Auch auf der Flucht betrieb Steven Feldmann seinen Youtube-Kanal weiter Screenshot: Ruhrbarone
Dank der engen Zusammenarbeit der „Soko Rechts“ des Polizeipräsidiums Dortmund mit dem Bundeskriminalamt und den bulgarischen Behörden gelang es nach einer Meldung der Dortmunder Polizei, den Aufenthaltsort Feldmanns in Bulgarien ausfindig zu machen. Am 22. April 2025 wurde er im Studentenwohnheim von Gorna in der Provinz Veliko Tarnovo festgesetzt. Derzeit bereiten bulgarische und deutsche Behörden seine Überstellung nach Dortmund vor.
Steven Feldmann, bereits mehrfach vorbestraft, war vom Amtsgericht Dortmund am 23. März 2023 zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und vier Monaten
Fahrradwege – rote Farbe kann viel bringen. (Foto: Roland W. Waniek)
Manchmal reicht ein Eimer Farbe. Und es gibt weniger Streit. Das zeigt eine aktuelle Studie der Ruhr-Universität Bochum im Auftrag der Stadt Düsseldorf. Der Lehrstuhl für Verkehrswesen – Planung und Management untersuchte, wie sich die Roteinfärbung von Radfurten auf das Verhalten an Ampelkreuzungen auswirkt. Das Ergebnis: Mehr Sicherheit, weniger Konflikte – und das ganz ohne Umbaumaßnahmen oder technische Spielereien.
Im Fokus der Untersuchung standen sieben stark genutzte Kreuzungen an der Bundesstraße 8. Dort analysierten die Forschenden Unfallstatistiken, befragten rund 300 Radfahrer und werteten 60 Stunden Videomaterial aus. Der Effekt war deutlich:
Der öffentliche Vortrag analysiert das globale Offshore-Finanzsystem, über das laut Harrington rund 12 % des weltweiten BIP außerhalb regulierter Strukturen zirkulieren – mit Folgen für Demokratie, Rechtstaatlichkeit und Wirtschaft.
Auf Basis ethnografischer Forschung und Netzwerkanalysen zeigt sie, wie Vermögensverwalter zu zentralen Akteuren einer schwer kontrollierbaren Elite werden. Der Vortrag basiert u. a. auf ihrem Buch Offshore. Stealth Wealth and the New Colonialism, das 2024 erschien und international hohe Beachtung fand. Anmeldung unter: info@mpifg.de. Beginn: 16:30 Uhr, Ort: MPIfG Köln.
Bischof Franz-Josef Overbeck Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de
Die Tradition wird weitergeführt: Zum 31. Mal startet Karfreitag die Oster-Prozession auf die Halde Haniel. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck betet gemeinsam mit zahlreichen Christinnen und Christen den traditionellen Karfreitags-Kreuzweg. Nach 15 Stationen endet er auf dem Haldenplateau am großen Holzkreuz mit einer
Was macht das Gehirn, wenn wir nichts tun? Eine neue Studie des Forschungszentrums Jülich zeigt: Es ist erstaunlich aktiv – und zwar in einem speziellen Netzwerk, das gerade dann arbeitet, wenn wir nicht auf äußere Aufgaben fokussiert sind. Dieses sogenannte „Default Mode Network“ (DMN) ist beteiligt, wenn wir nachdenken, Erinnerungen durchgehen oder über Zukünftiges grübeln.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute INM-1 und INM-7 haben nun genauer untersucht, wie dieses Netzwerk aufgebaut ist – und wie es mit der Umwelt interagiert. Dabei fanden sie heraus, dass das DMN keineswegs ein einheitlicher Block ist. Stattdessen besteht es aus Bereichen mit unterschiedlichen Aufgaben: Einige sind eng mit unseren Sinnesregionen verknüpft. Sie reagieren etwa auf Geräusche, Gerüche oder andere Reize – und können Erinnerungen oder Gefühle auslösen. Andere Bereiche
Mit dem Antitrust Writing Award 2025 ausgezeichnet (von l. nach r.): Ökonom Prof. Dr. Paul Heidhues vom Düsseldorf Institute for Competition Economics sowie der Jurist Prof. Dr. Rupprecht Podszun vom Institut für Kartellrecht. (Fotomontage: HHU / Paul Schwaderer)
Große Digitalkonzerne wie Google, Apple oder Amazon kontrollieren zentrale Zugänge im digitalen Raum. Sie entscheiden, welche Anbieter auf Plattformen sichtbar sind, welche Geschäftsmodelle Chancen haben – und wo der freie Wettbewerb endet. Um genau hier gegenzusteuern, hat die EU den Digital Markets Act (DMA) geschaffen. Er soll sogenannte „Gatekeeper“ an Regeln binden, um offene Märkte und fairen Wettbewerb zu sichern.
Zwei Wissenschaftler aus Nordrhein-Westfalen haben nun dafür eine zentrale Frage gestellt: Reichen juristische Regeln allein – oder braucht es mehr wirtschaftliches Know-how? Für ihre Antwort wurden sie nun ausgezeichnet. Prof. Dr. Paul Heidhues, Ökonom am Düsseldorf Institute for Competition Economics, und Prof. Dr. Rupprecht Podszun, Jurist am Institut für Kartellrecht der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, erhielten gemeinsam mit einem internationalen Team den renommierten Antitrust Writing Award 2025. Ihr Aufsatz wurde als bester Beitrag in der Kategorie „General Economics“ prämiert.
Kundgebung für die Ukraine in Bochum Foto: Roland W. Waniek
Rund 1,04 Millionen Menschen mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit lebten Ende 2024 im Ruhrgebiet – 1,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Das hat das
Zum 1. Mai 2025 startet an der Universität Bonn das IPA-Hub – die Arbeits- und Forschungsstelle für Intervention, Prävention und Aufarbeitung von Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt. Sie verknüpft wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Lösungen und unterstützt Institutionen in den Bereichen Prävention und Aufarbeitung. Dabei geht es nicht nur um kirchliche Kontexte, sondern auch um Machtstrukturen in Universitäten und anderen Organisationen.
Das IPA-Hub entsteht am Moraltheologischen Seminar der Katholisch-Theologischen Fakultät und setzt die Arbeit des bisherigen Instituts für Prävention und Aufarbeitung fort. Neben Forschung und Lehre bietet die neue Einrichtung auch Beratung an. Die Leitung übernimmt Prof. Dr. Jochen Sautermeister, der betont, dass das Thema noch lange relevant bleiben wird.
Tadashi Kawamatas Emscherkunst-Werk „Walkway and Tower“ ist nach umfassender Sanierung ab sofort wieder begehbar. Die Schäden durch Vandalismus und Fäule