
Seit 2003 war die britische Philosophin Kathleen Stock Professorin an der Universität von Sussex in Großbritannien. Vor wenigen Tag trat sie nach einer jahrelangen Kampagne von Transaktivisten zurück. Die hatten Stock unter anderem vorgeworfen, dass sie darauf beharre, Geschlechter seien keine Konstrukte, sondern biologische Tatsachen und dürften “keineswegs identitär dem aktuellen Belieben anheimgestellt werden“. Für die woken Aktivisten waren diese naturwissenschaftlich fundierten Aussagen ein Unding. Stock wurde beleidigt, denunziert und bedroht.
An der Kampagne gegen die Professorin beteiligten sich mit Azita Chellappoo, Krzysztof Dolega, Jan Baedke, Alejandro Fábregas-Tejeda, Nina Poth auch Wissenschaftler, die an der Ruhr Universität Bochum tätig sind. Sie hatten im Januar einen offenen Brief unterschrieben und protestierten darin dagegen, dass Stock den britischer Ritterorden The Most Excellent Order of the British Empire erhalten sollte. Einer der gegen Stock erhobenen Vorwürfe: Sie sei dagegen, dass Transfrauen, also biologische Männer, Zugang zu Frauenhäusern und Umkleidekabinen von Frauen bekommen sollten. Dass Stock sich für die Interessen und den Schutz von Frauen einsetzte, galt den Unterstützern des offenen Briefes als “transphob”.
Mehr zu dem Thema:
Britische Professorin tritt nach Kritik von Transgender-Aktivisten zurück…Welt
Philosophin Kathleen Stock tritt zurück…FAZ
Antifreiheitliches Wokistan…taz
Die britische Philosophin Kathleen Stock wurde auch von deutschen Gender-Aktivisten vertrieben…NZZ
„Feministinnen wünschen sich, dass Geschlecht keine Rolle spielt“…Jungle World









