Dortmund: „Palästina hilf uns doch, Israel gibt es immer noch“


Am Montagabend zogen 70 Neonazis durch die Dortmunder Nordstadt. Dabei riefen sie antisemitische Parolen  wie „Palästina hilf uns doch, Israel gibt es immer noch“ und „Nie wieder Israel“. Bis Weihnachten wollen die Neonazis jeden Montag durch das eher linke Quartier ziehen und so gegen die Übermalung von Nazi-Graffitis in Dorstfeld protestieren. Gegen Versuche, die Nazi-Demonstration durch Blockaden zu stören, schritt die Polizei ein. An den Gegenprotesten beteiligten sich nach Angaben der Antifa170 allerdings nur 100 Personen. Das Rufen antisemitischen Parolen zu unterbinden fiel offenbar nicht in den Aufgabenbereich der Beamten. Vor Gericht setzte sich die Polizei allerdings gegen die Rechtsradikalen durch: Das Oberverwaltungsgericht untersagte die Parole „Hier marschiert der nationale Widerstand.“

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3 Kommentare

  1. #1 | Michael sagt am 1. Oktober 2019 um 10:32 Uhr

    Für den technikaffinen Antifaschisten:

    Wie nennt man einen Nazi, der in einer Hochspannungsleitung hängt?

    Einen nationalen Widerstand.

  2. #2 | NRW: Innenminister Reul muss auch gegen Nazis liefern | Ruhrbarone sagt am 2. Oktober 2019 um 09:11 Uhr

    […] Genau diese harte Hand fehlt im Kampf gegen die Neonazis. In Dortmund werden sie bis Weihnachten jeden Montag antisemitische Parolen rufend durch die Nordstadt ziehen. In Bielefeld wird es am 9. November, dem Gedenktag der […]

  3. #3 | Die alltägliche Gefahr für Jüdinnen und Juden in Deutschland wird immer noch nicht ernst genug genommen | Ruhrbarone sagt am 10. Oktober 2019 um 09:11 Uhr

    […] Dortmund: Nazis ziehen, antisemitische Parolen rufend durch die Straßen. […]

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