Kindermörder Hamas

Bildquelle: Srceenshot I24

 

Hamas Killer haben auch gezielt Säuglinge und Kleinkinder ermordet und sogar enthauptet. Von unserem Gastautor Thomas von der Osten-Sacken.

Was ich jetzt schreibe, dachte ich bis vergangenen Samstag würde ich niemals schreiben müssen, aber seit das ganze Ausmaß der pogromartigen Massaker bekannt wird, das Hamas und Verbündete in Kibbuzim, Moshavim und anderen israelischen Ortschaften anrichteten, muss es wohl gesagt werden.

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„Meinungsvielfalt statt Demokratiefördergesetz“

Marc Henrichmann Foto: Marc Henrichmann


Unser Gastautor Marc Henrichmann (CDU) sieht das Demokratiefördergesetz kritisch.

Eine Demokratie braucht kein Demokratiefördergesetz, sondern überzeugte Demokraten. Dazu gilt es, das Vertrauen in den Staat wiederherzustellen, Missstände klar zu benennen und Lösungen anzubieten. Wir müssen offen sein gegenüber allen Argumenten aus den Reihen der Demokraten. Das sogenannte „Demokratiefördergesetz“ macht das Gegenteil: Es verengt den Blick und schränkt Meinungsvielfalt ein.

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Ziel der Hamas: Zivilisten massakrieren

Brand nach Terrorangriff der Hamas. Foto: Israel Defense Force


Mit ihrer Terroraktion demonstrierte die Hamas einmal mehr, worum es ihr geht: Um Massenmord an Israelis
. Von unserem Gastautor Thomas von der Sacken.

Eine Raveparty endete Samstagmorgen im größten Massaker an Zivilisten, dass es in der Geschichte Israels bisher gab: Über 260 Menschen wurden von Hamas-Kämpfern ermordet, hunderte schwer verletzt und dutzende in den Gazastreifen verschleppt.

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Bundesinstitut für Fotografie: Ein Blick hinter die Kulissen der Standortentscheidung

Kamera Foto (Ausschnitt): Annie Spratt Lizenz: CC0

Die Debatte um das Bundesinstitut für Fotografie hat in den letzten Jahren für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Warum wurde trotz eindeutiger fachlicher Empfehlungen durch Experten für Essen, Düsseldorf als Standort gewählt? Dieser Artikel wirft einen tieferen Blick auf die Hintergründe, Akteure und Auswirkungen dieser Entscheidung. Von unserem Gastautor Karlgeorg Krüger.

Die Institutionalisierung der Fotografie hat in Deutschland eine lange Geschichte. Bereits in den 1970er Jahren gab es Bestrebungen eine nationale Institution für Fotografie zu gründen. Mit der Initiative von Frau Professor Grütters 2019 wurde das Vorhaben konkretisiert und rasch zu einem nationalen Projekt von hoher Priorität erkoren.

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„über Mauern“

Nedim Türfents Gefängnislyrik. Von Roland Kaufhold

Im Sommer 2015 veröffentlichte der junge kurdische Journalist Nedim Türfent, der für eine kurdische Nachrichtenagentur arbeitete, ein Video, welches ihm überlassen worden war. Darin sah man brutale Szenen, die eine türkische Spezialeinheit gegenüber Bauarbeitern ausübten. Ein knappes Jahr später wurde Türfent wegen dieses Videos sowie eines kritischen journalistischen Begleitkommentars festgenommen und später zu einer knapp neunjährigen Haftstrafe verurteilt. Damit teilt er das Schicksal einer Vielzahl linker, vor allem kurdischstämmiger Intellektueller, wie die Biografien etwa des kürzlich verstorbenen Dogan Akhanli sowie Asli Erdogans – um die hierzulande Prominenteren zu nennen – belegen.

Nedim Türfent saß sechseinhalb Jahre in Haft. Dort resignierte er jedoch nicht sondern begann mit dem auch

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Attacke aus dem Innenministerium gegen Kritikerin des Islamismus

Sigrid Herrmann Foto: Privat Lizenz: Copyright

Die Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann wehrt sich gegen eine Studie des Innenministeriums. Von unserem Gastautor Jonas Dörge.

Am 13.Juli titelte die Berliner Zeitung: „Studie zur Muslimfeindlichkeit: Islamismus-Bloggerin attackiert Faesers Ministerium“.[1] Die Schlagzeile suggeriert, dass das Ministerium Objekt eines Angriffs ist, der mit der in der Studie lancierten Behauptung von einer „Muslimfeindlichkeit“ in der deutschen Bevölkerung in Verbindung stünde, die auch vom Innenministerium beklagt wird. In der Unterzeile des Artikels erfährt man dann, dass Sigrid Herrmann rechtlich gegen das Innenministerium vorgehen möchte. Wenn jemand den Rechtsweg beschreitet, um seine Rechte zu wahren, nennt man das normaler Weise nicht Attacke,

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Esther führte die Kommandos meist an

Esther Ovadia (25.12.1922 – 26.8.1944) ist hierzulande vollständig unbekannt. Und doch gehört sie zu den mutigsten jüdischen Widerständlerinnen im ehemaligen Jugoslawien. Von Roland Kaufhold

Esther Ovadia wurde am 25.12.1922 im jugoslawischen Bitola geboren. Sie wurde nur 21 Jahre alt: Am 26. August 1944 griff ihre Untergrundgruppe in ihrer Heimatstadt Bitola die deutschen Besatzer an. Die 21-jährige Esther Ovadia stand an der Spitze und wurde bei der Widerstandsaktion getötet.

Esther wurde im Dezember 1923 im jugoslawischen Bitola geboren, wo sie auch als überzeugte Jüdin aufwuchs. Die heute in Nord-Mazedonien liegende Handelsmetropole Bitola hat 75.000 Einwohner. 1910 lebten dort 6500 Juden, heute sind es nur noch etwa 200. Esther lebte in einem der ärmsten jüdischen Viertel der Stadt. Dort ging sie in eine jüdische Schule und wurde Mitglied des Hashomer Hatzair. Ihre Identität entsprach einer linkszionistischen Orientierung.

Esther engagierte sich als Jugendliche in der jüdischen Jugendarbeit. Nach dem Tod ihres Vaters ging sie 1938 zur Berufsausbildung in einer lokalen Textilfirma nach Belgrad. Dort schloss sie sich der lokalen Kommunistischen Partei an. Ihrer existentiellen Gefährdung war sie sich sehr bewusst: „All of us Jews, no matter where we will be, we will always be the first target of fascism.“ Ihre antifaschistische Widerstandstätigkeit wird in dieser Weise beschrieben: „She distributed resistance pamphlets and gathered volunteers for partisan units that started emerging in the

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Gastronomie: Tausende Existenzen und „Wohnzimmer“ auf dem Spiel – mit Ansage

Szenenkneipe und Restaurant „Mandragora“ im Bochumer Bermuda-Dreieck (Foto: Roland W. Waniek)


Wenn aus sieben Prozent Mehrwertsteuer 19 werden, stehen in der Gastronomie Tausende Existenzen und „Wohnzimmer“ mit Ansage auf dem Spiel. Unser Gastautor Patrick Rothkopf ist Präsident des Gastronomieverbandes DEHOGA NRW.

Interesse und Wichtigkeit eines Themas lassen sich manchmal an Teilnehmerzahlen erkennen. Der DEHOGA hat letzten Monat eine bundesweite Umfrage zu den Auswirkungen einer möglichen Mehrwertsteuererhöhung auf Speisen zum 1. Januar 2024 durchgeführt. Aus Nordrhein-Westfalen beteiligten sich über 1.800 Gastronomen! Wir „zucken“ nicht, wenn sich bei üblichen Umfragen zur Lage der Branche oder zum Thema Ausbildung nur vierhundert Mitglieder beteiligen. Während der Pandemie, als die Branche zeitweise nicht wusste, wie es mit ihr weitergeht, verzeichneten wir bei unseren Erhebungen einige Male Teilnehmerzahlen von mehr als tausend, aber fast zweitausend? Das waren viele, erschreckend viele, und es bestätigt uns in unserer Einschätzung, dass die Erhöhung der Mehrwertsteuer in der jetzigen Situation für unsere Gastronomie zum Katastrophenfall werden könnte. Warum ist das so?

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Köln: Rechtsradikale und Islamisten wollen gegen ukrainisches Kinderfest demonstrieren

Ukraine Demo in Köln Foto: Jennifer Marken Lizenz: Copyright


Am 20.August findet in Köln ein großes, ganztägiges ukrainisches Kinder- und Familienfest statt. Dagegen haben einschlägige Putingetreue erneut einen „Autokorso“ angemeldet. Dieser soll direkt am Veranstaltungsgelände vorbei führen, um die traumatisierten ukrainischen Kinder und deren Eltern, meist Mütter, erneut sekundär zu traumatisieren. Dagegen formt sich in Köln ein breiter demokratischer Gegenprotest. Von unserer Gastautorin Jennifer Marken.

Es sind schwer ertragbare Bilder: Einschlägige Rechtsradikale demonstrieren gemeinsam mit hier lebenden Putingetreuen (Elena Kolbasnikova und Max Schlundt), Rechtsradikalen, querfrontigen Coronaleugnern sowie einem hafterfahrenen Linksradikalen und heutigen Islamisten (B. Falk) vornehmlich in Köln

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„Lasst uns nach einem heldenhaften Tod streben“

Frumka Plotnicka


Vor 80 Jahren starb die Partisanin und Heldin des jüdischen Widerstandes Frumka Plotnicka im Kampf Von unserem Gastautor  Roland Kaufhold 

Frumka Plotnicka wurde am 11.11.1914 im polnischen Bedzin geboren. Frumka wurde nur 28 Jahre alt: Nach einer mehrjährigen heldenhaften Untergrundtätigkeit gegen die deutschen Besatzer starb sie am 3.8.1943 mit der Waffe in der Hand in Bedzin.

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