Gen Z in NRW: Bei so vielen kann keiner dahinterstecken

Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen mit Sparkassengebäude und Gelsenkirchener Prisma.
Am Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen wird für den 31. Oktober mobilisiert. Ob die Masse alles richtet, wird sich zeigen. Archivaufnahme von 2025. (Foto: MOs810 / Wikimedia Commons, CC BY 4.0)

Politische Kader müssten sich vor großen Demonstrationen eigentlich fürchten, wenn die Größe einer Bewegung bereits vor ihrer Vereinnahmung schützt. Auf diese beruhigende Wirkung der Menschenmenge setzt ein Vertreter der NRW-Schülervertretung. In Gelsenkirchen lässt sich unterdessen nachlesen, wer längst mitmobilisiert. Die Jugend soll ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen, und ein paar Organisationen stehen dabei ausgesprochen hilfsbereit daneben.

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Gen-Z-Proteste: Der Gucci-Laden als soziale Frage

Gucci und Bulgari am Berliner Kurfürstendamm, Archivaufnahme von 2016
Gucci am Berliner Kurfürstendamm, 2016. Symbolbild, keine Aufnahme der angekündigten Proteste. (Foto: Gerd Eichmann / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)

Für bessere Schulen braucht es mehr Lehrer, sanierte Gebäude und Geld. Ein Gucci-Laden hilft da zunächst wenig. Im Instagram-Umfeld der für den 31. Oktober 2026 angekündigten Gen-Z-Proteste hat man trotzdem schon Verwendung für ihn: Seine mögliche Plünderung wird sprachlich zur Enteignung befördert. Während ein zentraler Telegram-Kanal Gewalt ausdrücklich ablehnt, werben andere Akteure für Solidarität ohne diese lästige Unterscheidung.

Im Ruhrgebiet lässt sich zeigen, wer mitmobilisiert.

Die Aufrufe zielen auf einen bundesweiten Protesttag, unter anderem in Berlin, Hamburg, München und Köln. Es geht um Bildung, Lebenshaltungskosten und Wehrpflicht. Was daraus am 31. Oktober 2026 tatsächlich wird, ist offen. Die veröffentlichten Botschaften lassen sich schon heute prüfen.

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