Juden abschlachten: Documenta-Kunst bewahrheitet sich

„Popular Front for the Liberation of Fried Chicken“ | June 2023, Brussels, by Lionel June cc 4.0

In Jordanien hat eine Shawarma-Bude neu eröffnet, aufgemacht im Stil eines westlichen Franchise, der Name des Ladens: „October 7“, Tag der Hamas-Massaker an mehr als 1100 Israelis. Ein Fastfood-Business mit bestialischem Beigeschmack, es erinnert an eines, das die Documenta zwei Jahre zuvor als „volkstümlichen Humor“ verkauft hat. In der Debatte darüber, ob „Anti-Diskriminierungsklauseln“ die Freiheit von Kunst einschränken, gibt dieser Kurzschluss von Terror und Kunst zu denken.

Ein Fastfood-Interieur, wie man es um jede Ecke findet, das Personal in uniformem Rot, auf dem Rot der Schriftzug des Logos, er erinnert an den von Naturally 7, der coolen New Yorker a-capella-Band, nur dass es hier „October 7“ heißt. Der Schawarma-Laden, der jetzt in der zentral- jordanischen Stadt Al-Mazar al-Janubi mit einer fröhlichen Party  –  Videos finden sich auf Twitter oder auch hier  –  eröffnet hat, soll Name und Logo diversen SM-Berichten zufolge bereits wieder abgelegt haben. Was aber den Eindruck, bei der Fastfood-Feier des Schlachtfestes, das Hamas ausgerichtet hat, habe es sich um eine künstlerische Intervention gehandelt, nur verstärkt: Vor zwei Jahren hat Hamja Ahsan, Documenta15-Künstler aus London, genau dieses Szenario auf der Weltkunstausstellung in Kassel plakatiert:

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Klavier-Festival Ruhr: Erinnerung an Duke Ellingtons 125. Geburtstag

Duke Ellington Foto (Ausschnitt): ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Gerber, Hans / Com_L13-0030-0005-0002 Lizenz: CC BY-SA 4.0


Das Klavier-Festival Ruhr findet in diesem Jahr unter der neuen Leitung von Katrin Zagrosek in 17 Städten zwischen Rhein und Ruhr statt. Ab dem 26. April bis zum 16. Juli 2024 veranstaltet das Festival 66 Konzerte – 67 Pianistinnen und Pianisten aus 34 Nationen wurden eingeladen.

Das Festival soll mehr denn je einen Rahmen für vielfältige Begegnungen bieten – sowohl zwischen dem Publikum und den Künstlern als auch zwischen den Künstlern untereinander. So hat

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Streicht der Bundestag das Antisemiten-Sponsoring mit Steuergeldern?

Konstituierende Sitzung des Innenausschusses 2021 Foto: Marco Urban/Bundestag Lizenz: Copyright


Am 9. November vergangenen Jahres brachten sowohl die Fraktionen der Ampel als auch die CDU/CDU-Fraktion im Bundestag Entschließungsanträge ein, die das Leben von Antisemiten in der Bundesrepublik deutlich schwerer machen könnten.

Als die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP erfuhren, dass die Unionsfraktion zur Bundestagssitzung am 9. November einen Entschließungsantrag mit dem Titel „Historische Verantwortung wahrnehmen – Jüdisches Leben in Deutschland schützen“ einbringen würde, brach Hektik aus.  Bis zum späten Nachmittag des 7. Novembers wurde an einem eigenen Antrag gearbeitet. Die Regierungsfraktionen mochten sich nicht einfach der Opposition anschließen. Die war nicht, wie sonst bei ähnlichen Themen üblich, auf die anderen demokratischen Fraktionen zugegangen, um einen gemeinsamen Antrag zu erarbeiten.

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Die Wunschmaschine: Der Mac wird heute 40


Das erste Macintosh-Modell, 1984 (Macintosh 128k) Foto: w:User:Grm wnr Lizenz: CC BY-SA 3.0 DEED


Am 24. Januar 1984 stellte Steve Jobs Flint Center in Cupertino der erste Apple-Macintosh vor. Eine neue Computer-Ära begann.

Als Steve Jobs am 24. Januar 1984 im Flint Center in Cupertino den ersten Macintosh vorstellte, begann eine neue Computer-Ära, aber keine Apple-Erfolgsgeschichte. Zwar konnte die kleine Kiste mit ihrem 8-Zoll-Monitor in dessen Inneren mit dem 8-Megahertz 68.000er von Motorola, er sollte später auch in AtariSTs und Amigas verbaut werden, die Besucher mit dem gesprochenen Satz „Hello, I´m Macintosh“ begrüßen und faszinierte die Computerszene vom ersten Tag an,

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