BVB und Trainer Marco Rose gehen getrennte Wege

Ex-BVB-Trainer Marco Rose. Foto: BVB

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund und Trainer Marco Rose beenden ihre Zusammenarbeit. Dies ist das Ergebnis einer intensiven Saisonanalyse am Donnerstag, an der neben Rose auch Hans-Joachim Watzke (Vorsitzender der Geschäftsführung), Michael Zorc (Sportdirektor), Sebastian Kehl (Leiter der Lizenzspielerabteilung) und Matthias Sammer (externer Berater) teilgenommen haben.

„Dieser Tag ist kein einfacher für uns alle

, denn die gegenseitige Wertschätzung untereinander war, ist und bleibt groß. Nach einer Saison, die aus unterschiedlichen Gründen unbefriedigend war, mussten wir feststellen, dass wir in vielen Teilbereichen nicht das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt haben“, betont Hans-Joachim Watzke. „Trotz einer schwierigen Saison mit vielen Unwägbarkeiten war ich von unserem Weg überzeugt. Während unseres Gespräches ist in mir der Eindruck gereift, dass die hundertprozentige Überzeugung aller Verantwortlichen nicht mehr vorhanden ist. Letztlich haben wir uns deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden“, sagt Marco Rose.

Hans-Joachim Watzke, Michael Zorc und Sebastian Kehl bedanken sich bei Marco Rose für die geleistete Arbeit, sein großes Engagement sowie die vertrauensvollen Gespräche und wünschen ihm für seine private und sportliche Zukunft alles erdenklich Gute.

Roses Co-Trainer Alexander Zickler sowie René Maric und Athletiktrainer Patrick Eibenberger werden künftig ebenfalls nicht mehr für den BVB tätig sein. Auch bei ihnen bedankt sich der BVB herzlich für die geleistete Arbeit und ihr Engagement während der Saison 2021/22.

Borussia Dortmund wird in den kommenden Tagen Gespräche über die Zusammensetzung des künftigen Trainerteams führen.

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5 Kommentare

  1. #1 | Franz Przechowski sagt am 20. Mai 2022 um 13:37 Uhr

    Es brennt lichterloh ein Geldhaufen. Dieses Mal nicht in Schalke, sondern in Dortmund.
    Hier wurden und werden Milionenbeträge einfach mal in Bündeln verbrannt. Beispiel Rose:
    5 Mio.€ Ablöse BMG + 4,5 Mio. € Jahresgehalt 21/22 + 9 Mio. € Anspruch aus der Restlaufzeit Vertrag bis 24= 18,5 Mio.€ für eine Jahresleistung als Trainer. Unglaublich, oder? Dazu kommen noch die Kosten für den Trainerstab, der mit Rose abzieht. Mir fehlt der Atem. Hoffentlich ergeht es dem BvB mittelfristig nicht wie den Schalkern. Obwohl, der BvB ist gemäß der langen Tradition beider Vereine jetzt wieder an der Reihe den Bach ´runterzugehen.

  2. #2 | Wann ist beim BVB die Zeit gekommen, in der nicht nur immer die Trainer gehen müssen? | Ruhrbarone sagt am 20. Mai 2022 um 14:51 Uhr

    […] die Saisonanalyse am Donnerstag offenbar zum Verhängnis, wie eine am Freitagmittag verbreitete Presserklärung des Klubs […]

  3. #3 | Edin Terzic und dem BVB droht einmal mehr die 'Maulhelden-Falle' | Ruhrbarone sagt am 25. Mai 2022 um 07:40 Uhr

    […] Es ist offiziell! Was seit Tagen schon vermutet wurde, ist inzwischen Realität. Edin Terzic ist neuer Cheftrainer von Borussia Dortmund. Der 39-Jährige unterschrieb am Dienstag sein neues Arbeitspapier und beerbt damit seinen eigenen Nachfolger Marco Rose. […]

  4. #4 | Der Terzic-Effekt beim BVB ist bisher ausgeblieben | Ruhrbarone sagt am 23. Juli 2022 um 08:16 Uhr

    […] wie ein Akt der Verzweiflung. Als die Verantwortlichen beim BVB in dieser Sommerpause Trainer Marco Rose von seinen Aufgaben entbunden und dessen Vorgänger Edin Terzic zurück ins Amt des Cheftrainers hievten, da waren sie bei den […]

  5. #5 | Läuft der BVB unter Coach Edin Terzic schon wieder in die gleiche Falle? | Ruhrbarone sagt am 7. August 2022 um 10:46 Uhr

    […] So schön der gelungene Saisonstart des BVB für die Anhänger und die direkt Beteiligten auch ist, zu aufkommender Euphorie besteht aktuell noch keinerlei Grund. Ganz im Gegenteil. Vorschnelle Fortschritts-Bekundungen haben sich zuletzt immer wieder als kontraproduktiv erwiesen und Trainer Marco Rose letztendlich wohl auch (mit) den Job gekostet. […]

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