Weihnachtsmann Foto: Jonathan Meath Lizenz: CC BY-SA 2.5
Im Bistum Essen geht der Nikolaus mit der Zeit: Er kommt in diesem Jahr corona-konform per Videokonferenz zu Groß und und Klein. Das Bistum Essen macht es möglich, den heiligen Mann in der Zeit von Freitag bis Montag, 4. bis 7. Dezember, via Zoom zu sich nach Hause, in die Kita
Eine Mädchen-Schulklasse. Mehrere Panels.
1. Die Lehrerin steht vor der Klasse. Sprechblase: „Herzlich Willkommen in eurer neuen Klasse. Zum Kennenlernen möchte ich, dass jede von euch ihren Nachnamen und Vornamen sagt und uns kurz erzählt, was ihr Name bedeutet.“
2. Ein Mädchen mit wallendem Haar, arroganter Blick. „Ich heiße Fontaine, Paris und ich heiße so, weil sich meine Eltern in Paris kennengelernt haben.“
3. Ein anderes Mädchen, geschminkt, selbstgefällig: „Ich heiße Müller, Fleur und ich heiße so, weil meine Eltern sich in einem wundervollen Blumengarten kennengelernt haben.“
4. Ein drittes Mädchen, errötet und nervös: „Ich heiße Lage, Claire-Ann …“
„Fliegenden Bilder“ am Dortmunder U. Foto: Adolf Winkelmann
Neu konstituierter Kunst-Installation von Adolf Winkelmann wird fit für die nächsten Jahrzehnte.
Tauben und Fische, schwarz-gelbe Kickerfiguren und schäumendes Bier oder auch ein deutliches Statement gegen Rechts: Seit zehn Jahren leuchten die „Fliegenden Bilder“ vom Dortmunder U aus in die Welt. Die Installation aus 1,2 Millionen LEDs mit den mal witzigen, mal politischen, häufig auch tagesaktuellen Statements des Künstlers Adolf Winkelmann gehören längst zum Dortmunder Stadtbild und haben national wie international hohe Aufmerksamkeit erfahren. Seit Eröffnung des denkmalgeschützten Gebäudes 2010 als Zentrum für Kunst und Kreativität leuchten sie nahezu ununterbrochen. Inzwischen ist die Installation in die Jahre gekommen und teils beschädigt. Der Rat der Stadt hat bereits ein Budget von ca. 2,6 Mio. Euro für die Instandsetzung bewilligt. Nun startet die Erneuerung.
Ausgefallene Konzerte, abgesagte Festivals: Die Kulturindustrie leidet stark unter der Corona-Krise. Wie gehen Musiker damit um, wenn sie auf einmal nicht mehr auf Bühnen stehen können und ihre Einnahmen wegbrechen? Die deutsche Hip-Hop-Band Antilopen Gang hat im Sommer ihr Album „Adrenochrom“ veröffentlicht. Geschrieben und aufgenommen haben sie es in der Corona-Zeit. Bandmitglied Danger Dan erzählt im Protokoll, wie er die Zeit wahrgenommen hat und warum er sich Sorgen um die Zukunft macht.
„Ich hätte nie gedacht, dass ich meinen Bandkollegen Koljah jemals so stark vermissen würde. Aber als ich im Juni mit ihm und Panik Panzer, meinem Bruder und ebenfalls Bandkollegen, in einem Restaurant essen war, habe ich mich riesig gefreut, ihn wiederzusehen. Davor hatten wir uns monatelang nicht mehr gesehen. Wir haben die letzten Jahre unheimlich viel Zeit zusammen verbracht und auf engstem Raum im Tourbus zusammen gelebt. In normalen Zeiten war es schön, sich dann nach einer Tour auch mal aus dem Weg zu gehen. Aber die letzten Monate waren nicht normal.
Die Filmfestivals des Ruhrgebiet reagieren mit Online-Programmen auf die pandemiebedingte Schließung der Kinos und Vorführsäle. So ist die 28. Ausgabe von „Blicke – Filmfestival des Ruhrgebiets“ ab dem 18. November ausschließlich online zu erleben. Alle Filme werden jetzt zu den im Programm vorgesehenen Zeiten freigeschaltet und stehen für zehn Tage online zum
Dass uns die aktuellen Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie deutlich länger erhalten bleiben dürften als ‚nur‘ bis Ende November, wie es der Wellenbrecher-Lockdown ursprünglich vorgesehen hatte, das dürfte auch schon vor der heutigen Sitzung der Verantwortlichen sonnenklar sein. Von Lockerungen kann derzeit gar keine Rede sein. Es wird bei der Besprechung mit der Kanzlerin eher um weitere Verschärfungen der Einschränkungen gehen.
Dass das nicht anders geht, zeigen schon die aktuellen Zahlen des RKI. Von einer Senkung des Inzidenzwertes auf unter 50 Neuinfizierte pro 100.000 Leute in sieben Tagen, wie es angestrebt wird, kann derzeit jedenfalls gar keine Rede sein.
Gelockert werden können die bestehenden Regeln somit in keinem Falle. Wenn jedoch von weiteren Beschränkungen die Rede ist, werden die Details in diesen Tagen, selbst für in diesen Punkten von Querdenkern und Skeptikern gerne als ‚linientreue‘ Zeitgenossen verunglimpfte, so wie mich, immer schwerer nachvollziehbar. Neuester Schwachpunkt ist das von einigen offenbar angestrebte Verbot des diesjährigen Silvesterfeuerwerks.
Das aus vorangegangenen Cartoons bekannte Paar am Küchentisch. Der Mann in Unterhemd mit BILD-Zeitung, wütend. Die Frau mit Lockenwicklern, trinkt gelassen aus der Kaffeetasse. Alternierende Sprechblasen.
Mann: „Ich lasse mich nicht zwangsimpfen!“
Frau: „Keine Sorge. Den Impfstoff kriegen auf absehbare Zeit sowieso nur systemrelevante Menschen.“
Mann: „ICH WILL MEINEN IMPFSTOFF!“
Mitte November im Rombergpark in Dortmund. Foto(s): Robin Patzwaldt
An diesem Sonntag habe ich meine Serie von Unternehmungen für die ‚Ruhrbarone-Ausflugstipps‘ für dieses Kalenderjahr abgeschlossen. Und wie hätte ich das passender machen können, als mit einem weiteren Trip in den Dortmunder Rombergpark.
Stammleser werden sich erinnern, dass ich die neue Saison mit einem Besuch dort begonnen habe. So wollte ich dieses Jahr auch abschließen. Auch diesmal habe ich wieder ein paar Fotos für euch mitgebracht.
Nur reiche Länder können den Künstler als Lebensentwurf in größere Zahl erlauben. Nie wurde das in den vergangenen Jahrzehnten so deutlich wie in der aktuellen Krise.
Theater? Geschlossen. Kinos, Clubs, Opernhäuser und Museen ebenso. Konzerte und Lesungen finden zurzeit nicht statt. Kultur erleben die Menschen natürlich trotzdem, nur nicht live. Streamingdienste boomen, Musik und Filme stehen in noch vor wenigen Jahren unvorstellbarem Maße und zu niedrigen Preise zur Verfügung. Bücher erscheinen, neue Computerspiele kommen auf den Markt.
Auch in der Krise zeigt sich der Vorteil in einem reichen Land zu leben: Die Subventionen für die
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