Charlotte Brandi: Sängerin mit viel Charisma /Bild: Maxim Abrossimow
Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.
Törchen 4: Charlotte Brandi. Kürzlich hat sich die aus Dortmund stammende Sängerin von ihrem Schlagzeuger getrennt, das Projekt „Me & My Drummer“ ist nun Geschichte. „Wir sind sau-unterschiedlich“, sagt sie und erklärt: „Ich bin so voll der unberechenbare Temperamentshengst und Matze ist ein vielseitig begabter Mensch und ein richtig klarer Kopf. Und einer, der sehr gut Bullshit vom Rest unterscheiden kann.“ Bald erscheint nun ihr erstes Solo-Debütalbum. Es heißt „The Magician“ und wird Mitte Februar erhältlich sein. Im Zuge der Veröffentlichung geht Charlotte Brandi im April auf Tour, allerdings spielt sie dann nicht im Ruhrgebiet.
In seiner neuen Aktion „SOKO-Chemnitz“ ruft das Zentrum für politische Schönheit dazu auf, die Teilnehmer der Ausschreitungen von Chemnitz zu identifizieren und auch beim Arbeitgeber zu melden. Und wie so oft ist diese Aktion nicht frei von (durchaus berechtigter) Kritik.
Schlakks – Rap aus der Dortmunder Nordstadt /Bild: Achilles Photos
Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.
Törchen 3: Schlakks. Früher hießen die Ruhrpott-Rap-Vertreter Too Strong (Dortmund), RAG (Bochum) oder Creutzfeld & Jakob (Witten). Die Rapper Doze und der Lange von Too Strong sind heute in bürgerlichen Berufen als Dachdecker oder als Vertreter für Lacksprühdosen unterwegs. Schlakks macht es anders, er betreibt mit ein paar Leuten zusammen den Club Rekorder in der Dortmunder Nordstadt.
Die Kajüte eines Schiffs.
Sprechblase über dem Funker: „Drei lang, drei kurz, drei lang: O.S.O.“
Sprechblase über dem Kapitän: „Komisch, das ergibt keinen Sinn. Fahren wir halt weiter.“
Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.
Törchen #2: Stefan Stoppok. Kaum ein zweiter Musiker geht so cool mit seinem öffentlichen Erwartungsdruck um, wie dieser bodenständige Junge aus Essen. „Du musst wissen wofür du deine Musik machst. Zur Zeit verkommt alles immer mehr zu einem Style und einer Vermarktungs-Marketing-Blase“, sagt der Mann über sein Selbstverständnis. Wie er sich selbst sieht? „Natürlich merkt man mir den Ruhrgebietsmenschen an, doch ich habe auch einen starken Bezug zum Norden von Deutschland.“ Heute, am 1. Advent, spielt Stoppok übrigens in Essen in der Zeche Carl. Das wird ein Heimspiel!
Advent, Advent! Quasi als kleinen Adventskalender stellen wir jetzt bis zum heiligen Abend jeden Tag eine Band aus dem Ruhrgebiet vor.
Wir beginnen mit Tom Angelripper – dieser Mann aus Gelsenkirchen-Buer ist ein Unikum. Er sammelt historische Postkarten, unterhält bei Velbert ein eigenes Jagdrevier und mit seiner Band Sodom schreibt er seit 37 Jahren Heavy Metal Geschichte.