Wer das BVB-Netradio mit Norbert Dickel hört, der weiß was er bekommt

DSC07029 (580x435)Ich muss zugeben, ich war doch etwas verwundert, als ich am gestrigen Donnerstag einen umfangreichen Artikel über einen angeblichen ‚Ausraster‘ von Norbert Dickel vom BVB-Netradio bei den Kollegen der ‚WAZ‘ gelesen habe.

Einige Aussagen von Netradio-Kommentator (und BVB-Stadionsprecher) Norbert Dickel über den FC Bayern München sorgten dort für Schlagzeilen, da dieser in Richtung des sportlich und  wirtschaftlich zuletzt fast schon erdrückend wirkenden Tabellenführers der Bundesliga, während des Pokalspiels des BVB in Frankfurt u.a. gesagt haben soll „Kauft euch 400 Spieler und gründet eure eigene Liga.“`.

Diese Äußerung sorgte bereits am Dienstagabend, direkt nach dem Sie gefallen war, für Aufmerksamkeit bei vielen BVB-Fans im Netz, allerdings fast ausschließlich für Anerkennung und Zuspruch. Selbst ich, der ich Dickels-Kommentar gar nicht live gehört habe, wurde darauf im Internet von Fanseiten aufmerksam gemacht.

Bei den diversen Fangruppen im Internet kam die Äußerung ziemlich gut an, sorgte vielfach für Erheiterung. Und das ist es doch schließlich was am Ende beim Fanradio der Schwarzgelben zählt, denn das Netradio des BVB wird ganz offensichtlich in erster Linie für die Fans des BVB gemacht. Man muss es nicht mögen, aber wer das Fanradio hört, der weiß schließlich was er bekommt. Solange das Alles niemanden persönlich beleidigt ist doch alles ok.

Und wem diese Art der Berichterstattung aus Sicht eines engagierten Fans, der auch zusammen mit dem Hörer auf der Südtribüne im Stadion stehen könnte, nicht gefällt, so wie übrigens u.a. auch mir nicht, der hört es eben auch nicht.

Gehört haben Dickels Aussagen am Dienstag vermutlich übrigens auch die Mitarbeiter der WAZ nicht, denn der ‚Skandal‘ vom Dienstag wurde bei der WAZ ja auch erst am gestrigen Donnerstag um ca. 16 Uhr überhaupt so groß auf ‚derwesten.de‘ thematisiert.

Warum das Ganze jetzt also überhaupt so groß diskutiert wurde und wird?

Ich weiß es nicht! Die Aussagen von Norbert Dickel mögen zwar wenig professionell wirken, sprechen aber offenkundig vielen Südtribünenbesuchern aus der Seele. Eine Beleidigung kann ich in den jüngsten Sätzen auch nicht erkennen.

Man hat inzwischen doch reichlich Auswahl, wie man sich über die Spiele des BVB informieren möchte. Wer die Spiele wie bei einem Stadionbesuch mit Freunden oder Bekannten erleben möchte, der ist beim BVB-Netradio sicherlich gut aufgehoben.

Wer es sachlicher und weniger subjektiv möchte, wie ich (und vermutlich auch der Autor des WAZ-Textes), der wählt ein anderes Medium aus. So einfach ist das.

Aus den vielleicht diesmal besonders emotionalen Aussagen des Netradios nun eine Art ‚Skandal‘ machen zu wollen, das überzeugt mich aktuell jedoch sehr wenig…

Hier geht es zum angesprochenen Artikel bei der WAZ:

http://www.derwesten.de/sport/fussball/bvb/dickel-rastet-im-radio-aus-und-schiesst-gegen-den-fc-bayern-id8990511.html

 

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3 Kommentare

  1. #1 | Norbertseinewurst sagt am 14. Februar 2014 um 22:48 Uhr

    Dickel hat sich damit disqualifiziert

  2. #2 | hasan sagt am 15. Februar 2014 um 10:35 Uhr

    der ist doch einfach nur noch peinlich!

  3. #3 | Peace sagt am 15. Februar 2014 um 20:20 Uhr

    Schieber, Ramos, Reus, Sokratis….

    Da hat der BVB genau das Gleiche gemacht wie die Bayern, nur vielleicht ne Nummer Kleiner

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