Trianel Kraftwerk Lünen: Wirtschaftlich hat die Auszeit 2015 keinen Schaden hinterlassen!

Trianel Lünen 2 freie Verwendung (600x337)Pressekonferenz heute Vormittag im Trianel Kraftwerk in Lünen. Nach einem augenfällig ungewöhnlichem Geschäftsjahr, der Betrieb ruhte zuletzt immerhin rund fünf Monate am Stück, zog man heute eine erwartungsgemäß insgesamt unbefriedigende Bilanz des Jahres 2015.

Auch der Ausblick in Richtung Zukunft verspricht aktuell recht wenig konkreten Grund für Optimismus. Doch es gab heute durchaus auch positive Neuigkeiten zu vermelden.

„2015 war für uns ein Ausnahmejahr, in dem aufgrund der ungeplant langen Revision das Kraftwerk nicht vollständig ausgelastet wurde“, fasst Stefan Paul, Geschäftsführer der Trianel Kohlekraftwerk Lünen GmbH & Co. KG, die Produktionsbilanz des zurückliegenden Betriebsjahres in einem Satz zusammen.

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Der 1. Tag der Trinkhallen – 50 ‚Kult-Buden‘ gesucht!

Typische 'Bude' im Ruhrgebiet. Quelle: Wikipedia, Foto: Hans-Jürgen Wiese, Lizenz: CC BY 3.0
Typische ‚Bude‘ im Ruhrgebiet. Quelle: Wikipedia, Foto: Hans-Jürgen Wiese, Lizenz: CC BY 3.0

‚Buden‘ bzw. ‚Trinkhallen‘ sind im Ruhrgebiet ja bekanntlich eine feste Institution. Quasi jeder von uns hat da seine eigenen, ganz persönlichen Lieblinge. Wird also Zeit das Ganze auch offiziell mal etwas ‚abzufeiern‘.

Das dachte man sich wohl auch im Hause der ‚ Ruhr Tourismus GmbH‘ aus Oberhausen, und rief nun den ‚1. Tag der Trinkhallen‘ ins Leben.

„Das „kleine Büdchen umme Ecke“, das wie kaum eine andere Institution für die Lebensweise der Menschen im Ruhrgebiet steht, tritt für einen Tag heraus aus der Alltäglichkeit und wird mit außergewöhnlichen Events und Programmpunkten kulturell bespielt.“ Klingt doch ganz gut, oder?

Am 20. August 2016 werden dann ruhrgebietsweit 50 Buden und Kioske zu außergewöhnlichen Veranstaltungsorten. Dabei wird der „Mythos Bude“, laut der Organisatoren, dann völlig unkonventionell inszeniert und zelebriert.

OK, aber worum geht es ganz konkret?

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„Die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball“

Copyright: imago/Sven Simon
Das legendäre ‚Phantom-Tor‘ von Thomas Helmer 1994. Copyright: imago/Sven Simon

Ein Fußball-Buch kann derzeit wahrscheinlich gar nicht aktueller sein als „Die 100 spektakulärsten Fehlentscheidungen im Fußball“, welches Anfang des Monats in den Buchhandel kam.

War der Ball gerade wirklich über der Linie? Stand der Stürmer nicht klar im Abseits? War es eine Schwalbe, war es ein Foul? Zumindest gefühlt wurden diese Fragen gerade in den letzten Monaten so häufig gestellt wie vielleicht noch nie zuvor. Auch die daraus mündende Diskussion um die nun geplante Einführung des Videobeweises im Profi-Fußball belegt die große Brisanz und Aktualität dieses Themas.

Sind unsere Schiedsrichter aber wirklich schlechter geworden? Oder ist das Spiel nicht einfach wesentlich schneller geworden? Die Meinungen gehen auseinander.

Was kann man tun um Fehlentscheidungen möglichst aus dem Tagesgeschäft zu verbannen? Will man das überhaupt? Wird der Fußball dann nicht ‚langweilig‘? Denn andererseits sind es ja eben genau diese Fehlentscheidungen an die man sich noch über Jahre hinweg erinnert, diskutiert und streitet. Unbestritten ist allgemein der Druck der auf den Unparteiischen lastet. All dies wird hier thematisiert.

Dieses Buch ruft uns die spektakulärsten Fehlentscheidungen noch einmal frisch in Erinnerung und befeuert damit eine aktuelle Debatte, welche es, wenn man hier durch die gesammelten Geschichten blättert, eben doch kein Phänomen sind, welches es erst seit kurzer Zeit zu bestaunen gibt. Fehlentscheidungen begleiten den Fußball schon seit jeher. Und was für welche!

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Dortmund: Beim BVB-Spiel gegen Mainz zeigen die Fans die ganze Kraft des Fußballs

Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Das Stadion in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Das abschließende Bundesligaspiel des 26. Spieltags zwischen dem Tabellenzweiten aus Dortmund und dem Überraschungsfünften aus Mainz geriet heute rasch zur Randgeschichte, als ein 80-jähriger Zuschauer während des Spiels an einem Herzinfarkt verstarb, ein zweiter Fan reanimiert und anscheinend in Lebensgefahr schwebend ins Krankenhaus gebracht werden musste. Dieser soll sich inzwischen in einem stabilen Zustand befinden.

Dass der BVB das Spiel durch Tore von Marco Reus (30.) und Shinji Kagawa (72.) am Ende mit 2:0 (1:0) die sportliche Oberhand behielt wird allerdings rasch wieder in den Annalen der Bundesliga verschwunden sein.

Die überaus beeindruckende Art und Weise mit der die gut 81.000 Zuschauer jedoch auf diese tragischen Geschehnisse auf den Tribünen spontan reagierten, wie sich im Laufe des Spiels zunächst ungewohnte Ruhe, eine respektvolle Stille über das weite ‚Rund‘ legte, am Ende dann zusammen mit der Mannschaft statt der üblichen Jubelgesänge das emotionale ‚You’ll never walk alone‘ anstimmten, das hat am heutigen Abend vielen Menschen weltweit bewiesen, dass Fußballfans, auch wenn im Stadion häufig ja eben auch mal ein paar äußerst unangenehme Gestalten unter den Zuschauern sein mögen, eben die überwiegende Mehrheit der Leute doch längst nicht so ‚primitiv‘ und ‚plump‘ sind, wie man häufig und gerne von einigen Seiten mal suggeriert bekommt.

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BVB-Fanclub will AFD-Mitglieder rausschmeißen

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

In politisch unruhigen Zeiten wie diesen ist es umso wichtiger wenn auch der Sport offen und lautstark für das eintritt, für das er ursprünglich ja ohnehin steht: Das gemeinsame, friedliche Miteinander unterschiedlicher Menschen, die sich in Wettkampf und Freizeit respektvoll und tolerant begegnen.

Da tut es dann natürlich nicht nur gut, wenn Prominente, so wie jüngst eben auch der Freiburger Trainer Christian streich, sondern eben auch Fans entschlossen für die Werte eintreten, die ihnen besonders wichtig sind, und fremdenfeindliche und radikale Gedanken klar aus ihrer Mitte verbannen, sich aktiv für die Werte einsetzen die ihnen für ein lohnendes Miteinander hier in Deutschland besonders wertvoll erscheinen.

Eine ungewöhnliche Aktion in diese Richtung hat nun auch der BVB-Fanclub ‚BVB Freunde Deutschland‘ ergriffen. Dieser droht AFD-Mitgliedern in seinen Reihen ganz offen mit Rausschmiss.

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Der FC Schalke 04 versagt in Berlin völlig – Können die Königsblauen einfach nicht konstant?

Das Berliner Olympiastadion. Foto: Robin Patzwaldt
Das Berliner Olympiastadion. Foto: Robin Patzwaldt

Wenn die ersten beiden Plätze in der Fußball-Bundesliga schon seit gefühlten Ewigkeiten vorzeitig vergeben zu sein scheinen, dann rückt das Spiel des Tabellendritten gegen den Vierten schon aufgrund der reinen Papierform in den Mittelpunkt des Interesses.

Und wenn es sich dabei dann auch noch um das Freitagabend-Flutlichtspiel handelt, welches den 26. Spieltag eröffnet, und dabei ferner die Überraschungsmannschaft der bisherigen Saison, Hertha BSC, und der rumreiche FC Schalke 04 beteiligt sind, somit zum Spieltagauftakt ein echtes Traditionsduell angesetzt ist, dann ist diesem Spiel natürlich die ungeteilte Aufmerksamkeit der Fußballfreunde quasi automatisch gewiss.

Seitens der Gastgeber schraubte man die ohnehin schon hohe Erwartungshaltung an dieses Spiel im Vorfeld dann noch etwas weiter auf, in dem man in den letzten Tagen im Olympiastadion in der Hauptstadt endlich den lang erwarteten neuen Rollrasen verlegte, was den erhofften Spielfluss noch weiter verbessern helfen sollte, dem Kombinationsspiel zweier technisch ambitionierter Mannschaften natürlich zusätzlich zu Gute kommen sollte. Der Rahmen vor dem Anpfiff stimmte also gestern Abend in Berlin in jedweder Beziehung.

Schon vor der Begegnung war auch klar, dass diesem direkten Vergleich der beiden aktuell auf den Champions League-Plätzen hinter den derzeit schon reichlich weit enteilten Teams aus München und Dortmund eine besondere, eine vielleicht für den Rest der Saison wegweisende Bedeutung zukommen würde. Die Statistik machte den ‚Knappen‘ dabei zusätzlich Mut, hatten sie in den letzten zehn Jahren in der Hauptstadt doch nur einmal verloren. Und auch die bisherigen Leistungen in der Rückrunde sahen die Gelsenkirchener vor dem Spiel mit immerhin vier Punkten gegenüber dem direkten Konkurrenten im Vorteil. Alles war angerichtet für einen königsblauen Abend.

Doch es kam dann letztendlich doch einmal wieder völlig anders….

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Christian Streich: „Wählen ist wichtig – gegen Fremdenfeindlichkeit!“

Christian Streich ist ein wahrlich bemerkenswerter Bundesliga-Trainer. Nicht zum ersten Mal hat der Freiburger Coach nun auf der üblichen Pressekonferenz vor dem Spiel seiner Mannschaft am Wochenende (beim Zweitligisten FSV Frankfurt) ganz ‚klare Kante gezeigt‘! Und zwar politisch. Bei einem Thema, wo viele seiner Kollegen den Fragen häufig nur mit belanglosen Statements ausweichen, wenn sie denn überhaupt etwas dazu sagen. Nicht so der Übungsleiter des Aufstiegskandidaten aus dem Breisgau.

Da kann man wirklich nur den Hut ziehen! Allergrößten Respekt, Herr Streich!

‚Fury in the slaughterhouse‘ geben ein großes Reunion-Konzert zum 30. Geburtstag der Band


OK, zugegeben, es ist noch eine ganze Weile hin bis zum 10. März 2017. Aber wie soeben bekannt wurde, wird die (offiziell seit 2008 getrennte) Band ‚Fury in the slaughterhouse‘, vielen aus der Generation der zwischen 40- und 50-Jährigen wohl noch bestens in Erinnerung, eben genau dann ein großes Reunion-Konzert anlässlich des dann 30-jährigen Bestehens der Hannoveraner Kult-Band geben. Kann man sich ja als alter Fan der Combo zumindest schon einmal so vormerken.

Aber seht und hört doch einfach selbst…

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B 474n: ‚Rettet Kröte und Hirschkäfer!‘ – Trasse der Bundesstraße erneut heftig in der Diskussion

Foto: Robin Patzwaldt
Zwischen Datteln und Waltrop, März 2016. Foto: Robin Patzwaldt

Die geplante Bundesstraße B474n, die seit Jahrzehnten bereits angedachte Verlängerung der aktuell in Dortmund-Mengede endenden Bundesautobahn A 45 in Richtung Norden, sorgt derzeit immer noch für eine schier endlose Geduldsprobe für tausende betroffene Autofahrer.

Gerade auch zur Rushhour im Berufsverkehr ist der kilometerlange Rückstau von Dortmund, über Waltrop und Datteln in Richtung Münsterland hier eine echt nervige Angelegenheit für die an dieser Stelle häufig massiv ausgebremsten Pendler.

Bereits in den Siebziger Jahren wurde daher über eine neue Umgehungsstraße als Verlängerung der Autobahn in Richtung Datteln diskutiert und auch gestritten. Trassenverlauf, Finanzierung, Sinn und Zweck einer solchen Verbindung wurden wieder und wieder neu abgewogen, immer wieder entsprechende Klagen eingereicht und angekündigt. Bisher istvor Ort in der Angelegenheit somit praktisch noch immer nichts passiert.

Seit Jahren schon wächst nun auch bei den betroffenen Autofahrern und Anwohnern der bisherigen, durch steigendes Verkehrsaufkommen auf der immer häufiger und länger völlig überlasteten Strecke quer durch Datteln und Waltrop der große Frust.

Und obwohl auch seit dem Jahre 2008, als bei einer Bürgerbefragung in Waltrop rund 80% Zustimmung für die geplante neue Straße herauskamen, eigentlich der zunächst strittige Wille der Bürger vor Ort eindeutig und endgültig geklärt schien, ist man in der Praxis auch rund acht weitere Jahre später noch immer kaum einen Schritt weitergekommen.

Warum das so ist, das erkennt man ganz aktuell u.a. auch an einer gegenwärtig vieldiskutierten Aktion des unter dem ebenfalls diskutablen Namen „Pro Waltrop“ agierenden Aktionsbündnisses.

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Dortmund: Gündogan und Aubameyang weg vom BVB? Für rund 130 Mio. Euro? Kein Problem!

Ilkay Gündogan steht einmal wieder im Blickpunkt vieler Medien. Foto: Robin Patzwaldt
Ilkay Gündogan steht einmal wieder im Blickpunkt vieler Medien. Foto: Robin Patzwaldt

Es sind diese Diskussionen, die häufig viel Unruhe in den Verein bringen. Zumal, dann, wenn wichtige Pflichtspiele ins Haus stehen. So auch aktuell in Dortmund. Ilkay Gündogan zu Manchester City, Pierre-Emerick Aubameyang vor einem Wechsel zu Real Madrid? Klar, dass das kein Dortmunder gerne hört bzw. liest.

Dass diese Meldungen nun ausgerechnet aktuell einmal wieder heiß diskutiert werden, kommt wenige Stunden vor dem Achtelfinal-Hinspiel in der Europa League gegen die Tottenham Hotspur natürlich ungelegen. Zumal der Wahrheitsgehalt dieser Gerüchte derzeit unklar ist.

Nachvollziehbar auch, dass da in den BVB-Anhängern erst einmal ein kräftiges ‚Nein, bitte nicht!‘ im Kopf herumspukt.

Wer mag schon gerne wichtige Schlüsselspieler seines Lieblingsteams ins Ausland wechseln sehen, wenn es doch das Ziel ist den heimischen Club wieder an die nationale und internationale Spitze zu führen, den ohnehin schon erfolgreichen Kader noch besser zu machen, die Truppe durch gezielte Verstärkungen den erhofften nächsten Titeln im Laufe der nächsten Monate noch ein klines Stück näher kommen zu lassen?

Natürlich niemand, der es in diesem Falle tatsächlich mit dem BVB hält!

Und trotzdem hat Thomas Tuchel natürlich völlig Recht, wenn er diese Wechselgerüchte aktuell ganz gelassen wegzulächeln versucht. Es ist nicht nur ein ganz normaler Teil des ‚Business‘, wenn Spielerberater sich mit Vertretern anderer Clubs treffen, ihre Möglichkeiten dort ausloten wollen, das macht der BVB ja auch schließlich selber nicht anders.

Nein, es wäre auch ansonsten gar kein großes Drama, wenn die beiden jüngst spekulierten Wechsel so tatsächlich schon in Kürze in der Realität so ähnlich umgesetzt würden.

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