Weil die Zeitung nicht drüber schreibt

WDR 5 StadtgesprächWarum schreiben Sie nicht über diese Veranstaltung? Ein Frage, die sich WAZ-Geschäftsführer Nienhaus soeben beim WDR 5 – Stadtgespräch gefallen lassen musste. Es ging ums Aus der Rundschau.

Auf dem Podium: Nienhaus, NRW-Minister Guntram Schneider, Leser-Vertreterin Ines Maria Jimenez und Journalistik-Professor Ullrich Pätzold. Im Mittelpunkt der Diskussion im Harenberg City Center stand die Frage nach der Meinungsvielfalt. Leser und Journalisten kritisierten die „Zombie-Zeitung“ Westfälische Rundschau, die seit Ende Januar nur noch mit Inhalten anderer Blätter erscheint, die eigene Redaktion aber entlassen hat.
WAZ-Geschäftsführer Nienhaus wollte das Argument der schwindenden Meinungsvielfalt nicht gelten lassen und verwies auf die zahlreichen neuen Internet-Medien. Eine Art „Zeitungsgebühr“ – vergleichbar der Rundfunkgebühr – lehnte Minister Schneider ab. Die einstündige Diskussion strahlt WDR 5 am 7. März ab 20 Uhr aus.

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[…] Weil die Zei­tung nicht drü­ber schreibt | Ruhr­ba­rone – Es scheint in inter­es­san­tes Stadt­ge­spräch gewe­sen zu sein. Mor­gen ist es dann im Radio zu hören. […]

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[…] Weil die Zeitung nicht drüber schreibt (Ruhrbarone) – Eine Veranstaltung des WDR zum Aus der Westfälischen Rundschau (WR). Christian […]

Arno Asinus
Arno Asinus
10 Jahre zuvor

Habe gerade die WDR 5 Aufzeichnung gehört. Die gar nicht so freie Jounalistenmeinung -lokal vor allem- wurde nicht thematisiert
Ich zahle doch nicht für den Abdruck der Bürgermeisterpressestelle.
Oder der PR Abteilung lokaler Firmen.
Von unkritischen Lobhudeleien der Provinzpolitikerund Kirchenleute ganz zu schweigen

Diesen Platz -und das Informtionsbedürfnis- werden andere Medien schließen.

der, der auszog
der, der auszog
10 Jahre zuvor

Wenn ich den Namen Ulrich Pätzold lese, fällt mir als erstes sein Beitrag zu Marc Jan Eumanns Doktorarbeit im WAZ Rechercheblog ein und dann wird mir schlecht obwohl ich den Beitrag im WDR noch gar nicht gehört habe.

„Dieses Mal verrennt sich die Meute“ – interessant der Vergleich kritischer Journalisten mit einem Rudel Hunde, die da scheinbar ein unschuldiges Plagiathäschen zu jagen scheinen…

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