Ausgelacht: Der Geierabend ist pleite

Martin „Der Steiger“ Kaysh Foto: Geierabend/PR

Der Geierabend, eine seit 1992 in Dortmund stattfindende alternative Karnevalsveranstaltung, ist pleite. Die „Geierabend Flattermann-Factory gUG“ hat heute nach eigenen Angaben am Dortmunder Amtsgericht einen Insolvenzantrag eingereicht. Die Unternehmergesellschaft ist der geschäftliche Teil des Geierabends. Die Künstler seien nicht betroffen. „Geschieht kein Wunder, ist es aber vorbei mit dem Geierabend.

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Künstlerin sendet Nachrichten an Außerirdische

Künstlerin Mona Schulzek und ihr Outer Space Transmitter. Foto: Daniel Sadrowski

Das Ruhrgebiet funkt ins All: Am Donnerstag, den 12. März macht die Grand Snail Tour von Urbane Künste Ruhr Station in Breckerfeld. Vom dortigen Wengeberg schickt die Künstlerin Mona Schulzek mit ihrem „Outer Space Transmitter“ dann Nachrichten von Bürgerinnen und Bürgern ins All. Der mit 441 Metern höchste Gipfel des Ruhrgebiets eigne sich naturgemäß besonders gut für die Kontaktaufnahme mit intelligentem Leben im Weltall, so Urbane Künste Ruhr.

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Deutsch-Israelischen Gesellschaft fordert klare politische Haltung Deutschlands nach Präventivschlag gegen den Iran

Volker Beck Foto: Stefan Kaminski


Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, hat den präventiven Militärschlag Israels und der Vereinigten Staaten gegen den Iran als gerechtfertigt bezeichnet. Israels Existenz und Sicherheit würden vom iranischen Regime seit Jahren bedroht, erklärte Beck. Wenn ein Staat existenziell gefährdet sei, dürfe die internationale Gemeinschaft nicht schweigen oder relativieren.

Der Iran verletze systematisch Artikel 2 der UN-Charta und negiere offen die Existenz Israels, während er zugleich an Atom- und Raketenprogrammen arbeite. Dadurch entstehe eine konkrete Gefahrenlage, gegen die s

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 Bodo im März: Geht Pflege fair?

Sie kochen, pflegen, trösten und leben monatelang in fremden Häusern. Betreuerinnen aus Osteuropa halten das deutsche Pflegesystem am Laufen. Ihre Beschäftigung erfolgt oft in rechtlichen Grauzonen, teils an der Grenze zur Ausbeutung. Doch es gibt faire Alternativen. Am Freitag erscheint die Märzausgabe des Straßenmagazins.

Die in Wanne-Eickel lebende Dokumentarfotografin Brigitte Kraemer gilt als Chronistin des Ruhrgebiets. Ihre Fotoarbeiten fangen seit den 1980er Jahren den Alltag zwischen Kanal und Schrebergarten ein. Das Ruhrmuseum zeigt bis Ende August eine große Retrospektive.

Für sein neues Buch „Lovely Rita“ hat Frank Goosen eine ideale Ruhrgebiets-Eckkneipe erfunden: das „Haus Himmelreich“. Im Gespräch erzählt er, warum es gesellschaftlich wichtig ist, dass solche Orte nicht immer mehr verschwinden.

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Kommunalfinanzbericht Ruhrgebiet: Städten und Kreisen droht neue Schuldenkrise

Schrottimmobilie in Gelsenkirchen Foto: Laurin

Die Haushalte der Ruhrgebietskommunen sind massiv in Not geraten. Die zahlreichen Bemühungen, ihre Haushalte in der aktuellen Finanzkrise auszugleichen, sind ausgeschöpft. Angesichts einer schwachen Einnahmenentwicklung aber stark steigender Ausgaben müssen wieder deutlich mehr Schulden aufgenommen werden, um alle Aufgaben erfüllen zu können. Es drohe erneut eine Schuldenspirale, warnen die Verfasser der aktuellen Ausgabe

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Initiative Transparente Demokratie startet bundesweite Recherche zu staatlicher NGO-Finanzierung

BUND Protest Foto: Dirk Ingo Franke Lizenz: CC BY-SA 3.0


Die Initiative Transparente Demokratie (ITD) startet ein umfassendes Rechercheprojekt zur staatlichen Finanzierung und Gemeinnützigkeit von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Deutschland. Ziel ist es, offene Fragen zur Mittelvergabe von Bund und Ländern systematisch zu klären und für Transparenz über Umfang, Zweckbindung und rechtliche Grundlagen staatlicher Förderungen zu sorgen.

Ausgangspunkt des Projekts sind 551 Fragen zur staatlichen Finanzierung von NGOs, die die CDU/CSU-Bundestagsfraktion heute vor einem Jahr im Rahmen einer Kleinen Anfrage an die damalige Bundesregierung gerichtet hatte. Da die Union nach der Regierungsübernahme, nicht zuletzt aufgrund

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Oberhausen demonstriert auf dem Saporischschja-Platz für die Ukraine

Ukraine-Demo am 9. Mai 2022 in Bochum (Foto: Roland W. Waniek)


Heute jährt sich der Beginn des vollumfänglichen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Seit vier Jahren verteidigen Ukrainerinnen und Ukrainer ihr Land gegen Gewalt, Zerstörung und den Verlust von Freiheit, Zivilisation und Zukunft.

In Oberhausen lädt die Stadt gemeinsam mit Gromada UA e. V. zur Kundgebung auf dem Saporischschja-Platz ein (ab 18:00 Uhr). Das Unterhaus, nur wenige Schritte vom Platz entfernt, öffnet im Anschluss seine Türen für ein gemeinsames Beisammensein und die Möglichkeit, die Fotoausstellung „Youth

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NRW: Zuwanderung aus der Ukraine nimmt 2025 deutlich ab

Verletzte in Schytomyr nach einem russischen Luftangriff auf eine Schule im März 2022 Foto: Dsns.gov.ua Lizenz: CC BY 4.0

Von Januar bis November 2025 kamen rund 26.600 Menschen aus der Ukraine nach NRW. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich des sich am 24. Februar jährenden Beginns des Ukrainekriegs mitteilt, sind die Zahlen der Zu- und Fortzüge von Januar bis November 2025 auf das niedrigste Niveau seit Beginn des Krieges in 2022 gesunken. Grundlage sind vorläufige Ergebnisse aus der Wanderungsstatistik.

Mit knapp 26.600 Zuzügen und etwa 16.600 Fortzügen in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 ergibt sich zwar weiterhin ein positiver Wanderungssaldo, d. h. es kamen ca. 10.000 Menschen mehr aus der Ukraine nach NRW als umgekehrt. Der Wanderungssaldo fällt jedoch im Vergleich zu den Vorjahren seit 2022 am niedrigsten aus.

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