Das Dortmunder Musikmagazin Visions hat eine App über den britischen Produzenten, Toningenieur, Gitarristen und Keyboarder Steven Wilson herausgebracht.
Die App ist ein umfassendes und interaktives Band-Kompendium und bietet die umfassende Möglichkeit, einen Künstler kennen zu lernen. Die erste Folge der langfristig angelegten Reihe beschäftigt sich mit dem Schaffen von Progrock-Mastermind Steven Wilson. Neben allen Storys, Features und Rezensionen, die in den letzten 25 Jahren zu Wilsons Bands Porcupine Tree, Blackfield, No-Man, Bass Communion und seiner Solokarriere im Musikmagazin Visions erschienen sind, enthält die App exklusiv für diese Veröffentlichung erarbeitete Inhalte: Musikvideos, Reviews und das Visions Prog-Radio. Hier wurden passend zum Thema der App mehr als 100 Songs aus der weiten Welt des Progressive Rock gesammelt. Neben Stücken von Wilson und seinen diversen Projekten auch Stücke von Pink Floyd, The Mars Volta, Yes oder Genesis. Abgerundet wird das audiovisuelle Archiv durch exklusive Video-Interviews mit Steven Wilson.
Bärendelle nach der Räumung. Foto: Plenum Bärendelle
„Und die Räumpanzer singen: Geht doch nach Berlin wie die anderen“ – so kommentierte Bastian Pütter, Chefredakteur des Straßenmagazins Bodo, die Räumung der besetzten Schule in Essen heute Morgen auf Facebook.
Der Satz von Bastian bringt es auf den Punkt. Essen hat, wie alle Ruhrgebietsstädte, ein Problem: Die Menschen verlassen die Stadt, das Ruhrgebiet schrumpft. Und Essen hat, wie alle Ruhrgebietsstädte, einen Vorteil: Platz. Hier stehen viele Gebäude leer und für die meisten von ihnen gibt es nichts, was man als eine Vermarktungsperspektive bezeichnen könnte. Eine kluge Politik würde dafür sorgen, dass Besetzungen wie die der Bärendelle nicht nötig wären – sie würde nach Nutzern für die leerstehenden Immobilien suchen. Sie würde dafür werben, das Menschen wie die Besetzer die Häuser nutzen – und so die Stadt, das Ruhrgebiet, anziehend machen für diejenigen, die Ideen haben. Aber so denken Ruhrgebietspolitiker nicht – anstatt die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen, eigene Ideen zu entwickeln und neue Wege zu gehen, schnorren sie bei jeder Gelegenheit Fördermittel – etwas anderes kennen, etwas anderen können die meisten von ihnen nicht. Das Elend dieser Politik haben wir heute Morgen wieder in Essen bei der Räumung der Bärendelle gesehen. Ja, Bastian hat Recht: „Und die Räumpanzer singen: Geht doch nach Berlin wie die anderen“