Ruhrtriennale 2019: „Ich halte Israel für einen faschistischen Staat“

Ruhrtriennale-Geschäftsführerin Vera Battis-Reese, NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen und Intendantin Stefanie Carp vor der Podiumsdiskussion


Das Programm der Ruhrtriennale 2019 ist raus. Intendantin Stefanie Carp setzt auf Provokation und präsentiert eine Künstlerin, die Israel für einen faschistischen Staat hält.

Heute wurde das neue Programm der Ruhrtriennale ins Netz gestellt. Die große Frage war: Wie wird Carp auf die Antisemitismus-Kritik des vergangenen reagieren? Die Antwort:  Gar nicht.

Mit der in Berlin lebenden israelischen Künstlerin Ofira Henig hat sie eine Regisseurin eingeladen, die bereits bei Carps Auftritt im Kulturausschuss des Landtags für Aufregung sorgte, wie ein Blick ins Protokoll der damaligen Sitzung zeigt:

 Unerträglich findet Carp es offenbar nicht, wenn der einzige demokratischen Staat im Nahen Osten als faschistisch bezeichnet wird, aber sie kann es sich ja auch erlauben: Weder Land noch RVR, welche die Carp-Show mit Millionen finanzieren, haben aus den Vorfällen um BDS Befürworter, deren Ziel die wirtschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Isolation und damit am Ende die Vernichtung Israels ist,  Konsequenzen gezogen und Carp rausgeworfen. Und Carp hat das Signal verstanden. Sie überstand die Wiedereinladung der BDS-Fanboys Young Fathers.

 

Cartoons ohne Bilder #42


Zwei Herren, einer im Anzug, der andere im Kittel, alternierende Sprechblasen.
A: Wir benötigen ein neutrales und wissenschaftlich fundiertes Sachverständigengutachten das über alle Zweifel erhaben ist, von einer unparteiischen und international anerkannten Koryphäe.
B: Da sind Sie bei mir richtig.
A: Was würde das kosten?
B: Das hängt davon ab, welches Ergebnis herauskommen soll.

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Packende Show von Spidergawd im Dortmuder FZW

Spidergawd im FZW: eine tolle und originelle Rock-Show

Zu Shows von Spidergawd packt man sich am besten ein Wechsel-T-Shirt ins Auto, denn ihre Shows sind wild und gefährlich. So auch gestern Abend in der kleinen Halle vom Dortmunder FZW, an deren Eingangstür schon vor Konzertbeginn ein „Ausverkauft“ -Schild klebte.

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Das Weiße Haus als Kät-Toon


Immer wieder Donald Trump. Zuletzt brach den Vietnam-Gipfel mit Nordkoreas Machthaber Kim ohne Ergebnisse ab. In den USA sieht sich der US-Präsident Anschuldigungen seines Ex-Anwalts Michael Cohen ausgesetzt. Die Russland-Ermittlungen von US-Sonderermittler Robert Müller, die ebenfalls in seine Richtung schießen, sollen Medienberichten zufolge kurz vor dem Abschluss stehen. Die Demokraten im US-Repräsentantenhaus haben eine umfangreiche Untersuchung zum US-Präsidenten eingeleitet. Auch das dürfte Trump in diesen Wochen noch unter Druck setzen. Dieses große Durcheinander probiert dieser Kät-Toon zusammenzufassen.

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Von Indianern und Franzosen und Süßspeisen

Darf sie das? Quelle: Flickr.com, Foto: Visit Missippi CC BY-ND 2.0

 

Ich habe am Rosenmontag einen jungen Mann gesehen, der als Gangster verkleidet war. Nadelstreifenanzug, schwarzes Hemd, weißer Hut. Da habe ich mich gefragt, ob diese Verkleidung diskriminierend gegen Kriminelle ist. Es ist schließlich eine klischeehafte Darstellung eines Verbrechers, die nichts mit der Realität gemein hat. Beim Kindermaskenzug ging eine ganze Schulklasse als Franzosen: blau-weiß gestreifte Hemden, Baskenmützen, Baguettes unter dem Arm. Und gerade diskutiert das Netz auf beiden Seiten mit härtesten Bandagen, ob Kinder sich als Indianer verkleiden sollten.

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