Tagung: Warum Antisemitismus?


Ob auf Querdenken-Demos oder bei rechtsterroristischen Attentaten, wie in Halle: Kernstück im Denken von Verschwörungsanhängern ist oft Antisemitismus.
Reichen die gängigen wissenschaftlichen Theorien da noch aus, um diese Entwicklung zu erklären? Das diskutieren Forscher vom 6. bis 8. Mai am Campus Essen.

Welche Funktion erfüllt Antisemitismus für politische Bewegungen? Warum meinen Protestierende, gerade durch ihre antisemitistischen Ansichten wären sie selbstständig Denkende und Handelnde, die sich nicht vom „Mainstream“ beherrschen

lassen? Weshalb gibt es Antisemitismus immer noch in unserer Gesellschaft, trotz seiner Tabuisierung in der Bundesrepublik? Diesen und weiteren Fragen gehen die Wissenschaftler bei der Tagung „Wieso Antisemitismus? Zur Politischen Theorie der Judenfeindschaft“ nach. Sie wird unter anderem von UDE-Doktorand Stefan Vennmann (Institut für Philosophie) organisiert und von der Hans-Böckler-Stiftung gefördert.

Interessierte können via Zoom an der Veranstaltung teilnehmen, nachdem sie sich per Mail angemeldet habe: tagung@warum-antisemitismus.de

Weitere Informationen:
https://www.hsozkult.de/event/id/event-114935

Tagungsprogramm:
https://warum-antisemitismus.de/

 

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