Diskussionen rund um das vermeintliche ‚Übel‘ Flugreisen kursieren ja aktuell gefühlt fast überall. In deren Schatten ist nun auch der Schienenverkehr einmal mehr vermehrt in den Blickpunkt geraten.
Wer sich in den vergangenen Tagen einige Aussagen von Boris Johnson, dem neuen Britischen Premierminister angehört hat, der war höchstwahrscheinlich über deren scheinbare Kompromisslosigkeit erstaunt. Auch das jüngste Verhalten von US-Präsident Donald Trump und seiner Getreuen scheint eine klare Tendenz zu mehr Härte und Radikalität zu bestätigen.
Damit folgt die Politik in wichtigen Schlüsselpositionen einer Entwicklung, die sich auch in der Gesellschaft insgesamt beobachten lässt. Die Interessen des Einzelnen, so radikal sie in gewissen Punkten auch sein mögen, rücken (wieder) vermehrt in den Mittelpunkt des eigenen Handelns.
Ähnliche Tendenzen sind schon seit längerem auch vor der Haustür eines jeden von uns zu sehen. Wenn man denn will. Nicht umsonst ist die AfD in Deutschland inzwischen ja auch dort angekommen, wo sie aktuell steht.
Für mich als politischen Laien stellt sich da die Frage, wie konnte es soweit kommen? Warum ist es aktuell offenkundig so unpopulär geworden eine Position des Ausgleichs, des Kompromisses einzunehmen?
Inzwischen traurige Realität in vielen Innenstädten: Leerstand. Foto: Robin Patzwaldt
Aktuell kursieren diverse Berichte im Netz, die die grundsätzliche Frage aufwerfen, ob die Internetriesen wie Amazon und Google nicht dringend eingebremst werden müssen. So wirft US-Finanzminister Steven Mnuchin dem größten Internethändler Amazon beispielsweise vor „den Einzelhandel in den Vereinigten Staaten zerstört“ zu haben. Starker Tobak.
In Übersee soll offenkundig jetzt intensiv untersucht werden, ob führende Onlineplattformen zu große Marktmacht erlangt und mit ihrer Vorgehensweise den Wettbewerb gefährdet haben könnten und der gesamten Wirtschaft und den Verbrauchern damit womöglich geschadet haben.
Ähnliche Debatten werden ja schon seit längerem auch hierzulande geführt. Wir hier im Blog haben in den vergangenen Jahren ebenfalls immer wieder über die Entwicklungen in den Innenstädten und im Onlinehandel debattiert, uns über die zunehmenden Leerstände in unseren Fußgängerzonen Gedanken gemacht.
Lösen wir uns jetzt hier einmal kurz von allen politischen Hintergründen, die in den USA in der Abneigung zwischen Präsident Donald Trump und einem seiner prominentesten Kritiker, Amazon-Boss Jeff Bezos, begründet sein dürften. Auch Google wird ja nicht das allerbeste Verhältnis zur aktuellen US-Regierung nachgesagt.
Viel spannender an diesen Debatten finde ich ohnehin die Frage ob man Amazon und Google überhaupt für ihre marktbeherrschende Stellung und die damit verbundenen Vorteile kritisieren sollte.
Die Sky-Zentrale in München. Foto: Robin Patzwaldt
Am kommenden Freitag startet die 2. Fußball-Bundesliga mit frischem Schwung in die von vielen mit Spannung erwartete Saison 2019/20. Für Millionen Fernsehzuschauer im Lande bedeutet das, dass Sky-Abonnenten einmal mehr alle 306 Spiele des Unterhauses live verfolgen kann.
Mit dem gebotenen Service seitens des TV-Anbieters geht es jedoch auch in diesem Jahr einen Schritt zurück. Nachdem Fans von Liga zwei im Vorjahr bereits den Verlust vieler Live-Reporter vor Ort verkraften mussten, die dazugehörige Nachberichterstattung massiv zusammengestrichen bekamen, dreht Sky die Sparschraube für die kommende Saison nun noch eine Stufe weiter. Wie das Medienmagazin DWDL.de heute berichtet, wird es in der beliebten Konferenz zu Veränderungen kommen.
Gegen 22 Uhr am Dienstagabend machte eine Nachricht die Runde, die zumindest die Deutsche Fußballlandschaft nachhaltig erschüttert hat: Uli Hoeneß wird sich beim Rekordmeister, dem FC Bayern München, zurückziehen.
Nach 40 Jahren in der Klubführung wird er im Herbst nicht mehr zur Wiederwahl antreten, seinen Posten als Präsident des Vereins folglich niederlegen. Auch seinen Posten als Aufsichtsrat will er aufgeben. Das berichtet zumindest die in diesen Dingen gewöhnlich gut informierte Bild-Zeitung.
Egal was konkret Hoeneß‘ Gründe für diese Entscheidung sein mögen, es ist eine Entscheidung, über die man in der Fußballszene noch lange sprechen wird. Schließlich war es Hoeneß, der den Verein seit den 1970er-Jahren zu dem aufbaute, was er heute ist, eine Weltmarke mit einer Position im nationalen Vergleich, die allen Konkurrenten weit enteilt ist. Dafür gebührt ihm Anerkennung. Ganz egal wie man persönlich nun zu Hoeneß steht.
Doch da ist eben auch die andere Seite des Fleischfabrikanten
BVB-Verteidiger Lukasz Piszczek ließ kürzlich öffentlich durchblicken, dass er durchaus noch länger in Dortmund bleiben und bei den Profis der Borussia mitkicken würde, als nur bis zum Ende seines laufenden Vertrages im kommenden Sommer. Bisher wurde allgemein angenommen, dass der 34-jährige Pole im August in seine letzte Bundesligasaison mit dem amtierenden Vizemeister gehen würde.
Für Michael Zorc, den Sportdirektor des BVB, ist das durchaus ein beachtliches Dilemma. Soll er dem Routinier aus ‚Dankbarkeit‘ für seine großen Verdienste eine weitere Vertragsverlängerung in Aussicht stellen, oder plant er besser konsequent mit einer Trennung, wie bislang allgemein vermutet wurde?
„Ich habe das wohlwollend und gern zur Kenntnis genommen“, räumte Zorc gegenüber dem Kicker ein. „Wir wissen, was wir an ihm haben. Lukasz ist ein fantastischer Spieler und ein fantastischer Mensch.“ Den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag noch einmal um ein weiteres Jahr auszudehnen, sei laut Zorc „durchaus vorstellbar“, so der Manager.
Dem BVB droht in dieser Personalie jetzt eine ähnliche Zwickmühle, wie sie der FC Bayern München kürzlich in den Fällen von Arjen Robben und Franck Ribery vorgefunden hatte. Auch diese beiden waren verdiente Spieler, verpassten aber den Absprung auf den Karrierehöhepunkt, so dass sie sich zum Ende ihrer Zeit in München immer häufiger auf Ersatzbank oder Tribüne wiederfanden.
Im Falle von Piszczek droht dem BVB ein vergleichbarer Fall. Der Pole bestritt schon in der abgelaufenen Saison nur 26 von 45 Pflichtspielen, war gesundheitlich immer wieder außer Gefecht gesetzt. War er dann zurück auf dem Platz, so wie beim blamablen 0:5 in München, dann wirkte er häufig unsicher und wenig überzeugend.
Ist noch jemand hier, oder halte ich bei der derzeitigen Hitzewelle im Büro inzwischen alleine die Stellung? Für die, die noch hier geblieben sind, hätte ich an dieser Stelle heute einmal einen kleinen TV-Tipp:
Am gestrigen Abend schaltete ich zufällig in die TV-Doku ‚Free Solo‘ auf National Geographic rein. Im Nachhinein war das ein echter Glückstreffer, den ich euch heute auch unbedingt ans Herz legen möchte.
Alex Honnold, seines Zeichens ein herausragender Kletterer, wagt in dem Oscar-gekrönten Film eine Freikletter-Partie am El Capitan, der sagenumwobenen Steilwand in Nordkalifornien.
Das Verhalten viel zu vieler Bürger hat sich gegenüber den Rettungsdiensten in diesem Land jüngst negativ verändert. Immer wieder liest man von nicht nachvollziehbaren Aktionen, die man kaum glauben mag. Währen der Einsätze von ihnen geklaute Gegenstände, offene Drohungen gegenüber den Rettungskräften und sogar tätliche Angriffe auf sie finden statt.
In den vergangenen Tagen sorgten nun Berichte aus Mettmann für viel öffentliche Empörung. Weil die Feuerwehr mit Martinshorn zu einem Brand geeilt war, fühlt sich (mindestens) ein Anwohner dort offenkundig dermaßen belästigt, dass er unverhohlen der Feuerwehr drohte. Bei Wiederholung will er gar klagen, berichtet aktuell u.a. die WAZ. Klingt richtig übel.
Die Kollegen schreiben von einer anonymen E-Mail, in der der namentlich nicht genannte Absender der örtlichen Feuerwehr mit einer Anzeige drohte: „Sollte jetzt noch ein einziges Mal die Einsatzfahrzeuge in der lautesten Sirenenfrequenz durch die Innenstadt fahren, obwohl weder an der Kreuzung im Zentrum noch in der Bahnstraße noch in der verkehrsberuhigten Breite Straße weder Auto noch Fußgänger unterwegs waren (in Bild und Ton festgehalten), erstatten wir in Wohngemeinschaft von den betreffenden Bewohnern Anzeige wegen Körperverletzung.“
Nun ist das natürlich weder in Form noch in Sachen Inhalt so zu billigen, doch ganz so abwegig sind die Gedanken des namenlosen ‚Wutbürgers‘ im Kern gar nicht. Bei der Feuerwehr und in Bezug auf ihr Verhalten hat sich im Laufe der vergangenen Jahre, auch aus meiner Sicht, tatsächlich viel verändert. Längst nicht immer zum Positiven.
Mario Götze sorgt bei Borussia Dortmund aktuell für viele Diskussionen. Soll der Weltmeister von 2014 seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag beim BVB vorzeitig verlängern, oder nicht? Der Verein wünscht sich wohl eine längere Dienstzeit des Offensivspielers. Er selber zögert noch.
„Es gab schon das ein oder andere Gespräch mit dem BVB. Aber ich habe noch ein Jahr Vertrag und bin auch hier in jeglicher Hinsicht total entspannt“, sagte Götze zu dem Thema. „Ich gehe jetzt in meine zehnte Bundesliga-Saison – da ist es logisch, dass das Ausland in den Überlegungen auch mal eine Rolle spielt. Als Fußballer hast du das Privileg, in nahezu jedem Land der Welt arbeiten zu können“, wird er zitiert.
Das klingt so, als ob er sich alle Optionen offen halten möchte, was aus seiner Sicht ja auch sinnvoll erscheint. In solchen Fällen stellt sich natürlich aber auch die Frage, wie das Interesse von anderer Seite, sprich aus Sicht des BVB, aussieht.
Dass der Verein grundsätzlich mit Götze über 2020 hinaus verlängern möchte, sickerte schon mehrfach durch. Doch wäre das wirklich klug?
Kunstrasen wird verlegt. Quelle: Wikipedia, Foto: Andreas Faessler, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Wer will, der kann hierzulande jede Woche Vorgänge beobachten, die wahlweise am eigenen, oder aber am Verstand anderer heftig zweifeln lassen. Jüngstes Beispiel: Das angedachte Verbot von Mikroplastik, das tausende frisch angelegte Kunstrasen-Sportplätze in diesem Lande bedroht.
So sinnvoll der Kampf gegen Mikroplastikrückstände in der Umwelt natürlich grundsätzlich ist, so sinnlos erscheint auf der anderen Seite die Vernichtung von Millionenwerten, die die Gemeinden und Vereine in diesem Lande vor wenigen Jahren erst neu geschaffen haben.
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