Ditib: Beten für Erdogans Sieg

DITIB Moschee in Köln Foto: Raimond Spekking, © , CC BY-SA 4.0

Nach dem Einmarsch türkischer Streitkräfte in Syrien beten Moscheegemeinden der Türkisch-Islamischen Union Ditib in Deutschland für den Erfolg dieses Kriegseinsatzes. Dies berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“  in seiner Samstagsausgabe. „O Allah, führe unsere glorreiche Armee zum Sieg“, heißt es unter anderem in einem von einer Ditib-Moscheegemeinde in Herne auf Facebook veröffentlichten Tondokument. Dort wird auf die 48. Sure des Korans, die sogenannte Fetih- oder Sieges-Sure, Bezug genommen. Ali Erbas, Chef der staatlichen türkischen Religionsbehörde Diyanet, der die Ditib als eine Art Auslandsorganisation unterstellt ist, richtete

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NRW: Demonstrationen gegen Erdogans Krieg

Kurden Demo (2015)

Gestern ist die türkische Armee mit der Unterstützung von über zehntausend Islamisten in Nordsyrien einmarschiert. Die türkische Luftwaffe bombardiert Dörfer und Städte. Die Bundesregierung und die Europäische Union  sind weder handlungsfähig noch handlungswillig. In Nordrhein-Westfalen wird es daher heute zahlreiche Demonstrationen gegen den Krieg Erdogans und der Islamisten gegen die Kurden geben:

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Als die Mauer ins Wanken geriet

Auf der Bösebrücke werden DDR-Bürger begrüßt, 10. November 1989 Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1118-028 Lizenz: CC-BY-SA 3.0

DDR-Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe erzählt in Bochum von den Protesten des Jahres 1989.

Ulrike Poppe war eine der namhaften Bürgerrechtlerinnen der DDR, Mitgründerin der Bürgerbewegung „Demokratie Jetzt“ und 1989/90 Mitglied des Zentralen Runden Tischs in der DDR. Später wirkte sie lange Jahre als Studienleiterin der Evangelischen Akademie Berlin-

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Fridays for Future: „Die MLPD bedient sich Verschwörungstheorien“

MLPD-Anhänger auf einer Kundgebung in Bochum

In einer Stellungnahme distanziert sich Fridays for Future Dortmund von der MLPD. Wie schon so häufig versuchen die Maoisten auch hier den Protest zu kapern. Und wie schon so häufig treffen sie auf Widerstand von Menschen, die sich nicht von der MLPD instrumentalisieren lassen wollen: 

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„Identitäre im Ruhrgebiet – radikal in die Bedeutungslosigkeit“

Banner der Identitären Bewegung auf einer Demonstration der Alternative für Deutschland (AfD) in Geretsried Foto: Metropolico.org Lizenz: CC BY-SA 2.0

Aufgrund verschiedener Faktoren nahm der Aktionismus und damit auch die mediale Präsenz der IB im Ruhrgebiet im letzten Jahr massiv ab. Die daraus enstehende Perspektivlosigkeit bei gleichzeitiger Isolation am extrem rechten Rand ließ ihre metapolitische Agenda immer

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Geierabend 2020: „Mein Name ist Pott, RuhrPott“


Am Samstag, den 5. Oktober startet der Vorverkauf für den Geierabend 2020. Am 3. Januar feiert der Geierabend unter dem Motto „Mein Name ist Pott, RuhrPott“ seinen Start in die neue Saison. An 37 Abenden wird auf der Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen der alternative Ruhrpott-Karneval gefeiert. Bis zum 25. Februar 2020 gibt es dann die Möglichkeit im LWL Industriemuseum das Ensemble sowie die Live Band in voller Montur auf der Bühne zu erleben.

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Bodo im Oktober: Margaret Atwood und der König der Vagabunden

Die neue „bodo“ ist da. Im sozialen Straßenmagazin spricht die Autorin Margaret Atwood („Der Report der Magd“, „Die Zeuginnen“) über ihre Jugend und ihre Anfänge als Schriftstellerin. Ein im Oktober erscheinender Comic holt mit Gregor Gog den berüchtigten „König der Vagabunden“ der Zwischenkriegszeit zurück ins kulturelle Bewusstsein. Diese und mehr Geschichten sind in der neuen „bodo“ zu finden, die heute erscheint.

Die kanadische Schriftstellerin Margaret Atwood hat die bedeutendsten Literaturpreise erhalten, ihre Bücher werden millionenfach verkauft. Für die sozialen Straßenmagazine blickt die 76-jährige Atwood hingegen zurück ‑ in einem Brief an die 16-jährige Margaret.

„König der Vagabunden“, Anarchist, Bürgerschreck, Chefredakteur des Vorläufers aller Straßenzeitungen: Gregor Gog ist in der Weimarer Republik so prominent wie gefürchtet. Ein Comic zeichnet nun seine politische Biografie nach.

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Die Liga der gewöhnlichen Gentleman

Die Liga der gewöhnlichen Gentleman Foto: Martin Morris Lizenz: Copyright

Am 10. Oktober spielt die Liga der gewöhnlichen Gentleman im Subrosa und Dortmund und stellt ihr neues Album „Fuck Dance, Let’s Art!“ vor. Die wohl beste Mod-Band des Landes changiert musikalisch zwischen Northern Soul mit Pop, Punk und Garage Rock. Die Texte zeichnen sich, wie schon bei der legendären Vorgängerband Superpunk durch feine Ironie und

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Dortmund: „Palästina hilf uns doch, Israel gibt es immer noch“


Am Montagabend zogen 70 Neonazis durch die Dortmunder Nordstadt. Dabei riefen sie antisemitische Parolen  wie „Palästina hilf uns doch, Israel gibt es immer noch“ und „Nie wieder Israel“. Bis Weihnachten wollen die Neonazis jeden Montag durch das eher linke Quartier ziehen und so gegen die Übermalung von Nazi-Graffitis in Dorstfeld protestieren. Gegen Versuche, die Nazi-Demonstration durch Blockaden zu stören, schritt die Polizei ein. An den Gegenprotesten beteiligten sich nach Angaben der Antifa170 allerdings nur 100 Personen. Das Rufen antisemitischen Parolen zu unterbinden fiel offenbar nicht in den Aufgabenbereich der Beamten. Vor Gericht setzte sich die Polizei allerdings gegen die Rechtsradikalen durch: Das Oberverwaltungsgericht untersagte die Parole „Hier marschiert der nationale Widerstand.“