Das Zeltfestival Ruhr vom 17. August bis 02. September mit Fanta Vier, James Blunt und a-ha

ZFR 2017 / Abendaufnahme

Tief im Westen entsteht alljährlich ab Mitte August eine unverwechselbare 17-tägige Erlebniswelt: Ein Meer aus hunderten weißen Pagoden und drei amtliche Eventzelte zieren das Naherholungsgebiet am Kemnader See auf der Grenze von Bochum zu Witten und bringen ein äußerst beliebtes spätsommerliches kulturelles und kulinarisches Highlight in die Region: das Zeltfestival Ruhr.

Die ZfR-Initiatoren haben bei dem diesjährigen Programm wieder alle Register gezogen. Mit aktuell  37 Veranstaltungen in den drei Eventzelten trumpft die mittlerweile elfte Auflage in der Zeit vom 17. August bis zum 02. September auf.

Und bereits 5 Wochen vor dem Startschuss ist das ZFR im Ticket-Taumel: Der Vorverkauf geht in die heiße Phase – 8 von 42 Shows sind bereits ausverkauft und die Show-Besucherzahl aus 2017 ist ebenfalls schon geknackt.

Bisherige Bestätigungen im Überblick:

  1. August

Veranstaltung 1 James Blunt

Veranstaltung 2 Wirtz

  1. August

Veranstaltung 1 Dieter Thomas Kuhn

  1. August

Veranstaltung 1 LaBrassBanda

Veranstaltung 2 Der Postillon

  1. August

Veranstaltung 1 Freundeskreis

Veranstaltung 2: Welshly Arms

  1. August

Veranstaltung 1 Die Fantastischen Vier (Ausverkauft!)

Veranstaltung 2 OMD – Orchestral Manoeuvres in the Dark

  1. August

Veranstaltung 1 Matthias Reim

  1. August

Veranstaltung 1 In Extremo

  1. August

Veranstaltung 1 Adel Tawil

Veranstaltung 2 Table Quiz

Veranstaltung 3 Comedy Camp

  1. August

Veranstaltung 1 Atze Schröder (Ausverkauft! -Zusatzshow am 29.08.)

Veranstaltung 2 Frank Goosen (Ausverkauft)

Veranstaltung 3 LMBN

  1. August

Veranstaltung 1 Gerburg Jahnke mit GästInnen

Veranstaltung 2 Wilfried Schmickler

Veranstaltung 3 Torsten Sträter (Ausverkauft!)

  1. August

Veranstaltung 1 a-ha

Veransatltung 2 Donots

Veranstaltung 3 die feisten

  1. August

Veranstaltung 1 RebellComedy

Veranstaltung 2 Torsten Sträter (Ausverkauft!)

  1. August

Veranstaltung 1 Atze Schröder (Zusatzshow!)

Veranstaltung 2 Jochen Malmsheimer

  1. August

Veranstaltung 1 Philipp Poisel

Veranstaltung 2 Julia Engelmann (Ausverkauft!)

Veranstaltung 3 Pamela Falcon & Friends (Frida Gold, Johnny Strange (Culcha Candela), Linda Teodosiu)

  1. August

Veranstaltung 1 Johannes Oerding (Ausverkauft!)

Veranstaltung 2 Alle Farben

  1. September

Veranstaltung 1 Sebastian Fitzek

Veranstaltung 2 Andreas Kieling

Veranstaltung 3 Nicole Staudinger

  1. September

Veranstaltung 1 Supertramp’s Roger Hodgson

Veranstaltung 2 Michael Mittermeier (Ausverkauft!)

 

Tickets für die bestätigten Gastspiele sind an allen Vorverkaufsstellen oder unter der Tickethotline 0180.500 42 22 verfügbar.

Weitere Infos unter www.zeltfestivalruhr.de

Ruhrtriennale: „Kulturterror absetzen ist keine Zensur“

Umstritten: Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018

Thomas Wessel, der Pfarrer der Christus-Kirche in Bochum, hat sich mit einem offenen Brief an NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (Parteilos) und Oliver Keymis (Grüne), dem Vorsitzenden des Kulturausschusses des Landtags gewandt. Wessel ist der Ansicht, dass Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp der antisemitischen BDS-Bewegung in Deutschland zum Durchbruch verholfen hat und fordert die Politik auf, einzugreifen.   

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Das Konzert von Nena in Siegen

Am gestrigen Abend begeisterte Nena im Rahmen ihrer „Nichts versäumt“-Tour rund zweitausend Fans in der Siegener Siegerlandhalle. Die treuen Anhänger der deutschen Pop-Ikone erlebten einen  kunterbunten Abend mit ihren Hits der vergangenen 40 Jahre.

Als wäre die Zeit stehengeblieben, eröffnete eine energiegeladene, junggebliebene Nena mit „Indianer“ den Abend. Spätestens als „Nur geträumt“ ertönte, riss es auch den letzten Besucher aus dem Sitz.

Ob der „Verliebt in Berlin“-Titelsong „Liebe ist“, der Klassiker „Leuchtturm“ oder der Song, den wohl die ganze Welt kennt „99 Luftballons“, bei diesem Konzert war für jeden etwas dabei.

Unermüdlich schmetterte die gebürtige Hagenerin einen Hit nach dem anderen. Unterstützt und begleitet wurde sie neben ihrer Band auch von Ihren Kindern Larissa, Sakias und Simeon.

Bis heute zählt Nena mit insgesamt 25 Millionen verkauften Tonträgern zu den weltweit erfolgreichsten Künstlern der deutschen Musikgeschichte und ist vor allem vom deutschen Pop-Himmel der 1980er Jahr nicht wegzudenken.  

Nena tourt noch bis September 2018  durch Deutschland, die Niederlande, die Schweiz und Österreich.

Text: Bianca Ludwig

Veranstalter :Sparkassenpark Mönchengladbach 

Ruhrtriennale: Frankfurt zeigt, wie das BDS-Problem gelöst werden kann

Young Fathers Foto: Ash link Lizenz: CC BY 3.0


Aus dem Debatten um Bands, die das antisemtiische BDS-Bündnis unterstützen, hat die Stadt Frankfurt Konsequenzen gezogen. Ihr Entschluss sollte zum Vorbild für das Ruhrgebiet und NRW werden.

Nachdem jüngst das Berliner Pop-Kultur-Festival von der weltweit agierenden, antisemitischen BDS-Bewegung massiv unter Druck gesetzt worden ist und Künstler zum Verzicht auf eine Teilnahme aufgefordert wurden, weil unter anderem auch die Israelische Botschaft in Berlin als Unterstützerin des Festivals auftrat, sorgt nun bei der Ruhrtriennale BDS erneut für einen Eklat. Zunächst fand sich dort im Programm das britische Hip-Hop-Trio Young Fathers, das offen seine Unterstützung für BDS bekennt.

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Ruhrtriennale: „Der Fehler war, die Young Fathers überhaupt einzuladen“

Young Fathers Foto: Ash link Lizenz: CC BY 3.0

In den vergangenen Tagen hatte Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp auf Anfragen der
Medien nicht reagiert. Heute Nachmittag brach Carp ihr Schweigen und gab dem Deutschlandfunk ein Interview. Carp sagte, die Einladung der Young Fathers hätte sie ursprünglich keine große Bedeutung beigemessen, sie sei im Rahmen des gesamten Programms der Ruhrtriennale auch kein allzu bedeutender Teil gewesen. Dann hätte eine Aktivistin eine Kampagne losgetreten. Sie habe versucht mit der Band zu sprechen, was allerdings untersagt wurde – Kontakt habe es nur mit dem Management der Young Fathers gegeben. Von denen sei dann der Vorschlag gekommen, dass sie nicht auftreten, man das aber wegen der Fans als „gecancelt“ bezeichnen solle – einen Tag später hätten die Young Fathers sich dann als Opfer inszeniert. Sie selbst würde „Wahrscheinlich an keiner BDS-Veranstaltung teilnehmen“.  Man würde ja damit auch die vielen Israelis bestrafen, die gegen die Besatzungspolitik seien. Carp sagte, dass es ein Fehler gewesen sei, die Young Fathers überhaupt einzuladen und dass es solche Fehler in Zukunft nicht mehr geben solle.  Wenn sich Carp politisch äusserte, war es so wirr, wie man es von einer ehemaligen Trotzkistin erwartet. Fun Fact für die Kenner längst verstorbener K-Gruppen: Carp beschwerte sich über „Spaltereien“.

Interview von Stefanie Carp

Mehr zu dem Thema:

Ruhrtriennale: Carp und wie wir die Welt sehen

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Israelfeindliche Band darf nicht auf Festival spielen 

Ruhrtriennale: Konzert der Young Fathers findet nicht statt

Ruhrtriennale: Young Fathers sollen sich von BDS distanzieren

Young Fathers – BDS-Band stellt neues Album auf der Ruhrtriennale vor

Ruhrtriennale: Carp und wie wir die Welt sehen

 

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018

Dass eine Band, die sich als BDS-Band erweist, ins Programm rutschen kann, hätte auch uns passieren können: Die Frage ist, wie private und staatliche Veranstalter –  mit der Christuskirche Bochum zählen wir zu den privaten, wir finanzieren uns am Markt  –  damit umgehen, wenn es passiert. Die Ruhrtriennale hat dafür jetzt eine beispielhafte Funktion, sie wird ein Maßstab sein für alle Veranstalter in NRW. Von Anfang an stand zu hoffen, es werde sich als Glücksfall erweisen, dass es die RT erwischt hat. Ein Plädoyer, von der res publica her zu denken, der öffentlichen Sache von unserem Gastautor Thomas Wessel.

Im Dezember letzten Jahres hat die Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen  –  wie andere im Lande auch  –  ihren Mitglieder geraten, keine Kippa mehr in der Öffentlichkeit zu tragen.

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Cartoons ohne Bilder #7


Griesgrämige Figur, Sprechblase: „Es gibt kein gutes Wetter – es gibt nur schlechte Kleidung.“
Bildunterschrift: Pessimist