The Courettes, Samstag, 23. März, Oxfest im Turock, Essen
The Courettes, Samstag, 23. März, Oxfest im Turock, Essen

„Mit welcher Sicherheit lässt sich sagen, dass Judenhass die maßgebliche Triebfeder für das Massaker am 7. Oktober war?“ Fragt Titanic, das Satire-Magazin? Judith Butler, die Gender-Ikone? Fragt die Chef-Deuterin des deutschen Weltgebetstags gemeinsam mit einem Gemeindepfarrer aus Lütgendortmund. Nicht allzu relevant, zeigt aber an, wieviel spirituelles Aroma für die Butler-Denke – “It is not a terrorist attack, it is not an antiSemitic attack” – auf Abruf steht. Allem gemeinsam: die Infamie, sie hat Niveau.
„Quälend“ sei es für sie, hatte Judith Butler, Berkeley-Professorin, Anfang März in Paris vor laufender Kamera erklärt, „quälend und schrecklich“ sich zuzugeben, dass die Hamas-Horden Widerstand leisteten, wenn sie Juden massakrierten: “It is not a terrorist attack“, sei also legitim, sagte Butler, „it is not an antiSemitic attack“, gebe also keinen niederen Beweggrund, „it is an attack against Israel“. Soll heißen: selber schuld, warum gibt es Israelis auch. Butler hat scharfen Widerspruch gefunden in deutschsprachigen Medien, ihren Versuch, blutrünstigen Judenhass als politische Option zu verhandeln, kann sich Jan Feddersen in der TAZ nur mit der entwirklichten Denke der Linguistin erklären, ihrem „Kampf um Symboliken“, in dem sie alles versuppt, was im tatsächlich „bewaffneten Kampf“ anfällt, die abgeschlachteten Omis, die entführten Babys, bestialisch verstümmelte Frauen. Das seien nur „Behauptungen“, erklärte Butler stirnzerfurcht, „wenn es Belege gibt, bedauern wir das, aber wir wollen diese Belege sehen.“

Insgesamt 117 Filme wurden für die fünf Wettbewerbe der 70. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen ausgewählt. In vielen Filmen steht die Auseinandersetzung mit aktuellen Krisen im Vordergrund: Es geht um Kriege,
Fuzzman, Freitag, 22. März, 20.00 Uhr, Wohngemeinschaft, Köln

In diesen auf vielen Ebenen eher tristen Zeiten tut es einem einfach mal gut, in ein Meer von bunten Farben einzutauchen. Dazu gibt es bei uns im Ruhrgebiet in diesem Frühjahr zwei tolle neue Möglichkeiten. Im Februar haben wir euch hier im Blog schon die neue Ausstellung von Phoenix des Lumières in Dortmund (Dalí/Gaudí) vorgestellt.
Seit wenigen Tagen gibt es rund 40 Kilometer entfernt von Dortmund eine weitere Attraktion, die in erster Linie mit ihrer Farbenpracht zu begeistern weiß, zu begutachten. Im Gasometer Oberhausen kann man jetzt ‚Planet Ozean‘ bestaunen, eine Ausstellung, die stark an die erfolgreichen Vorgänger erinnert und doch ganz eigene Akzente zu setzen weiß.

Unsere Gastautorin Antje Jelinek möchte euch heute drei Frauen aus Kyjiv vorstellen, die großartige, aggressive Punkmusik machen.
Das ukrainische Punk-Trio spielt eine spannende Mischung aus klassischem schnellen und unglaublich kraftvollen Hardcore-Punk bereichert mit Thrash-Metal-Elementen und melodischen Parts. Die

Eines der bundesweit renommiertesten Theaterfestivals ist Westwind – und es steht für ein junges Publikum. Dieses Festival wird jährlich von einem anderen professionellen Kinder- und Jugendtheater in NRW ausgerichtet. In diesem Frühsommer wird es vom 1.–8. Juni 2024 im Maschinenhaus Essen und dem Theater der kommenden Generationen zum insgesamt 40. Mal ausgetragen.

Tanz auf dem Hochofen, Lichtkunst im Stahlwerk, Straßentheater auf der Kokerei: Das Kulturleben des Ruhrgebiets rückt bei der 22. ExtraSchicht in einer einzigen Nacht in den Mittelpunkt. Die Gäste erwartet in diesem Jahr von 18 bis 2 Uhr ein fesselndes Programm mit