Klaus Marschall & Baskerville Duo: Peter Behrens-Abend in Duisburg

TRIO Schlagzeuger und heimlicher Star der Band, Peter Behrens (1947 – 2016), und Klaus Marschall veröffentlichten mit dem Buch „Der Clown mit der Trommel“ ein sensationelles Buch über die Jahre vom TRIO mit Stories und Fakten aus erster Hand.
Gemeinsam mit dem BASKERVILLE DUO bringt Klaus Marschall regelmäßig diesen zeitlosen und stets aktuellen Spirit zurück auf die Bühne, nun kommen sie nach Duisburg in die Sofienklause, inkl. Livemusik mit den unsterblichen TRIO Klassikern wie „Los Paul“, „Da da da ich lieb dich nicht du liebst mich nicht“, „Anna lass mich rein lass mich raus“, „Lady O Lady“ und vielen mehr!

Wann? Freitag, 8. November 2019 um 20:00
Wo? Sofien Klause

Schulstraße 11, 47226 Duisburg

Deniz Yücel: Neues Buch und Lesungen im Ruhrgebiet


Fast ein Jahr saß der Welt-Korrespondent und Mitherausgeber der Jungle World Deniz Yücel in der Türkei in Haft. Erdogan bezeichnete ihn als Agenten und PKK-Terroristen. Dabei hatte Yücel nur ein getan: Seinen Job und das verdammt gut: Er berichtete aus der Türkei, dem Land, das um seine Freiheit kämpft.

Nach seiner Haftentlassung im Februar 2018 hat Deniz Yücel sich erholt und ein Buch geschrieben. In „Agentterrorist“ beschreibt er seine Haft, die Folter im Gefängnis und wie das Erdogan-Regime funktioniert. Agentterorrist erscheint am 10. Oktober bei KiWi in Köln.

Weiterlesen

Dortmund: SPD, Grüne und Linkspartei fordern Combat18 Verbot

Combat17 Webseite Screenshot Webarchiv

SPD, Grüne und Linkspartei sind sich in diesem Punkt einig: Die Naziorganisation Combat 18 muss verboten werden. Die Forderung dieses Verbots steht deshalb am Donnerstag auf der Tagesordnung des Rates.

Combat 18. Die Zahl 18 im Namen steht für die Buchstabend AH. Adolf Hitler. Die Nähe dieser Terrorgruppe nach ganz Rechts liegt also auf der Hand. Auch das Bundesinnenministerium bestätigt: Combat 18 sei eine „neonazistische, rassistische, fremdenfeindliche,

Weiterlesen
Werbung


Update: Facebook: „Fridays for Hubraum“ größer als „Fridays for Future“

 

Logo der Facebookgruppe „Friedays for Hubraum“

Mögen viele Medien sich in der Berichterstattung über Fridays for Future überschlagen, auf Facebook liegen die Petrolheads vorn. Spielend gelang es innerhalb weniger Tage der erst am 22. September gegründeten Facebookgruppe „Fridays for Hubraum“ an ihrem ökologisch korrektem Gegenstück „Fridays for Future“ mit 74.484 Mitgliedern zu 74.102 Followern vorbei zu ziehen.

Weiterlesen

Lucky und Fred mit Gala live in Dortmund

Lucky und Fred Foto: Youtube

Ruhrbarone: Ihr macht seit Jahren erfolgreich ein Podcast. Warum seit ihr live auf die Bühne gegangen?
Friedrich Küppersbusch: Lukas sieht einfach zu gut aus, doch er fristet ein Leben im Kellerstudio des ARD-Morgenmagazines oder als Seniorenbeirat des ESC-Kommentators Peter Urban. Ich entschied: Der Junge muss an die frische Luft.
Ruhrbarone: ARD und ZDF haben ja immer etwas von Seniorenbeirat. Was bietet ihr euren Zuschauern?
Küppersbusch: Das wichtigste und wuchtigste der jüngsten Wochen, dazu eine Band, die mit Songklassikern so umgeht wie wir mit den Themen. Ein Bild der Verwüstung, im Ganzen. Wir reden so von Arschbacken zu Kuchenbacken, machen dabei allerdings einen stets sehr konzentrierten Eindruck.
Ruhrbarone: Ein Bild der Verwüstung – das kann man sich im gesitteten Fletch Bizzel kaum vorstellen. Wer wird denn die Band sein?
Küppersbusch: Frau Ado & die Goldkanten! Sie beglitten schon den unvergessenen Wiglaf Droste und bestehen oft aus Claudia Zahn, Jürgen Friesenhahn und Guido Schlösser.

Termine:
Fr., 08.11 20.00 Uhr
Fr., 20.12 20.00 Uhr
Fr., 24.01 20.00 Uhr
Fr., 27.03 20.00 Uhr

Ort: Fletch Bizzel

Für die Freiheit der Kunst 

Vladimir Mogilevsky Foto: PR


Festival mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Volker Beck und Vladmir Mogilevsky   in der Christuskirche Bochum.

Kunst verbindet, Boykott trennt. Was darf die Kunst? Alles. Was darf sie nicht? Sich selber boykottieren. Das ist ihr einziges Gesetz, das sie sich selber setzt. Und doch ist es immer wieder so, dass Künstler boykottiert werden  —  allerdings nur dann, wenn sie aus Israel kommen.

Weiterlesen
Werbung


BVB: „Kein HIER für Rassisten!“

Archiv-Foto: Tobias Burchardt

Gemeinsamer Aufruf von Borussia Dortmund, Ballspielvereint, BVB-Fanabteilung, schwatzgelb.de und dem BVB Fanclub Heinrich Czerkus:

„Kein HIER für Rassisten!

Am Samstag um 13 Uhr wollen die Nazis von „Die Rechte“ auf dem Sonnenplatz an der Möllerbrücke eine Kundgebung abhalten, in der sie über die hohe Kriminalität im Kreuzviertel fantasieren werden.

Sie stellen sich damit bewusst provokativ auf den direkten Anreiseweg vieler BVB–Fans, die um 15:30 Uhr das Spiel gegen Bayer Leverkusen sehen wollen.


Wir rufen gemeinsam dazu auf, diese Provokation nicht unbeantwortet zu lassen und den Nazis auf dem Weg zum Stadion zu zeigen, dass sie in dieser Stadt und bei diesem Verein keinen Platz haben. Kommt zur angemeldeten Gegenveranstaltung um 12:30 Uhr!


Borussia bleibt schwarz-gelb statt braun – Our Colours Are Beautiful!“

Dortmund: Museumsgespräch zum Streik der Hoesch-Arbeiter 1969 

Streikenden Hoeschianer vor der Hauptverwaltung der Westfalenhütte im September 1969. Foto: Archiv Peter Keuthen

„So ein Tag, so wunderschön wie heute“ – unter diesem Titel steht das nächste Museumsgespräch im Hoesch-Museum am Donnerstag, 12. September, 18 Uhr an der Eberhardstr. 12. Der Historiker Dr. Karl Lauschke spricht über den wegweisenden Streik der Hoesch-Arbeiter im September 1969. Der Eintritt ist frei.

Weiterlesen

An die Opfer des Terrors erinnern – An 9.11 läuten die Glocken der Christuskirche

Christuskirche Foto: Ayla Wessel Lizenz: Copyright

Einmal im Jahr läuten die Glocken der Christuskirche Bochum, immer am 11. September von 14:46 h bis 15:03 h. Sie erinnern an die Opfer des Terrors weltweit und daran, dass kein Gott ist, der Menschenopfer verlangt. Vor 18 Jahren wurden in diesen Minuten zwei von Terroristen entführte Flugzeuge in die Türme des World Trade Centers gelenkt. Der Terror-Pilot eines vierten entführten Flugzeugs, Ziad Jarrah, war Bochumer: Er allein hat 40 Menschen ermordet, sie starben auf einem Feld in Shanksville/Pennsylvania.

Die Glocken der Christuskirche erinnern daran, dass es in den Tagen nach dem 11. September etwas gab, das es zuvor noch nie gegeben hat: ein weltweites Mitfühlen und Mitleiden. Ein Empfinden, das alle Menschen, die ein Herz in sich trugen, miteinander verband, wo auch immer sie auf dem Erdball lebten. Als hätte die Menschheit für einen Moment die Augen aufgeschlagen. In allem Entsetzen war dies ein Moment von großer Schönheit. An diesen Moment erinnert der Klang der Glocken.

>>  Mittwoch 11.09.  |  14:46  –  15:03 Uhr