbarone go Podcast

RB_Podcasts

In eigener Sache: Ab heute gibt es einen ruhrbarone-Podcast.

„Autoren von Ruhrbarone.de im Gespräch miteinander, übereinander, durcheinander, gegeneinander, füreinander – zu irgendwie-sowas-wie-aktuellen Themen aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Geografie. Manchmal auch Gäste.“

Der Podcast wird auch in den gängigen Verzeichnissen gelistet werden. Das kann aber noch bis zu 14 Tagen dauern. Viel Spaß mit diesem neuen Format. Wir freuen uns über Rückmeldungen, Anregungen und alles dies interaktive-hippe-Feedback-Ding.

Die „Nullnummer“ findet ihr unter diesem Artikel. Die erste „richtige“ Folge erscheint morgen, am Samstag, den 30. Juli 2016.