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Wie das Schiffshebewerk Henrichenburg entstand

Das ‘Alte Schiffshebewerk’. Foto: Robin Patzwaldt

Am morgigen Dienstag noch nichts vor? Für an der Geschichte des Ruhrgebiets interessierte Leser der Ruhrbarone hätte ich da heute einen kleinen Veranstaltungstipp:

Dr. Eckhard Schinkel hält in der Maschinenhalle des LWL-Museums ‘Schiffshebewerk Henrichenburg’ am 24. September 2019 um 19 Uhr einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte des ‘Alten Schiffshebewerks’ im Dreistädteeck zwischen Castrop-Rauxel, Datteln und Waltrop im Kreis Recklinghausen.

Und das Beste daran: Der Eintritt ist frei!

Zum Hintergrund:

Vor 120 Jahren weihte Kaiser Wilhelm II. das Schiffshebewerk Henrichenburg ein. Über die Technik des spektakulären Bauwerks am Dortmund-Ems-Kanal und die Geschichte der Schwimmerhebewerke berichtet Dr. Eckhard Schinkel, langjähriger wissenschaftlicher Referent des LWL-Industriemuseums, in seinem Vortrag am Dienstag (24.9.).

Seine beeindruckende Größe, seine neuartige Technik und seine spektakuläre Architektur machten das Schiffshebewerk Henrichenburg von Beginn an zu einer Sehenswürdigkeit. Besucher aus dem In- und Ausland waren fasziniert – und sind es noch heute.

Anhand zahlreicher Bilder geht Schinkel den Gründen dafür aus einem besonderen Blickwinkel nach. Technik-Entwicklung fasziniert besonders dann, wenn man erkennt, wie sie Grenzen überschreitet, wie sie den verschlungenen Wegen des Wissens folgt, wie sie Erfolge erringt und gelegentlich in einer Sackgasse endet. Die Geschichte der Schwimmerhebewerke hält dafür eindrucksvolle Beispiele bereit, und sie ist im Fluss, wie neue Nachrichten und Bilder aus China zeigen.

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3 Kommentare zu “Wie das Schiffshebewerk Henrichenburg entstand

  • #1
    ke

    Vermutlich wurde damals das Hebewerk auch schneller errichtet als heute die Brücke davor.

    Mich beeindrucken die damaligen Bauleistungen enorm. Dann frage ich mich auch, wieso so viele Jahre später jede Baustelle zur Lebensaufgabe wird.

  • #2
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @ke: Ja, da ist was dran. Mein Urgroßvater hat damals den Dortmund-Ems-Kanal mit ausgeschachtet. Mit einem Spaten! Das muss man sich heute mal vorstellen… Schon sehr respektabel, was damals mit viel Mühen geschaffen wurde.

  • #3
    puck

    Ach ja, das Schiffshebewerk in Henrichenburg! In der Grundschule haben wir einen Ausflug dahin gemacht und durften zusehen, wie ein Schiff geschleust wurde… ich bin mir sicher, dass ich das noch im Alten Schiffshebewerk gesehen habe – aber nicht sicher, ob ich da meinen Erinnerungen trauen darf, die spielen einem bekanntermaßen so den ein oder anderen Streich… womöglich kann ich mich einfach nur besser an die markanten Türme des alten Bauwerks erinnern und die Action fand daneben im neuen statt. Immerhin: Es muss 1969 gewesen sein, also theoretisch möglich, dass es ganz kurz vor der endgültigen Stilllegung des alten Werks war.
    Auf jeden Fall ist es einen Ausflug wert.

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