EU-Wahlkampf der GRÜNEN in Bochum (Foto: Roland W. Waniek)
Die Vert-Realos, ein Zusammenschluss von grünen Realpolitikern und Ökolibertären, fordern nach der Niederlage der Grünen bei der Europawahl ein Umdenken.
In der Jeverschen Erklärung kommen die Vert-Realos zu dem Schluss, dass die Grünen im Europawahlkampf weder überzeugende Inhalte noch Themen gehabt hätten. Die Klimapolitik der Partei würden viele Bürger als
Visualisierung eines Fusionsexperimentes Foto: T. Sunn Pedersen, M. Otte, S. Lazerson, P. Helander, S. Bozhenkov, C. Biedermann, T. Klinger, R. C. Wolf, H. -S. Bosch & The Wendelstein 7-X Team Lizenz: CC-BY 4.0
Die seit Jahrzehnten bestehenden deutschen Zweifel am Fortschritt fasst niemand so schön in Worte wie der Soziologe Andreas Reckwitz. Besser macht es das nicht.
Irgendwann in den 70er Jahren hat Deutschland den Glauben an den Fortschritt verloren. Seit über 50 Jahren wird jede neue Technologie skeptisch beäugt, die mit ihr verbundenen Risiken ausführlich dargelegt und die Chancen heruntergespielt. Allenfalls im gesellschaftlichen Bereich wird Fortschritt nur von wenigen kritisch gesehen: Die Ausweitung des Wahlrechts, ein immer großzügigeres Sozialsystem, die Emanzipation von Minderheiten und die weitgehende Öffnung der Grenzen werden von vielen begrüßt und sind längst nicht mehr nur Anliegen von Liberalen und Linken.
Essen: Stadt akzeptiert Hallenfreigabe an AfD(€)…WAZ NRW: Minister rechnet mit Wissing-Plänen ab…Bild NRW: Steigende Temperaturen mit Regen und Gewittern zum Wochenstart…t-online
Englische Fans in Gelsenkirchen Foto: Lutz Schmelzer
Morgen treten im Rahmen der EM die Mannschaften von England und Serbien in der Schalke-Arena gegeneinander an. Das Spiel gilt als riskant, die Polizei befürchtet Ausschreitungen. Um diesen entgegenzuwirken,
Der tschechische Unternehmer Daniel Křetínský ist an einem der spannendsten Medienprojekte Europa beteiligt.
In den vergangenen Monaten sorgte der tschechische Unternehmer Daniel Křetínský auch im Ruhrgebiet immer wieder für Schlagzeilen. Er wollte von den Stadtwerken den Energiekonzern Steag übernehmen und wurde dabei von der RAG-Stiftung unterstützt. Den Zuschlag erhielt dann aber das spanische Infrastruktur-Investmentunternehmen Asterion Industrial Partners. Nun ist er dabei, 50 Prozent von Thyssenkrupp-Steel zu übernehmen. Sowohl die Steag als auch Thyssenkrupp-Steel passen gut in Křetínskýs Portfolio, hat er doch bereits die Lausitzer Braunkohlesparte des Energiekonzerns Vattenfall einschließlich Kraftwerken und Tagebauen übernommen.