Aquazoo in Düsseldorf – Reizvolles Ausflugsziel und große Geduldsprobe zugleich

Foto(s): Robin Patzwaldt

Wer sich grundsätzlich gerne Zoos anschaut, der kommt im Ruhrgebiet bekanntlich nicht allzu weit. Schon seit Jahrzehnten lockt daher auch der renommierte Aquazoo/Löbbecke Museum im Düsseldorfer Norden sehr erfolgreich Tierfreunde aus dem gesamten Ruhrgebiet zu einem Besuch in die benachbarte Rheinmetropole.

Auch ich habe mit meiner Familie das Gelände am Düsseldorfer Nordpark über die Jahre hinweg regelmäßig besucht und zu schätzen gelernt. Im Herbst 2012 zum bisher letzten Mal, denn seit dem Jahre 2013 wurde die Anlage aufwändig grundsaniert. Die ursprüngliche Wiedereröffnung im Jahre 2015 konnte, ebensowenig wie der Kostenrahmen, eingehalten werden.

Erst im vergangenen September wurde der Aquazoo, also nach ziemlich genau vier Jahren der Schließung, für die Tierfreunde wieder offiziell freigegeben. Bei Wiedereröffnung im Herbst 2017 warteten dort 5000 Tiere aus 560 Arten auf die heranströmenden Besucher.

Anfangs waren die Wartezeiten und -schlangen an den Kassen jedoch nach der langen Sanierungszeit dermaßen lang, dass ich meinen Premieren-Besuch in Düsseldorf nach der Freigabe noch um einige Monate nach Hinten verschoben habe.

Am Dienstag dieser Woche war es dann jedoch endlich soweit. Ich wollte die frisch überarbeitete Anlage endlich auch persönlich einmal wieder in Augenschein nehmen, mir einen eigenen Eindruck vor Ort verschaffen, was denn wohl aus den gut 20 Mio. Euro geworden ist, die dort ausgegeben wurden, warum sich der Zeitrahmen der vorgesehenen Überarbeitung denn um rund zwei Jahre über den angedachten Eröffnungstermin hinaus ausgedehnt hat.

Und was liegt dann näher, als meine neu gesammelten Eindrücke hier bei uns im Blog mit unseren Lesern zu teilen? Schließlich ist ja bald Ostern, und der eine oder andere ist sicherlich noch auf der Suche nach einem geeigneten Ausflugsziel für die Feiertage/Ferien.

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Diskussion rund um Datensicherheit: Rückzug aus den ‚Sozialen Medien‘? – Nicht mit uns!

Wie sicher sind unsere Daten im Netz? Foto: Robin Patzwaldt

Die Sorgen um den Datenschutz wachsen in diesen Tagen scheinbar sehr rasant. Einer aktuellen Umfrage zur Folge hat fast jeder zweite Nutzer von sozialen Medien in Deutschland in diesem Zusammenhang nun bereits konkret über eine Abmeldung nachgedacht.

Ganz konkret: 49 Prozent hätten einen solchen Schritt laut einer Emnid-Umfrage schon ernsthaft erwogen, hieß es jetzt beispielsweise im ‚Focus‘ dazu. Männer (53 Prozent) tendieren demnach eher zu einer Abmeldung als Frauen (44 Prozent).

Zuletzt war bekannt geworden, dass die britische Datenanalyse-Firma ‚Cambridge Analytica‘ sich über eine App unerlaubt Zugang zu einigen Daten von mehr als 50 Millionen Profilen von Facebook-Nutzern verschafft hatte.

Auch innerhalb der Gruppe der Ruhrbarone-Autoren haben wir über die Thematik intern diskutiert. Fast jeder unserer Autoren ist zumindest bei Facebook aktiv. Viele auch bei Twitter oder Instagram. Wirklich beunruhigt erscheint von uns aktuell allerdings noch niemand zu sein.

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„1LIVE Eine Nacht in Mönchengladbach“ – Joris und Rea Garvey spielen Radiokonzerte im Sektor!

Neues Jahr, neue Stadt: 1LIVE übernimmt Mönchengladbach

„1LIVE Eine Nacht in …“ geht in die nächste Runde: Joris und Rea Garvey spielen Radiokonzerte im Sektor

1LIVE übernimmt auch in diesem Jahr eine seiner vielen Städte im Sektor: Am 30. April wird Mönchengladbach zur geilsten Stadt der Welt. Mit am Start sind dieses Mal unter anderem Robin Schulz, Lost Frequencies, Alle Farben und Moguai mit einer fetten Open-Air-DJ-Show im Hockeypark. Alleine reist Sido zu „1LIVE Eine Nacht in Mönchengladbach“. Der aktuell in Deutschland wohl erfolgreichste Rapper gibt ein Radiokonzert in der Red Box.

Das ist aber nur der erste Streich von Deutschlands erfolgreichstem jungen Radioprogramm. Die beliebte Veranstaltungsreihe „1LIVE Eine Nacht in…“ überfällt die Stadt mit vielen weiteren Hotspots und lässt ihre Hörer die ganze Nacht durchfeiern.

Darunter Senkrechtstarter Joris mit seinem aktuellen Album „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“. Es ist bei weitem nicht seine erste Nacht mit 1LIVE, aber sein anstehendes Radiokonzert in der Citykirche wird sicher eine der außergewöhnlichsten.

Ebenfalls an diesem Abend in der Sektor-Stadt dabei: Rea Garvey im „Kunstwerk“, einer super beeindruckenden, ehemaligen Speicherhalle.

Keine Party im Sektor ohne die beliebten 1LIVE-Club-Formate: Mainstream-Experte DJ Jens Gusek geht mit dem Mix von Charts, EDM und Black ab 23 Uhr im Graefen an den Start; gemeinsam mit 1LIVE Moderator Tilmann Köllner, der den Hip-Hop auf den zweiten Floor bringt. Hip-Hop mit Fokus auf Rap, R&B, Soul, Urban oder Cloud & Bass gibt es zudem auch mit 1LIVE HipHop Session Host – DJ Mugzee – in der BOX. 1LIVE Plan B-Liebhaber aufgepasst: Im Frau Manfred entflammt Christian Vorbau den Indie-Floor.

Zu guter Letzt darf JC Zeller bei solch einer Invasion an fetten Namen nicht fehlen. Zuerst führt er die Top-DJs und ihr Publikum bei der Open-Air-DJ-Show im Hockeypark mit seiner Moderation locker durch den Abend, danach fährt er im Kunstwerk – im Anschluss an das Konzert von Rea Garvey ab 23 Uhr – mit der von JC und Tobi Schäfer geprägten und legendären „1LIVE Charts-Party“ die Singlecharts und aktuellen Hits auf.

Ab dem 04. April sollen weitere Ankündigungen von besten musikalischen Überfällen für den 30. April in Mönchengladbach folgen.

Alle noch hinzukommenden, bislang noch geheimen Acts und Veranstaltungen von „1LIVE Eine Nacht in Mönchengladbach“ werden nach und nach on air gelüftet. Da diese erfahrungsgemäß schnell ausverkauft sind, lohnt es sich einzuschalten.

Seit 2000 übernimmt 1LIVE eine Stadt des Sendegebiets und bringt das Radioprogramm auf dessen Bühnen. Neben Comedy, Lesungen und Partys sind die Highlights der Nacht exklusive Radiokonzerte. Es wird nicht nur in großen Hallen performt, sondern auch in kuscheligen Locations über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Stolze 21 Mal hat „1LIVE Eine Nacht in…“ bereits eine Heimat gefunden. In diesem Jahr fiel die Wahl des Senders zum ersten Mal auf die Sektorstadt Mönchengladbach.

1LIVE Eine Nacht in Mönchengladbach am 30. April 2018

Erste Übersicht Künstler Stand 21.03.2018

Robin Schulz, Lost Frequencies, Alle Farben, Moguai, Sido, Joris, Rea Garvey, DJ Jan-Christian Zeller, Tobi Schäfer, DJ Jens Gusek, DJ Tilmann Köllner, DJ Mugzee und DJ Christian Vorbau!

Weitere Infos und Tickets auf 1live.de und sektortickets.de

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Das Konzert von Eskimo Callboy in Oberhausen

Nach der erfolgreichen Veröffentlichung ihres neuesten Albums “The Scene” im August letzten Jahres mit Platz 6 in den deutschen Album Charts, sowie ausverkauften Shows im Herbst 2017, macht die Castrop-Rauxeler Metalcore-Band Eskimo Callboy das was sie am besten können: Noch einen drauflegen! Aufgrund der großen Nachfrage haben die Jungs ihre “The Scene – Tour” um elf weitere Konzerte in Deutschland erweitert. Seit dem 08. März sind sie nun wieder unterwegs und standen heute Abend in der brechend vollen Turbinenhalle in Oberhausen auf der Bühne.  An die 1500 Fans waren gekommen, um mit den sechs jungen Musikern von Eskimo Callboy gemeinsam zu feiern.

To The Rats & Wolves und Novelists bestritten die ersten zwei Stunden das Vorprogramm, und als um Punkt neun der große Vorhang fiel und Drummer David Friedrich als erster die Bühne betrat, gab es kein Halten mehr. Ein großes “X” leuchtete im Hintergrund und stimmte direkt auf das neue Album ein, wovon Eskimo Callboy auch gleich den ersten Song zum Besten gaben.

Seit 2010 sind sie gemeinsam musikalisch unterwegs. Sie spielen Metalcore mit Post-Hardcore-Einflüssen, den sie mit Elementen des Techno mischen, sie selber nennen ihren Musikstil „Porno-Metal“ mit Texten, die man nicht zu ernst nehmen sollte.

Begeisternde Auftritte bei traditionsreichen, aber auch musikalisch unterschiedlich ausgerichteten Festivals wie Wacken oder Southside/Hurricane sowie Headliner-Slots bei Olgas Rock, Mash Up und Rockaue zeigen, wie sehr sich die Sechs im extremen Metal-Segment etabliert haben. Kein Wunder, Eskimo Callboy touren unentwegt und zementieren sich ihren hervorragenden Ruf vor allem durch ihre hochenergetische Live-Show, die einen Konzertsaal immer in einen Hexenkessel verwandelt.

Nach ihren letzten beiden Top Ten-Alben “We Are The Mess“ (2014) und “Crystals“ (2015) sowie dem Song “Best Day feat. Sido” schlagen Eskimo Callboy mit neuen Songs wie “Back In The Bizz”, “MC Thunder”, “VIP” oder der ersten Single “The Scene feat. Fronz‘ (Chris ‚Fronz‘ Fronzak von Attila) sämtlichen Szenezuordnungen erneut ein Schnippchen und liefern Hymnen für das Neue Zeitalter, in dem die unterschiedlichsten Genres eine ausgelassene Party miteinander feiern.

Wie viele Bands der neuen Generation von DIY-Künstlern haben die Castroper sich nun auch dazu entschieden,  ihr aktuelles Album “The Scene“, das am 25. August 2017 erschienen ist, selbst zu produzieren, aufzunehmen und zu mixen, ebenso ihre Videoclips. Bis dahin war es aber ein langer Weg: 2011 unterzeichnen die sechs Musiker aus dem Ruhrgebiet ihren Plattenvertrag, u.a. nachdem ihre Video-Version des Katy Perry-Hits „California Gurls“ über eine Million Mal auf YouTube angeklickt wird. 2012 erscheint das Debüt „Bury Me In Vegas“, eine erfolgreiche Asien-Tour durch Japan, China und Russland folgt. US-Touren als Support von Callejon und Asking Alexandria bilden den Grundstein für eine eigene Headliner-Tour durch Nordamerika, das dem deutsch-französischen Kultursender ‚Arte‘ eine eigene Dokumentation wert ist.

Ihre tanzbare, moderne Gitarrenmusik kommt an, u.a. spielen Eskimo Callboy auf dem renommierten Wacken-Festival, sie erhalten den Metal Hammer Award als bester Newcomer 2013. Das zweite Album „We Are The Mess“ erreicht im Januar 2014 einen sensationellen 8. Platz in den deutschen Charts (Platz 64 in Österreich). Zwei ausverkaufte Touren durch Deutschland und Europa schließen sich an. Mit ihrem dritten Album „Crystals“ steigen sie im April 2015 sogar auf Platz 6 der deutschen Charts ein (Österreich Platz 54, Schweiz Platz 70). Die parallele Tour führt sie durch sechs ausverkaufte deutsche Clubs, dann sogar nach Russland und auf diverse Festivals in Deutschland und Österreich.

Ausverkaufte Headline-Shows hierzulande sind mittlerweile Regel, internationale Tourneen folgen unter anderem mit den US-Bands Five Finger Death Punch und Papa Roach.

Und auch heute Abend ließen sie wieder keine Wünsche offen, alte und neue Songs wechselten sich ab und sorgten für eine kontinuierlich ausgelassene Feierstimmung im Publikum und auf der Bühne. Auch wenn das neue Album weniger „extrem“ rüberkommt, ist es doch genauso unverkennbar ein Eskimo-Callboy-Werk und eine hervorrangende Ergänzung zu dem Altbekannten. Ein rundum gelungener Abend, hier sind die Fotos:

Setlist ( ohne Gewähr)

The Scene, My Own Summer, We Are The Mess, Shallows, Party at the Horror House, Back in the Bizz, VIP, The Devil Within, Banshee, Muffin Purper-Gurk, Cinema (Skrillex cover), Rooftop, Pitch Blease, New Age, Is Anyone Up, Calling

Encore: Crystals, Best Day, MC Thunder

Veranstalter: Prime Entertainment

Premiere in Oberhausen: Pension Schöller

Jürgen Sarkiss und Ronja Oppelt in Pension Schöller am Theater Oberhausen (Foto: Birgit Hupfeld)

Ein Schwank geht immer. Erst recht, wenn die Regie ein Eskalationsexperte wie Martin Laberenz übernimmt. Am 23.3. hatte seine Version von Pension Schöller von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby Premiere. Das deftige berliner Lustspiel von 1890 ist ein Dauerbrenner auf den deutschsprachigen Bühnen. Der gutsituierte Phillip Klapproth wäre durchaus bereit seinem Neffen Alfred eine Anschubfinanzierung für sein neues Geschäft zu gewähren, wenn dieser dem exzentrischen Onkel den Besuch in einer echten Nervenheilanstalt ermöglicht. Da das nicht so einfach ist, laden Alfred und dessen Freund Kissling ihn einfach in die Pension Schöller.

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