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Abdel-Samad: der Mann, den die AfD mag

Abdel-Samad: Auf dem Weg zur Ikone der Neurechten? (Foto: Wikipedia/ Freud/ CC-BY-SA)

Abdel-Samad: Auf dem Weg zur Ikone der Neurechten? (Foto: Wikipedia/ Freud/ CC-BY-SA)

Atheismus – Neue Peinlichkeiten von Hamed Abdel-Samad. Gestern erst berichteten wir darüber, dass gbs-Beiratsmitglied und Islamkritiker Abdel-Samad einen Auftritt vor rechtsextremen Burschis hat – und diesen rechtfertigt, also, zu rechtfertigen versucht, also, irgendwie irgendwas geschrieben hat, was vor allem trotzig und ziemlich unreflektiert klingt. Jetzt erfuhren wir: Nach den Germania-Burschis erwartet die AfD Lauenburg den Publizisten.

Die AfD hat es ja derzeit nicht leicht. Da verlegt irgendwer das Passwort für seinen Mailaccount – und sofort wird das von der LÜGENPRESSE!!!! hochgekocht. Die SPRINGERPRESSE!!! erdreistet sich sogar, das Ende der Spießbürger- und Ausländerhasspartei zu verkünden.

Doch einer hält zur AfD: der Hamed!
Man spürt förmlich den Stolz, der aus dieser Ankündigung der AfD Lauenburg spricht!

123Die Rechtspopulisten sind so überschwänglich, dass da noch jemand mit ihnen spricht, dass sie sogar ihr Facebook-Titelbild geändert haben.10421610_418240468337264_9092756006913432469_nUnd Abdel-Samad?
Führte wahrscheinlich ein Expertengespräch, in dem ihm mitgeteilt wurde, diese AfD total easy und so ist, jetzt wo Lucke und Henkel weg sind.

Unser Protipp: wenn jemand aus Dortmund-Dorstfeld anfragt, und darauf hinweist, dass man ja sogar im Stadtrat säße, Termin zusagen! Dann ist das Triple voll.

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69 Kommentare zu “Abdel-Samad: der Mann, den die AfD mag

  • #1
    Thorsten Stumm

    Geht es auch mit weniger Schaum vorm Mund…ich finde seine Haltung ok mit jedem zu reden der nicht zur Gewalt aufruft…das sollten Demokraten und die Demokratie aushalten…. auch Humanisten übrigens…..

  • #2
  • #3
    Bernd

    Leute, peinlich finde ich solche inhaltsleeren Beiträge, die eigentlich nur andere diskreditieren sollen, ohne selbst Inhalte zu liefern. Insbesondere Abdel-Samads Buch zum islamischen Faschismus ist eine faktenreiche, lesenswerte Analyse, die insbesondere jeden Deutschen gruseln sollte. Statt immer rückwärtsgerichtet zu fragen, wie es vor 70 Jahren denn in Deutschland so weit kommen konnte (eine wichtige Frage), sollte der Blick in die Jetzt-Zeit gehen – und da ziehen "religions"-basiert totalitäre Strukturen herauf, gegen die es sich zu wehren gilt.

  • #4
  • #5
    Klaus Lohmann

    @Bernd: "Statt immer rückwärtsgerichtet zu fragen, wie es vor 70 Jahren denn in Deutschland so weit kommen konnte (eine wichtige Frage)" <- wenn Sie da irgendwie noch die Kurve kriegen wollten, um hier ernst genommen zu werden: klappte nicht.

  • #6
    JR

    Dass Abdel-Samad wie auch immer an einen Vortragstermin bei einem faschistoiden Saufverein geraten ist, war ihm sichtlich peinlich und der Versuch, das Gesicht zu wahren, ist sicherlich suboptimal ausgefallen.

    Aber ihm vorzuwerfen, mit der AfD zu reden, ist schon albern. Es erinnert an "Sie sind Vegetarier?! Wie Hitler?!"
    Natürlich würde ich ihm wünschen, dass er seine Botschaft mal bei den politischen Gruppen loswerden kann, die es interessieren sollte, also bspw. bei Grünen und Linken. Nur werden die nicht mit ihm reden wollen, weil er nicht in ihr Weltbild passt. DAS ist ein Problem. Nicht, dass er bei 9 von 10 AfD-Leuten offene Türen einrennt und vielleicht den einen mal zum Nachdenken bringt.

  • #7
    Hapi

    Der spricht mit der AfD also hält der zur AfD. Dieser logische Fehlschluss des Autors passiert wohl leicht, wenn man zu viel Schaum vorm Mund hat.

  • #8
    Achim

    #1

    Der offene Dialog mit allen Leuten ohne Aluhut, Glatze oder Stahlhelm ist eine gute lobenswerte Idee.
    Aber die Verweigerung der Untersützung der AfD oder "Waffenstudenten(Burschis)" ist auch eine viel bessere Idee.
    Auch Islamkritiker mit Migrationshintergrund sollten dies begreifen.

    "Hier stehe ich, ich kann nicht Anders."
    (Dr. Martin Luther (Kirchenkritker zu Wittenberge und … (hüstel)… Prophet von zwei Weltuntergängen während seiner Lebenszeit.

    Und jetzt muss auch ich beichten:

    Zwischen Abitur und Zivildienst dtand ich schon mal mit einem führenden Politiker der AfD auf dem gleichen Stimmzettel. Und schlimmer noch! Wir standen auf der gleichen Liste.

    Aber Entwarnung:
    Auf der Liste standen auch Mitglieder der F.D,P. (wie ICH), der SPD und der DKP und sogar Grüne.
    Ich hab auch mehr Stimmen bei der personalisierten Verhältniswahl gekriegt.

    Ausserdem hab ich die Astakasse auch unter einem Finanzreferenten geprüft, der ganz nebenbei der Sohn eines der Hauptverantwortlichen für die Herstattplete war. (Der Apfel, der…)

    Möchte jemand mehr wissen?

    Achim

    Nein ich werde jetzt garantiert keinen Rosenkranz durchbeten…

  • #9
    leoluca

    Hat hier jemand gefordert, dass man mit Rechtspopulisten nicht reden soll?

    Man muss mit ihnen öffentlich reden, denn sie sind nach rechtsaußen offen und das muss vor den Augen der Öffentlichkeit geklärt werden.

    Die Thesen zum islamischen Faschismus können hier viel zur Aufklärung beitragen, weil sie die Entstehungsgeschichte des europäischen Faschismus mit der Entstehungsgeschichte der islamistischen Muslimbrüderschaft etc. vergleicht und viele Parallelen in Weltanschauung und politischer Aktion beschreibt.

    Hier aber geht es darum, dass Abdel-Samad einen Vortrag unter dem Dach der AfD hält. Veranstalter ist die AfD.

    Das ist mehr als "miteinander/gegeneinander reden". Das wertet die AfD auf und trägt dazu bei, sie zu verharmlosen und "normal" zu machen.

    Der gute Abdel-Samad sollte sich das noch mal gründlich durch den Kopf gehen lassen, was er da treibt. Gut gemeint ist leicht das Gegenteil von gut.

  • #10
  • Pingback: Abdel-Samads Nazi-Gastspiel (Update: 19.5.) | Ruhrbarone

  • #12
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    ist "Atheismus" eine Ortsangabe?

    ( üblicherweise steht dort die Ortsangabe, z.B. "Berlin", vergleiche: http://hpd.de/artikel/11618 )

  • #13
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Du hast Recht Andreas, und irgendwie auch nicht 😀
    Spitz- oder Ortsmarken geben üblicherweise den Ort des Geschehens/ des Schreibenden an.
    Sie können aber auch als Themenmarke genutzt werden, bspw wenn der Ort definitiv nachrangig ist.
    In dieser Form nutze ich sie manchmal bei Netzthemen.

  • #14
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    Du schreibst: "Sie können aber auch als Themenmarke genutzt werden …"

    Genau das wollte ich mit meiner Frage, oben, andeuten:

    Es geht im Artikel doch gar nicht um "Atheismus".

    Oder ist rechts-links-Blindheit eine Folge von Atheismus?

    Ist es möglicherweise der neue Ruhrbarone-"Sport", Säkulare / Atheisten anzugreifen?

    ( neulich gab es einen unsäglichen Artikel über "hpd", der skandalisierte, was nicht zu skandalisieren war )

  • #15
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Lieber Andreas, ok, vielleicht habe ich ja schlicht vergessen zu erklären was die gbs ist, weswegen dir dieser Aspekt nicht klar wird. Die gbs ist die Giordano-Bruno-Stiftung. Vielleicht weisst du das aber auch. Hmmmm……

  • #16
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    ich sags Dir noch mal:

    in Deinem Artikel geht es nicht um "Atheismus". Punkt.

    Meine Frage: Ist "Atheisten-Bashing" der neue Ruhrbarone-"Sport"?

  • #17
  • #18
    Rainer Möller

    Warum soll der Mann nicht mit Burschis reden?
    Ich z.B. rede ja auch mit Sebastian Bartoschek. Zwar bisher nur via Internet, aber ich würde mich auch gar nicht genieren, mit ihm direkt zu reden.

  • #19
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Hey Rainer, ich habe sogar schon Vorträge vor Burschenschaftlern gehalten und bin mit einigen befreundet.
    Aber in dem anderen, verlinkten, Artikel erfährst Du wes Geistes Kind diese Burschis sind.

  • #20
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    offensichtlich beendest Du Dinge nicht, denn Du weichst nur aus …

    Meine Frage: Ist "Atheisten-Bashing" der neue Ruhrbarone-"Sport"?

  • #21
  • #22
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    A.L.: "Ist "Atheisten-Bashing" der neue Ruhrbarone-"Sport"?"

    S.B.: "Und mit Freude beantworte ich deine Frage: Nein."

    dann lösch mal Dein in die Irre führendes "Atheismus", sonst kommen mir noch Zweifel …

  • #23
  • #24
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    über Deinen Weg diskutiere ich schon, z.B. mit der gwup – macht Dir sicher Freude !

  • #25
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Lieber Andreas,
    es freut mich dass Du offenkundig so viel Anteil an meinem Leben nimmst.
    Aber mach Dir keinen Stress – du brauchst nicht dafür da sein, mir Freude zu bereiten.
    Davon ab, verspüre ich wenig Lust, Dir mitzuteilen, was mir wieviel Freude macht.
    Vielleicht fokussierst Du besser auf Dich, und fragst Dich: was bereitet mir Freude?
    Herzlich
    Sebastian

  • #26
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    Sebastian, Du bereitest mir Freude !

    wann erlebt man es schon , dass ein veritables Genie – wie Du – sich so unters Volk mischt ?

    und dabei auch noch "Atheismus" mit allem anderen vermischt!

    Ganz Große Kunst! Ein ECHTER Bartoschek …

  • #27
    abraxasrgb

    @ SB: Buchempfehlung für den Diskurs mit "Erleuchteten": "WIe man mit einem Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren."
    Nicht, dass ich der Meinung wäre, dass Du das brauchst, aber ich konnte einfach nicht widerstehen.
    😉

  • #28
  • #29
    yohak

    @bartoschek
    "Hey Rainer, ich habe sogar schon Vorträge vor Burschenschaftlern gehalten und bin mit einigen befreundet."
    Und was soll dann diese billige Polemik gegen Hamed Abdel-Samad? Abdel-Samad tut nichts anderes als sich für demokratische Werte einzusetzen, wobei er zugegebenermassen anscheinend manchmal vor einem Publikum auftritt, dessen demokratisch)e Überzeugungen nicht über jeden Zweifel erhaben sind. Aber ist das verwerflich?`Ich denke nicht. Demokraten sollten offensiv für ihre Überzeugungen eintreten ( und das tut Abdel-Samed), auch ohne vorher das jeweilige Publikum vom zuständigen Landesverfassungsschutzamt oder von der lokal zuständigen autonomen Antifagruppe
    durchleuchten zu lassen. Demokraten sollten sich von Faschisten (egal ob nun biodeutsche Nazis oder Islamofaschisten) nicht nur in den Ansichten, sondern auch in den Methoden unterscheiden.
    Und das bedeutet auch, daß Demokraten gesprächsbereit sein sollten, mit jedem, der bereit ist zu kommunizieren. Und offenbar war ja diese Burschenschaft bereit, mit dem Moslem und Migranten Hamed Abdel-Samed zu reden.

  • #30
    abraxasrgb

    .: OK, dann noch ein Antidot: Eristische Dialektik – die Kunst, Recht zu behalten von Schopenhauer.
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-kunst-recht-zu-behalten-4994/1
    enjoy! :.
    😉

  • #31
    Andreas Lichte

    @ abraxasrgb

    "Erleuchteter" finde ich auch einen sehr passenden Ehrentitel für Sebastian Bartoschek !

  • #32
    Frank Heinze

    Das obige Abdelsamadzitat ist eine Abwandlung von Ali Ahmad Said Esber.
    " Es gibt keinen moderaten Islam. Moderate Muslime, ja, aber einen moderaten Islam? Nein."
    http://www.profil.at/home/syrien-ich-opposition-318878

  • #33
    abraxasrgb

    @AL
    Da finde ich "versteinert" für dich passender 😉

    Noch ein Zauberwort aus der Optik: Reflektion 😉

  • #34
    Troglodytes

    Warum so ein Artikel ohne Inhalt, nur mit pauschaler ideologischer Diffamierung einer Person?
    Schon der Titel: "Abdel-Samad: der Mann, den die AfD mag"
    Sollen wir Abdel-Samad nun alle verurteilen, nur weil Sebastian Bartoschek enttäuscht ist?
    Oder ist das hier sogar ein Appell an ein gemeinsames Verständnis?
    Ich finde das geht zu weit, da sind zu viele Unterstellungen, konstruierte Verbindungen um eine Person . Abdel-Samad wird hier allein wegen seiner Zuhörer diffamiert.
    @Sebastian Bartoschek: was und wie Sie das hier schreiben scheint mir wie totalitäres Gedankengut – höflich formuliert.
    Entscheident ist was ein Mensch sagt – nicht wer es gut findet oder wo es gesagt bzw nachgeplappert wurde.

  • #35
    Klaus Lohmann

    @Frank Heinze: Ein wenig Recherche würde sogar Ihnen präsentieren, dass auch der Israeli-Hasser Ali Ahmad Said Esber von "Fundamentalisten" und von "Islamofaschismus" schreibt. Wenn braune Schmutzpressen daraus dann "keinen moderaten Islam" basteln, bekommt der einheimisch-indifferente Braune anscheinend sofort Pippi in den Augen.

  • #36
    Frank

    @Themenstarter Sebastian Bartoscheck:

    Wie stehen Sie in dem Zusammenhang zum Posting von Stefan Laurin, der den Islamismus ja konsequent ablehnt und Abdel-Samad solidarisch zur Seite stand, als dieser bedroht wurde?
    http://www.ruhrbarone.de/islamisten-bedrohen-hamed-abdel-samad/61467

    Auf welcher Seite stehen Sie da?

  • #37
    Stefan Laurin

    @Frank: ich kann nur sagen, das ich enttäuscht bin, das Abdel-Samad bei solchen Honks auftreten wollte.

  • #38
    Frank Heinze

    @Klaus Lohmann

    Ali Ahmad Said Esber hat vollkommen Recht, wenn er die unselige Verquickung von Religion und Staat in Israel aus laizistischer Sicht kritisiert. Deswegen ist er noch lange kein "Israeli-Hasser".

  • #39
    Paule

    Jetzt müssen wir aber erstmal "dem Ägypter" sagen, dass das so nicht geht und hauen ihm ganz böse auf die Finger. Denn die Rechtskonservative sind immer noch die schlimmere Ideologie als der Islam.
    Man, Leute was für eine bodenlose Arroganz ist das denn hier! Hamed ist ein reflektierter und kritischer Schreiber, der halt von Informationskontrollen nichts hält. Und bezüglich der AFD begrüße ich das zwar nicht, aber ich sehe nicht, warum er dort nicht auftreten sollte. Solche Forderungen sehen für mich nach gewollter Informationskontrolle aus!
    Hamed differenziert zwischen Muslimen und deren Ideologie. Die AFD ist zwar eine Partei mit einem (aus meiner Sicht) abstoßendem Programm, aber man kann ihnen noch im Rahmen der Demokratie begegnen. Hamed hier dermaßen auf persönlicher Ebene anzumachen, weil er das anders sieht als SB (was ich grundsätzlich auch akzeptieren könnte) finde ich widerlich.

  • #40
    jarek

    Islamkritiker sind je eh alles verkappte Nazis…

    Ist Ayaan Hirsi Ali eine Rassistin? Sie wurde in Somalia geboren, flüchtete von dort, um einer Zwangsehe zu entkommen und wurde schließlich Abgeordnete des niederländischen Parlaments.

    Sie half dabei einen Film mit Theo Van Gough zu produzieren, der die Behandlung der Frau im Islam kritisiert. Aus Vergeltung wurde Van Gogh von einem Moslem erschossen und an seinem Brustkorb wurde eine Nachricht mit einem Messer fest gesteckt. Eine Nachricht, die eine Drohung für Ayaan Hirsi Ali enthielt.

    Sie machte sich auf in die Vereinigten Staaten und hat seitdem zwei islamkritische Bücher geschrieben: Infidel und Nomad: From Islam to America: A Personal Journey Through the Clash of Civilizations(Ich bin eine Nomadin: Mein Leben für die Freiheit der Frauen).

    Ist Wafa Sultan eine Rassistin? Sie wurde in Syrien geboren, ist dort aufgewachsen und machte eine Ausbildung zur Psychiaterin. Am 21.02.2006 nahm sie an einer Talkshow bei Al Jazeera teil und argumentierte mit dem Talkmaster über Samuel P. Huntingtons Theorie vom Kampf der Kulturen (Clash of Civilisations). Ein sechsminütiger Zusammenschnitt ihrer Antworten wurde durch Blogs und Emails weit verbreitet. Die New York Times vermutet es wurde mindestens eine Millionen Mal gesehen. In dem Video kritisiert sie Moslems dafür, dass sie Nichtmoslems auf verschiedene Weise bedrohen und dafür, dass sie die Leistungen von Juden und anderen Nichtmoslems nicht anerkennen. Das Video war das meist diskutierte Video aller Zeiten mit 260 000 Kommentaren auf YouTube.

    Ist Ibn Warraq ein Rassist? Warraq wurde in Indien in einer moslemischen Familie geboren, die nach Pakistan auswanderte, nachdem das Britische Indien auseinander fiel.

    Warraq gründete das Institute for the Secularisation of Islamic Society (Institut für Säkularisierung der Islamischen Gesellschaft). Er ist ein Wissenschaftler am Zentrum für Nachforschung, das sich auf Kritik des Korans konzentriert. Warraq ist Autor von sieben Büchern, darunter Why I Am Not a Muslim (Warum ich kein Moslem bin) und Leaving Islam (AdÜ: Noch keine deutsche Übersetzung). Er war Redner bei der Konferenz Victims of Jihad (Opfer des Dschihad) bei den Vereinten Nationen, die von der International Humanist and Ethical Union (Internationale Humanistische und Ethische Union) organisiert wurde. Dabei waren auch Redner wie Bat Ye’or, Ayaan Hirsi Ali und Simon Deng.

    Ist Tapan Ghosh ein Rassist? Als Präsident von Hindu Samhati, spricht er überall in Indien und den Vereinigten Staaten von der fortlaufenden islamischen Invasion von West Bengalen.

    In einem Artikel über ihn schrieb der Korrespondent: "Ein Leben von 25 Jahren des unnachgiebigen Dienstes hat den Entschluss von Tapan Ghosh gefestigt, die Masse der Hindus im Kampf gegen die Ungerechtigkeit und unterdrückerische Einstellung der Behörden im Angesicht der immer schlimmer werdenden Aggressionen von Islamisten zu vereinen."

    Ghosh sagte: "Als jemand, der enorm unter dem Ansturm der Islamisten in Ostindien gelitten hat, sowohl nach der Teilung Indiens, als auch nach der Abtrennung des ehemaligen Pakistans von Bangladesh, hat der islamische Terrorismus 3 Millionen Bengalen zutiefst beeinträchtigt. Zumeist wurden Hindus durch das pakistanische Militärregime ausgerottet, was einen für immer prägenden Eindruck auf mich gemacht hat. Seitdem habe ich unnachgiebig im Dienst und für die Erhebung von Menschen gearbeitet, die unter der Plage des radikalen Islams taumelten.”

    Ist Seyran Ates eine Rassistin? Geboren in der Türkei in einer kurdischen Familie und heutzutage als Rechtsanwältin in Deutschland tätig, steht Ates der muslimischen Einwanderergesellschaft äußerst kritisch gegenüber, die häufig orthodoxer ist, als ihr Gegenstück in der Türkei. Durch ihre Kritik hat sie sich in Gefahr begeben.

    Ihr Buch "Der Islam braucht eine sexuelle Revolution: Eine Streitschrift" sollte in Deutschland 2009 veröffentlicht werden. In einem Interview vom Januar 2008 im öffentlich-rechtlichen Rundfunk sagte Ates, dass sie sich versteckt hält und dass sie sich für die Angelegenheiten muslimischer Frauen, weder öffentlich noch vor Gericht einsetzten würde, da man Drohungen gegen sie ausgesprochen habe.

    Ates ist Autorin des Artikels Human Rights Before Religion: Have we forgotten to protect women in our bid to accommodate practices carried out in the name of Islam?(Menschenrechte über Religion: Haben wir vergessen Frauenrechte zu schützen bei unserem Versuch die Praktiken, die im Namen des Islams ausgeführt werden, hier heimisch zu machen?)

    Ist Francis Bok ein Rassist? Francis Piol Bol Bok, geboren im Sudan, war zehn Jahre lang Sklave und arbeitet jetzt als Gegner der Sklaverei und Autor in der Vereinigten Staaten.

    Am 15. Mai 1986 wurde Bok im Alter von sieben Jahren während des Überfalls einer islamischen Miliz auf das Dorf Nymlal gefangen genommen und versklavt. Sklaverei ist ein normaler Bestandteil des orthodoxen Islams. Bok lebte zehn Jahre in Gefangenschaft und entkam aus Kurdufan. Anschließend reiste er über Kairo, Ägypten, in die Vereinigten Staaten.

    Boks Autobiographie, Escape from Slavery (Flucht aus der Sklaverei), erzählt sein Leben von der frühen Jugend an und von seinen Jahren in Gefangenschaft, bis hin zu seiner Arbeit als Gegner von Sklaverei in den Vereinigten Staaten.

    Ist Nonie Darwish eine Rassistin? Sie lebt heutzutage in Amerika und wuchs als Muslimin und Tochter eines ägyptischen Generals auf, dessen Familie zum inneren Kreis des Präsidenten Nasser gehörte.

    Darwish gründete mit Ibn Warraq zusammen Former Muslims United (Ex-Moslems gemeinsam). Eine Organisation, die sich zum Teil dafür einsetzt, dass den Moslems geholfen wird, die inhärente Intoleranz, Gewalt und Herrschaftsideologie ihre Lehre abzulegen.

    Darwish ist eine Autorin islamkritischer Bücher: Cruel and Usual Punishment: The Terrifying Global Implications of Islamic Law” und ”Now They Call Me Infidel: Why I Renounced Jihad for America, Israel, and the War on Terror(AdÜ: Noch keine deutschen Übersetzungen).

    Dazu ist sie eine offene Kritikerin des Scharia-Rechts.

    Ist Brigitte Gabriel eine Rassistin? Sie ist eine im Libanon geborene Araberin. Sie sah mit an, wie ihr Land zu einem islamischen Staat wurde. Der Libanon war ein christliches Land und "das Juwel des Nahen Ostens” als sie jung war. Aber die Moslems im Libanon wurden von Syrien und dem Iran unterstützt und wurden allmählich militanter und verwandelten das Land in eine Kriegszone.

    Sie schaffte es nach Amerika zu gehen, nur um zu ihrem Entsetzen festzustellen, dass in ihrer neu angenommenen Heimat, die Moslem Bruderschaft den gleichen Weg einschlägt. Sie entschloss sich, ihre amerikanischen Mitbürger davor zu warnen, welch düstere Ergebnisse man erwarten kann, wenn man orthodoxe Moslems beschwichtigend entgegen kommt. Also gründete sie ATC for America, eine Graswurzelbewegung, die sich für die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Hauptrichtlinien des Islams einsetzt.

    Gabriel ist Autorin zweier Bücher: They Must Be Stopped: Why We Must Defeat Radical Islam and How We Can Do It und Because They Hate: A Survivor of Islamic Terror Warns America (AdÜ: Noch keine deutschen Übersetzungen).

    Ist Mark Gabriel ein Rassist? Der gebürtige Ägypter wurde Schüler des Islams an einer der repräsentativsten Universitäten der moslemischen Welt. Da Verwandte in frühen Jahren Angst hatten, dass er als Christ aufwachsen könnte, weil er von einer Christin gesäugt wurde, erhielt er eine gründliche islamische Erziehung. So wuchs er, eingetaucht in islamische Kultur, auf und wurde mit sechs Jahren auf die Al Azhar Schule geschickt.

    Als Gabriel zwölf Jahre alt war hatte er den Koran vollständig auswendig gelernt. Nachdem er einen Magisterabschluss an der Al-Azhar Universität gemacht hatte, wurde ihm eine Stelle als Dozent an der Universität angeboten. Während seiner Forschung, bei der er in östliche und westliche Länder reiste, wuchs die Distanz zum Islam und er erkannte, dass "dieser von Anbeginn an mit Gewalt und Blutvergießen erfüllt war, ohne irgendeine wertvolle Ideologie oder einen Sinn für Anstand. Ich fragte mich selbst ‚Welche Religion würde so eine Zerstörung von menschlichem Leben dulden?‘ Basierend hierauf, fing ich an zu sehen, dass moslemische Völker und ihre Führer Täter von Gewalttaten waren."

    Als die Führung der Al Azahr hörte, dass Gabriel "die islamische Lehre aufgegeben hatte" wurde er am 17. Dezember 1991 von der Universität entlassen. Dazu fragten sie die Amas Ebn Malek Moschee in Gizeh, ob er dort von seinem Posten als Imam entlassen werden könnte. Die ägyptische Geheimpolizei verhaftete Gabriel daraufhin und sperrte ihn drei Tage lang in eine Zelle ohne Nahrung und Trinken ein. Danach wurde er vier Tage lang gefoltert, verhört, dann zum Calipha Gefängnis nach Kairo überführt und schließlich eine Woche später ohne Anklage entlassen. Er floh aus Ägypten und hat seitdem mehrere Bücher geschrieben, darunter Islam and Terrorism (Islam und Terrorismus: Was der Koran wirklich über Christentum, Gewalt und die Ziele des Dschihad lehrt).

    Ist Walid Shoebat ein Rassist? Er ist ein in die USA ausgewanderter Palästinenser und ein ehemaliger Militanter der PLO. Shoebat wurde in Bethlehem als Enkel des Mukhtar von Beit Sahour geboren, der ein Gefährte des Groß Mufti von Jerusalem war. 1993 konvertierte Shoebat zum Christentum, nachdem er die jüdische Bibel sechs Monate lang studiert hatte. Dies tat er als Reaktion auf eine Herausforderung von seiner Frau, die er zuvor versucht hatte, zum Islam zu konvertieren.

    Nach den Angriffen vom 11. September 2001, fing Shoebat an den Islam öffentlich zu kritisieren. Er ist in den Mainstream Medien rund um die Welt aufgetreten und war Experte und Zeuge in einer Reihe von Dokumentationen über den orthodoxen Islam.

    Shoebat vertritt die Meinung, dass zwischen dem radikalen Islam und dem Nationalsozialismus Parallelen existieren. Er sagt: "Säkulare Lehrern wie der Nationalsozialismus sind weniger gefährlich, als der Islamofaschismus, den wir heutzutage sehen…weil der Islamofaschismus einen religiösen Drall in sich trägt, der sagt, dass ‚Gott der Allmächtige dir befielt dies zu tun’…Er versucht sich in 55 moslemischen Staaten zu verbreiten. Potentiell also, kann er eine Erfolgsrate von mehreren Nazi-Deutschlands haben, wenn diese Leute ihren Willen bekommen."

    Ist Simon Deng ein Rassist? Er wurde im südlichen Sudan geboren. Sein Dorf namens Tonga war eine friedliche Bauerngemeinde, trotz der häufigen Überfälle durch die sudanesische islamische Armee, bei denen sie Hütten verbrannten und das Vieh verscheuchten. "Eines der ersten Dinge, die mir als Kind erzählt wurden, war, wenn die arabischen Männer kommen, dann renn einfach um dein Leben,” erinnert sich Deng. Die Geschichte der arabischen Kolonialisierung Afrikas ist eine Geschichte der Islamisierung, des Sklavenhandels auf Großmärkten und des Völkermords.

    Eines Tages kamen die Moslems und Deng wurde gefangen und versklavt. Im Alter von 12 Jahren erkannte er einen Mann aus seinem Dorf aufgrund seiner "Schilluk”, eine Reihe von vorragenden Schwellungen entlang der Stirn. Es ist ein Stammeszeichen, das auch Deng besitzt. Der Mann rief einen entfernten Verwandten von Deng herbei, der zufällig nahe dabei stand. Mit der Hilfe seines Stammesgenossen war der Junge in der Lage zu flüchten.

    Nachdem er der Sklaverei entkommen war, wanderte er in die USA aus. Deng reist durch das Land und richtet sich an Zuhörer, die von den Vereinten Nationen bis zu Schülern von Mittelschulen reichen. Seine Reden konzentrieren sich auf Bildung und die Anti-Sklaverei Bewegung. Deng ist heutzutage jemand, der vor den Grausamkeiten des ungebremsten Islams und der Scharia warnt. "Ich wurde durch den Islam zu einem Opfer gemacht,” sagt er.

    Ist Babu Suseelan ein Rassist? Professor Babu Suseelan wurde in Indien geboren und ist Hinduführer, Menschenrechtler, Universitätsprofessor und Psychologe. Dazu ist er Direktor des Indian American Intellectuals Forum in New York.

    Suseelan ist Autor mehrerer veröffentlichter Artikel über den Terror von Dschihadisten und kognitiver Psychologie. Er war als Redner bei internationalen Konferenzen über den islamischen Militantismus eingeladen. Er hält Reden überall auf dem Globus und versucht die Leute darüber aufzuklären, was orthodoxer Islam ist und welche Gefahren dieser für die freie Welt darstellt.

    Ist Walid Phares ein Rassist ? Phares wurde im Libanon geboren, wo er Abschlüsse in Jura, Politikwissenschaft und Soziologie erwarb. Er erwarb einen Magister in Internationalem Recht an der Universität von Lyon in Frankreich. Dazu machte er seinen Doktortitel zum Thema internationale Beziehungen und strategische Studien an der Universität von Miami. Er wanderte 1990 in die Vereinigten Staaten aus.

    Phares machte Zeugenaussagen vor dem Europäische Parlament, dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, vor dem Kongress der Vereinigten Staaten, vor Ausschüssen des U.S. Staats-, Justiz-, und Verteidigungsministeriums sowie dem Ministerium für Innere Sicherheit.

    Seine Schriften entlarven die politische Natur, die in die islamische Lehre eingebettet ist und suchen nach Lösungen für die Probleme, mit denen der Westen konfrontiert ist. Unter seinen Büchern sind die Titel True Confrontation: Winnig the War against Future Jihad, und The War of Ideas: Jihadism against Democracy
    (AdÜ: Noch keine deutsche Übersetzung).

    Ist Zeyno Baran eine Rassistin? Baran ist eine türkisch-amerikanische Wissenschaftlerin und Direktorin des Center for Eurasian Policy.

    Eines von Barans Hauptspezialisierungsgebieten ist die Bekämpfung der Verbreitung radikaler islamistischer Ideologie aus der Türkei in Europa und Eurasien.

    Baran hat europäische und amerikanische Regierungen dafür kritisiert, dass sie zu eng mit Individuen zusammenarbeiten, die die islamistische Ideologie verbreiten.

    Sie vertritt die Meinung, dass solche Aktivitäten tatsächlich gegen amerikanische und europäische Interessen arbeiten.

    Baran hat vor kurzem einen Artikel im Weekly Standard über genau dieses Thema geschrieben. Dort stellt sie eine Art "Lackmustest” für die Entscheidung vor, mit wem und mit was für einer Sorte von Moslem-Vereinigungen die US-Regierung zusammenarbeiten sollte. Baran argumentiert, dass "der Entscheidungsfaktor Ideologie sein muss: Ist die Gruppe islamistisch oder nicht?” Sie glaubt, dass die Moslem Bruderschaft, Hizbullah, und Hizb ut-Tahrir ihren Test nicht überstehen.

    Ist M. Zuhdi Jasser ein Rassist? Er ist der Präsident und Gründer des American Islamic Forum for Democracy. Als streng gläubiger Moslem gründete er AIFD in Folge der Angriffe auf Amerika vom 9. September 2001, als eine Initiative, um eine amerikanisch-muslimische Meinung zu äußern, die sich für die Erhaltung der Gründungsgrundsätze der amerikanischen Verfassung, für Freiheit, für Frieden und für die Trennung von Staat und Moschee einsetzt.

    Als ehemaliger Lieutenant Commander in der United States Navy, diente Jasser 11 Jahre als Sanitätsoffizier. Er ist auf nationaler Ebene anerkannter Experte im Wettstreit um Ideen gegen den politischen Islam und amerikanische Islamisten Organisationen.

    Am 2. Oktober 2009, unterrichtete Jasser Mitglieder des Kongresses über die Bedrohung durch den politischen Islam. Er unterrichtet regelmäßig Mitglieder des Kongresses in einer Anti-Terror-Sitzung.

    Ist Magdi Allam ein Rassist? Allam wurde in Ägypten geboren und von moslemischen Eltern großgezogen

    Seine Mutter Safeya war gläubige und praktizierende Muslimin, während sein Vater hingegen "komplett säkular” war. Er wurde Journalist und offener Kritiker des "islamischen Extremismus.” In einem Schriftstück klagte er Moscheen an, Hass zu verbreiten und behauptete, dass Italien unter einer "Moschee- Manie” leide.

    In einem öffentlichen Brief an den Redakteur, behauptete Allam, dass der Islam untrennbar vom islamischen Extremismus ist. Er kritisierte den Islam selbst, vielmehr als den islamischen Extremismus und argumentierte: ”Ich habe mich gefragt, wie es möglich ist, dass Leute so wie ich, die ernsthaft und mutig einen moderaten Islam fordern und dabei die Verantwortung übernehmen sich in Personam bloß zu stellen, um islamischen Extremismus und Terror zu verurteilen, so enden, dass sie im Namen des Islams und auf der Basis der Korans zum Tode verurteilt werden. Ich musste einsehen, dass außerhalb des Zufalls des Phänomens des islamischen Extremismus und Terrorismus auf globaler Ebene, das Grundübel inhärent in einem Islam liegt, der physiologisch gewalttätig und historisch widersprüchlich ist.”

    Ist Farshad Kholghi ein Rassist? Er wurde im Iran geboren und erinnert sich an die Zeit vor der islamischen Revolution, als Schah Reza Palahvi unangefochten an erster Stelle regierte und das Land auf festem Kurs in westliche Richtung war, mit ausgedehnten Entwicklungen in Infrastruktur, Industrie, Bildung und dem Gesundheitswesen. Farshad Kholghi ist sehr bekannt aus öffentlichen Debatten in Dänemark. Wie es bei fast jedem der Fall ist, der über den Islam debattiert, wurde er wegen Rassismus angeklagt, was bei seiner Ethnie ein Witz ist, und es wurde im vorgeworfen politisch "rechte” Sichtweisen zu vertreten.

    Farshad fragte darauf hin rhetorisch: "Ist es rechts, sich für Frauenrechte einzusetzen? Ist es rechts Religion zu kritisieren? Ist es rechts die Freiheit der Meinungsäußerung zu verteidigen? Ist es rechts das Recht des Individuums vor einer Ideologie zu verteidigen? Wenn dem so ist, dann ja, dann vertrete ich politisch rechte Ansichten."

    Farshad setzt sich intensiv für öffentliche Diskussionen ein, um sich durch religiösen Fanatismus nicht einschüchtern zu lassen und stattdessen diesen und seinen Machtmissbrauch durch die Anwendung der besten westlichen Werte auf den Arm zunehmen. Dazu gehören offene Diskussionen, eine genaue Prüfung islamischer Organisationen und die gesunde Tradition von Satire und Verhöhnung heuchlerischer, korrupter und ausbeuterischer religiöser Führer.

    Ist Bassam Tibi ein Rassist? Der gebürtige Syrer ist jetzt deutscher Staatsbürger. Er ist ein Moslem und Politikwissenschaftler sowie Professor für internationale Beziehungen Tibi ist ein unnachgiebiger Kritiker des Islamismus und ein Verfechter für die Reformation des Islams an sich. In akademischen Kreisen ist er bekannt für seine Analyse internationaler Beziehungen und die Einführung des Islams in die Forschungsfelder internationale Konflikte und Zivilisation.

    Tibi hatte acht Lehrstühle auf allen Kontinenten. Tibi war leitender Gastwissenschaftler an der Universität von Yale, als er 2009 in den Ruhestand ging. Im gleichen Jahr veröffentlichte er sein Lebenswerk mit dem Titel: Islam’s Predicament with Cultural Modernity (AdÜ: Noch keine deutsche Übersetzung).

    Ist Khaled Abu Toameh ein Rassist? Toameh wurde als Sohn eines israelischen Arabers und einer palästinensisch-arabischen Mutter geboren. Er machte seinen Bachelor für englische Literatur an der Hebrew University und lebte mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Jerusalem.

    Toameh war dienstältester Reporter für The Jerusalem Report und ein Korrespondent für Al-Fajr, welche er als ein Sprachrohr der PLO beschreibt. Er hat mehrere Dokumentationen über die Palästinenser für die BBC, Channel 4, das australische, das dänische und das schwedische Fernsehen produziert. Darunter welche, die die Verbindung zwischen Arafat und den Zahlungen an den bewaffneten Flügel von Fatah enthüllten sowie Korruption innerhalb der palästinensischen Behörden.

    Er war der erste Journalist, der über den Sexskandal berichtete, der die palästinensischen Behörden Anfang 2010 erschütterte. Dieser führte zur Entlassung von Rafiq Husseini, dem Stabschef des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas. Der Skandal wurde von dem ehemaligen palästinensischen Geimdienstmitarbeiter Fahmi Shabaneh in einem exklusiven Interview mit Toameh in der Jerusalem Post enthüllt. Einer von Toamehs bekannteren Artikeln heißt Where Are the Voices of "Moderate" Muslims?

    Ist Tawfik Hamid ein Rassist? Er wurde in Ägypten geboren und wurde ein Mitglied der militanten islamischen Organisation al-Gama’a al-Islamiyya. Nach einem inneren Wandel fing Hamid an in Moscheen zu Predigen um eine Friedensbotschaft zu verbreiten, was in zum Ziel islamischer Militanter machte, die sein Leben bedrohten. Hamid wanderte dann in den Westen aus, wo er an der UCLA, Stanford University, University of Miami und Georgetown University gegen islamischen Fundamentalismus lehrte.

    In einem Artikel von 2009 im Wall Street Journal sagt Hamid, dass der Islam beweisen sollte, dass er eine Religion des Friedens ist. Er forderte islamische Gelehrte und Kleriker auf "ein Schariabuch zu produzieren, dass von der islamischen Welt akzeptiert wird und das lehrt, dass die Juden keinen Schweine und Affen sind, dass Kriegserklärungen zur Verbreitung des Islams unannehmbar sind und dass das Töten von Apostaten ein Verbrechen ist."

    Hamid hat Leitartikel für das Wall Street Journal geschrieben, darunter: Islam Needs To Prove It’s A Religion Of Peace (Der Islam muss beweisen, dass er eine Religion des Friedens ist) und How to End Islamophobia (Wie man die Islamophobie beendet) und The Trouble with Islam (Der Ärger mit dem Islam).

    Okay, die Liste prominenter Kritiker des Islams könnte unendlich weitergehen. Wenn Sie denken, es wäre rassistisch den Islam zu kritisieren, dann sagen Sie mir genau welche Rasse es ist die, alle kritisieren? Die Antwort können Sie nicht geben. Kritik des Islams "rassistisch" zu nennen ist manipulativ und eine unterschwellige und hinterhältige Verleumdung. Die exakte Bezeichnung ist "Kritiker". All die oben genannten Leute beschäftigen sich mit Kritik an Religion, Kritik an einer Ideologie und politischem Kommentar. All dies ist wünschenswerter, nötiger und ein lebenswichtiger Bestandteil einer freien Gesellschaft.

    Einige Leute, die den Islam kritisieren sind Rassisten.

    Das heißt nicht, dass die Islamkritik Rassismus ist.

    Es ist auch wahr, dass einige Leute, die den Islam kritisieren Sozialisten sind, aber es wäre dumm zu sagen, den Islam zu kritisieren sei sozialistisch.

    Der Islam ist keine Rasse. Es gibt Moslems von jeder Rasse.

    Das größte moslemische Land ist Indonesien. Es gibt mehr nichtarabische Moslems als arabische Moslems. Kritik am Islam ist nicht rassistisch.

    Viele Leute, die versuchen die Islamkritik zum Schweigen zu bringen, wissen sehr genau, dass der Islam keine Rasse ist. Aber Verleumdung ist nun mal sehr effektiv in der freien Welt.

    Die bloße Annahme kann eine politische Karriere ruinieren oder jemanden den Job kosten. Also auch wenn es nicht wahr ist — und viele Leute, die so reden wissen, dass es nicht wahr ist — ist es dennoch eine effektive Waffe der Zensur.

  • #41
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    lieber jarek,

    auf ihren langen artikel möchte ich kurz antworten:

    1) niemand hat behauptet, dass Abdel-Samad Rassist oder Nazi ist.

    2) Was sie machen, ist das Widerlegen eines Argumentes, das niemand geführt hat. Dies nennt man einen sog. Strohmann.

    3) Alle Infos, die sich hierzu brauchen finden Sie unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument

    4) Nein, Sie brauchen mir nicht danken.

  • #42
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    Deine Chance:

    http://hpd.de/artikel/11735

    "Interview mit Hamed Abdel-Samad – Zur Demokratie gehört eine freie Diskussionskultur"

    Da machst Du locker 5 Artikel draus:

    – 2 Folgeartikel zu Hamed Abdel-Samad, und

    – 3 Artikel, in denen Du den "Atheisten" (und "hpd") noch mal richtig die Welt erklärst

    (Oscar Wilde kannst Du recyclen, merkt ja keiner)

  • #43
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Und nochmal rufe ich Dir, Andreas, zu: DENK MEHR AN DICH SELBST!
    Wenn Du Dir ein wenig Mühe gibst, kriegst Du es bestimmt hin, daraus zumindest sowas wie einen Artikel zu machen. Ich drücke Dir fest dafür die Daumen. *festdaumendrück*

  • #44
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    immer an sich selbst denken, ist doch langweilig … noch gestern abend habe ich lange mit der "gwup" über Dich geredet: "Persönlich ist er [S.B.] ganz anders als im web …"

    ich kann‘s mir ja nicht vorstellen, aber das muss an mir liegen …

  • #45
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Mit der GESAMTEN GWUP ™?
    Mit ÜBER 1000 Mitgliedern.
    Meine Güte, Andreas.
    Ich fühle mich geehrt.

    …und kann dir versichern: sie hatten alle Unrecht.
    Funfact: mich interessiert gar nicht, wie Du ausserhalb des "Webs" bist.

  • #46
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    sicher, mit der GESAMTEN "gwup", deswegen auch die Anführungszeichen …

    ( warum sollte ich Dich auch interessieren? Du bewegst Dich doch in einer ganz anderen Sphäre, der Genie-Sphäre, das erkennt jeder sofort an deinen Wahnsinns-Artikeln und Kommentaren )

  • #47
    Andreas Lichte

    "Interview mit Hamed Abdel-Samad – Zur Demokratie gehört eine freie Diskussionskultur"

    http://hpd.de/artikel/11735

    wer keine Lust auf das Genie Sebastian Bartoschek haben sollte, liest besser bei hpd , was Hamed Abdel-Samad zu sagen hat …

  • #48
    Klaus Lohmann

    "..das erkennt jeder sofort an deinen Wahnsinns-Artikeln und Kommentaren". Besser machen. Oder überhaupt was machen, los, Andreas!!

  • #49
  • #50
    die ganze gwup (tm) (c) (r)

    herr lichte,

    wir bitten sie: zitieren sie uns korrekt! wir sagten nämlich: "bartoschek ist persönlich GANZ GENAU SO wie im web, nur nicht so zurückhaltend, wohlriechend und gutaussehend."

    aber das haben sie ja schriftlich.

    hochachtungsvoll:
    die ganze gwup ™ (c) (r)

  • #51
    Andreas Lichte

    @ Klaus Lohmann

    ich schreib’ woanders, bei "hpd", "zoom", "…":

    hier was politisch unverdächtiges: http://www.schiebener.net/wordpress/tau-zwischen-traeumen/

  • #52
    Andreas Lichte

    "Interview mit Hamed Abdel-Samad – Zur Demokratie gehört eine freie Diskussionskultur"

    http://hpd.de/artikel/11735

    Hamed Abdel-Samad äußert sich im Interview zu den gegen ihn vorgebrachten Vorwürfen …

  • #53
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Andreas: nur damit es Dir nicht durchgeht. Dein Kommentar #52 ist gleich deinem Kommentar #47 😀
    Und Dein "Artikel" firmiert unter "Hans J. Schiebener". Mann mann mann. Kann es noch einhornregenbogenfarbener kommen?

  • #54
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek #53

    ich weiss nicht, wie die Ruhrbarone-website auf Deinem Monitor dargestellt wird:

    auf meinem Monitor sind beim Öffnen des Artikels die Kommentare ab #51 zu sehen – und Du willst doch auch nicht, dass Hamed Abdel-Samad "zensiert" wird … oder ?

    ( unter was mein Artikel bei zoom "firmiert" interessiert mich NULL )

  • #55
    Sebastian Bartoschek Beitragsautor

    Dann möchte auch ich wiederholen: Du solltest Dich wirklich mehr um Dich kümmern, Andreas.
    Alles Gute dabei. Ich muss jetzt einen Vortrag halten. Um über Verschwörungstheorien und Menschen, die Presse beschimpfen, aufzuklären. Dir einstweilen viel Erfolg bei Deinen "Haikus" (Anführungsstriche sind bewußt gesetzt). Bis zum nächsten Artikel den ich schreibe, und Du gerne besser geschrieben hättest! *wink*

  • #56
    Andreas Lichte

    @ Sebastian Bartoschek

    ""Haikus" (Anführungsstriche sind bewußt gesetzt)"

    zurecht: das ist kein Haiku

    ( Sebastian: ich finde es unglaublich schön, dass Du dich überhaupt so lange "um mich gekümmert" hast. Und niemals werde ich Dein journalistisches Niveau erreichen können, das weißt Du, Du bist nur zu bescheiden, es zu sagen! Danke! Danke! Danke! )

  • #57
    Klaus Lohmann

    @#54 Andreas, zu Deiner Verschwörungstheorie: Hier werden immer die neuesten Kommentare angezeigt, das Seitenlimit liegt aber bei 50 Einträgen. Und deswegen gibt es deutlich sichtbar unter dem neusten Kommentar den Link "<-Ältere Kommentare".

  • #58
    Andreas Lichte

    @ Klaus Lohmann #57

    genau das, was Du sagst, meinte ich mit meinem Kommentar #54:

    die Folge von, Zitat, "Seitenlimit liegt aber bei 50 Einträgen [= Kommentaren]" ist aber, das wichtige ältere Kommentare und links untergehen, weil sie in der Regel nicht mehr gelesen werden, dazu müßte man gezielt zu "<– Ältere Kommentare" zurück blättern. Macht aber keiner. Sage ich DIr aus Erfahrung, ich habe hier jahrelang selber Artikel geschrieben.

    Der Hinweis auf Hamed Abdel-Samad Interview bei "hpd" ( siehe #52 ) ist offensichtlich wichtig, weil das Interview eine indirekte Antwort auf Sebastian Bartoscheks Artikel ist – schon gelesen?

  • #59
    Klaus Lohmann

    @Andreas: "Macht aber keiner" – Sorry, aber Du solltest vermeiden, von Dir 1:1 auf Andere zu schließen. Wer sich hier nicht wundert, warum der erste angezeigte Kommentar die #51 hat und dann nicht selbstständig die Lösung durch "optisches Scannen" findet, der hat hier per se Schwierigkeiten, sowohl einer Diskussion zu folgen als auch den Inhalt verstandesmäßig zu verarbeiten (auf Deutsch: für den sind Blogs nix;-). Das jetzt aber einem einzelnen Blogautor vorzuwerfen, ist kindisches Mimimi…

  • #60
    Andreas Lichte

    @ Klaus Lohmann #59

    "Das jetzt aber einem einzelnen Blogautor vorzuwerfen, ist kindisches Mimimi…"

    hab‘ ich nie gemacht.

    Du überschätzt die Rolle von Kommentaren und Diskussion. Sage ich Dir aus Erfahrung. Zu meinen Artikeln gibt es teilweise hunderte Kommentare. Und? Wer liest das? Niemand.

    Aber ist doch schön, dass Sebastian Bartoschek mal allen zeigen konnte, wie toll er ist …

  • #61
    Thomas Wessel

    Abdel-Samad im oben verlinkten Interview mit dem hpd:

    „Was mir zugetragen wurde, war einfach zu dünn und zu unsicher als Material. Wenn ein Richter ein Urteil über die Burschenschaft fällen müsste, könnte er das ganz sicher nicht anhand dieser Materialien tun.“ – Das mag so sein, insofern verstehe ich den Satz. Dann schließt dieser an:

    „Ich geh davon aus, dass nur das Bundesamt für Verfassungsschutz und vermutlich auch der Zentralrat der Juden in Deutschland den Zugang hätten, um diese Frage zu klären.“

    Kann mir jemand erläutern, was diese Aussage bedeuten soll?

  • #62
    Passant

    @ #13 Sebastian Bartoschek

    <blockquote>Spitz- oder Ortsmarken geben üblicherweise den Ort des Geschehens/ des Schreibenden an. Sie können aber auch als Themenmarke genutzt werden, bspw wenn der Ort definitiv nachrangig ist</blockquote>

    Das wäre vielleicht noch nachvollziehbar, wenn die "Themenmarke" denn auch thematisch etwas mit dem Inhalt des Textes zu tun hätte, was hier nicht der Fall ist. Es ergibt hingegen nicht den geringsten Sinn, irgendeine beliebige Vokabel voranzustellen. In diesem Fall könnten dort ebensogut Begriffe wie "Kitaplätze", "Automobilindustrie", "Freizeitsport", "Blumenvasen" etc. anstelle von "Atheismus" stehen. In der Regel ließe sich dann von einem unbeabsichtigen Fauxpas ausgehen, der sich umstandslos korrigieren ließe. Wer hingegen auf inadäquate Schlagworte beharrt, ist mindestens trotzig uneinsichtig oder handelt strategisch suggestiv und unlauter.

  • #63
    Passant

    @ 61 Thomas Wessel

    <blockquote>Kann mir jemand erläutern, was diese Aussage bedeuten soll?</blockquote>

    Das bedeutet, Herr Samad rechtfertigt seine Offenheit zum Dialog mit der „Burschenschaft Germania“ damit, dass er nicht ohne weiteres auf Grundlage öffentliche Quellen beurteilen könne, ob diese Vereinigung als rechtsextrem einzustufen sei oder nicht. Warum der Zentralrat der Juden in einem Atemzug mit dem Verfassungsschutz genannt wird, als verfüge auch der über „geheime“ Informationen, welche die Burschenschaft möglicherweise in ungeahnt demokratischem Glanz erscheinen lassen könnte, bleibt dabei gänzlich unklar. Ich halte das für faule Ausreden inklusive schmieriger Indienstnahme des Zentralrats der Juden.

  • #64
    Thomas Wessel

    @Passant | „Indienstnahme“ – okay, ich frage mich, WAS in Dienst genommen wird. Der Kern der Aussage lautet: Juden hätten „Zugang“ zu Geheimwissen. Die Assoziation von Juden mit Geheimwissen / Geheimdiensten zählt zur eisernen Ration des antisemitischen Weltbilds. Ist es das, was hier „dient“?

    Oder ist das nur unglücklich formuliert, Stress-Situation usw. Im Grunde wundere ich mich darüber, dass – an dieser Stelle – niemand nachfragt, auch der sehr wohlwollende Interviewer dieses Pressedienstes nicht. Die Nachfrage hätte ja nun auf der Hand gelegen, Abdel-Samad hätte schließlich auch den Zentraltrat der Armenier um eine Einschätzung bitten können, den Zentralrat der Muslime oder der Ex-Muslime, den der Sinti und Roma oder das Zentralkomitee der Katholiken oder der Linken oder wer sonst guten Grund hat, Nazis im Auge zu halten. Hat er nicht, jetzt wirkt es so, als könne man ganz selbstverständlich davon ausgehen, dass die Verknüpfung von "Geheimwissen" und "jüdisch" – dieses antisemitische Basis-Modul – plausibel sei.

  • #65
    Wolfram Obermanns

    Wie Abdel-Samad freimütig in Vis-à-vis bei Frank A. Meyer auf 3sat berichtete, ist er Kind eines Imam dessen Frau kein Kopftuch in einem ägyptischen Dorf trug und wurde später Mitglied einer marxistischen Gruppe und dann der dumpfislamischen, faschistoiden Muslimbrüder. Z. Z. glaubt er zur Vernunft bekehrt worden zu sein.
    Als Kind eines liberalen Haushalts in einem konservativen Umfeld brach er also in ideologische Bunkervereine aus. Was das mir bezüglich der Restriktionen der politischen Vernunft Abdel-Samads sagt, wird durch sein aktuelles Gehampel bestätigt.

    Da hier auch der Name Ayaan Hirsi Ali fiel, möchte ich auf diesen Artikel in Quantara aufmerksam machen:
    http://de.qantara.de/inhalt/ayaan-hirsi-alis-umstrittene-islam-thesen-mehr-von-luther-als-einem-lieb-ist?page=1
    Ein Zitat aus diesem Artikel lautet: "An dem Massenmord sei nicht Breivik schuld, sondern es seien die "Verteidiger des Multikulturalismus" gewesen. "Er hatte keine andere Wahl als zur Gewalt zu greifen", waren Hirsi Alis Worte bei einer Veranstaltung des Axel-Springer-Verlages im Jahr 2012, bei der sie einen Ehrenpreis erhielt.
    Wer sich das persölich anhören will kann das hier tun:
    https://www.youtube.com/watch?v=Liz6O5qPphg
    ab etwa Minute 23.
    Der kritische Hörer wird bemerken, daß Hirsi eher eine Pegida-Argumentation vertritt als eine Neonazirede hält, wie es der Quantara-Artikel vermuten lassen könnte.

    Manchem was als Islamkritik daherkommt, würde ich persölich ziemlich fundamental die Kritikfähigkeit absprechen wollen. Die doch recht übersichtliche Anzahl an Graustufen, die diese Kritiker mitbringen, machen sie den eigentlich zu Kritisierenden ähnlicher als der oberflächliche Beobachter vermuten mag. "Islamkritik" ist ein publizistisches Geschäft, das ernähren kann.

  • #66
    Helmut Junge

    @Thomas Wessel "Im Grunde wundere ich mich darüber, dass – an dieser Stelle – niemand nachfragt, auch der sehr wohlwollende Interviewer dieses Pressedienstes nicht. Die Nachfrage hätte ja nun auf der Hand gelegen, "
    Da bin ich aber froh, daß wir genügend evangelische Klerikale hier im Bloq haben, die schneller mit dem Zeigefinger auf andere Menschen zeigen, als ich das tun würde.
    Nein, Herr Wessel, für mich liegt diese Frage im Rahmen dieses frühen Erkenntnisstands noch nicht auf der Hand.

  • #67
    Thomas Wessel

    @Helmut Junge | Ihnen stellt sich die Frage nicht? Nun, dann stelle ich sie Ihnen: Halten Sie es für plausibel, dass es geheime Einsichten über diese "Germania" geben könnte, die vom Zentralrat der Juden angeliefert werden?

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