Eine Vollverschleierung gilt hauptsächlich im salafistischen Islam als Pflicht – brauchen wir das?

Afghanische Frauen mit Burka Foto (Ausschnitt): Steve Evans Lizenz: CC BY 2.0


Die Frauen-Union will sie verbieten – die Vollverschleierung im öffentlichen Raum. Dazu liegt von der Organisation der Frauen in der CDU ein entsprechender Antrag für den CDU-Bundesparteitag Ende Februar vor. Wie kommen die christlich-demokratischen Frauen darauf? Setzen sie hier ein Zeichen für konservative Werte? Oder für Intoleranz? Wird dieser Vorstoß von manch einem gar als AfD-Kuschelei gelesen? Nein, die Frauen der CDU setzen ein Zeichen für Feminismus, indem sie gegen dieses Symbol der Unterdrückung der Frau vorgehen.

Als ich den Artikel zu dem Vorstoß der Frauen-Union gelesen habe, gingen mir zwei Dinge durch den Kopf: die Frauen in Afghanistan und meine beiden syrischen Kolleginnen.

Die Frauen in Afghanistan leben, seitdem die Taliban dort im Land wieder an die Macht gekommen sind, in zunehmender Repression. Sie sind nahezu sämtlicher Rechte beraubt. Man könnte hier fast schon von Versklavung sprechen. Grundlegende Rechte wie Bildung, Arbeit, Reisen, Rechtsschutz, Gesundheitsversorgung bleiben diesen Frauen verwehrt. Nichts von ihrem Körper oder ihrem Gesicht

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Szenekrieg in Leipzig – und die Rechtsextremisten mischen mit

Demonstration gegen Antisemitismus in Dortmund, Foto: Ulrike Märkel
Demonstration gegen Antisemitismus in Dortmund, Foto: Ulrike Märkel


An Palästina scheiden sich in der linksradikalen Szene nicht nur die Geister, man steht sich unversöhnlich feindlich gegenüber.

Während sich antideutsche Linke unselektiv antifaschistisch betätigen, ist der größte Teil der linksradikalen Szene mittlerweile „palästinasolidarisch“. Das bedeutet nicht, dass man sich nun besonders um das Wohlergehen der Menschen in Gaza oder im Westjordanland sorgt. Diese Art Palästina-Solidarität steht im Zusammenhang mit der postkolonialen Sekte, die Israel von der Landkarte tilgen und so den Kapitalismus besiegen will. Es ist diese

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Höcke ist ein Hippie, der davon träumt, unser Führer zu sein

Björn Höcke auf DDR-Moped Simson Foto: AfD Thüringen/Björn Höcke


Der Welt-Redakteur Frederik Schindler hat mit Höcke – ein Rechtsextremist auf dem Weg zur Macht ein lesenswertes und detailliertes Buch über den AfD-Politiker Björn Höcke geschrieben.

Nach der Lektüre  ist mir nun klar, dass Höcke im Grunde ziemlich lächerlich ist. Er ist nicht nur ein völkischer Antikapitalist, er ist auch ein Öko, ein Hippie und ein Träumer. Mit seinen ostpreußischen Wurzeln steht er auf preußische Tugenden wie Pflichtbewusstsein, Pünktlichkeit und Fleiß. Der Lehrer Höcke

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PunkToo wird mich nicht zum Schweigen bringen

Antje live: Foto: Privat

Manchmal ist es besser einzulenken, als mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Ich habe einer Unterlassungserklärung entsprochen, um so eine mündliche Verhandlung zu vermeiden. Der Zeugenschutz war mir wichtiger, als um jeden Preis vor Gericht zu gewinnen.

Seit Jahren befasse ich mich damit, aufzuzeigen, wie die moderne Art des feministischen Rechtsverständnisses zu Problemen führt. Die Abschaffung der Unschuldsvermutung und die Beweislastumkehr, die in der linken Szene gang und gäbe sind,

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Ein Jahr nach dem Öffentlichmachen der Umtriebe von PunkToo werde ich verklagt

Antje live: Foto: Privat

Voriges Jahr berichtete ich hier über die Machenschaften der PunkToo-Bewegung. Das gleichnamige Portal dient der Bloßstellung von Männern mittels echter oder erfundener Berichte zu sexuellen Übergriffen in der Punkszene. In diesem Zusammenhang hatte ich auch auf meinen Accounts einen Brief von Betroffenen veröffentlicht, die falsch beschuldigt und entsprechend geächtet wurden.

Nicht nur, dass es im Umfeld von PunkToo seitdem ein Rechercheteam gibt, das sich zur Aufgabe gemacht hat, mir das Leben schwer zu machen, jetzt wird zusätzlich die Justiz bemüht. Nicht nur, dass das besagte Rechercheteam mit großem Eifer, viel

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Heroica 2.0 – die zweite Konferenz der Heldinnen war ein voller Erfolg

Die Teilnehmerinnen der zweiten Heroica Foto: Frauenheldinnen e.V. Lizenz: Copyright

Vom 31. Oktober bis 2. Novemberfand in Siegburg die zweite Heroica statt, eine Konferenz für mutige Frauen. Wie auch im letzten Jahr haben sich Feministinnen, die in der Gesellschaft zu wenig Gehör bekommen und von aggressiver Cancel Culture betroffen sind, versammelt, um Erfahrungen auszutauschen und sich miteinander zu vernetzen. In den Vorträgen und Diskussionen waren dieses Jahr die Themen biologische Frau und Islamismus bestimmend.

Am Samstagvormittag gab es sehr interessante Vorträge über die Erfahrungen im Kampf gegen die Transideologie im Ausland. Es wurde aus Spanien und Großbritannien berichtet. Besonders die positiven Entwicklungen aus „Terf-Island“, wie die britischen Frauen ihre Insel liebevoll nennen, machen Mut und zeigen, dass der Kampf für die Bedeutung des biologischen Geschlechts für den Feminismus nicht aussichtslos ist. Auch wenn manchmal unliebsame Allianzen mit

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Apotheken vor Ort sind nicht überflüssig

Antje Jelinek Foto: Hofereiter & Jacobsen Lizenz: Copyright

Vorgestern erschien hier im Blog der Text „Apotheken vor Ort: Teuer, träge, überflüssig“. Man fragt sich wirklich, ob der Kollege sich überhaupt Gedanken über das Apothekenwesen gemacht hat oder einfach seine spontanen, oberflächlichen Ideen in die Welt hinausposaunen wollte. Weder kommt das Durchfallmittel pünktlich per Post, noch flattert das dringend notwendige

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Arye Sharuz Shalicar möchte optimistisch bleiben

Arye Sharuz Shalicar im Thüringer Landtag Foto: Privat


Arye Sharuz Shalicar war am 7. Oktober 2025 in Erfurt. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft, der Parlamentarische Freundeskreis Israel und der Antisemitismusbeauftragte der Landesregierung, Michael Panse, hatten ihn zu einer Buchlesung eingeladen. Er stellte sein neues Buch „Überlebenskampf – Kriegstagebuch aus Nahost“ vor, das der Kollege vorgestern hier im Blog rezensiert hatte.

Die Lesung fand im Landtag von Thüringen statt, einem geschützten Ort, an dem auch Juden gefahrlos ihre Bücher vorstellen können. Es gab zwar im Vorfeld Protestbriefe und Demonstrationsaufrufe, und vor dem Landtag hatte sich eine kleine Gruppe Demonstranten versammelt, doch Arye Shalicar konnte am Jahrestag des schlimmsten Massakers an Juden seit der

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