Wenn die Querdenker gewinnen

Demonstration gegen den Bau von Kernkraftwerken vor dem Bundesministerium für Forschung und Technologie Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F046092-0035 / Wienke, Ulrich Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Heute werden mit Brokdorf, Grohnde und Gundremmingen C drei der letzten sechs Kernkraftwerke der Bundesrepublik abgeschaltet. Es ist der Sieg einer Bewegung, die viel mit den heute aktiven Querdenkern gemeinsam hat.

Die Bewegung war an Fakten wenig interessiert, verfügte über eigene Wissenschaftler und ihre Anhänger sahen sich zum Teil als Opfer eines künftigen Holocausts. Sie redeten von dem drohenden Ende der Demokratie, hatten keine Bedenken, gemeinsam mit radikalen Systemgegnern auf die Straße zu gehen und redeten Gewalt bei Demonstrationen klein. Angst stand im Zentrum ihres politischen Geschäftsmodells, eine Partei wurde gegründet, Politiker bedroht und für einige ihrer Protagonisten hat sich die Teilnahme an Bewegung am Ende wirtschaftlich gelohnt. Zumindest ihre radikalen Protagonisten träumten von einem „System Change“, was die Mitläufer nicht störte. Sie waren ein internationales Phänomen, aber besonders erfolgreich in den deutschsprachigen Ländern.

Wenn heute mit Brokdorf, Grohnde und Grundremmingen C drei der letzten sechs Kernkraftwerke der Bundesrepublik abgeschaltet werden, ist es auch der Sieg einer Bewegung, die viel mit den heutigen Querdenkern gemeinsam hatte.

Beide Bewegungen haben viel mit Wohlstandsverwahrlosung zu tun und richten sich in ihrem Kern gegen Aufklärung, Zukunftsoptimismus und wissenschaftliches Denken, der Basis westlicher Gesellschaften.

Mit dem nun immer näher kommenden Ende der Kernenergie drohen in Deutschland nicht nur weiter steigende Strompreise, sie sind heute schon die höchsten der Welt, sondern auch eine immer unsicherer Energieversorgung. Auch steigen Wirtschaft und Forschung aus einer Technologie aus, an der in vielen anderen Ländern der Welt weitergearbeitet wird. Ein solcher Ausstieg ist nicht rückgängig zu machen. Die technische und wissenschaftliche Entwicklung ist heute so schnell, dass bereits entstandene Rückstand kaum aufzuholen ist. Am Erfolg der Anti-Atom-Bewegung kann man sehen, was einem Land droht, wenn es sich auf „Querdenker“ einlässt. Ein langes Leben und die Gesundheit der Menschen hängen eng mit dem technischen Fortschritt und dem wirtschaftlichen Wachstum zusammen. Nichts ist so ungesund wie Armut und Rückständigkeit. Es kann gut sein, dass die Bundesrepublik diese Lektion bald lernen wird. Auch das ist ein Effekt, wenn man Querdenkern folgt.

 

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38 Kommentare

  1. #1 | ke sagt am 31. Dezember 2021 um 09:58 Uhr

    In den 80er Jahren hätte ich nicht damit gerechnet, dass wir 2022 Öl ohne Ende, dafür aber extrem teuren Strom haben werden und dass wir nicht in der Lage sind, selbst einen Kolonnen LKW Autobahnverkehr oder Bahnverkehr zu automatisieren.
    Zukunftsprognosen sind also schwierig. In den USA ist man in 10 Jahren zum Mond gekommen, die A45 Brücke bei Lüdenscheid wird vermutlich länger brauchen, bis sie wieder für LKW geeignet ist. Das klingt einfach nur absurd.

    Bei der Atomenergie ist spätestens nach der Japan Katastrophe klar, dass AKWs einfach ein hohes Risiko darstellen, dass auch Auswirkungen über viele Jahre hat. Noch heute achten wir auf die Strahlung der Pilize/des Wilds nach dem Tschernobyl.

    In Kalkar und Hamm stehen dann auch die Reste der modernen Reaktoren, die nie richtig Strom produzierten, die neuen Reaktormodelle funktionieren auch nach vielen Jahren im Ausland nicht.
    Bei der Kernfusion sind seit 50 Jahren in den nächsten 15 Jahren Ergebnisse zu erwarten.

    Die Kernenergie ist zumindest nach meinem Stand aktuell einfach nicht konkurrenzfähig. Dann bin ich auch nicht glücklich darüber, dass wir im Ruhrpott natürlich in der Risikozone von Emsland liegen und wg. der Westwinde Frankreichs und Belgiens Reaktorrisiken auch mittragen.

    Der Bezug zu den Querdenkern fehlt mir. Ich kann mit dem Begriff und den Gruppen auch wenig anfangen.
    insgesamt muss wieder das wissenschaftliche Arbeiten und die Aufklärung in den Vordergrund treten. Das fängt mi den Schulsystemen an, geht über die Landwirtschaft …

    Ich bin nur erstaunt, dass bspw. Städte wie Dortmund im Esoterik Bereich aktiv sind und Feng Shui in den Siedlungen bewerben, was das dann auch immer konkret ist. Geht es noch?

    Hier gilt es dann auch mit einer Basisausbildung im Bereich Naturwissenschaften einfach laut zu werden, wenn Fakten verdreht werden oder Produkte mit Schwurbel-Gedöns verkauft werden. Denn es schadet definitiv durch die Verdrängung eines naturwissenschaftlichen Denkens. Die Konsequenzen spüren wir schon jetzt in Teilen des Landes bei den Corona-Daten.

  2. #2 | Manni sagt am 31. Dezember 2021 um 13:04 Uhr

    "Es ist der Sieg einer Bewegung, die viel mit den heute aktiven Querdenkern gemeinsam hat."

    In der Tat, bei den Mitläufern gibt es strukturelle Gemeinsamkeiten: Panik, Verschwörungsmystiken, Krawallos, linke und rechte Systemgegner u.v.m.
    Es besteht allerdings ein gravierender Unterschied: Bei Corona gibt es keinen einzigen (!) rationalen Grund, die Impfungen zu verweigern. Im Gegenteil, die Mitmenschen zu infizieren ist kriminell.
    Die Atomkraftgegner haben demgegenüber viele stichhaltige Argumente, nicht nur die von #1 ke angeführten (wobei die völlige Unwirtschaftlichkeit nur eines ist). Schwerwiegender ist der Müll: gesundheitsschädlich, langlebig (bis zu 500 Mio. Jahre), keiner will ihn haben.
    Das spricht gegen Atomkraft, aller Forschung und Lobbytätigkeit zum Trotz. Corona können wir, angemessene Forschung vorausgesetzt, ohne Langzeitfolgen loswerden.

  3. #3 | Stefan Laurin sagt am 31. Dezember 2021 um 14:36 Uhr

    @Manni: Auch aus meiner Sicht spricht nichts gegen die Impfung. Die Querdenker verhalten sich irrational. Aber am Wohlstand hängt auch unser teures und gutes Gesundheitssystem – Menschen sterben in armen Gesellschaften früher, egal wie "natürlich" sie leben. Wer den Wohlstand riskiert spielt immer auch mit dem Leben der Menschen.

  4. #4 | Angelika, die usw. sagt am 31. Dezember 2021 um 17:52 Uhr

    "…Wer den Wohlstand riskiert…"#3
    Der Wohlstand wurde schon lange vorher riskiert. Stichwort: Infrastruktur.
    Wer Wohlstand erhalten will, der hat keine maroden Brücken, Straßen usw., da sind Gesundheitsämter (so wichtig in einer Pandemie!), Schulen digitalisiert, da ist kein Pflegenotstand, da betreibt man nicht nur Symbolpolitik (Sonntagsreden, Preisverleihungen).

  5. #5 | Heinrich Thüer sagt am 31. Dezember 2021 um 19:23 Uhr

    Es gibt bei der Atomkraft gewiss ein massives Sicherheits- und Müllproblem. Nach Berechnungen des Max-Planck-Instituts für Chemie kommt es statistisch gesehen alle zehn bis 20 Jahre zu einem Reaktorunfall und je mehr Atomkraftwerke es auf der Welt geben wird, desto geringer wird diese Zeitspanne. Außerdem: ein passendes Endlager für Atommüll gibt es bis heute nicht. Aber egal: Nichts gegen eine angesichts der wackligen Energiewende aktuelle Diskussion über die Renaissance der Atomenergie. Doch wer die radikalen und mit stabilen Argumenten ausgerüsteteten Demonstrationen vor 40 Jahren gegen die Atomkraft mit der heutigen Querdenkerbewegung vergleicht, war damals nie auf einer dieser Demos.

  6. #6 | Stefan Laurin sagt am 31. Dezember 2021 um 19:39 Uhr

    @Heinrich Thüer: Ich war in Kalkar dabei und haben 1980 in Frankfurt gegen den Räumung der "Republik Freies Wendland" demonstriert. Mir ging es damals mehr um den Kampf gegen "Das System™“ und den Kontakt zu seinerzeit als attraktiv empfundenen Demonstrationsteilnehmerinnen. Ich war 15, 16 Jahre alt, aber damit war auch nicht alleine. Kernenergie war mir immer egal. Ich habe als Schüler in den Ferien bei der KWU gejobbt.

  7. #7 | Manni sagt am 31. Dezember 2021 um 19:47 Uhr

    @#3 Stefan:"Aber am Wohlstand hängt auch unser teures und gutes Gesundheitssystem "

    Darauf können wir uns einigen und wir sollten es nicht vergessen!

    @#4 Angelika:"Wer Wohlstand erhalten will, der hat keine …"

    Ich würde eher sagen 'Wer Wohlstand erhalten will, der kümmert sich um …' und die Liste lässt sich beliebig verlängern über Nahverkehr und Bundesbahn, Lehrerausbildung, Sanierung von Schulen, Finanzierung von Universitäten, öffentliche Investitionen ggü Verschwendung (Schwarzbuch) usw usw.
    Da wäre viel zu tun.

  8. #8 | Niels sagt am 1. Januar 2022 um 01:20 Uhr

    Der Vergleich hinkt massiv, außer der Autor ist der Meinung, dass von der Impfung eine ähnliche Gefahr oder Nichtgefahr wie von der Kernenergie ausgeht. Beide Aussagen sind falsch. Dieser Artikel ist erschütternd dumm.

  9. #9 | Jupp Schmitz sagt am 1. Januar 2022 um 04:57 Uhr

    Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Leugnen der Schwerkraft (Querfrontdenken) und dem Atomausstieg (Wissenschaft) nicht.

  10. #10 | Lehmbruck sagt am 1. Januar 2022 um 12:13 Uhr

    Wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien nicht jahrelang vorsätzlich politisch sabotiert worden wäre, dann müssten wir uns weniger Sorgen um die Versorgung mit erneuerbaren Energien machen. Atomenergie ist sehr teuer, wenn man die unversicherbaren externalisierten Risiken mit kalkuliert. Sie wird von den gleichen politischen Kräften gefordert, die erneuerbare Energien von vornherein ablehnen und schon Abstandsregeln für Windräder gefordert haben. Mittlerweile sind wir aber an einem Punkt, an dem die Energiewirtschaft sich gut auf den Atomausstieg eingestellt hat. Soll man nun noch die Schlacht von gestern schlagen, oder kann man nicht seinen Frieden damit machen, dass Deutschland aufgrund eines breiten politisch-gesellschaftlichen Konsenses mit der Atomkraft abgeschlossen hat?

  11. #11 | Stefan Laurin sagt am 1. Januar 2022 um 12:30 Uhr

    @Lehmbruck: Es sind Naturschutzverbände wie der NABU, die zum Teil gegen Windanlagen kämpfen. Das grüne Milieu blockiert sich gegenseitig.

  12. #12 | Angelika, die usw. sagt am 1. Januar 2022 um 12:33 Uhr

    #11 NABU sind echte Grüne.

    Vereinzelte echte Grüne gibt es auch bei den falschen Grünen. Ist kompliziert.

  13. #13 | Lehmbruck sagt am 1. Januar 2022 um 13:20 Uhr

    @Stefan Laurin: Das stimmt, Naturschutzverbände kritisieren auch den Ausbau von Eisenbahnstrecken. Der neue grüne Klimaminister Robert Habeck und der grüne Europaabgeordnete Sven Giegold haben sich sehr dezidiert geäußert, dass sie
    anstreben, den Individuenschutz durch einen Populationsschutz zu ersetzen. Insofern beobachte ich bei den Grünen eine Lernkurve. Diese hingegen fehlte mir bei Ministerpräsidenten wie Laschet und Söder, die Anwohner von Windrädern mit Abstandsregelungen verschonen wollten.

  14. #14 | Stefan Laurin sagt am 1. Januar 2022 um 14:11 Uhr

    @Lehmbruck: Was Habeck vorhat ist vernünftig. Aber: Die Naturschutzverbände und die Umweltminsiterin haben erklärt, dass das Artenschutzrecht nicht geändert werden soll. Und der EuGH hat erst im März 2021 den Individuenschutz gestärkt:
    https://www.handelsblatt.com/unternehmen/nachhaltigkeit/energiewende-schlappe-fuer-windbranche-eugh-bestaerkt-vogelschutz/26970606.html?ticket=ST-12168332-vIVMAytMXpJ5f3KOBscT-cas01.example.org

  15. #15 | Heinrich Thüer sagt am 1. Januar 2022 um 14:53 Uhr

    Während sich Bundesregierung, Energieunternehmen und Umweltverbände mit den alltäglichen Widersprüchen zwischen der Förderung erneuerbarer Energien und dem Arten- und Naturschutz herumschlagen, schlägt die deutsche Kommissionspräsidentin in Brüssel, Ursula von der Leyen (CDU), zeitgleich mit der endgültigen Abschaltung der drei Atomkraftwerke Brokdorf, Grohnde und Grundremmingen vor, die Atomkraft mit einem grünen EU-Ökosiegel zu versehen. Halleluja.

  16. #16 | Manni sagt am 1. Januar 2022 um 15:25 Uhr

    @Stefan Laurin:"Die Naturschutzverbände und die Umweltminsiterin haben erklärt, dass das Artenschutzrecht nicht geändert werden soll. "

    Letztlich bleibt es eine Sache des Gesetzgebers. Wenn der den Induvidualschutz vor Klimaschutz, Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien stellt, dann werden die Gerichte so urteilen.
    Daran muss man die neue Regierung messen.

  17. #17 | FCB sagt am 1. Januar 2022 um 15:54 Uhr

    Die Frage ist doch, wer zukünftig diesen Wahnsinn bezahlen kann? Ich habe vor 4 Jahren ein altes Haus gekauft und mit meinem mageren Gehalt einen entsprechend hohen Kredit aufgenommen. Das Haus wird mit einer Ölheizung geheizt. Mir fehlt das Geld, um eine moderne Heizungsanlage installieren lassen zu können. Einen neuen Kredit für eine neue Heizung bekomme ich selbst von der KFW nicht mehr und könnte mir den Abtrag sowieso nicht leisten. Die Ölpreisecsteigen und steigen und steigen und es wird nicht mehr lange dauern bis ich mir das alles nicht mehr leisten kann. Ist das die Absicht des Staates? Ich habe Angst, dass mir von diesen ganzen Öko und Klimaspinnern in der Regierung mein Heim genommen und da bin ich wahrscheinlich nicht der einzige in Deutschland, dem es so geht. Ähnlich sieht die Sache mit den Elektroautos aus. Welcher Geringverdiener kann sich so eine Karre denn leisten? Da wird man bestraft dafür, dass man wenig Geld hat für energetische Sanierung oder E-Autos. Das ist eine Sauerei und hat mit sozial nix mehr zu tun.

  18. #18 | Stefan Laurin sagt am 1. Januar 2022 um 15:59 Uhr

    @Manni: Ich denke, es geht um europäisches Recht – gegen das kann sich der Bundestag nicht stellen. Das Recht müsste also auf europäischer Ebene geändert werden.

  19. #19 | Manni sagt am 1. Januar 2022 um 19:12 Uhr

    @Stefan Laurin #18: das ist die Gretchen-Frage unserer Zeit.

    Zu einen stellt ja auch bpb fest: 'Das Verhältnis zwischen EU-Recht und Grundgesetz kann bis auf den heutigen Tag als nicht eindeutig geklärt bezeichnet werden. […]
    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat schon früh festgestellt, dass die Gemeinschaftsrechtsordnung ihrerseits »eigenständig« sei und nicht von den Rechts- und Verfassungsordnungen der Mitgliedstaaten abgeleitet oder diesen gar untergeordnet sei.'

    Das begründet zum einen den derzeitigen Streit mit Polen, da PiS sich nichts vorschreiben lassen will.
    Zum anderen betreiben auch deutsche Politiker gern doppeltes Spiel. So wird in Brüssel für eine Verordnung gestimmt und daheim dann dagegen polemisiert (siehe den Streit über die Gurkenkrümmung).

    Sollte unserer Regierung tatsächlich Nachhaltigkeit etc. wichtig sein, so werden sie's uns auch zeigen müssen.

  20. #20 | thomas.weigle sagt am 1. Januar 2022 um 20:42 Uhr

    Vllt kann uns der Autor doch bitte schön erklären,warum die AKWs nicht gegen einen GAU versichert sind. Liegt es gar an der Höhe der dann jährlich fälligen Raten?

  21. #21 | Stefan Laurin sagt am 1. Januar 2022 um 21:09 Uhr

    @thomas.weigle: Die Unternehmen zahlen in einen Fonds ein, es gibt nur ein Versicherungsangebot. Aber auch ein Chemieunternehmen könnte im Falle eines GAU kaum für alle Kosten aufkommen. Aber das Problem stellt sich ja in Deutschland nicht mehr: Wir kaufen Strom aus Kernkraftwerken im Ausland, finanzieren bald auch den Bau neuer Reaktoren und profitieren nicht von der Wertschöpfung. Aber ich bin froh, dass unsere Nachbarn klüger sind und auf Kernkraft setzen. So gibt es in Europa wenigstens Strom den man kaufen kann.

  22. #22 | Bert Fuehrmann sagt am 1. Januar 2022 um 23:47 Uhr

    Boah, sind die einleitenden Sätze schon ein Giftgebräu, ein negativistisches Filtrat. Da fehlen eigentlich nur noch Hinweise darauf, wie-v i e l e Mitglieder der Anti-AKW-Bewegung
    stinkenden Fußpilz hatten, mit ​Knoblauchzehen rumliefen, ​Kinder-Sex betrieben, Satan huldigten, G​ehirntumore bekamen, die technik- und zukunftsfeindliche Bewegung suizid-gefährdet machten,
    ​von Altnazis durchsetzt die sich an der Bundesrepublik rächen wollten, und
    ​von
    Kommunisten, die sich nicht nur ökologisch-antikonzernkapitalistisch tarnten und, wenn nicht StaSi-gesteuert zum Schaden der BRD, sich wie Joschka Fischer bei OPEL als Ferienarbeiter, so
    bei SIEMENS verdingten.

    Und auf diesem Wege sorgten sie dafür, daß an das Flaggschiff des internationalen atomaren Menschheitssegens, die Sowjetunion uns speziell an Tschernobyl, fehlerhafte SIEMENS-Amarturen geliefert wurden (Tatsache !), die prompt bei lhrer Stärkerbelastung, dem Auswechseln von Hochdruckpumpen, durchgingen und das große Unglück einleiteten,
    – der linken Nuklear-Führerschaft in Europa, den USA und so auch der UdSSR.

    Dabei hatte in der Zwischenzeit die Radioaktivität seit den 20ern ihr segenreiches Werk bewiesen: Als leuchtende Uhrziffern, als belebende Limonade, als Röntgen-Kontrastmittel, mit Radium als Universal-Bestrahlungsmittel, als elektrizitätsfreie Richtungspfeile gerade in Bunkern, als nuklearmedizinische Wegbrenner von Krebstumoren, als lungentherapeutische RADON-Beatmung, manche konnten sogar Bomben daraus bauen (und dadurch Millionen von normalen Bomben und Granaten einsparen !, dummerweise hat Chrysler und Ford die Entwicklung atomar betriebene PKWs eingestellt ).
    Und nicht vergessen werden sollte das sozialdemokratische Phantasma der durch-atomatisierten Gesellschaft über die Bereitstellung industrieller "Prozesswärme" und Kohleverflüssigung, – wobei die fast kostenlose Wärme-Belieferung der Wohnhäuser auf Basis des Atommülls nur eine Frage der Zeit war — und doch ist: Erstrecht mit den nun russischen Angeboten Atommüll-schluckende Kraftwerke aus dem Kernkraft-Wunderland zu bauen.

    W e n n also Deutschland oder Europa und die Welt tatsächlich vor einer Renaissance der hochradioaktiv und extrem-energiverschwenderischen Wasserdampfmaschinen steht — nichts anderes sind AKWs aller Art, selbst die projektierten, das noch steigernden Fusionskraftwerke – dann liegt das nicht nur an einer macht-verkommenen und französisch bis chinesisch beeinflussten EU, an wissens-entwurzelten GRüNEN und einer entsprechend Großunfall-verwaschen argumentierenden Umweltministerin Lemke, sondern an öffentlich-rechtlichen "Kommunikatoren" und Schreiberlingen, die das im Prinzip auf dem "Niveau" der 70er/ 90er machen, wie Sie.

  23. #23 | Berthold Grabe sagt am 2. Januar 2022 um 12:36 Uhr

    Ein durchaus treffender Vergleich, der nur dadurch von vielen nicht so wahrgenommen wird, weil die Medien heute im gegenteiligen Lager unterwegs sind.
    Damals sympathisierten sie mehrheitlich mit den Querdenkern, heute kritisiert sie diese nicht nur wo es angemessen ist, sondern diffamiert sie mit der Betonung auf die radikalen Spinner systematisch.
    Bei der Atomkraft haben auch die Spinner gesiegt. Rational war es keine neuen Kraftwerke zu bauen und die Alten bis zum "Lebensende" weiterlaufen zu lassen, weil dadurch kein nennenswertes zusätzliches Risiko mehr entstehen konnte.
    Die vorzeitige Abschaltung war dumm, und die Aufgabe des Forschungsreaktors in Jülich sogar irrsinnig.
    Zur Zeit werden einige neue Kraftwerke im Ausland gebaut, sobald es gelingt die praktischen Probleme bei der Umsetzung theoretisch bereits funktionierender Konzepte zu bewältigen, minimieren sich auch die Risiken massiv und es könnte sich leicht herausstellen, das wir zu früh ausgestiegen sind. Zumal sämtliche Konzepte dazu aus deutscher Forschung stammen.
    In einer Wohlstandsgesellschaft gewinnt immer der den Jackpot, der bereit ist Risiken einzugehen.
    Nicht alle Risiken werden zum Erfolg, aber die Wahrscheinlichkeit des Erfolges insgesamt ist immer und grundsätzlich größer.
    Man kann nicht an der Wohlstandsspitze auf Dauer mitspielen, wenn man sich dem verweigert.
    Das wird hier in den nächsten Jahrzehnten noch brutal zu spüren sein.

  24. #24 | Berthold Grabe sagt am 2. Januar 2022 um 12:40 Uhr

    @18
    Das ist eben die Preisfrage, ich denke, das der Zeitpunkt kommen wird, bei dem es eine Existenzfrage wird, sich gegen europäisches Recht zu stellen, allerdings könnte es dann sein, das die nationalen Institutionen nicht mehr über ausreichend Macht verfügen um sich noch dagegen zu stellen.
    Dias sehe ich so weil die EU einen Bürokratendiktatur ist, und nicht auf legitimer demokratischer Rechtsstaatlichkeit beruht, die EU ist keine Demokratie und so wie es aussieht ist es unmöglich, das sie zu einer wird.

  25. #25 | Helmut Junge sagt am 2. Januar 2022 um 23:26 Uhr

    Ich habe eine gespaltene Meinung von der derzeitigen Kernenergie, die noch nicht auf der Kernfusion beruht, sondern auf der Kernspaltung.
    Aber es gehtin dieser Welt leider nicht alleine um die Gefühle, ob ich etws mag, oder eben nicht mag.
    Wir haben keine Weltregierung, und wir leben unter Konkurrenzdruck zu anderen Ländern. Ich würde das gerne ändern, kann es aber nicht.
    Wenn es Vereinbarungen mit anderen Ländern gäbe, wäre es schön. Aber solche Vereinbarungen sind nicht mal von der Ampel nicht vorgesehen.Dazu müßte sie um solche Vereinbarungen werben.
    Weshalb ich das jetzt zu diesem thema sage, hat folgenden Grund:
    China hat gestern einen neuen Atomreaktor ans Netz angeschlossen.China kümmert sich einen Schei…um die Gedankenwelt der 14,8 Prozentparte(Die Grünen)i in Deutschland.
    Der Text dazu in http://german.cri.cn/aktuell/alle/3250/20220102/725871.html
    sagt schlicht "

    Um 22:35:38 Uhr am Samstag wurde der zweite chinesische Kernreaktor der Bauserie „Hualong One“, zu Deutsch etwa „Chinesischer Drache Nummer Eins“, erfolgreich in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei um den dritten „Hualong One“-Reaktor weltweit, der in das Stromnetz integriert wird.
    Als eine „Visitenkarte“ der chinesischen Kernindustrie ist „Hualong One “ ein Reaktor der Generation III, der auf dem Weltmarkt eine breite Akzeptanz findet. Im Jahr 2021 konnten die Unit 5 des chinesischen Kernkraftwerks Fuqing, das weltweit erste Demonstrationsprojekt für die Anwendung von „Hualong One“-Reaktor, sowie die Unit 2 des Kernreaktors mit Hualong-Technologie im pakistanischen Karachi ihren kommerziellen Betrieb aufnehmen."
    Ich kenne das Prinzip dieses Kernreaktors "„Chinesischer Drache Nummer Eins“, noch nicht, aber die chenesn machen das. Das weiß ich jetzt. Ob das meine Meinung zur Kernenergie ändert werde ich ich in einigen Wochen wissen. Meine Meinung spielt allerdings seit "die Nachricht kursiert, daß die EU-Kommission die Atomkraft und Gas-Energie im Kampf gegen die Klimakrise als "grün" einstufen.will, überhaupt keine Rolle mehr. Die Eu-Kommission fragt niemanden. Sie ist nicht gewählt, aber sie darf entscheiden. Ich weiß gar nicht, warum ich darüber überhaupt diskutieren soll.

  26. #26 | Angelika, die usw. sagt am 3. Januar 2022 um 11:49 Uhr

    "…Wir haben keine Weltregierung, und wir leben unter Konkurrenzdruck zu anderen Ländern. Ich würde das gerne ändern, kann es aber nicht…" #25 Helmut Junge

    Und wenn die Weltregierung besch.. ist, dann stehen wir da …

  27. #28 | Helmut Junge sagt am 3. Januar 2022 um 12:55 Uhr

    @Angelika, die usw., ich hab meinen Gedanken gestern spät abends nicht auf den Punkt gebracht.
    Was ich sagen wollte ist, viele Länder haben sich entschlossen CO2 zu reduzieren, aber niemand will auf Energie verzichten, außer vielleicht Deutschland. Und auch wenn Atomkraft gefährlich ist, erscheint es den Chinesen, aber auch der EU als vertretbare Gefahr, weil ein wirtschaftliches Zurückfallen aus deren Sichtweise noch viel gefährlicher ist. Und dieses wirtschaftliche Zurückfallen droht bei Energiemangel. Auf Wind und Sonne ist schlichtweg kein Verlaß. Wenig bekannt ist, daß das Frühjahr 2021 fast windstill war, so daß während dieser Zeit vermehrt Strom aus fossilen Energieträgern gewonnen wurde. Darüber diskutiert aber niemand, schon gar nicht die breite Anhängerschaft der Grünen.
    Hier die Statistik vom Statistischen Bundesamt.
    https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2021/10/PD21_N062_41.html

    Das Problem läßt sich nicht mal durch die Verhundertfachung der Windkraftanlagen lösen, weil es bei Windstille immer noch keinen Strom gibt.
    So schön Windkraft auch ist, sie steht nicht jederzeit zur Verfügung. Indudustrieanlagen brauchen aber ein kontinuierles Energieangebot, sonst stehen sie still. Das widerum gibt eine Kettenreaktion von Lieferengpässen in anderen Industriezweigen. CO2 kann man nicht reduzieren, ohne die Zusammenhänge zu berücksichtigen. Für unsere Grünen in Deutschland ist leider alles außer erneuerbaren Energieträgern bääh. Das haben sie immer schon gesagt, und jetzt sind sie in der Regierung und müssen das schlucken, daß die EU-Kommission etwas beschließt, was sie nicht wollen. Diese Kommission ist zwar nicht gewählt, aber auch nicht wirklich eigenständig. Von den jeweiligen Regierungn ist sie schon abhängig. Aber darüberwerde ich nicht weiter diskutieren, weil ich die Logik dieses Beschlusses erkenne. Kurz gesagt, gehen wir ohne Strom lange vor der Klimakatastrophe wirtschaftlich den Bach runter. Und das wollen selbst die Grünen nicht riskieren. Deshalb werden die EU-Kommissare auch nicht abgesetzt. Aber jammern kann man ja mal. Ist ja wegen der Glaubwürdigkeit.

  28. #29 | Albert Rech sagt am 3. Januar 2022 um 14:23 Uhr

    Es ist Unsinn das die Strompreise durch den Atomausstieg steigen werden, da der Hauptgrund für die hohen Strompreise der Atom- und Kohlestrom ist der unsere Netze verstopft.
    Wichtig ist jetzt ein zügiger Ausbau der erneuerbaren Energien und ein schneller Ersatz der alten Windkraft- und Photovoltaikanlagen die sich nach dem Auslaufen der für 20 Jahre festgeschriebenen Einspeispreise wirtschaftlich nicht mehr rentieren durch neue Anlagen.

  29. #30 | thomas.weigle sagt am 3. Januar 2022 um 14:27 Uhr

    @ Stefan Lurin Abgesehen von der fehlenden Versicherung eines Super-Gaus( wobei die Schadenssumme u.U. nicht mal mehr in Milliarden geschätzt wird) ist die Bundesrepublik selbst ohne AKW, nicht vor den Folgen eines Gaus in den Nachbarländern geschützt. Von der seit Inbetriebnahme des ersten Meilers fehlenden Lösung einer sicheren Endlagerung und deren Kosten nicht zu reden.

  30. #31 | Berthold Grabe sagt am 3. Januar 2022 um 14:40 Uhr

    @22
    Genau deshalb sind wir ausgestiegen, weil Atomkraftgegner ihre Gegner nur als solche Diffamierer ansah und keinerlei Vernunftargument zugänglich ist. Und sie merken nicht mal, das sie bei den heutigen Querdenkern genaus das selbe tun.
    Es ist eine Frage der selektiven Wahrnehmung, eben nur jene zu sehen die unfair oder irrational argumentieren um die Massen aufzuheizen. und sie zitieren gerade nur ihre eigene selektive Wahrnehmung und alleinige Fokussiierung auf die mancher Gegner.
    Wissen sie im 18. Jahrhundertverabreichten Wissenschaftler und Mediziner auch Quecksilber als Medizin ein, weil sie nicht wussten ein wie starkes Gift das ist.
    Nutzen wir deshalb heute kein Quecksilber?
    Nun wir haben gelernt sachgerecht damit umzugehen, was immer der einzige Weg ist, um eine Technik sicher zu machen. Es gibt keinen Fortschritt ohne Dummheit, fehlendes Wissen und Opfer, es gibt nur die Verpflichtung erkannte Mängel zu beseitigen und durch neues Wissen zu entschärfen.
    Das ist wegen der vielen Partikularinteressen und Verflechtungen nicht einfach, ja sogar höchst schwierig.
    Aber seit 400 Jahren ist es trotz der vielen (Millionen) Toten eine Erfolgsgeschichte mit eindeutig deutlich positiver Bilanz.
    Mit ihrer Position kommt man nirgendwo hin, alle Staaten die so handelten wie sie es für richtig befinden brauchten Jahrzehnte um den Rückstand aufzuholen und keines hat je den Wohlstand erreicht, wie die Länder, die aus ihren Fehlschlägen lernten statt aufzugeben und Lösungen für die Probleme fanden.
    Es ist natürlich leicht unsere fetten Bäuche auf Grundlage der Risiken unserer Vorfahren zu nutzen und über sie moralisch den Stab zu brechen und selbst jedes Risiko zu vermeiden. Unseren Nachkommen jedoch wird es nichts nützen.

  31. #32 | SvG sagt am 3. Januar 2022 um 14:46 Uhr

    @26; Angelika,die…
    Tun wir doch jetzt auch.

  32. #33 | Walter Stach sagt am 3. Januar 2022 um 15:17 Uhr

    Arnold,
    ja, da ist mit den neuesten Ideen aus Brüssel zum Bau neuer Atomkraftwerke 'was auf die Grünen zugekommen, das das Potential hat, die Ampel-Koalition zu sprengen. Für mich jedenfalls unvorstellbar, daß die Grünen einem positiven Votum der Bundesregierung zu den neuesten EU-Plänen zustimmen könnten.
    Sollte sich die Bundesregierung mit Mehrheit im Kabinett gegen den Willen der Grünen für ein solches positives Votum Deutschlands zu den Plänen der EU-Kommission im EU-Ministerrat entscheiden, dann….`
    M.E. bliebe dann den Grünen nichts anderes übrig, als die sog. Ampel-Koalition "aufzukündigen",

    Wenn Stefan Laurin in einem Kommentar hier bei den Ruhrbaronen, die Meinung vertritt "Was Besseres als ……." könnte Habeck und der Ampel gar nicht passieren, dann verkennt er , daß es in Sachen Atomkraftwerke generell – nicht nur in Deutschland, sondern europa-/weltweit- für die Grünem -für ihre Führung, für ihre Mitglieder, für ihre Wähler- m.E. nicht die geringste Möglichkeit gibt -nie gegeben hat und nie geben wird- aus irgend welchem politisch-taktische Erwägungen auch immer- direkt oder indirekt der Förderung des Baues neuer Atomkraftwerke zuzustimmen.,

    Im übrigen:
    Ich meine, seit Jahren, seit Jahrzehnten werden Argumente Pro/Contra Atomkraftwerke vorgetragen, ausgetauscht, diskutiert und abgewogen. Das muß jetzt nicht wiederholt werden, auch nicht bei den Ruhrbaronen, so wie das jetzt hier angefangen wurde und mit Heftigkeit fortgesetzt werden wird -u.a. zur Problematik "Unterversicherung der Atomkraftwerke", für mich ein "Nebenkriegsschauplatz" oder zur Frage der Wirtschaftlichkeit der Atomkraftwerke, wenn man z. B. die Kosten ihrer "Abfallbeseitigung" in eine solche Wirtschaftlichkeitsberechnung einbezieht.

    Ich neige zudem zu der Vermutung (Verschwörungstheorie ?) , daß das Bekanntwerden dieser Idee aus der europäischen Kommission zum jetzigen Zeitpunkt zu tun hat mit der bevorstehenden Präsidentschaftswahl in Frankreich, denn sie entspricht dem Willen von Macron und , so ist zu lesen und zu hören, findet die Zustimmung ener Mehrheit der Wählerschaft in Frankreich. Bekanntlich ist von der Leyen zur Präsidentin der EU gewählt worden, weil Macron das wollte -nicht Merkel (!!). Gibt es jetzt dafür das "Dankeschön" von der Leyens an Macron?
    Ich habe den Eindruck, daß "man" – wieder einmal- in Brüssel die politische Sprengkraft dessen, was man in Sachen -direkte/indirekter- Förderung neuer EU-Kraftwerke plant, erheblich unterschätzt. "Sprengkraft" nicht nur für die Grünen, für die Ampelkoaltion in Deutschland, sondern auch für die EU. Gilt das auch für Kanzler Scholz? Ich habe den Eindruck.
    PS
    "Nachhaltigkeit (!!)" der Produktion von Strom durch Atomkraftwerke? Ja, denn die Folgen eines sog. Gaus sind erwiesenermaßen "sehr" nachhaltig und "sehr" nachhaltig sind bekanntlich die Konsequenzen der Entsorgung des sog. Atommülles -egal, welche Lösung letztendlich versucht werden wird.
    Zu fragen sein wird im übrigen auch, ob Scholz, ob die Koalitionäre von dem Vorstoß aus Brüssel völlig überrascht wurden, wie es scheint, oder ob "insgeheim" wer hierzulande von wem, wann und wie über diese Pläne informiert worden ist oder ihnen sogar "streng vertraulich" seinen Segen gegeben hat.

    Jedenfalls ein politischer Start ins neue Jahr, der das politische Geschäft in Deutschland, in Europa noch schwierige macht als ohnehin zu erwarten.

  33. #34 | Stefan Laurin sagt am 3. Januar 2022 um 16:11 Uhr

    @Albert Rech: Ganz schlimm hat der Atomstrom ja immer Nachts die Netze verstopft, so dass die arme Solarenergie draussen bleiben musste 😀

  34. #35 | SvG sagt am 3. Januar 2022 um 16:48 Uhr

    @29; Albert Rech:"Wichtig ist jetzt ein zügiger Ausbau der erneuerbaren Energien und ein schneller Ersatz der alten Windkraft- und Photovoltaikanlagen die sich nach dem Auslaufen der für 20 Jahre festgeschriebenen Einspeispreise wirtschaftlich nicht mehr rentieren durch neue Anlagen."
    Also sollen unwirtschaftliche, weil subventionsbedürftig, energieproduzierende Anlagen durch modernere, noch subventionsbedürftigere Anlagen ersetzt werden? Wird uns nicht seit 20 Jahren gepredigt, daß durch Wind und Sonne alles immer besserer, schönerer und billigerer werden soll? Dann investiere und subventioniere ich lieber in ein neues AKW: Benötigt weniger Fläche, macht nicht den Aufwand und sieht besser aus als ein Windrad.

  35. #36 | Helmut Junge sagt am 3. Januar 2022 um 17:10 Uhr

    @Walter Stach "Sollte sich die Bundesregierung mit Mehrheit im Kabinett gegen den Willen der Grünen für ein solches positives Votum Deutschlands zu den Plänen der EU-Kommission im EU-Ministerrat entscheiden, dann….`
    M.E. bliebe dann den Grünen nichts anderes übrig, als die sog. Ampel-Koalition "aufzukündigen", "

    Nein Walter, das werden sie nicht. Sie werden ihren Anhängern erklären, daß sie in dem Fall machtlos sind. (Auch wenn sie es nicht sind)
    Schimpfen ja, aber das legt sich mit der Zeit. Es wird ein Gutachten geben, aber keine Konsequenzen.
    Abgesehen davon hätten sie nach dem Austritt überhaupt nichts mehr zu melden.

  36. #37 | Thomas Schweighäuser sagt am 3. Januar 2022 um 17:48 Uhr

    "Am Erfolg der Anti-Atom-Bewegung kann man sehen, was einem Land droht, wenn es sich auf „Querdenker“ einlässt. Ein langes Leben und die Gesundheit der Menschen hängen eng mit dem technischen Fortschritt und dem wirtschaftlichen Wachstum zusammen." Der angebliche Erfolg war keiner, sondern die Regierung Merkel kam im Einklang mit den Energiekonzernen zur Einsicht, dass diese an der hochriskanten und hochsubventionierten Art der Energieerzeugung genug verdient hatten. Also musste etwas Neues her. Ein stärkerer Fortschrittsglaube ist eigentlich kaum vorstellbar.

  37. #38 | Rainer Bohnet sagt am 3. Januar 2022 um 20:53 Uhr

    Die Atomenergie ist eine im Störungsfall unbeherrbare Technik. Und wo der Müll hinsoll, der Tausende Jahre strahlt, ist völlig unklar. Im übrigen wird der Begriff "Querdenker" derzeit missbraucht. Denn ein Querdenker leugnet nicht wissenschaftliche Erkenntnisse, greift auch nicht die Demokratie an, ist kein Anhänger von Verschwörungstheorien, wird nicht gewalttätig und zerstört auch nicht jedwede Dialogbereitschaft.

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