Die große Geldvernichtung beim BVB

Andre Schürrle im BVB-Trikot. Foto: Robin Patzwaldt

Es läuft gut bei Borussia Dortmund. Nicht nur, dass das Team im Umbruch im Vorjahr bis zum letzten Spieltag um die Deutsche Meisterschaft mitspielen konnte, sich am Ende mit der Vizemeisterschaft für eine tolle Runde belohnte, auch wirtschaftlich sind die Zahlen seit Jahren top. Der Verein wächst und wächst, hat seinen Schuldenberg, der ihn vor gut zehn Jahren fast noch erdrückt hätte, längst vollständig abgebaut und sich sogar ein ordentliches Festgeldkonto erarbeitet.

Die Klubführung macht offenkundig einen guten Job. Klubboss Aki Watzke und Sportdirektor Michael Zorc ist es unter anderem zu verdanken, dass der Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet inzwischen wieder dort steht, wo er sich selber gerne sieht: An der nationalen Spitze!

Umso ärgerlicher ist es festzustellen, dass das Alles noch weitaus besser sein könnte, wenn die Fälle der Geldvernichtung, die auch der BVB von Zeit zu Zeit durchaus einstreut, nicht so krass wären.

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Egoismus auf dem Vormarsch – Was ist los mit dieser Gesellschaft?

Fotoquelle: Ruhrbarone.

Es sind Schlagzeilen, die einen erschrecken. Krawall im Freibad, mutwilliges Blockieren einer Autobahn, Aggressionen rund um den/im öffentlichen Nahverkehr. Das Alles gab es hier in der Region über das Wochenende zu beklagen.

Einzeln für sich betrachtet sind diese Meldungen vielleicht nur ein kurzes Stirnrunzeln wert, in ihrer scheinbaren Häufung sind sie aber doch ein Alarmsignal. Häufen sich in unserem Lande gerade egoistische Taten, die uns das Miteinander drastisch erschweren? Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren.

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#FifaWWC: Nicht genug Eier gehabt? – Wenn ein Werbespruch der DFB-Frauen zum Bumerang wird

Mit der Selbstdarstellung ist das ja immer so eine Sache. Als die DFB-Frauen-Nationalmannschaft sich vor der Fußball-Weltmeisterschafts 2019 in Frankreich mit dem provokanten Spruch ‚Wir brauchen keine Eier, wir haben Pferdeschwänze‘ in einem Werbespot einer Bank präsentierte, da sorgte das für viel Aufsehen. Die einen fanden das erfrischend frech, die anderen eher dämlich.

Seit dem gestrigen 1:2 der DFB-Frauen im Viertelfinale gegen die Auswahl Schwedens, wodurch das gesteckte Mindestziel Halbfinale verpasst wurde, da steht fest: Der freche Werbespruch geriet zum Rohrkrepierer!

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Neue MSV-Ausrichtung: „Wir arbeiten Fußball!“ – Das Eingeständnis einer krassen Fehlentwicklung?

Im Stadion des MSV Duisburg. Foto: Daniel Jentsch

Mit Plänen und Konzepten zu arbeiten ist sicherlich grundsätzlich sinnvoll und vielfach auch schlicht erforderlich. Doch hin und wieder kommt bei einem auch der Verdacht auf, dass es sich um pure Worthülsen und Allgemeinplätze handelt, wenn so etwas öffentlich groß präsentiert wird.

So erging es mir jetzt einmal mehr bei einer Pressemeldung, die der MSV Duisburg, seines Zeichens zur Saison 2019/20 ein Drittligist im Deutschen Fußball, heute am Nachmittag auch an die Ruhrbarone verschickt hat.

Darin heißt es

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Scherbenhaufen Schalke? Pressekonferenz der neuen Führung lässt dramatische Rückschlüsse zu!

Nebulöse Stimmung aktuell auf Schalke. Foto: Franz-Christian Müller

Große Pressekonferenz heute Mittag beim FC Schalke 04. In einem Rundumschlag präsentierte der Klub seine komplette neue Führungsriege den versammelten Medienvertretern in der heimischen Arena. Der neue Koordinator der Lizenzspielerabteilung Sascha Riether, Sportvorstand Jochen Schneider, Technischer Direktor Michael Reschke und Cheftrainer David Wagner, sie alle standen dabei Rede und Antwort.

Eine wahre Mammutrunde mit vielen neuen Gesichtern , wie sie in diesen Kreisen selten sind, die jedermann noch einmal bewies, wie sehr Schalke in diesen Tagen im Wandel ist. Das Bemerkenswerteste nach rund einer Stunde Präsentation: Konkretes gab es eigentlich gar nichts zu vermelden.

Und dabei kann man den Protagonisten rückblickend nicht einmal vorwerfen, dass sie nicht redselig gewesen wären. Doch muss man nach der ersten öffentlichen Vorstellung des neuen Führungskreises in Gelsenkirchen trotzdem etwas überrascht feststellen, dass (noch) nichts von Substanz gesagt wurde. Alles kann, nichts muss. So lässt sich die Rede- und Antwort-Runde vielleicht am einfachsten Zusammenfassen.

Neuzugänge? Nichts konkretes. Abgänge? Nichts konkretes. Saisonziel? Nichts konkretes!

Alle Anwesenden auf dem Podium bemühten sich stattdessen gebetsmühlenartig immer wieder zu betonen, wie viel Arbeit jetzt vor ihnen liegt. In allen Bereichen. Ein Statement, das kein gutes Licht auf ihre jeweiligen Vorgänger wirft. Und damit gab es dann vielleicht doch eine dramatische Aussage

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Eine emotionale Zeitreise mit Joe Jackson in Essen

Joe Jackson und Band am 26. Juni 2019 in Essen. Foto(s): Robin Patzwaldt

Es gibt Musiker, die begleiten einen gefühlt durch das gesamte Leben. Zu dieser Kategorie zählt für mich der Engländer Joe Jackson. Entdeckt habe ich das Werk des inzwischen 64-Jährigen im Jahre 1991. Damals erschien gerade Jacksons neues Album ‚Laughter & Lust‘, welches mir als Soundtrack eines wunderbaren Urlaubs diente, als ich gerade einmal 20 Jahre alt war.

Von diesem Zeitpunkt an war ich einige Zeit lang quasi regelrecht besessen von der Musik des Künstlers, der damals seine ‚größte Zeit‘ leider schon hinter sich hatte. Jackson verbuchte Ende der 1970er- und früheren 1980er-Jahre als aufstrebender Star der New Wave-Bewegung einige massentaugliche Hits. All dies entdeckte ich leider Anfang der 90er erst im Nachhinein für mich.

Seither begleitete ich als treuer Anhänger die wechselhafte Karriere des Engländers, hielt selbst durchgängig in seiner Phase zu ihm, in der er sich mit Klassischer Musik beschäftigte, was sonst eigentlich nicht so meine Welt ist, freute mich aber auch immer wieder, wenn Jackson kommerziellere Alben vorlegte.

Live gesehen hatte ich ihn bisher in den knapp 30 Jahren meiner Anhängerschaft erst zwei Mal. Einmal zu Beginn der 90er, kurz nachdem ich mich für seine Musik begeistert hatte, ein weiteres Mal rund um die Jahrtausendwende. Seither hatte sich das irgendwie nicht mehr ergeben. Häufig spielte er auf seinen Tourneen nicht hier in der Gegend, oder ich war terminlich verhindert. Wie das halt so ist.

Gestern besuchte ich endlich mein drittes Joe Jackson-Konzert. Mein musikalischer Held war zu Gast in der Lichtburg in Essen. Das konnte ich mir einfach nicht entgehen lassen!

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Eine Dembélé-Verpflichtung der Bayern wäre ein Schlag ins Gesicht aller Fußballromantiker

Ousmane Dembele noch im BVB-Trikot. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Seine vollmundigen Sprüche von Anfang des Jahres (‚Wenn Sie wüssten wen wir zur neuen Saison alles schon sicher haben…‘) könnten Bayern-Präsident Uli Hoeneß womöglich noch teuer zu stehen kommen.

Nachdem die bisherigen Neuverpflichtungen des Deutschen Rekordmeisters von der Isar bisher noch weit hinter der schon offiziellen Transferoffensive von Konkurrent Borussia Dortmund zurückbleibt, scheint man in München so langsam ein wenig in Panik zu geraten.

Die kolportierten Namen der angedachten Neuzugänge werden dort jedenfalls immer bizarrer. Neuestes Beispiel: Ousmane Dembélé, der sich vor knapp zwei Jahren auf sehr unrühmliche Art und Weise von Dortmund aus zum FC Barcelona gestreikt hatte, sich dadurch den Unmut von ganz Fußballdeutschland zugezogen hatte.

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Nicht mehr lange, dann sehen wir wohl die ersten RB Leipzig-Erfolgsfans

Das Stadion in Leipzig. Foto: Daniel Jentsch

Bei vielen Fußballfans hier im Lande ist das Image von RB Leipzig seit Jahren sehr schlecht. Unvergessen in diesen Breiten noch immer die umstrittenen Aktionen der Ultras in vielen Stadien, die jüngst unter anderem in Mönchengladbach und Dortmund aktiv Stimmung gegen den vom österreichischen Red Bull-Konzern geförderten Bundesligisten machten.

Sportlich läuft es bei den Leipzigern hingegen ausgesprochen gut. Am Ende der gerade abgelaufenen Spielzeit landete RB auf Platz drei und qualifizierte sich damit souverän für die UEFA Champions League im kommenden Herbst, was wichtig für die sportliche und finanzielle Zukunft des umstrittenen Ost-Klubs war.

Doch auch abseits der Platzes gab es zuletzt zahlreiche gute Nachrichten für alle, die es mit den Leipzigern halten. Das Marktforschungsunternehmen ‚Nielsen‘ fand jetzt zum Beispiel gerade heraus, dass RB Leipzig hinter dem Branchenprimus FC Bayer München und dem Vizemeister Borussia Dortmund inzwischen bereits die dritthöchsten Sympathiewerte im Lande hat.

Wie bitte? Die drittbesten Sympathiewerte? Ausgerechnet RB?

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Michael Jackson verstarb heute vor 10 Jahren – Erinnerungen an einen gefallenen Star

In München hat Michael Jackson noch Fans. Foto: Robin Patzwaldt

Am heutigen 25. Juni 2019 ist Michael Jackson schon 10 Jahre tot. Ein Jahrestag, der einen, wie immer man zu einem der erfolgreichsten Künstler der Musikgeschichte stand, nicht gänzlich ungerührt lassen kann.

Für mich, als Kind der frühen 1970er-Jahre, der ich nie einen besonders engen Draht zur Musik von Michael Jackson hatte, ist er trotz allem, ein bedeutender Teil meiner musikalischen Jugend. Wer in den 80er- und 90er-Jahren aufgewachsen ist, so wie ich, für den war es zwangsläufig auch mit der Musik des talentierten Performers nahezu täglich in Kontakt gekommen zu sein. Logisch, dass es einen da auch nicht unberührt lies, als er vor 10 Jahren unter umstrittenen Umständen starb. Seine ganz großen Tage als Künstler hatte der damals 50-Jährige zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon lange hinter sich.

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Ruhrbarone-Buchtipp: Von Mougins nach Baden-Baden: Frieder Burda und die Kunst

Was für eine Hitze da draußen! Da mag man ja kaum noch freiwillig vor die Tür gehen. Genau der richtige Zeitpunkt also, um sich mal wieder ein Buch zu schnappen und sich mit extra viel Muße und Ruhe mit etwas zu beschäftigen, wozu einem sonst häufig die notwendige Zeit oder die innere Ruhe fehlt.

Genau das habe ich jetzt getan. Das gerade erschienene Buch „Von Mougins nach Baden-Baden: Frieder Burda und die Kunst“, welches erst Mitte des Monats frisch im Hatje Cantz Verlag veröffentlicht wurde, zog aus irgendwelchen Gründen direkt mein Interesse auf sich.

Dabei sind solche kulturell eher hochtrabenden Werke ansonsten gar nicht unbedingt mein ‚Beritt‘. Nach einer ersten Inaugenscheinnahme kann ich jetzt aber sagen, die dafür investierte Zeit hat sich vollends gelohnt.

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