Fluch oder Segen? – 25 Jahre Fußball-Bundesliga live im Pay-TV

Foto(s): Sky
Reinhold Beckmann und Hannes Bongartz im Jahre 1991. Foto(s): Sky

Mal wieder steht eine ‚Englische Woche‘ im Fußballoberhaus unmittelbar vor der Tür. Und wie immer werden sich zahlreiche Fußballfans das Spiel ihrer Lieblingsmannschaft heute und morgen natürlich ganz bequem und live im TV anschauen. Eine Gewohnheit, wie sich uns inzwischen wie selbstverständlich erscheint. Doch die Möglichkeit dazu hat man ja noch gar nicht allzu lange.

Es ist vermutlich ein eher wenig beachteter Jahrestag, doch am 2. März 1991, also am morgigen Mittwoch vor nun genau 25 Jahren, fand hierzulande erst die erste Live-Übertragung eines Bundesliga-Spiels im Pay-TV statt.

Heute kaum mehr vorstellbar für die Millionen von Fans nur auf die anschließenden Zusammenfassungen der ARD-Sportschau und/oder des ZDF-Sportstudio zurückgreifen zu können bzw. müssen, wenn man schon nicht direkt im Stadion bei seinem Lieblingsclub mit dabei sein kann, sich aber trotzdem über den Spielverlauf in bewegten Bildern fortlaufend informieren möchte.

In einer Zeit, in der man inzwischen längst nicht nur jedes Bundesligaspiel live, sondern auch mobil überall und ständig in Bild und Ton verfolgen kann, tatsächlich kaum mehr zu glauben, dass es doch vor gar nicht allzu langer Zeit noch ganz anders war.

Die Älteren hier werden sich sicherlich auch noch gut an eine Zeit erinnern, in der man dann tatsächlich auf die Radioreportage angewiesen war, wenn man nicht persönlich im Stadion dabei sein konnte bzw. wollte, oder aber eben bis zur Sportschau warten wollte. Ein Teil der Fans wird sich daran vermutlich mit viel Wehmut, ein anderer Teil wahrscheinlich eher mit verächtlicher Erheiterung oder gar ungläubigem Kopfschütteln erinnern.

Pay-TV, wie es heute für Millionen zum Alltag gehört, ist allerdings seit seinen Anfängen auch heftig umstritten. Von den einen regelrecht geliebt, von den anderen verteufelt und verflucht.
Die Entwicklung die es in diesen 25 Jahren im Bereich der Sportberichterstattung gegeben allerdings gegeben hat ist ohne Zweifel regelrecht atemberaubend gewesen. Wohl auch zu großen Teilen eben dank der Innovationen beim bzw. im Bereich Abo-Fernsehen.

Vor 25 Jahren, beim ersten Live-Spiel im Pay-TV hieß der Sender noch ‚Premiere‘, die Reporter waren ebenfalls noch andere als heute, und doch kommen einem in Anbetracht der nun zum anstehenden Jubiläum von Nachfolgesender ‚Sky‘ aktuell noch einmal frisch in Umlauf gebrachten Bilder einige schöne Erinnerungen. Zumindest mir.

Bei der Live-Premiere dort siegte damals übrigens Eintracht Frankfurt mit 4:3 gegen den 1. FC Kaiserlautern.

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BVB und MSV testen heute live im Free-TV

Aktuell ist der BVB noch in der Trainings- und Vorbereitungsphase. Foto: Robin Patzwaldt
Aktuell ist der BVB noch in der Trainings- und Vorbereitungsphase. Foto: Robin Patzwaldt

Über den häufig doch arg begrenzten Unterhaltungswert von Testspielen kann man sicherlich trefflich streiten. Ich persönlich gehöre nicht unbedingt zu den begeisterten Zuschauern solcher sportlich eher unbedeutenden Freundschafts- und Test-Kicks. Doch in der heutigen Zeit, in der man die eigenen Lieblingsmannschaft häufig immer seltener noch im Free-TV über die volle Spiellänge sehen kann, die Eintrittspreise in den Stadien bei Pflichtspielen zudem stetig steigen, da können solche Begegnungen, gerade auch für Gelegenheitszuschauer, eben auch eine willkommene Gelegenheit sein die persönliche Lieblingsmannschaft einmal wieder live im Stadion, oder eben auch im frei empfangbaren TV zu bestaunen.

Und genau deshalb will ich hier und heute auch wieder einmal kurz die Gelegenheit kurz nutzen, um auf die heutigen Vorbereitungsspiele des MSV Duisburg und der Dortmunder Borussia hinzuweisen.

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‚Lilyhammer‘: Frank Tagliano zum Dritten!


Tolle Nachrichten für alle Fans wirklich gut gemachter Mafia-Serien: Die dritte Staffel von ‚Lilyhammer‘, erneut insgesamt acht Folgen umfassend, kommt ab dem 24. Februar 2015, also heute in genau drei Wochen, ins hiesige Fernsehprogramm.
Erneut zeigt bei uns zunächst ‚TNT-Serie‘ die jeweils 45-minütigen Abenteuer des ins norwegische Exil (nach Lillehammer) ausgewanderten Ex-New Yorker-Mafiabosses Frank Tagliano, gespielt von Multitalent Steven Van Zandt.

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Eishockey: Zoff um den DEL-Standort Krefeld

Der Königpalast in Krefeld. Quelle: Wikipedia, Foto: Raymond Tellers, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Der ‚Königpalast‘ in Krefeld. Quelle: Wikipedia, Foto: Raymond Tellers, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Eishockey hat es hierzulande schon seit langer Zeit traditionell schwer sich im Konzert der ganz ‚großen‘ Sportarten zu behaupten. Gerade auch in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) machen schon seit Jahren immer wieder Schlagzeilen von wirtschaftlichen Problemen einzelner Teams die Runde. Eishockeyfans aus dem Ruhrgebiet können hier ebenfalls ihre eigene Erfahrungen beisteuern. Erinnert sei in diesem Zusammenhang nur kurz u.a. an die ‚Revierlöwen‘ aus Oberhausen, welche zwischen 1997 und 2002 in der höchsten Deutschen Spielklasse unterwegs waren, inzwischen aber längst Geschichte sind.
Kaum ein DEL-Standort der nicht schon einmal in finanziellen Schwierigkeiten steckte, um seine Zukunft im Spitzeneishockey besorgt war. Egal ob Nürnberg, Köln, oder auch Düsseldorf. Wirklich glatt läuft es einfach nicht. Seit Jahren kämpfen die Clubs um mehr Medienpräsenz, um lukrativere Fernsehverträge, können ihre relativ teuren Teamkader kaum vernünftig gegenfinanzieren. An vielen Standorten, so wie z.B. auch in Iserlohn, spielen die Kuvencracks noch in veralteten ‚Wellblechhallen‘. Andere Standorte wie Köln, Düsseldorf und Mannheim verfügen hingegen bereits über moderne Multifunktionsarenen.
Auch in Krefeld war man vor gut 10 Jahren stolz, als man von der alten Rheinlandhalle endlich in den neu gebauten ‚Königpalast‘ umziehen konnte, seinen Fans endlich eine etwas zeitgemäßere Arena für die Auftritte der heimischen Krefeld Pinguine, den Deutschen Meister des Jahres 2003, präsentieren konnte.
Doch genau darum gibt es nun Ärger. Die Zukunft der Pinguine soll sogar auf dem Spiel stehen, wenn der Vertrag mit der Arenabetreibergesellschaft in Kürze ausläuft, und man sich aktuell noch nicht auf eine Fortsetzung des Mietverhältnisses für den Eishockeyclub einigen konnte.

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‚Formel E‘ vor Debut – Hört sich so die Zukunft des Motorsports an?


Das anstehende Sportwochenende bietet diesmal eine echte Premiere. In Peking findet das erste Rennen der ‚Formel E‘, einer neuen Rennserie der FIA, statt. Spannender Weise werden hier Elektromotoren in die Formelwagen eingebaut.

Die durchaus bemerkenswert andere Geräuschkulisse dürfte auch die laufenden Diskussionen rund um die ‚Formel 1‘ neu befeuern, wo ja zuletzt immer wieder kritisiert wurde, dass die dortigen Autos für viele Fans doch deutlich ‚zu leise‘ seien.

Sollte die Formel E auf Sicht ein Erfolg werden, dann wäre das gleichzeitig wohl auch der Beweis dafür, dass diese Behauptung so nicht stimmt.

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NFL: Die Football-Saison startet wieder


Sieben Monate nach dem Super Bowl in New York meldet sich nun auch die NFL (National Football League) wieder zurück.

Zum Eröffnungsspiel, das traditionell im Stadion des Titelverteidigers stattfindet, empfangen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, diesmal die Seattle Seahawks die Green Bay Packers.

Zum Saisonbeginn stehen mit Sebastian Vollmer von den New England Patriots, Markus Kuhn von den New York Giants, Björn Werner von den Indianapolis Colts und Kasim Edebali von den New Orleans Saints in diesem Herbst erstmals vier deutsche Spieler  in der NFL unter Vertrag.

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BVB-Testspiel bei RW Essen heute live im TV

bvbWer von den Fußballfreunden unter unseren Lesern heute Nachmittag noch nichts vorhat, für den habe ich hier einen kleinen TV-Tipp:

Der Sender ‚Sport1‘ überträgt ab 16.45 Uhr heute das Testspiel der Dortmunder Borussia beim Regionalligisten RW Essen. Anstoß ist um 17.00 Uhr.

Wenn man sich kurz vor der Abreise des BVB in das Trainingslager nach Bad Ragaz sportlich wohl auch nicht zu viel erwarten sollte, zumal der Kader ja noch immer ohne etliche WM-Teilnehmer auskommen muss, könnte es doch ein unterhaltsamer Test gegen die seit Jahren mit sportlichen und auch finanziellen Problemen kämpfenden Gastgebern aus Essen werden.

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Die TV-Experten Mehmet Scholl und Oliver Kahn gehören zu den Gewinnern dieser Fußball-Weltmeisterschaft

Oliver Kahn bei seinem Abschiedsspiel im Jahre 2008. Quelle: Wikipedia, Foto: Tsutomu Takasu, Lizenz:  CC BY 2.0
Oliver Kahn bei seinem Abschiedsspiel im Jahre 2008. Quelle: Wikipedia, Foto: Tsutomu Takasu, Lizenz:CC BY 2.0

Die Fußball-WM in Brasilien nähert sich mit großen Schritten ihrem Höhepunkt, dem Finale heute Abend. Viele Themen wurden in den vergangenen gut vier Wochen diskutiert, auch hier im Blog.

Zwei Personen haben dabei bisher eine eher bescheidene Rolle eingenommen, was vielleicht doch ein wenig überrascht: Die beiden Fußballexperten von ARD und ZDF, Mehmet Scholl und Oliver Kahn!

Bedenkt man das Ausmaß der Kritik an den diversen Kommentatoren wie z.B. Béla Réthy, Tom Bartels, Gerd Gottlob oder auch Steffen Simon, die allesamt zum Teil sehr heftig für ihre Leistungen in Südamerika in Medien und Foren kritisiert wurden, ist es tatsächlich bemerkenswert, dass Scholl und Kahn offenbar weder positiv noch negativ besonders auffielen. Die beiden dürfen sich somit, streng genommen, sogar als heimliche Sieger der WM-Berichterstattung bei ARD und ZDF fühlen.

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US-Sport: NHL kehrt auf deutsche TV-Bildschirme zurück



Gute Nachrichten für alle Eishockeyfreunde in Deutschland: Die NHL, die beste Eishockeyliga der Welt, wird ab kommenden Herbst hierzulande auch wieder im TV zu sehen sein.

Ein Jahr nach dem Ende der Übertragungen durch ‚ESPN America‘ in Deutschland, übernimmt nun der Pay-TV-Sender ‚Sport1 US‘. Zunächst sind ca. 60 Livespiele pro Saison geplant.

Damit wird es für tausende Sportfreunde wieder deutlich günstiger möglich sein die NHL zu verfolgen

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Fehlender Respekt? – Aki Watzke hat die (zu) hohe Erwartungshaltung an den BVB selber mit hervorgerufen

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim 'Aki' Watzke. Foto: Robin Patzwaldt
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim ‚Aki‘ Watzke. Foto: Robin Patzwaldt

In der Online-Ausgabe der WAZ ist heute ein Interview mit BVB-Boss Aki Watzke zu lesen. Der Sauerländer beklagt darin u.a. fehlende Wertschätzung für die Leistung des BVB in der Öffentlichkeit.

Was Watzke dabei jedoch offenbar völlig übersieht: Er selber hat im vergangenen Frühjahr, als er bei TV-Auftritten bei Sport1 und Sky eine Transferoffensive seines Clubs ankündigte,  um die Lücke zu den Bayern wieder zu verkürzen, gehörig mit zu der gestiegenen Erwartungshaltung bei der Anhängerschaft beigetragen.

Im Interview mit dem Essener Medienkonzern äußerte Hans-Joachim Watzke

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