
Nicht erst seit dem jüngsten Massaker an Juden down under: Der islamische Faschismus ist neben dem russischen die größte Gefahr für unsere Freiheit. Doch die Politik hat dazu geschwiegen und durch die unkontrollierte Masseneinwanderung seit 2015 dazu beigetragen, dass gewaltbereite Muslime zur Bedrohung werden.
Angesichts des Entsetzens über den Angriff von zwei Muslimen auf fröhlich Chanukka feiernde Juden in Sidney mit 16 Toten und zahlreichen Verletzten geht eine wichtige Meldung fast unter: In Bayern wurde ein neuerlicher Anschlag von fünf arabischen Migranten auf einen Weihnachtsmarkt verhindert – dank der Hinweise eines ausländischen Geheimdienstes, wahrscheinlich des Mossad oder aus den USA.
Das zeigt wieder einmal: Der islamische Hass und die islamische Gewalt richten sich nicht nur gegen Juden. Islamisten greifen unsere Werte an, wie es Bundeskanzler Friedrich Merz in Reaktion auf das Progrom in Sidney ausdrückte. Ihr vordringliches Ziel mögen Juden sein. Aber sie machen keinen Unterschied. Sie wollen uns ihre menschenfeindliche Ideologie im Namen Allahs aufzwingen. Und schrecken vor nichts zurück.
Wie aber reagieren unsere Politiker und die Gesellschaft? Sie drücken ihr Mitleid mit den Opfern von Sidney in der jüdischen Gemeinschaft aus und geben sich betroffen. Doch wenn es darauf ankommt, ducken sie sich weg oder geben den Islamisten noch Zunder. So als ebendieser Kanzler Merz die deutsche Rüstungshilfe für die israelische Armee im Kampf gegen die islamischen Terroristen in Gaza stoppte. So als die vormalige Innenministerin Nancy Faeser den Arbeitskreis Politischer Islam auflöste. So als jüngst die ARD-Nahostkorrespondentin Sophie von der Tann ausgezeichnet wurde, die den Terror der Hamas relativiert und Israel wie viele zum Täter macht.
Islamische Unterwanderung
Die Bundesregierung und die Landesregierungen haben kaum etwas dagegen unternommen, dass muslimische und linke Hamas-Freunde seit dem 7. Oktober 2023, dem schlimmsten Massaker an Juden seit der Shoa, auf deutschen Straßen, an den Unis und im Kulturbetrieb ihren Hass herausschreien und dazu aufrufen, den jüdischen Staat mit seinen Bewohnern zu eliminieren – „vom Fluss bis zum Meer“. Angeblich aus Solidarität mit den arabischen Palästinensern. In Wahrheit jedoch, weil sie die westliche Art, frei zu leben wie auch in Israel, ablehnen.
Menschen, die unbeschwert feiern und ihre eigene Religion leben, sind den Islamisten zu tötende Feinde. Ob beim Nova-Festival oder jetzt am Bondi Beach von Sidney. Sie verfolgen und massakrieren auch Christen und entführen christliche Kinder wie in Nigeria. Sie zwingen Frauen unter das Koptuch und die Burka. Sie versuchen, ihre religiösen Feste und Essensvorschriften durchzusetzen und unsere christlich geprägte, wenn auch stark säkularisierte Kultur zu unterwandern. Und nicht nur Linke geben ihnen Rückendeckung, indem sie einen angeblichen „antimuslimischen Rassismus“ anprangern. Womit sie sich zu Werkzeugen der islamischen Faschisten machen.
Eine radikale, gewaltbereite Religion, die politische Herrschaft anstrebt, verträgt sich nicht mit unserer aufgeklärten, liberalen, demokratischen Gesellschaft. Einer der fatalsten Sätze war deshalb der Ausspruch des früheren Bundespräsidenten Christian Wulf. Nein, der Islam, jedenfalls der vorherrschende gehört nicht zu Deutschland. Muslime leben hier. Sie genießen dieselben Rechte und Freiheiten wie alle anderen. Aber der politische Islam darf hierzulande niemals Geltung erlangen. Die Politik, die Regierenden, die Zivilgesellschaft müssen ihm mit aller Kraft entgegen treten.
Deshalb:
- Keine Kooperation mehr mit aus dem Ausland gesteuerten islamischen Verbänden wie der Ditib.
- Verbot aller „propalästinensischen“ Kundgebungen, wenn auch nur der geringste Verdacht besteht, dass dort zum Hass auf Juden und Israel aufgerufen werden soll.
- Kein Raum mehr an den Unis für „Globalize Intifada“ und antiisraelische, antisemitische Hetze.
- Keine staatlichen Fördergelder für Kulturveranstaltungen, die dem islamischen Terror huldigen und auf denen zum Boykott israelischer Künstler aufgerufen wird.
- Aufklärungskampagnen in den Medien über die Gefahren des politischen Islam. Schluss mit der einseitigen antisraelischen, antijüdischen Berichterstattung.
- Volle Unterstützung für die jüdische Gemeinschaft. Menschenketten vor Synagogen und anderen jüdischen Einrichtungen. Großdemonstrationen gegen Rechts: gegen den islamischen Faschismus.
Ja, das sind illusorische Forderungen und Hoffnungen. Aber man wird ja wohl noch träumen dürfen.

Es schreibt sich Sydney!
Danke, Ludwig Greven, für Ihrer klaren Worte.
Der Staat versagt mit seiner Schutzverpflichtung am laufenden Band. Statt den Islamfaschisten und ihren linken Erfüllungsgehilfen massiv entgegenzutreten, wo immer sie sich zeigen, schaut man zu, wie diese Zusammenrottungen in Unis und auf den Straßen ihre Dominanz ausspielen. Beim ÖRR und dem weit überwiegenden Teil der Medien haben sie schon lange die Meinungsführerschaft.
Ich habe im November der Stadtbücherei Halle in Westfalen angeboten, ihr für zunächst ein Jahr die JÜDISCHE ALLGEMEINE zu finanzieren. Das wurde ohne Angabe von Gründen von der Stadtverwaltung abgelehnt. Auch das „Haller Kreisblatt“ war an dem Thema nicht interessiert. Nach Sidney versuche ich es noch einmal. Schaun wir mal.
Aha. Da wird aus „den Islamisten“ in der Überschrift auf einmal nicht mehr islamistische, sondern „der islamische Hass und die islamische Gewalt“ – bloß damit es im nächsten Satz dann wieder „Islamisten“ sind. Munter geht es hin und her, ganz bewusst alles miteinander vermengend und Unterschiede leugnend. Vertreter einer demokratiefeindlichen Ideologie, die die Religion nur als angeblichen Bezugspunkt benutzt (so wie christliche Faschisten auch angeblich für „das Christentum“ eintreten), werden umstandslos in eins gesetzt mit der kompletten Religion, von denen die übergroße Mehrheit absolut friedlich in unserem Land lebt.
Dementsprechend wird dann auch der Islam insgesamt zu einer „radikale[n], gewaltbereite[n] Religion“ erklärt, „die politische Herrschaft anstreb[e]“ und sich „nicht mit unserer aufgeklärten, liberalen, demokratischen Gesellschaft“ vertrage – im offenen Widerspruch zur Realität, in der sich muslimisches Leben hier in Deutschland sehr wohl mit unserer Gesellschaft verträgt. Und man möge sich nicht nachträglich damit herausreden, dass gar nicht der Islam insgesamt gemeint sei: der Bezug zum Satz Wulffs und die anschließende Ausgrenzung, dass „der Islam nicht zu Deutschland“ gehöre, beweisen das Gegenteil.
Gnädigerweise wird immerhin die offensichtliche Realität festgestellt: „Muslime leben hier.“ Und dann wird im Anschluss behauptet: „Sie genießen dieselben Rechte und Freiheiten wie alle anderen.“ Nur steht das offenbar im Widerspruch zum Rest des Artikels: Wenn Muslime die gleichen Rechte und Freiheiten genießen sollten wie alle anderen, würden dazu auch Religionsfreiheit (Art. 4 GG) und Nicht-Diskriminierung (Art 3 GG) aufgrund der Religion gehören. Die verneint der Autor für Muslime aber ganz offensichtlich in seiner ausgrenzend Rhetorik.
Man könnte auch sagen: Menschen, die einfach ihre eigene Religion leben wollen, sind dem Autor Feinde – er will sie nicht unterscheiden von fanatischen Mördern.
Für so eine Haltung, die die ganze Religion als einen monolithischen Block behandelt, die die Religion als solche für ihre Extremisten in Haftung nimmt, die die Religion als solche grundgesetzwidrig ausgrenzt, gibt es einen Namen: antimuslimischen Rassismus. Normalerweise hänge ich nicht an diesem Begriff, und ob man es so bezeichnet oder als Islamophobie oder Islamfeindlichkeit oder Muslimenfeindlichkeit (denn die Gläuibigen von der Religion zu trennen, ist einfach ein logischer Unfall), ist mir egal. Aber genau diese Haltung, eine komplette Religion aus der demokratischen Gesellschaft auszugrenzen, ist damit gemeint, und sie ist klar grundgesetzwidrig.
Der Autor beleidigt Leute wie mich, die diese Haltung klar benennen, dann am Ende auch noch als „Werkzeuge der islamischen Fachisten“. Das ist eine Lüge. Selbstverständlich bin ich wie jeder Demokrat ein Gegner aller demokratiefeindlichen Ideologien. Selbstverständlich stehe ich gegen Antisemitismus, egal ob er aus der rechts- oder linksextremistischen oder islamitischen Ecke kommt oder aus der „Mitte der Gesellschaft“. Aber ich stehe eben auch gegen eine Ideologie, die den Islam, und damit eben sehr wohl auch jeden Muslim als Muslim, aus der deutschen Gesellschaft ausgrenzen will, weil sie nicht zwischen extremistischen Fanatikern einer Religion und der Religion insgesamt unterscheiden will.
„Die vergangenen Jahre haben mehr als deutlich gezeigt, wie bereitwillig viele Menschen sich der Spirale des Hasses hingeben. Antisemitische Gewalt ist allgegenwärtig. Und sie wird instrumentalisiert: von jenen, die eine rassistische Agenda durchsetzen wollen, und sich nicht schämen, das als Kampf gegen Antisemitismus zu bezeichnen.
[…]
Terroristen morden aus Hass, und sie wollen mehr Hass. Ihr Ziel ist es, zu spalten, Menschen auseinanderzubringen, jede Aussicht auf ein friedvolles Miteinander zu zerstören. Und sie haben Erfolg. Es liegt an uns allen, ihnen diesen Erfolg nicht bereitwillig zu geben. Indem wir uns weigern zu hassen. Indem wir verstehen, dass der Kampf für Leben, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung immer einer sein muss, der diese Dinge für alle anstrebt – und nicht nur für manche.“
Zitat von Dinah Riese aus dem Kommentar „Zusammen sind wir ein starkes Licht“
https://taz.de/Nach-dem-Anschlag-an-Chanukka/!6138796/
@ paule t.
Logisch ist es ganz einfach: Es wird vielleicht mal einen Islam ohne Islamismus geben, aber nie einen Islamismus ohne Islam. Religiöse Menschen können sehr friedlich sein und wollen es meistens auch, monotheistische Religionen sind es nicht und waren es nie. Sie sind Herrschaftsinstrumente.
Der Islam ist zur Zeit weltweit die aggressivste Religion. Auch viele der Islamgläubigen wollen den Gottesstaat. Mir als Atheisten und Demokraten nützt es also gar nichts, dass es nur ein Teil der Gläubigen ist. Im Ernstfall werden die meisten zuschauen, wenn es mir an den Kragen gehen sollte, weil ich ein Ungläubiger bin.
Leute in Deutschland und woanders, die den Islam öffentlich und immer wieder kritisieren, stehen nicht umsonst unter Polizeischutz. Woanders werden sie umgebracht, bzw. mit einer weltweiten Fatwah mit dem gleichen Ziel belegt. Und seien sie so nett, und kommen mir jetzt bitte nicht mit antimuslimischens Rassismus. Muslime sind keine Rasse und ich lasse mich ungern beleidigen.
@ paule t. Als Vertiefung:
https://www.ruhrbarone.de/von-der-goettlichen-totalitaet-zum-religioesen-terror-die-demagogie-des-jenseits/143254/
Hallo paule t.,
eigentlich wollte ich bei Herrn G. nicht mehr kommentieren – don’t feed the troll – aber Ihre Kommentare lese ich gerne und bewundere Ihre Ausdauer und ruhige Beständigkeit.
Da Herr Weigle dann noch seine Jüdische-Allgemeune-Geschichte gebracht hat, nehme ich mir ausnasweise nochmal die Zeit, auf die von-der-Tann- Verschwörungsgeschichte einzugehen. Ich lese reglmässig die Online-Artikel de JA, weil sie manchmal seh informativ sind. Aber unabhängiger Journalismus im eigentlichen Sinne ist das auch nicht immer. Spannend ist z. B. folgender Atikel von Sarah Maria Sander:
https://www.juedische-allgemeine.de/meinung/nur-scheinbar-ausgewogen/
Da wirft Frau Sander ohne Beleg sehr emotional Frau von der Tann vor, sie habe wuasi eine Agenda und würde auf der Seite der Palästinenser stehen. Herr Greven macht sogar daraus, Frau von der Tann gebe „den Islamisten Zunder“.
Das ist verkehrte Welt. Herr Greven und Frau Sander bemühen regelmässig den Holocaust, wenn sie über das schrekliche Massaker der Hamas sprechen – ist ok – aber wenn es um die zigtausend Toten Palästinenser geht, rufen sie direkt „Antisemitismus“, wenn jemand diskutiert, ob das in Anbetracht der eindeutigen Aussagen der rechtsradikalen Mitglieder der israelischen Regierung, die Palästinenser als Tiere bezeichnen, nicht doch ein Völkermord sein könnte.
Frau Sander beschreibt sich selbst als Aktivistin:
https://www.sarahmariasander.com/%C3%BCbermich
Mit solch einem Bias hoch 10 ist es schon eine Frechheit Frau von der Tann zu kritisieren.
Dann der Unsinn, „from the river to the sea“ sei antisemitisch aber der Anspruch des Likud, zwischen „jordan and the sea“ dürfe es nur eine staatlice Autorität geben, die des Staatrs Israels, haben sie kein Problem damit.
@ 68ger
Die verkehrte Welt präsentieren sie, lieber 68ger.
Niemand hier bemüht dauernd den Holocaust, wenn es um das Massaker der Hamas geht. Das ist auch nicht nötig, denn die Bestialität des Vorgehens spricht für sich. Es gibt auch keine Verschwörung gegen Frau von der Tann, sondern Kritik an ihrer Art des Journalismus, die ihnen nicht passt.
Sie bauen hier einen Popans auf, um dann darauf einzuhauen.
Es ist im Übrigen die Regierung Netanjahu die dem Friedensplan der USA zugestimmt hat, obwohl rechtsradikale Minister dagegen waren. Und es ist die Hamas, die nicht daran denkt, die Waffen niederzulegen, während sich Israel an dem Waffenstillstand hält.
Es gibt auch keine Verurteilung des Internationalen Gerichtshofes gegen Israel wegen Genozid, sondern eine Klage die 3 Monate nach dem Massaker, gestellt und angenommen wurde.
Sie sollten also mit ihrem Könnte-Genozid etwas vorsichtiger sein, wenn sie nicht selbst der „Bias hoch 10“ bezichtigt werden wollen. Oder habe ich von ihnen schon irgendwas zu aktuellen „Könnte-Genoziden“ von anderen Staaten im Nahen Osten und darüber hinaus gelesen.
Das mit dem „From the River to the Sea“ als Atisemitisch ist übrigens kein Unsinn, sondern Rechtsmeinung in Deutschland. Aber was interessieren sie Urteile von Verwaltungsgerichten, wo sie doch selber schon ein Urteil zu Israel gefällt haben, in dem sie einzelne israelische Politiker oder Parteien zitieren. Sie sollten, in Anbetracht das Deutschland 30-40% AFD Wahlpotentiale hat, auch damit etwas vorsichtiger umgehen.
Und hier noch was zum weiterlesen, wenn sie möchten:
https://www.ruhrbarone.de/israel-als-globales-feindbild/249368/
https://www.ruhrbarone.de/der-israel-palaestina-konflikt-oder-wie-der-antisemitismus-die-moral-unterwandert/239593/
# Voss
https://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/50_251121/index.php
@ 68er:
Ich möchte nicht, dass Sie denken, dass wir die gleiche Meinung zum Nahostkonflikt hätten.
Sie sagen:
„From the river to the sea“ ist eine kaum verhüllte Vernichtungsdrohung gegen Israel: Es bedeutet, dass das entsprechende Gebiet nicht frei so, weil der Staat Israel existiere, und dass dieser damit weg müsse. Damit ist Israel der einzige Staat auf der Erde, dessen komplette Existenz in dieser Weise verneint wird. Schon allein diese Delegitimierung ausgerechnet des jüdischen Nationalstaats, die es anderen Nationalstaaten gegeüber einfach nicht gibt, ist selbstverständlich antisemitisch, von den typischen Begleitnarrativen, die ohne Doppelstandards und Dämonisierung kaum auskommen, ganz abgesehen.
Ich argumentiere hier ausschließlich dagegen, dass der Islam als solcher, und damit alle Muslime (die künstliche Trennung zwischen Religion und Gläubigen ist logischer Unfug) in Haftung genommen wird für das, was islamistische Terroristen anrichten. Das bedutet in keiner Weise, dass ich auch nur das kleinste Fitzelchen Sympathie für Israelfeinde und andere Antisemiten hätte.
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@ Arnold Voss, Zitat:
„Religiöse Menschen können sehr friedlich sein und wollen es meistens auch, monotheistische Religionen sind es nicht und waren es nie.“
Bleiben Sie mir doch fort mit so einem antiquierten Billig-Atheismus.
Wenn religiöse Menschen auf Grundlage ihrer Religion friedlich sind und es sein wollen, dann ist das eben auch ihre Religion. Als ob es eine Religion freischwebend ohne ihre Gläubigen gäbe.
Ja, jede wirklich umfassende Weltanschauung, seien säkulare Weltanschauungen oder religiöse, und bei letzteren unabhängig von Monotheismus oder anderen Glaubensformen, trägt es in sich, dass ihre Anhänger von ihrer unbedingten Bedeutung überzeugt sind, und können so in Intoleranz und letztlich Gewalt umschlagen.
Gleichzeitig tragen sie praktisch alle eine universalistische Botschaft in sich, die alle Menschen in Bezug zu ihrem höchsten Wert setzt, in den monotheistischen Religionen zB darüber, dass Gott alle Menschen geschaffen hat. Daraus lässt sich jede Religion auch menschenfreundlich interpretieren.
Vielleicht können Sie mir ja erklären, inwiefern das jüdisch-christliche „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ unfriedlich wäre.
@ paule t.
Religion ist nicht gleich und Glaube und war es nie. Das ist nicht antiquiert und hat auch nichts mit Atheismus zu tun. Religionen sind Instiutionen der Glaubensauslegung, Regelgeber der Glaubensausführung und vor allem sich selbstmächtige Organisationen mit eigenen Herrschaftsinteressen. Der einzelne Gläubige ist genau das Gegenteil: individuell auf welchen Gott auch immer bezogen, mehr oder weniger spirituell, mehr oder weniger tradtionell, vor allem aber in der Regel nicht auf seinen eigene Machterweiterung aus.
Atheismus ist übrigens per se nicht billig zu haben, sondern ein Prozess der umfassenden Selbstaufklärung,die sie mit diesem Begriff bewusst diffamieren, was sonst nicht ihre Art ist. Schade.
[…] paar gute Artikel zum Nachlesen:– Licht der Hoffnung– Von 9/11 bis Sidney: Islamisten greifen uns alle an– Amerikanischer Druck auf Jerusalem wegen Gaza Waffenruhe– Kommentar: Der […]
Ich diffamiere keine Atheisten, Agnostiker und Areligiösen. War lange genug selbst einer. Ich wende mich gegen fanatische Anhänger einer Religion, die auch weltliche Weltherrschaft anstreben.
Auf Ihren antisemitischen Unsinn antworte ich nicht.
@ paule t.
Ich habe nicht gesagt, der Satz „From the river to the sea“ sei nie antisemitisch gemeint. Es hängt immer davon ab, wer es in welchem Kontext sagt.
Dieser Satz ist ja nicht vom Himmel gefallen und hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Und ich habe keine Lust mehr, darüber zu diskutieren, wann und wer wie weit in der Geschichte zurückgehen darf (Frau von der Tann gar nicht, die Palästinenser, die es anscheinend gar nicht gibt, auch nicht, andere mehrere tausend Jahre) um aktuelle Konflikte zu erklären oder rechtliche Ansprüche begründen zu dürfen.
Es gibt Archlöcher unter den Palästinensern, unter den Deutschen gibt es die auch und wenn man kein „positiver“ Rassist sein will, muss man das auch bei einigen Israelis annehmen.
Daher:
Wenn Leute von der Hamas den Satz sagen, ist das nationalistisch und im Zweifel auch rassistisch und antisemitisch gemeint.
Wenn die rechten Leute in Israel den Satz wort- oder sinngemäss sagen, von Jabotinsky über Begin bis Netanyahu, ist das nationalistisch und im Zweifel auch rassistisch und arabophob und antimuslimisch.
Wenn das jüdische Briten rufen, ist das dann auch antisemitisch?
Wie hat es die PLO gemeint?
https://www.zeit.de/kultur/2024-06/from-the-river-to-the-sea-parole-palaestina-aktivismus-ursprung-nahostkonflikt
Ich habe keine Lust mehr dabei zuzusehen, wie beide Seiten versuchen, sich mit unterkomplexen Argumentationstotschlaghämmern gegenseitig auf die Palme zu bringen. Das führt letztlich wieder zu Mord und Totschlag.
Allen ein friedvolles Weihnachten!