Energiepreise: „Die reicheren Haushalte, die ihren Strom zum Teil selbst herstellen, können sich aus dem Staub machen.“

Haus mit Solardach in Wuppertal Foto: Atamari Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Gas- und Strompreise gehen durch die Decke. Der kommende Winter wird für die Verbraucher teuer. Zu Opfern der Preisexplosion könnten auch die Stadtwerke werden.

Es ist kalt geworden in Deutschland. Der mäßige Sommer ging schnell in einen frischen Herbst über. Ende des Monats beginnt die Winterzeit und sie könnte für viele Menschen teuer werden.  „Die Gashandelspreise“, sagt Christina Wallraf, die Energieexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, „haben sich seit Jahresbeginn vervierfacht, der Strombörsenpreis hat sich in etwa verdoppelt. Die Situation ist im Moment extrem.“ Von im Durchschnitt sieben Cent sei bei einigen Anbietern aktuell auf elf bis 14 Cent pro Kilowatt gestiegen. Lange Zeit sei der Grundversorgungstarif, den in der Regel die Stadtwerke anbieten, einer der teuersten Gastarife in einer Stadt gewesen. „Das hat sich geändert, jetzt ist manchmal sogar der Grundversorgungstarif das günstigste Angebot.“ Eon als einer der wenigen Grundversorger, die nicht den Kommunen gehören, habe zweitweise sogar keine Neukunden bei den Sondertarifen mehr angenommen. Die Ursache für die Probleme von einzelne Unternehmen, die vereinzelt bereits Insolvenz anmelden mussten, sieht Wallraf vor allem bei den Unternehmen selbst: „Durch Corona war der Gaspreis im vergangenen Jahr extrem günstig. Ich kann nicht verstehen, wenn ein Unternehmen sich damals nicht langfristig mit Gas eingedeckt hat.“

Es könne auch sein, das einzelne Unternehmen nun ohne Not die Entgelte erhöhen und versuchen würden, auf der Preiswelle mitzuschwimmen. „Auf jeden Fall sollten sich die Verbraucher sehr gut informieren, wenn sie den Anbieter wechseln wollen.“ Angst davor, im Winter in einer kalten Wohnung zu sitzen, müsse aber niemand haben: „Auch wenn ein Anbieter bankrott geht, muss immer der Grundversorger, in der Regel das Stadtwerk vor Ort, einspringen.“ Und sollte das in Insolvenz gehen, wäre das nächstgrößte Unternehmen mit den dann meisten Kunden im Netzgebiet in der Pflicht. „Aber so etwas ist noch nie vorgekommen“ beruhigt die Energieexpertin.

Manuel Frondel, der Leiter des Kompetenzbereichs „Umwelt und Ressourcen“ am RWI Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Essen, ist allerdings der Ansicht, dass die Stadtwerke durch die gestiegenen Gaspreise zum Teil Probleme bekommen könnten: „Es ist zu hoffen, dass die Stadtwerke Reserven haben und langfristige Gas-Lieferverträge abgeschlossen haben, sonst können Verluste entstehen, wenn sie mit ihren Kunden günstige Preise vereinbart haben.“

Die Welt am Sonntag hat zehn Stadtwerke aus Nordrhein-Westfalen gefragt, wie sich bei ihnen die Energiepreis verändert haben und welche Auswirkungen das auf ihre wirtschaftliche Lage hat. Nur vier von ihnen haben geantwortet. Die Stadtwerke sind nicht nur wichtig, wenn es um die Versorgung der Bürger mit Energie geht. Die meisten Städte rechnen fest mit ihren Gewinnen im Energiebereich. Mit diesem Geld werden häufig Nahverkehrsunternehmen finanziell gestützt, aber es ist auch für viele Stadtkassen eine wichtige Einnahmequelle.

Die Stadtwerke Herten, Bonn und DSW21 aus Dortmund gaben an, dass in den vergangenen Jahren vor allem der Strompreis gestiegen ist, was allerdings nicht in erster Linie an den Beschaffungskosten gelegen hätte: Steuern, Netzentgelte und Abgaben seien in der die großen Preistreiber gewesen. „Der Anteil von Steuern, Abgaben und Umlagen mit am Haushaltsstrompreis“, teilt DSW21mit „liegt 2021 bei 51,4 Prozent. Der Anteil der Netzentgelte beträgt 25 Prozent, Beschaffung und Vertrieb – also die Kostenbestandteile auf die wir als Versorger Einfluss haben – machen nur einen Anteil von 24 Prozent aus.“ Auch bei den Gaspreisen ist die Politik der große Preistreiber. Steuern, Abgaben und Umlagen seien stark angestiegen. Grund dafür sei, sagt DSW21, die Einführung des gesetzlich festgelegten CO2-Preises im vergangenen Jahr. „Heute beträgt der Anteil von Steuern und Abgaben am Erdgaspreis für Haushalte 33 bis 35 Prozent – vor zehn Jahren waren es noch rund 25 Prozent.“ Nur knapp 41 Prozent des Erdgaspreises seien durch den Markt bestimmt und damit von dem Energieversorgungsunternehmen überhaupt beeinflussbar.

Während DEW21 und die Stadtwerke Herten an einem Gasspeicher beteiligt sind und Gas kaufen und speichern können, wenn die Preise niedrig sind, verfügen andere nicht über diese Möglichkeiten oder wollen sich aus „Wettbewerbsgründen“ nicht dazu äußern. Der Grund ist klar: Weiß ein Verkäufer, dass ein Stadtwerk dringend Gas braucht und nicht auf eigene Reserven zurückgreifen kann, ist seine Verhandlungsposition geschwächt.

Die Mehrheit der Stadtwerke, die auf die Anfrage geantwortet haben, rechnen damit, in der nächsten Zeit die Gaspreise erhöhen zu müssen. Kunden, die einen Vertrag abgeschlossen haben, der einen günstigen Preis garantiert, werden davon nicht betroffen sein. Können nicht alle von ihnen aus den Reserven mit günstigem Gas bedient werden oder haben die Unternehmen selbst keine langfristigen Lieferverträge zu niedrigen Preisen abgeschlossen, werden sie für die Stadtwerke teuer.

Wie sich die Entwicklungen auf dem Gasmarkt auf die Stadtwerke auswirken werden, wollten die meisten der befragten Stadtwerke nicht sagen. Offener waren in dieser Frage die Stadtwerke Herten: „Die momentanen Preisausschläge werden eine wirtschaftliche Auswirkung auf unser Geschäft haben. Welchen Umfang diese Auswirkungen haben werden, können wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bewerten.“ Maßgeblich sei der Verlauf des Winters.

Ob der sehr kalt, kalt oder mild wird, kann heute noch niemand sagen.

Für Manuel Frondel, den Energiefachmann des RWI, hat die Phase der Preissteigerungen gerade erst begonnen: „Die verschärften Klimaschutzziele treiben die Preise. Noch soll der CO2-Ausstoss jährlich um 2,2 Prozent gesenkt werden, bald sind es 4,8 Prozent im Jahr. Der CO2-Preis wird weiter steigen und das wird sich auf den Strompreis auswirken.“ Auch der im Rahmen der Energiewende nötige Ausbau der Netze wird Strom teurer machen. Zumindest für alle, die kein Eigenheim mit Solarzellen auf dem, Dach haben: „Die reicheren Haushalte, die ihren Strom zum Teil selbst herstellen, können sich aus dem Staub machen. Für Mieter wird der Strom teurer.“ Für Frondel besteht die Lösung im schnellen Ausbau und Offshore-Windanlagen auf dem Meer und der Senkung von Steuern und Abgaben, die den Strompreis verteuern: „Die EEG-Umlage sollte ebenso abgeschafft werden wie die Offshore- und Kraft-Wärme-Kopplungsabgabe.“

Die Zeiten günstiger Energiepreise sind für sehr lange Zeit vorbei. Das Network for Greening the Financial System hat berechnet, dass Mitte der 40er Jahre, also in 25 Jahren, die politisch gewollte Umstellung auf Erneuerbare Energien abgeschlossen sein wird. Erst dann soll Energie wieder preiswert werden. Vielleicht sogar preiswerter, als sie es jemals war. Das hoffen zumindest die Autoren der Studie. Bis dahin brauchen die Energiekunden viel Geld und Geduld.

Der Artikel erschien in einer ähnlichen Version bereits in der Welt am Sonntag

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17 Kommentare

  1. #1 | Berthold Grabe sagt am 31. Oktober 2021 um 13:45 Uhr

    „Die reicheren Haushalte, die ihren Strom zum Teil selbst herstellen, können sich aus dem Staub machen.”
    Eine blödere Behauptung lässt sich kaum aufstellen.
    Wer die Geschichte der Solardächer zuückverfolgt, merkt schnell, das gerade aus dieser Klientel zu Beginn mit der meiste Widerstand gegen die Solarförderung gekommen ist. Und zwar genau wegen dieser Effekte.
    Verkannt wird hier aber, das auch Wohlhabendere, womit nicht Reiche gemeint sind, letztlich nicht bereit sind auf Subventionen aus blankem Prinzip zu verzichten, so wohlhabend sind sie auch nicht.
    Lohnen sie Subventionen und können sie nicht verhindert werden, werden sie auch wahrgenommen.
    Das hat mit "aus dem Staub machen nichts zu tun" sondern mit einer Ordnungspolitik die eine gewisse finanzielle Potenz systematisch begünstigt, wei lsie einseitig blind eine singuläres Problem bekämpft ohne damit verbundene Wirkungne auch nur in Betracht zu ziehen.
    Hier dumme und notorische Klassenpolitik zu betreiben verkennt Ursache und Wirkung.
    Ich bin gegen Vieles auch gegen Solarförderungen gewesen, trotzdem habe ich eine Solardach, weil man sich als Bürger an dne Möglichkeitne des Ordnungsrahmen orientieren muss, will man nicht unter die Räder kommen und beträchtliche Nachteile in Kauf nehmen.
    Das Andere dem nicht ausweichen können liegt nicht in meiner Verantwortung oder anderer, die eine Solardach haben.
    Vor allem da nicht Wenige, die diese Möglichkeit nicht haben dummerweise häufiger politisch dafür votiert haben, als Andere.

  2. #2 | ccarlton sagt am 31. Oktober 2021 um 16:59 Uhr

    So Unrecht hat er nicht. Greta, Lisa und Clara sind allesamt Töchter aus wohlhabenden bis stinkreichen Häusern. Und je wohlhabender man bzw ist, desto geringer ist der Anteil am Einkommen, denn man für Energie und Lebensmittel ausgeben muss. Höhere Preise zur Beruhigung des eigenen Gewissens sind für solche Leute leicht erschwinglich.

    M.A. asozial, da sich effektiv nur die weniger begüterten einschränken müssen.

  3. #3 | paule t. sagt am 31. Oktober 2021 um 18:20 Uhr

    @ #2: Vielleicht können Sie Quellen angeben, aus denen deutlich wird, dass soziale Fragen bei den Klimaschützern nicht berücksichtigt werden? (Sie könnten die Leute übrigens ruhig mit Nachnamen oder ganzem Namen nennen – ich weiß nicht, wer "Lisa" und "Clara" sein sollen.)

    M.E. ist es eher umgekehrt, dass bei den politischen Kräften, die sich besonders für Klimaschutz einsetzen, soziale Fragen sehr wohl mitbedacht werden, wohingegen bei vielen von denen, die das mit dem Klimaschutz eh eher ruhig angehen lassen wollen, die soziale Frage genau zu diesem Zweck rausgekramt undf sonst schön ignoriert wird.

  4. #4 | ke sagt am 31. Oktober 2021 um 19:36 Uhr

    Es kommt noch hinzu, dass natürlich auch die E-Autos gut mit dem Solardach getankt werden können.
    Dass es auch bei E-Autos oder sogar Plugin-Hybride enorme Subventionen gibt, ist ein weiteres Thema.

    Was die Förderung von 2 Tonnen Fahrzeugen mit Umweltschutz zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht.

    OK, Lastenräder als Low Tech Life Style Spielzeuge werden ja auch häufig massiv gefördert.

  5. #5 | Christoph sagt am 1. November 2021 um 08:53 Uhr

    1. Es gibt Balkon Solaranlagen. Die kann sich fast jeder hinstellen.

    2. Eine große Anlage lohnt sich auch wenn sie über einen Kredit finanziert ist. Man braucht halt ein Dach. Aber nicht jeder Hausbesitzer ist auch reich.

  6. #6 | Tolduso sagt am 1. November 2021 um 09:38 Uhr

    "Die kann sich fast jeder hinstellen"
    Ob nun die Anzahl derer, die einen in die passende Himmelsrichtung zeigenden Balkon zur Verfügung haben, ein "fast jeder" rechtfertigt bezweifle ich.
    Wie sieht es denn mit einer etwaigen Genehmigungs-Pflicht durch den Vermieter aus?

  7. #7 | Rob Star sagt am 1. November 2021 um 12:06 Uhr

    "Was die Förderung von 2 Tonnen Fahrzeugen mit Umweltschutz zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht."
    Ein nicht ganz zwei Tonnen schweres Tesla Model 3 kommt mit der Energiemenge, die in weniger als zwei Litern Diesel steckt, 100km weit. Siehe bspw. http://www.Spritmonitor.de
    Die werden gefördert, weil sie um Welten effizienter sind als Verbrenner und das kommt am Ende der ganzen verdammten Menschheit zu gute. Besser sind da nur Öffis oder Fahrradfahren. Aber beides geht leider nicht immer.

  8. #8 | Andy sagt am 1. November 2021 um 12:28 Uhr

    Ich habe eine PV-Anlage, produziere 4* den Eigenverbrauch. Ich würde gern 2 oder 3 Haushalte mitversorgen mit einem Preis unter Marktniveau, DARF aber nicht. Ich werde gezwungen meinen Reststrom für 7 Cent / kWh an den Netzbetreiber zu "verschenken", statt z.B. für 25 Cent an Haushalte in Wohnungen ohne Möglichkeit einer eigenen Versorgung zu verkaufen. Das eigentlich unsoziale ist das aktuelle EEG, welches gegen EU-Recht verstößt und den Peer-to-Peer-Verkauf in Deutschland verhindert. In Österreich beispielsweise geht es problemlos Strom an Andere zu verkaufen, in Deutschland eben nicht. Dieses Problem haben viele PV- Anlagen-Besitzer. Kein Wunder daß niemand interessiert ist sein Dach wirklich voll zu bauen und wir die Energiewende nicht hinbekommen.
    PS.: Ich habe meine Anlage mit einem Kredit finanziert, weil ich nicht reich bin und Fördergeld habe ich nicht erhalten. Diese Neiddiskussion ist lächerlich und kotzt mich an.

  9. #9 | Futur sagt am 1. November 2021 um 13:04 Uhr

    Die Grundaussage stimmt jedenfalls: längst nicht jeder hat das Grundkapital um energietechnisch autarker zu werden. Und viele können nicht verkehrstechnisch umdisponieren auf den ÖPNV, da sie ohne PKW nicht ohne erheblichen Zeitaufwand zu ihrem Arbeitsplatz gelangen können. Die Subventionen schöpfen regelmäßig diejenigen ab, die schon einen Grundstock für die Anschubfinanzierung haben, ob PKW oder PV-Anlage. Dies hat nichts mit Neid zu tun, es sind Fakten!

  10. #10 | Albert Rech sagt am 1. November 2021 um 13:11 Uhr

    Die Umlage der Kosten der Energiewende auf die kWh ist tatsächlich ein Problem, da von der Energiewende alle profitieren, selbst wenn sie nur wenig Strom verbrauchen.
    Warum nicht die Kosten pro Haushalt umverteilen egal wieviel Strom dieser verbraucht, wie es bei den öffentlich-rechtlichen Medien gemacht wird?
    Ein solcher "Energiewendebeitrag" wäre einfach und gerecht.

  11. #11 | Arnold Voss sagt am 1. November 2021 um 16:29 Uhr

    @ Rob Star # 7

    Würde er nur eine Tonne wiegen, käme er wesentlich weiter. 🙂

  12. #12 | paule t. sagt am 1. November 2021 um 19:19 Uhr

    @ #9 Futur, Zitat: "Die Subventionen schöpfen regelmäßig diejenigen ab, die schon einen Grundstock für die Anschubfinanzierung haben, ob PKW oder PV-Anlage."

    Das ist völlig richtig, gilt aber auch für alles andere, wo der Staat private Investitionen fördert, wie Eigenheimförderung, Förderung privater Altersvorsorge etc.pp.
    Das spricht aber nicht dagegen, an ganz bestimmten Stellen sinnvolle neue Technologien zu fördern, sondern insgesamt dafür zu sorgen, dass die Einkommens- und Eigentumsverhältnisse weniger auseinanderklaffen.

  13. #13 | paule t. sagt am 1. November 2021 um 19:30 Uhr

    @ #10 Alber Rech: "Warum nicht die Kosten pro Haushalt umverteilen egal wieviel Strom dieser verbraucht, wie es bei den öffentlich-rechtlichen Medien gemacht wird?
    Ein solcher "Energiewendebeitrag" wäre einfach und gerecht."

    Das wäre im Gegenteil in allerhöchstem Maße ungerecht. Erstens würde es gerade Geringverdiener noch stärker belasten, da diese idR auch einen weniger energieverbrauchenden Lebensstil haben (kleinere Wohnungen, keine oder kleinere Autos, weniger Reisen, weniger Schnickschnack), und zweitens gerade die belasten, die Energie sparen.

    Deshalb wäre es, um einkommensschwache Haushalte vor den Folgen von CO2-Bepreisung u.Ä. zu schützen, ganz im Gegenteil sinnvoll, solche Abgaben nach Verbrauch zu erheben und dann die _Einnahmen_ (ganz oder teilweise) pro Kopf an die Bevölkerung zurückzugeben.

  14. #14 | Thorsten sagt am 2. November 2021 um 08:10 Uhr

    Die Co2 bepreisung bitte schnell in Richtung 150 Euro die Tone und das Geld auf alle Köpfe wieder umkegen. Das ist der richtige Weg. Sozial schwache bekommen Wohngeld und angepasst Sozialhilfen. Die, die nicht genug Geld zum Heizen haben, sind durch ihren Ignoranten Lebensstiel in der Regel selber schuld. Ist ja jetzt lange genug bekannt gewesen, das man aus Gas und Öl raus muss. Dann muß das nächste Auto Mal kleiner oder elektrisch sein und die Playstation einen Winter Mal ausbleiben. In Deutschland sind sehr wenige Leute unverschuldet zu Arm um zu heizen. Die nicht Bepreisung von CO 2 wollen dich eher die reichen, damit sie noch dickere Autos fahren können.

  15. #15 | Tagedieb sagt am 2. November 2021 um 09:37 Uhr

    @#7: Bei einer Parkplatzbreite von 2,30m bis 2,50m und Tiefe von 5,00 m in Senkrechtaufstellung zu groß für die Parkplätze in der Stadt.

    Abgesehen davon, im Ernst, wo haben Sie diese Vergleichswerte her? Da gab es doch letztens erst eine Mitteilung in der Presse, wonach die Kosten für den Betrieb von E-PKW zu niedrig angesetzt seien. Nur leider finde ich dazu nichts mehr auf die Schnelle.

  16. #16 | Schwarzes Tigerle sagt am 2. November 2021 um 18:00 Uhr

    Stimmt schon, die Platz haben profitieren. Wir haben im Wohnblock keinen Balkon, Solarpanele auf den Fensterbänken würde ~100 bis 200 Watt Spitzenleistung bringen, ok würde für die neuen LedFilament Lampen reichen (~5-7 Watt verbrauch mit Lichtleistung einer 75 Watt Birne) oder für's Notebook, dass war's dann aber auch…
    Von dem abgesehen dass diese Minipanele das 4 fache eines 1m² Modules mit 350W kosten…
    Andererseits bei meiner Ruine sobald sie bewohnbar ist: Solarpanele auf Flachdach, auf Schuppen, auf Carport, bringt sicher ~5KW peak, schätze mindestens 10KWh pro Tag, schaut schon anders aus…
    Beim Preis muss man selbst ausrechnen ob sich das rechnen würde. Meine Panele kosten etwa 500 Euro pro KW nur das Panel mit Eigenmontage (Pufferbatterie und Wechselrichter durch USV bereits vorhanden)…, nach 2 bis 3 Jahren sollte die Anlage abbezahlt sein.
    Natürlich mit Montageservice, Netzeinspeisung, Versicherung und Co. sieht es schon wieder anders aus….

  17. #17 | Holgaaa sagt am 3. November 2021 um 13:08 Uhr

    Dieser ganze Klimawahn juckt mich nicht die Bohne! Hab genug Geld um auch bis an mein Lebensende meinen geliebten Verbrenner zu fahren und mit dem Flugzeug in den Urlaub zu fliegen. Kinder hab ich auch nicht, also nach mir die Sintflut….

    Da können die Politiker machen was sie wollen, ich werde mein Verhalten nicht ändern um ein paar lächerliche Gramm CO2 einzusparen. Ich bin in keinster Weise bereit für diesen Unsinn auch nur geringfügige Abstriche bei meinem Lebensstil in Kauf zu nehmen. Wenn das Geld dann irgendwann doch nicht mehr reicht, verlege ich halt meinen Hauptwohnsitz nach Polen oder in ein anderes Land, das diesen Klimawahnsinn nicht mitmacht. Dann fahre ich schön weiter meinen Verbrenner und verbrauche günstigen Kohlestrom während in Deutschland den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen wird, um etwas zu verhindern, das nicht mehr zu verhindern ist. Also sch…. drauf.

    Achso, bevor jetzt alle verbal auf mich einprügeln: Ich bin weder AFD Wähler noch Klimaleugner. Ich bin sogar davon überzeugt, dass der vom Menschen gemachte Klimawandel existiert. Nur interessiert mich das nicht!!!

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