BVB zurück am Tabellenende – Das Denkmal Klopp bekommt bedenkliche Risse

Sascha Fligge, Jürgen Klopp, Hans-Joachim Watzke und Ulrich Leitermann (Signal Iduna) (v.l.) erläuterten heute die neuen Pläne in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Sascha Fligge, Jürgen Klopp, Hans-Joachim Watzke und Ulrich Leitermann (Signal Iduna) (v.l.) wollten eigentlich ganz oben angreifen. Foto: Robin Patzwaldt

Wieder einmal hat der BVB es nicht geschafft nach einem hart erkämpften Heimsieg in der Bundesliga die so dringend erforderlichen Auswärtspunkte im Anschluss einzufahren. Nach dem 1:0-Erfolg gegen Hoffenheim, setzte es heute ein 0:1 in Berlin bei der Hertha. Ausgerechnet Ex-Borusse Julian Schieber (40.) war es vorbehalten den entscheidenden Treffer für die Hauptstädter zu erzielen.
So langsam gehen auch dem geduldigsten Fan und Beobachter die Erklärungen für die inzwischen völlig verkorkste Saison der Dortmunder, und die ständig auftretenden unglücklichen Niederlagen aus. Denn auch heute bestimmte der BVB in Berlin das Spiel, lag am Ende in allen wichtigen Statistiken klar vorn, nur bei den erzielten Toren eben nicht.

 
Da kann man dann nun inzwischen auch längst nicht immer nur von ‚Pech‘ sprechen. Der Kader der Schwarzgelben ist schließlich gespickt mit erfahrenen Nationalspielern. Heute schaffte es ein Kevin Großkreutz nicht einmal mehr in den 18er-Kader für Berlin.
Jürgen Klopp hat in den letzten Wochen viele taktische Mittel ausprobiert, hat sein Verhalten variiert, war mal Beschützer mal Kritiker der Aktiven. Er hat bekanntlich auch bereits die Karte Torwartwechsel gespielt. Nichts war bisher auf Dauer von Erfolg gekrönt. Den Erfolgen gegen Mönchengladbach und Hoffenheim, jeweils als Wendepunkte gefeiert, folgten ernüchternde Rückschläge in der jeweiligen Folgewoche.

 
Der BVB liegt aktuell wieder am Ende der Tabelle, kann sich seit Wochen, trotz inzwischen als ‚normal‘ zu bezeichnendem Verletztenstand, nicht vom Tabellenende befreien.
So langsam kommt man also tatsächlich nicht mehr drum herum auch Jürgen Klopp mal kritischer zu betrachten…
Es folgt mit den das Jahr 2014 abschließenden Begegnungen, ausgerechnet gegen den starken VfL Wolfsburg daheim und dann mit einem weiteren Mitkonkurrenten am Tabellenende, dem SV Werder Bremen auswärts, nun eine weitere Woche unter Hochdruck.
Wenn der BVB nicht auf einem Abstiegsplatz in die Winterpause gehen will, dann helfen wohl nur 4-6 Punkte aus beiden Spielen.

 
Und wie man es auch dreht und wendet, Jürgen Klopps Denkmal hat durch die nicht erfolgte Kehrtwende in den letzten Wochen deutlich an Strahlkraft verloren.
Auch er gerät nun ernsthaft ins Blickfeld. Kann der BVB tatsächlich noch lange zusehen wie das Team am Ende der Tabelle herumdümpelt, wenn die Spiele so langsam weniger werden?
Als der Vizemeister nach der Hälfte der Hinrunde am Tabellenende stand, da war das nur etwas peinlich. Aber was macht man, wenn er auch nach der kompletten Halbserie tatsächlich dort unten steht? Will man allen Ernstes riskieren mit Jürgen Klopp bis zum Ende um den Klassenerhalt spielen zu müssen, oder würde die Vereinsführung dann nicht doch vorher reagieren sollen/müssen?

 
Klassischer Weise wäre dann die Winterpause der geeignete Termin für einen Trainerwechsel. So könnte man einem neuen Übungsleiter (wer immer das auch sein sollte) noch die Vorbereitung mit auf den Weg geben.
So langsam sollte man bei Aki Watzke und Co. wohl wirklich mal darüber nachdenken mit welcher Strategie man in die Winterpause gehen würde, wenn auch die nächsten sieben Tage keinen grundlegenden Umschwung bringen, wenn man das hinter den Kulissen denn nicht eh schon längst getan hat.

 
Und aktuell sehe ich diese Trendwende, diesen Stimmungsumschwung, so leid es mir ja, ehrlich gesagt, auch selber tut das hier zu schreiben, nicht. Dafür war die Anzahl der Rückschläge in den letzten Wochen schlicht und einfach schon zu hoch, haben schon viel zu viele ausprobierte Ansätze für Veränderungen des Trainerteams nicht wirklich gezündet. Und irgendwann verbraucht sich dann auch mal der Glaube an den Umschwung bei den Spielern…

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17 Kommentare

  1. #1 | Klaus Lohmann sagt am 14. Dezember 2014 um 00:47 Uhr

    Ein sehr seltsames und dennoch bezeichnendes Bild wurde grad im Sportstudio gezeigt – nach dem Abpfiff versammeln sich die Spieler vor den eigenen Fans im Block, die mit aller Inbrunst ihren unbedingten Support und den Stolz auf ihren Verein demonstrieren, und Gündogan schaut erst still und ergriffen zu, um danach übermannt von seinen Gefühlen den Kopf links von ihm an Kubas(?) Schulter zu legen.

    Keine Schuldzuweisung, aber wenn Klopp irgendwann nach Weihnachten seinen Rücktritt als Trainer erklären sollte, darf sich nun Niemand mehr wundern.

  2. #2 | miasanverwundert sagt am 14. Dezember 2014 um 01:56 Uhr

    Ich muss schon sagen, überrascht hat mich nur eins, der Optimismus der Dortmundfans vor dem Spiel gegen die Hertha. Wie man nach dem Hoffenheimspiel auf den Gedanken gekommen ist, die Krise sei überwunden ist mir schleierhaft.

    Wie gegen Gladbach hat die wirklich grauenhafte Leistung des Gegners über die eigene hinweggetäuscht. So gut wie man sich da geredet hat war man keineswegs und wenn einige von 7 Punkten aus den letzten 3 Spielen fabuliert hatten, konnte ich mir nur an den Kopf greifen.

    Der BVB ist aktuell die schlechteste Mannschaft der Liga. Sogar Bremen, der HSV und Stuttgart spielen besser bzw, wissen einfach wie Abstiegskampf geht. Aber vor 8 Stunden hat man in Dortmund ja auch noch klammheimlich auf die EL-Plätze geschielt und gedacht „wenn Verein X und Y Punkte lassen“.

    Nun ist man sicherlich zumindest vorläufig wieder in der Realität gelandet zusätlich zu der kompletten Saison die sowieso mal wieder erdet.

  3. #3 | Robin Patzwaldt sagt am 14. Dezember 2014 um 08:36 Uhr

    @ miasanverwundert: Bei allem Respekt, aber der BVB ist sicher nicht das schlechteste Team im Abstiegskampf. Im Gegensatz zu den Konkurrenten da unten liegt der BVB in den Spielstatistiken fast immer deutlich besser. Dass er trotzdem so oft als Verlierer vom Platz geht (zumindest in der Bundesliga) macht es ja gerade so schwer erklärlich. Auch für Trainer und die sogenannten ‚Experten‘. Das Team ist eben kein ‚normaler‘ Abstiegskandidat. Macht das Problem allerdings nicht kleiner. Eher im Gegenteil. Hier ist es nicht die fehlende Klasse, sondern ganz offensichtlich (zumindest auch) ein psychisches Problem von größerem Ausmaß… Und Klopp bekommt es bisher offensichtlich nicht in den Griff.

  4. #4 | Frank sagt am 14. Dezember 2014 um 09:51 Uhr

    @miasanverwundert:
    Hätte die Bundesliga ein Kartellamt und würden bayerische Gerichte tiefer schürfen, wäre die Liga ausgeglichener. Insofern steht die laufende Saison unter einem Vorbehalt.

    Nachdem der BvB offenbar erstmal außer Gefecht ist, wen werden sich die Zocker aus der Säbener Straße als nächstes vornehmen? Schon Ausschau gehalten, wessen Jugendarbeit am fruchtbarsten läuft, wer die besten Einkäufe getätigt hat, wo es etwas abzugreifen gibt?

  5. #5 | miasanhaltbesser sagt am 14. Dezember 2014 um 13:03 Uhr

    @Robin

    Ich denke ja auch, dass es unter anderem ein psychisches Problem ist. Nur sehe ich da eben keine dauerhafte Änderung. Niemand glaubt, Dortmund würde nur noch verlieren, aber eine Serie wie man sich erhofft sich ich momentan einfach nicht machbar. Man wird sehen, wie in der Winterpause reagiert wird und dann sicherlich eine bessere Rückrunde spielen. Wenn das mit Klopp sein wird, sehe ich aber langfristig den BVB wieder im Mittelmaß verschwinden. Es braucht neue Ideen und Konzepte.

    @Frank

    Jo mit gutem Gewissen lässt es sich besser absteigen, was? Zocker sitzen übrigens in Dortmund. Da hat man es sogar so weit geschafft, dass man kurz vor dem Abgrund gewesen ist. Und die Leute, die den Karren (ua mit Hilfe aus München) aus dem Dreck gezogen haben, wiederholen die Fehler der Vergangenheit gerade mit Fehleinkäufen und sturem festhalten an falscher Vereinsphilosophie bzw. einer verzerrten Wahrnehmung der Realität.

    Wenn man Nr. 2 in Deutschland sein will, sollte man vielleicht auch mal anfangen so zu handeln. Und dann kann man sich halt diesen Werbeschmonz wie #EchteLiebe und Pöhlermentalität nicht mehr leisten. Aber bitte: Fangt doch an Reus an Gladbach, Sokratis an Bremen und GInter an Freiburg zurückzugeben. Ich glaube jeder dieser Spieler wäre aktuell froh in einer funktionierenden Mannschaft zu spielen.

  6. #6 | Klaus Lohmann sagt am 14. Dezember 2014 um 13:35 Uhr

    Wenn man sich bei Schwatzgelb im Forum umsieht, verstärkt sich dort grad die Meinung, ein Teil der Mannschaft spiele gegen den Trainer. Das würde auch zu Klopps gestriger Mannschaftsschelte in der PK nach dem Spiel passen, denn bislang hat er sich doch immer zu 120% *vor* seine Truppe gestellt, auch wenn die Fehler und Schwächen noch so offensichtlich waren. Die dafür übliche Floskel „Mannschaft hat nichts von dem umgesetzt, was wir vorher besprochen hatten“ kann man natürlich nur verifizieren, wenn man bei diesen Besprechungen dabei gewesen wäre. Aber Klopps verzweifelte Mimik am Spielfeldrand spricht momentan Bände.

    Nachdem gestern ja auch uns Kevin auf die Bank musste (und das wahrscheinlich für länger), deucht mir, dass ein etablierter Kern der Mannschaft, der aus Vor-Klopp-Zeiten übrig ist, gegen irgendwas rebelliert und Klopp darauf – siehe Weide – zumindest reagiert. Vielleicht ist ein kompletter Umbruch zur 2. Saisonhälfte oder zur nächsten Saison ja schon mit der Vereinsführung abgemacht, wer weiß?

  7. #7 | WALTER Stach sagt am 14. Dezember 2014 um 14:46 Uhr

    1.
    Klopp wird nicht, kann nicht kritisch hinterfragt werden. Er ist und bleibt für mich der mit Abstand beste Deutsche unter den Trainern von internationallem Format. Klopp gitl z.B.in England als d e r deutsche Fußballtrainer schlechthin, an dem jeder engliches Club interessiert wäre, wenn…….

    2.
    „Teile der Mannschaft gegen den Trainer…..“? Kann ich mir nciht vorstellen. Was wären denn die Spieler ohne Klopp? Jedenfalls kaum Mitglieder einer Mannschaft, die zweimal deutsche Meister,Pokalsieger, Endpielteilnehmer in der Cham.liga war.
    3.
    Im Gegensatz zu vielen Anderen- auch hier bei den Ruhrbaronen-war ich nach dem 1:0 Heinmsieg gegen Hoffenheim nicht in der Lage, bereits eine Wende zum Besseren vorauszusagen. Der BVB ist weiterhin „unten drin.“
    Ich hoffe, und zwar mit Zuversicht, darauf, daß wir spätestens vor Beginn der letzten 6 Spiele der 2.Saison da unten ‚raus sind
    3.
    Und Ratschläge, hämische Bemerkungen aus München?
    Solange kein amtierendes Vorstandsmitglied des BVB vorbestraft und der Präsident nicht wegen der Verbüßung einer Freiheitsstrafe „aus em Verkehr“ gezogen weden mußte, sollte sich niemand aus München um den BVB sorgen!

  8. #8 | Klaus Lohmann sagt am 14. Dezember 2014 um 15:43 Uhr

    @#7 WALTER Stach: Ernsthaft, welche noch verbliebenden Spieler haben sich seit Klopps Amtsantritt (und bei den Älteren eben schon seit deren Eintritt in den Verein) in ihrer physischen, spielerischen und kreativen Entwicklung denn entscheidend verbessert?
    Ich sehe grade bei den älteren „Haudegen“ wie Kehl (ihm sei’s verziehen), Sahin, Großkreuz und eben Weidenfeller nichts, was sie wertvoller machen könnte, als nur permanentes „Arbeitsbienchen“ zu sein. Selbst ein „Chancentod“-Schieber blüht woanders auf.

    Und persönlicher Stillstand gegenüber der Notwendigkeit, sich als Mannschaft weiterzuentwickeln, um den Bayern auch nur den Hauch von Paroli bieten zu können (langfristig, selbstverständlich), führt zu Frust und einer Art Null-Bock-Haltung gegenüber Trainern, die das letzte Fünkchen Willen freilegen müssen.

    Ich sage, es sind momentan nur Gerüchte von Insidern, die von internem Krach zwischen Mannschaftsteilen und dem Trainerstab berichten. Nichts für einen Leitartikel, aber in der Historie des BvB trotz aller „Echte Liebe“-Gefühlsduselei auch nichts Ungewöhnliches, also sollte man dort weiter beobachten.

  9. #9 | Thomas Weigle sagt am 14. Dezember 2014 um 16:27 Uhr

    Und ich hab bis vor ein paar Wochen gedacht, Kloppo sei unangreifbar da in der Bierstadt: So geht der Ruhm der Welt dahin, selbst wenn er schwarz-gelb und von gutem und bestem Bier befeuert ist. darauf einen Äppler.

  10. #10 | Robin Patzwaldt sagt am 14. Dezember 2014 um 16:35 Uhr

    @Thomas: Irgendwann verschleißt sich jeder Trainer bei einem Club. Das war doch schon immer so. Die Frage ist halt jeweils nur wann das passiert und wie man es möglichst weit hinauszögern kann. Den Zeitpunkt zu erkennen ist aber immer das Problem. Sieht man ja jedes Jahr quer durch die Liga wieder. Ob der Zeitpunkt in Dortmund jetzt bald erreicht sein wird, oder vielleicht auch schon überschritten ist, das ist halt die Frage. Und offenbar gibt es darauf auch noch keine definitive Antwort. Nur ist die Zeit, in der Klopp in Dortmund unantastbar war, jetzt offenkundig vorbei, wenn man so durch Medien und soziale Netzwerke surft… seine Verdienste um den Club bleiben ihm dabei doch völlig unbenommen. Doch irgendwann folgt immer ein Nachfolger. Das wird auch in diesem Falle nicht anders sein… Die Frage ist halt, ob es für den BVB besser wäre noch weiter durchzuhalten, oder aber den Impuls des Trainerwechsels für die Mannschaft in Kürze zu setzen. Wie man das dann nach außen darstellen sollte/müsste, das wäre dann der nächste Punkt den es intern zu klären gäbe. Ich würde auf einen Klopp-Rücktritt zum Ende der Hinrunde tippen, wenn gegen Wolfsburg (Mittwoch) und Bremen (Samstag) wieder nicht gewonnen werden sollte… Denn dann würde der BVB höchstwahrscheinlich auf einem Abstiegsplatz überwintern. Und das wäre schon eine harte Nummer, bei dem Kader…

  11. #11 | Thomas Weigle sagt am 14. Dezember 2014 um 16:52 Uhr

    @Robin Natürlich ist es so wie du schreibst, aber ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell und so heftig kommt. Hat man nicht vor gar nicht allzu langer Zeit den Vertag mit Klopp verlängert? Natürlich sind andererseits bald sieben Jahre eine verdammt lange Zeit. warum war es nicht schon vor der WM so weit, da war gerade ein Plätzchen am Riederwald frei geworden. Obwohl Schaaf ja einen guten Job macht, aktuell( 16.52) zweitbester Sturm, jetzt noch der Defensive auf Vordermann bringen…

  12. #12 | Klaus Lohmann sagt am 14. Dezember 2014 um 17:21 Uhr

    @Robin, @Thomas: Ich verstehe nicht so ganz, warum ihr automatisch davon ausgeht, dass *Klopp* geht. Es könnten auch einige Spieler in der Winterpause zumindest ihren Wechsel ankündigen (lassen), um eine komplett andere Struktur zu ermöglichen. Das würden auch die Fans ohne großes Murren mitmachen.

  13. #13 | Robin Patzwaldt sagt am 14. Dezember 2014 um 17:22 Uhr

    Thomas: Ich finde der BVB ist, den Verdiensten von Klopp entsprechend, sogar ausgesprochen geduldig mit ihm bisher. Auch die Fans übrigens. Andere Vereine haben ihren Trainer längst getauscht. Neben den Kellerkindern Stuttgart, Bremen, Hamburg usw. auch Schalke übrigens, bei denen die Lage damals längst nicht so kritisch war. Nur irgendwann muss sich der Verein halt überlegen, ob er die Aussagen mit Klopp notfalls auch in Liga 2 gehen zu wollen auch wirklich zur Not umsetzen will. Fände ich durchaus ehrenwert. Daran glauben tue ich aber nicht. Dafür hängt für die Zukunft des Vereins viel zu viel davon ab.

  14. #14 | Robin Patzwaldt sagt am 14. Dezember 2014 um 17:27 Uhr

    @Klaus: Das stimmt. Aber Klopp wirkt auf mich in letzter Zeit relativ entnervt und ausgelaugt. Kann sein, dass er sich über Weihnachten sammelt und dann mit ‚eisernem Besen‘ zurückkehrt. Aber für wahrscheinlicher würde ich, wenn der Erfolg bis Weihnachten nicht zurückkehren sollte, einen Rücktritt in gegenseitigem Einvernehmen halten. Wer es dann machen sollte? Keine Ahnung. Ausser Thomas Tuchel würde mir aktuell niemand einfallen, den ich mir in Dortmund auf der Bank vorstellen könnte, der aktuell auch ‚auf dem Markt ist‘.

  15. #15 | WALTER Stach sagt am 14. Dezember 2014 um 17:45 Uhr

    Klaus Lohmann,
    ich habe im Zusammenhang mit Klopp /Mannschaft und dem Gerücht, möglicherweise seien einige Spieler gegen den Trainer eingestellt -sie würden gegen ihn spielen, was m.E. ohnehin nicht geht-, nur angemerkt, daß alle “ Verdächtigen“ ohne Klopp nichts erreicht hätten -keiner von ihnen!!

    Und Spielerwechsel -zum selben Gehalt? Und wohin?- Ich sehe außer Hummels/Reuss keinen Spieler, der derzeit so interessant ist, daß er mit gestreuten Awanderungsabsichten irgend einen Verantwortlichen beim BVB aufschrecken könnte.

    Aber….ich nehme ein solches Gerüchte insgesamt nicht erns; weder die über einen Trainerwechsel noch die über den Weggang von Spielern.

    Der BVB wird die Spielzeit 2o14/2o15 mit Klopp als Trainer zu Ende bringen, und ich hoffe -ich bin mir sicher- noch einige weitere Spielzeiten. Wenn der BVB allerdings auch 2o15/2o16 die Champ.liga verpassen sollte, stellt sich die Frage nach dem Trainer, nach anderen, nach neuen Spielern von ganz alleine.

  16. #16 | Klaus Lohmann sagt am 14. Dezember 2014 um 18:24 Uhr

    @#15 WALTER Stach: Ich rede nicht von Wechselwilligen, die damit einen Verantwortlichen beim BvB aufschrecken könnten. Ich rede von einem gewollten Mannschaftsumbau, der eher die dann betroffenen Spieler „aufschrecken“ würde.

  17. #17 | Aquii sagt am 14. Dezember 2014 um 18:50 Uhr

    Klopp hat es immerhin geschafft, die Mannschaft über Jahre auf einem Level von über 100% spielen zu lassen und einige Titel gewonnen. Dass sich das nicht auf Dauer durchhalten lässt, sollte klar sein. Da ich auch gegen Wob und HB keine großartigen Ergebnisse zum Besseren erwarte, gehe ich davon aus, das der Trainer um Weihnachten einen Cut macht, sich bedankt und zurück tritt. Das war es dann.

    Zum Serienmeister aus dem Bayrischen fällt mir nur ein, dass ein Gericht, welches tief nachgebohrt hätte, soviel zu Tage gefördert hätte, das die Stadien deutlich leerer wären in dieser Saison…..

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