Wenn der eigene Vater zum Filmstoff wird

Es gibt Geschichten, bei denen man sich als Zuschauer ziemlich schnell fragt, warum man sich eigentlich für das Leben fremder Menschen interessieren sollte. Und dann gibt es Geschichten, die gerade deshalb funktionieren, weil sie so persönlich sind. „Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Die Dokumentation von Aljoscha Pause ist kein gewöhnliches Künstlerporträt, sondern eine sehr persönliche Reise in eine Familiengeschichte – und damit zugleich in ein Stück deutscher Kabarett- und Zeitgeschichte.

Am Montag, 21. September 2026, ist der Film erstmals im Fernsehen zu sehen. 3sat zeigt „Fritz Litzmann, mein Vater und ich“ um 21.45 Uhr im Rahmen der „3satDokumentarfilmzeit“. Wer den Termin verpasst, hat allerdings noch etwas Luft: In der 3satMediathek ist der Film anschließend bis zum 20. Dezember verfügbar.

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Drei Pfeile, viel Bier, Millionen Zuschauer – was feiern wir da eigentlich?

Darts. Quelle: Wikipedia; Lizenz: gemeinfrei

In diesen Tagen bestimmt sie wieder die Schlagzeilen der Sportberichterstattung: die Darts-Weltmeisterschaft in England. Kaum ein Sportformat wird zwischen Weihnachten und Neujahr so penetrant beworben, kaum ein Ereignis so zuverlässig zum vermeintlichen „Kult“ verklärt.

Selbst für einen relativ toleranten Sportfan wie mich stellt sich dabei regelmäßig die gleiche Frage: Warum ist das Ganze eigentlich so erfolgreich?

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Der Rückzug von Bundesliga-Kommentator Frank Buschmann offenbart die Zwiespältigkeit im modernen Fußball

Eine TV-Kamera im BVB-Stadion. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Fußballkommentatoren polarisieren seit jeher. Zu den umstrittensten gehört seit Jahren Frank Buschmann. Die einen lieben ihn, die anderen nervt er mit seiner teilweise überemotionalen Art extrem. Jetzt macht Buschmann am Saisonende als Bundesliga-Kommentator Schluss, wie Bild.de zu berichten weiß.

Besonders interessant an der Nachricht ist Buschmanns Begründung für den eigenen Rückzug, denn die klingt recht verbittert. Der 58-Jährige ist nach eigener Aussage genervt von den Entwicklungen der vergangenen Zeit. Zum einen kritisiert Buschmann die Zustände des Geschäfts, womit er sich in guter Gesellschaft befinden dürfte, zum anderen ist es aber auch die Entwicklung in der Medienbranche, die ihm nicht gefällt.

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Corona-Pandemie: Die Ultras werden zu den großen Verlierern im Profifußball

Ultras in Aktion. Foto: Daniel Jentsch

Regelmäßige Stadiongänger sind bislang die eindeutigsten Verlierer unter den Fußballfans in diesem Lande. Seit März bleibt ihnen ihr geliebtes Hobby inzwischen schon vorenthalten, müssen sie sich, wie Millionen andere auch, mit den Spielen an den TV-Bildschirmen begnügen.

Für zumindest einige von ihnen soll sich das mit Saisonbeginn 2020/21 wieder ändern. Die DFL arbeitet gerade an entsprechenden Konzepten. Zumindest Teilzuschauermengen sollen in den Stadien wieder erlaubt werden.

Ein Blick auf die Details dieser Pläne offenbart jedoch, dass das nur einen kleinen Teil der Fußballfans am Ende wirklich zufriedenstellen wird. Und damit meine ich nicht einmal die Tatsache, dass nur relativ geringe Prozentzahlen der verfügbaren Plätze in einer Arena ab September wieder besetzt werden soll. Die großen Verlierer der Corona-Pandemie in Sachen Fußball dürften nämlich ausgerechnet diejenigen werden, die sich noch bis März aufgeschwungen hatten den Fußball ‚zu retten‘, ihn nun nach ihren Vorstellungen zumindest ein Stück weit zu reformieren: Die Ultras!

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Moderator Thomas Gottschalk wird 70: Früher ziemlich cool, heute eher altbacken!

Thomas Gottschalk. Quelle: Wikipedia, Foto: Thomas Schmidt (NetAction), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Thomas Gottschalk wurde am 18. Mai 1950 in Bamberg geboren. Na ja, und wenn einer der größten Fernsehstars der vergangenen Jahrzehnte am heutigen Montag somit seinen 70. Geburtstag feiert, dann sollte uns das auch hier im Blog schon ein paar Zeilen wert sein.

Wenn es in den vergangenen Jahren auch vergleichsweise ruhig um den Entertainer geworden ist, sein Name den jüngeren Semestern hierzulande auch gar nicht mehr so viel sagt, wie ich kürzlich bei Gesprächen in der eigenen Verwandtschaft feststellen durfte, für fast alle Leute über 30 steht der Name Thomas Gottschalk wohl bis heute unbenommen für eine der ganz großen Fernsehlegenden ihrer Jugend. Und so eben auch für mich.

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Manfred Breuckmann bei DAZN: Als TV-Kommentator auf Schalke ein Totalausfall

‚Comeback‘ von Manfred Breuckmann beim Spiel Schalke vs. Union Berlin. Foto(s): Michael Kamps

So kann es einem gehen. Da freut man sich schon Stunden zuvor auf ein stinknormales Bundesligaspiel, und dann wird man bitter enttäuscht. Nein, meine Enttäuschung bezieht sich in diesem Fall nicht auf die Partie des FC Schalke 04 gegen Union Berlin, welches die Gelsenkirchener am Ende knapp mit 2:1 (1:1) für sich entschieden. Das war eine Partie, wie man sie in der Bundesliga häufig zu sehen bekommt, die durchaus im Rahmen der Erwartungen lag. Was mich so entsetzt hat am Freitag, das war die Leistung von Reporterlegende Manfred ‚Manni‘ Breuckmann, der auf DAZN sein mit Spannung erwartetes Comeback gab und dabei völlig enttäuschte. Mich zumindest.

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BVB-TV/Netradio: Warum vergingen eigentlich so viele Tage, bis der neue Skandal öffentlich wurde?

Der BVB positioniert sich gegen Rassismus. Archiv-Foto: BVB

Die Fußball-Bundesliga kommt aus den Negativ-Schlagzeilen aktuell nicht heraus. Wenige Tage nachdem Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies sich mit rassistischen Äußerungen zum nationalen Thema machte und inzwischen dem Vernehmen nach an den Rande einer Entmachtung im Klub manövrierte, ist nun auch der Konkurrent Borussia Dortmund in Person von Ex-Nationalspieler Patrick Owomoyela und Stadionsprecher Norbert Dickel in einen vergleichbaren Skandal verwickelt.

Die beiden Kommentatoren des vereinseigenen BVB-TV haben sich tatsächlich zu „Itaker“-Beschimpfungen und sogar einer Hitler-Imitation hinreißen lassen. Der völlig untaugliche Versuch der beiden Ex-Profis besonders witzig und fannah sein zu wollen, den der Verein inzwischen von seiner Homepage gelöscht hat, ging erwartungsgemäß daneben. Das hat ihnen nun auch ihr Verein klar gemacht und die beiden dafür offiziell ’sanktioniert‘.

Es war allerdings längst nicht das erste Mal, dass das BVB-Fanradio/TV in die Negativschlagzeilen geriet. Schon in den vergangenen Jahren sorgte Ex-Profi Dickel mit wechselnden Kollegen an seiner Seite für unschöne Diskussionen, beleidigte das Netradio/TV beim Kommentieren der Spiele Gegner und sogar Offizielle.

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Warum fristet der Handball-Sport eigentlich nur ein Schattendasein?

Handball kann Spaß machen. Quelle: Wikipedia, Foto: Steindy (talk), Lizenz: CC BY-SA 3.0

Als ich in den 1980er-Jahren noch ein Teenager war, da versuchten meine Eltern alles um mich in den örtlichen Handballverein zu lotsen. Handball wäre doch ein so toller Sport, warb zum Beispiel meine Mutter über Monate hinweg um mein Interesse. Und tatsächlich hatte sie mich dann irgendwann ‚weichgekocht‘. Für rund zwei Jahre versuchte ich mich aktiv in dieser Sportart, bis mich gesundheitliche Probleme ausbremsten.

Eine gewisse Verbundenheit zu dieser Sportart ist mir dadurch bis heute erhalten geblieben, auch wenn ich Fußball und Eishockey bis zum heutigen Tag immer noch deutlich lieber anschaue.

Warum ich das hier heute erzähle? Weil am kommenden Wochenende die aktuelle Saison in der Handball-Bundesliga zu Ende geht und eigentlich kein Mensch davon Notiz zu nehmen scheint. Zumindest nicht außerhalb der direkt involvierten Handballstädte.

Das ist schade, denn inzwischen

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DARK: Düstere Mystery darbt an deutschen Darstellern

Im Wald stirbt´s. Zumal in Deutschland. Da wird es DARK. (Symbolfoto. Quelle: Roman Schurte/ Flickr/ CC0 1.0)

Endlich ist es soweit: Mit „Dark“ bringt der Streaming-Dienstleister Netflix die erste Serie in deutscher Eigenproduktion heraus. Dabei wurde schon im Trailer deutlich, dass sich die Produzenten am Publikumsliebling „Stranger Things“ orientiert haben. Nehmen wir etwa den Plot: In der verlassenen Kleinstadt „Winden“ verschwindet ein Junge auf mysteriöse Weise im Wald. Es stellt sich heraus, dass er in einer Zwischenwelt, die sich in den 80er Jahren befindet, gefangen ist. Dazu kommen pubertierende Jugendliche als Handlungsträger, die im 80er-Schick mit flackernden Taschenlampen und zu gruseligem Synthie-Sound alleine im Wald und in unterirdischen Höhlen umherirren. Eine Rezension von Judith Sevinç Basad.

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SSNHD: Raus aus der Pay-TV-Nische? – Ab ins ‚Free-TV‘!

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Im SSNHD-Studio in München. Foto(s): Robin Patzwaldt

Ab Morgen, den 01. Dezember 2016, wird sich die hiesige Medienlandschaft im Bereich ‚Sportberichterstattung‘ nicht unerheblich verändern. Der bisherige ‚Mini‘-Sender ‚Sky Sport News HD‘ (SSNHD), welcher bis zum heutigen Tage lediglich von den Abonnenten des Pay-TV-Imperiums zu empfangen war bzw. ist, geht nun ins sogenannte ‚Free-TV‘, ist also von nahezu jedermann frei zu empfangen.

Für Millionen Sportinteressierte sicherlich ein spannendes zusätzliches, kostenfreies Angebot. Nutzten bisher regelmäßig rund 600.000 Zuschauer im Tagesverlauf das Angebot des 24-Stunden-Sportnachrichten-Senders werden es zukünftig dann natürlich deutlich mehr sein.

Auswirkungen auf das ausgestrahlte Programm selber und den Anteil der darin enthaltenen Werbeunterbrechungen müssen zunächst aber erst einmal abgewartet werden.

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