„Ruhrgebietsstädte könnten durch den Einsatz von KI bis zu 30 Prozent ihrer Verwaltungsaufwände einsparen“

Rathaus Bochum Foto: Laurin


Stadtverwaltungen im Ruhrgebiet stehen vor einer gewaltigen Herausforderung. Der demografische Wandel, chronischer Personalmangel und der steigende Druck auf öffentliche Dienstleistungen fordern ein radikales Umdenken. Doch die Lösung könnte näher liegen, als viele denken: Künstliche Intelligenz (KI). Richtig eingesetzt, könnte sie die Verwaltungsarbeit effizienter und bürgerfreundlicher machen – und das bei gleichzeitiger Entlastung der Mitarbeiter. Von unserem Gastautor ChatGPT

Der Begriff „KI in der Verwaltung“ mag für viele nach Science-Fiction klingen, doch die Realität zeigt bereits erste Beispiele: KI-gestützte Systeme können Routinearbeiten übernehmen, Anträge automatisch prüfen und Bürgeranfragen durch digitale Assistenten in Echtzeit beantworten. Während Menschen auf Termine im Bürgerbüro oft wochenlang warten müssen, könnten automatisierte Systeme die

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Nichts ist neu an der Tat von Aschaffenburg

Aschaffenburg, Park Schöntal, Kränze nach Doppelmord Foto: KaiBorgeest Lizenz: CC BY-SA 4.0


Merz, Söder und andere CDU/CSU-Größen behaupten seit Tagen unentwegt, der Doppelmord von Aschaffenburg sei eine neue Dimension der Gewalt durch Migranten, die nach neuen politischen Antworten verlange. Das ist vollkommender Unsinn. Von unserem Gastautor Michael Miersch.

Weder die Zahl der Opfer noch die Tatsache, dass ein Kleinkind darunter ist, noch die Brutalität der Tat ist neu. Tatsache ist, dass seit Jahrzehnten ähnliche Einzel- und Massenmorde in Europa und auf der ganzen Welt geschehen. Die

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Reportage aus Sednaya, dem Menschenschlachthaus des Assad-Regimes

Zellentrakt (Quelle: Thomas von der Osten-Sacken)

Unser Gastautor Thomas von der Osten-Sacken besuchte das berüchtigtste Gefängnis des Assad-Regimes, in dem Zehntausende Menschen gefoltert und ermordet wurden.

Sednaya ist laut Reiseführern neben Ma’alula einer der Orte, in denen bis heute noch aramäisch gesprochen wird; jene Sprache, die auch Jesus verwendete und einst im ganzen Nahen Osten Lingua franca war. Die Stadt liegt inmitten der Hügel des Anti-Libanon ca. dreißig Kilometer von der Hauptstadt Damaskus entfernt und gilt als beliebte Sommerfrische.

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Einwanderungspolitik und die Rolle der SPD: Warum wir auch unangenehme Wahrheiten ansprechen müssen

Sercan Celik Foto: Privat


Die Diskussion um Einwanderungspolitik in Deutschland hat längst den Punkt überschritten, an dem sie nur noch theoretische Debatten zu sein scheint. Sie ist zur existenziellen Frage geworden – einer Frage, die die Grundlagen unserer Gesellschaft berührt. Friedrich Merz hat mit seinen jüngsten Forderungen nach einer strengeren Kontrolle der Migration und verstärkten Abschiebungen die Debatte wieder angeheizt. Wie viel davon rechtlich haltbar ist, wird sich zeigen. Aber wie begegnen wir den Herausforderungen, die eine immer komplexere Migration mit sich bringt? Unser Gastautor Sercan Celik  ist Vorsitzende der SPD in Kierspe.

Als Sozialdemokrat mit eigener Migrationsgeschichte stehe ich selbst immer im Spannungsfeld zwischen humanitärer Haltung und der Notwendigkeit und Gebotenheit, realistisch und gerecht zu agieren. Mein persönlicher Hintergrund

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„Alles, was in den USA zur Transfrage nicht mehrheitsfähig ist, ist es in Deutschland auch nicht“

Präsident Donald Trump unterzeichnet Durchführungsverordnungen Foto: The Trump White House Lizenz: Gemeinfrei


Donald J. Trump ist zurück im Weißen Haus in Washington, dem US-amerikanischen Machtzentrum. Am 20. Januar 2025 wurde er zum 47. Präsidenten der USA vereidigt, und gleich zum Start erließ er eine Durchführungsverordnung, die Transpersonen betrifft. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, dass er vom ersten Tag an gegen die sogenannte „Gender-Ideologie“ vorgehen werde. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung. 

Diese Anordnung ist eine von fast 200 Durchführungsmaßnahmen, mit denen Trump seine Amtszeit beginnt. Weitere betreffen zum Beispiel die Ausrufung des nationalen Notstands an der Grenze vor allem der zu Mexiko, die Beendigung aller Diversity-Programme in der gesamten Bundesregierung und der Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen.

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Notizen aus Damaskus


Eindrücke, Bilder und Notizen aus den post-Assad Syrien. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

16. Januar: Das ehemalige Palästinenserviertel (Lager ist der falsche Begriff) Jarmouk bei Damaskus, das wie viele andere Vororte, die wir heute besichtigt haben, von der syrischen Armee zerbomt und ausgehungert wurde, weil die Bewohner sich 2011 den Protesten gegen Assad angeschlossen hatten.

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Selbstbestimmte Geschlechtsidentität im Gefängnis gefährdet Frauen

Luftbild der Justizvollzugsanstalt Bochum (Symbolbild) Foto: Carsten Steger Lizenz: CC BY-SA 4.0


Die Zeitung „Welt“ berichtet von sexuell motivierten Übergriffen durch biologisch männliche Transpersonen in Frauengefängnissen. Mit dem Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetz ist die Frage noch drängender geworden, wie zukünftig die Unterbringung in Haftanstalten gehandhabt werden sollte. Von unserem Gastautor Till Randolf Amelung.

Seit dem 1. November 2024 ist in Deutschland das Selbstbestimmungsgesetz in Kraft, was die Änderung von Vornamen und Geschlechtseintrag für trans- und intersexuelle Personen regelt. Vorher mussten

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Syriens neue islamistische Machthaber: Faktencheck und Propaganda

HTS Rebellen erobern Hama Foto: Voice of America Lizenz: Gemeinfrei


Immer wieder tauchen neue Berichte und Videos über Verbrechen auf, die Syriens neue Machthaber in der Vergangenheit begangen haben soll. Die sollten nicht ungeprüft geteilt werden, denn gerade gibt es viele, denen es vor allem um Delegitimierung der Übergangsregierung in Damaskus geht. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Wer über die Entwicklungen in Syrien berichten will, ganz besonders aber über die neuen Machthaber von Hayat Tahrir al-Sham (HTS), befindet sich oft in einem Dilemma. Nicht etwa, weil es sich bei ihnen um Islamisten handelt, die früher unter dem Namen Jabhat al-Nusra der syrische Flügel von Al-Qaida waren, sondern weil von interessierter Seite gerade förmlich eine Flut von Fake News über sie verbreitet wird, deren Ziel recht ersichtlich ist: Die Delegitimierung der neuen syrischen Regierung.

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Die Hamas siegt im Propagandakrieg um getötete Zivilisten

Pro-Hamas-Demonstranten im Umfeld der SPD-Abschlusskundgebung zur Europawahl in Duisburg (Foto: Roland W. Waniek)


Die meisten westlichen Medien zitieren in ihrer Berichterstattung zum Gaza-Krieg nur die Opferzahlen der Hamas und lassen israelische Daten außen vor

Eine Studie der britischen Denkfabrik Henry Jackson Society zeigt, dass die von der Hamas verbreiteten Angaben voller Ungereimtheiten, Fehler und Fälschungen sind, um die Zahl toter Zivilisten höher erscheinen zu lassen, als sie tatsächlich sind. Leider werden diese Zahlen von den meisten westlichen Medien völlig unkritisch übernommen.

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