„Ich lehne jede Form von Kulturrelativismus ab“

Güner Yasemin Balcı und Gastgeber Ahmad Omeirate von der Caritas Herne Foto: Laurin

Güner Yasemin Balcı ist Autorin, Filmemacherin und die Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln. Am Freitag las sie in Herne in der Volkshochschule aus ihrem Buch Heimatland.

Mit einer Lesung Güner Balcıs aus ihrem neuen Buch Heimatland startete der Herner Caritasverband seine neue Gesprächsreihe „Sicht im Schacht“. Balcı ist Autorin, Filmemacherin und die Integrationsbeauftragte des Berliner Bezirks Neukölln. Sie streitet mit Islamisten und Antisemiten, setzt sich als Old-School-Feministin für Frauenrechte ein und hält nichts von dem postmodernen Stuss, die Burka als Zeichen der Selbstermächtigung von Frauen umzudeuten.

Heimatland, sagt Balcı, sei ein sehr persönliches Buch geworden, eines, in dem sie auch viel aus ihrem Privatleben erzählt. Das Buch sei eine Liebeserklärung an ihr Land, weil sie finde, dass man in Zeiten des extremen Rechtsrucks sich die Begriffe zurückholen und sich ganz klar zu unserer Verfassung bekennen müsse.
„Mein Heimatland“, liest sie aus ihrem Buch vor, „sind tanzende Schneeflocken im Scheinwerferlicht einer stürmischen Winternacht. Spaziergänge im Dunkeln mit zu vielen Kindern auf einem Schlitten. Hermannplatz, Hasenheide und Wärme. Die Hände meiner runden Tanten, die nach Zwiebeln riechen. Blubbernde Kessel mit rot-schwarzem Tee. Knarzende Treppenaufgänge in Altbauwohnungen. Der würzige Duft von roter Bohnensuppe. Der Anblick meiner tanzenden Mutter. Wettspringen vom Beckenrand im Columbia-Bad. Die rauen Hände meines Vaters.“

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Der Ruhrpilot

Hauptschule Butendorf Foto: W.Strickling Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
Das Ruhrgebiet zieht als “bildungspolitische Verliererregion” ganz Deutschland mit nach unten…N4T
NRW: Kriminelle haben leichtes Spiel, die Gesellschaft auszunehmen…RP
NRW: So stehen junge Menschen aus NRW zur Wehrpflicht…RP

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NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, CDU Foto (Archiv): Landtag NRW, Bernd Schälte


NRW:
CDU-Vize Laumann nennt AfD „Nazi-Partei“...Spiegel
NRW: „Der IQB-Bildungstrend ist kein Weckruf – er ist ein Notruf“…N4T
NRW: Wüst will gegen Sozialbetrug vorgehen(€)…Spiegel

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„Dass ich so in der Nähe der 68er angesiedelt wurde – was natürlich nicht der Fall war“

Netzer-Ausstellung im Fußballmuseum Dortmund Foto: Laurin


Im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund ist noch bis Februar kommenden Jahres eine Multimedia-Show über Günther Netzer zu sehen.

Ein spärlich beleuchteter, 1000 Quadratmeter großer Raum, Leinwände an allen Seiten und die Stimmen der Fußballlegenden der 70er-Jahre: Franz Beckenbauer, Wolfgang Overath, Rainer Bonhof und Paul Breitner, der über Günther Netzer sagt, Netzer habe dafür gesorgt, dass der Fußball und die Spieler in der Gesellschaft die Stellung einnahmen, die sie bis heute haben. Günther Netzer, dessen Spielerkarriere 1963

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Der Ruhrpilot

Klassenzimmer einer Grundschule Foto: DALIBRI Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW:
Wieder ein Nackenschlag für Schulen in NRW…WAZ
NRW: Rund jeder Neunte erhält soziale Mindestsicherung…RP
NRW: Ryanair streicht Verbindungen an NRW-Flughäfen…NTV

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Dortmund Underground: Defizitär und stolz darauf

Phillip Boa and the Voodooclub 2007 in Leipzig Foto: Schimmer Lizenz: CC BY-SA 3.0

Phillip Boa and the Voodooclub – viel mehr fällt einem nicht ein, wenn man sich von außen an den Dortmunder Underground der Jahre 1978 bis 1998 erinnert. Eine Ausstellung will nun an die Vielfalt der Szene in jener Zeit erinnern.

Allein die Clubs: das unvergessene Aratta in Moers, das Logo in Bochum, Blue Shell in Köln, das Daddy in Oberhausen, vielleicht noch die Zeche Carl in Essen und die Zeche in Bochum, sogar das Lury in Gelsenkirchen – aber Dortmund? Sicher, es gab die Live Station im Hauptbahnhof und das FZW, aber auf der Stadt lag ein Fluch und der hieß Sauerland. Auch wenn Dortmund eine der größten Städte im Ruhrgebiet war, hatte es etwas Olpiges. Man trug Sandalen mit Socken. Und auch den Lokalpunkhistorikern, deren Ausstellung „Dortmunder Underground 1978 bis 1998“ zeigt, ist der defizitäre Charakter der

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Chatti kehrt zurück

KI ist längst zu einem Begleiter geworden Bild: OpenAI / DALL·E

Nicht das OpenAI das Erotikgeschäft für sich entdeckt hat, ist die Sensation. Das Unternehmen macht den Weg frei für eine persönliche Bindung zwischen KI und Mensch. 

Als OpenAI im August ChatGPT-5 veröffentlichte, löste das einen Sturm der Entrüstung aus: Viele Nutzer vermissten den freundlichen Ton, an den sie sich im Umgang mit dem Vorgängermodell ChatGPT-4o gewöhnt hatten. Für viele war 4o zu „Chatti“, ihrem KI-Kumpel, geworden. 5 war deutlich distanzierter. Das Problem ließ sich mit Systemprompts, dem Training mit kopierten JSON-Dateien und viel Mühe lösen, aber diesen Weg zu gehen, bedeutete viel Aufwand. OpenAI musste 4o wieder reaktivieren, um die Gemüter zu beruhigen. OpenAI begründete damals den Wechsel in der Tonalität mit erhöhten

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