Nicht nur in der Türkei halten die Proteste gegen Erdogan und die brutale Räumung des Gezi-Parks an. Auch in Deutschland gingen gestern zahlreiche Demonstranten auf die Straße. Das Video zeigt eine Demonstration in Berlin.
Die Ruhr Nachrichten werden noch in diesem Sommer für vier Wochen ein Büro in der Nordstadt eröffnen.
Ziel des Projekts sei es, sagte Philipp Ostrop, der Redaktionsleiter der Dortmunder Ruhr Nachrichten, auf der Jahrestagung des Netzwerks Recherche in Hamburg, künftig nicht mehr nur über sondern, aus der Nordstadt zu berichten.
Bislang sei es zu häufig so gewesen, dass die Reporter für einen Termin in das Quartier gefahren seien und dann sofort wieder in die Innenstadt zurück gefahren seien.
Auf der 13. Jahreskonferenz des Netzwerks Recherche an diesem Wochenende in Hamburg hielt der Spiegel-Redakteur Cordt Schnibben ein Referat über die Zukunft des Journalismus. Er beschrieb darin die dramatischen Verluste klassischer Medien an Lesern und Anzeigen und plädiert für eine Offenheit gegenüber neuen Erzählformen und unterschiedlichen Erlösmodellen. Und er spricht sich dafür aus, das Journalisten unternehmerischer denken müssen, denn die Zukunft des Journalismus will re nicht den Verlegern überlassen.
Heute Nacht wurde in Istanbul der besetze Gezi-Park am Taksim-Platz geräumt. Übereinstimmenden Medienberichten nach ging die Polizei dabei brutal gegen die Demonstranten vor. Als Reaktion auf die brutale Räumung wird es heute in Deutschland Demonstrationen gegen die Räumung des Parks und die autoritäre Politik des Erdogan-Regimes: