Ruhrtriennale: Proteste gegen Antisemitismus

Am 18. August will Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp eine Diskussion zum Thema „Free Speech/Freiheit der Kunst“ veranstalten. Eine klassische Diskursverschiebung, denn bei der Debatte um die der antiisraelischen Boykottbewegung nahestehenden Band Young Fathers ging es nicht um „Free Speech“ sondern offenen Antisemitismus und Israelhass in staatlich finanzierten Räumen. Nicht Meinungsfreiheit, sondern Antisemitismus war und ist das Thema und Stefanie Carp will davon ablenken. Gleich zwei Gruppen werden am Abend des 18. August versuchen, dies zu verhindern: Israelsolidarische Linke und Juden und Jüdinnen aus einem eher bürgerlichen Spektrum wollen an dem Tag gegen Antisemitismus demonstrieren. Wo? Das ist

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Cartoons ohne Bilder #11

Bildunterschrift: Wie der Käse erfunden wurde
Zeichnung: Ein Bronzezeitpärchen, er hat eine Tonschüssel in der Hand
Sie: „Die Milch willst du doch wohl nicht mehr essen!“
Er: „Ach, die ist doch noch gut.“
Sie: „Ey, die kann man SCHNEIDEN!“

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Alles außer Pop – Grüner Druide mit Bong

Im Bermudahosendreieck zwischen Stoner Rock, Sludge und Doom treiben nicht nur jede Menge Kapuzenpullis, Bundeswehrrucksäcke und aufgeweichte Longpapers, sondern auch diverse Bands mit Namen wie Bongzilla, Weedeater oder Bongripper. Und was für ein Chlorophyll-Miraculix das ist, der für Green Druid Pate steht, auch das kann man sich denken.

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Kultur-Millionen: Diese Festivals finanzieren Land und RVR im Ruhrgebiet

Juicy Beats


Die Festival-Saison läuft und auf einigen Bühnen sorgen auch das Land Nordrhein-Westfalen und der Regionalverband Ruhr dafür, dass die Lichter nicht ausgehen. Doch die verteilen ihr Geld sehr ungleichmässig.

Ruhrpott-Rodeo, Ruhrfestspiele und Traumzeit liegen hinter uns. Bochum-Total läuft an diesem Wochenende und die Ruhrtriennale und Juicy Beats liegen noch vor uns. Die Festival-Saison 2018 läuft auch im Ruhrgebiet auf Hochtouren. Einige der Festivals werden vom Land Nordrhein-Westfalen und dem Regionalverband Ruhr  (RVR) dem Zusammenschluss der Städte und Kreise des Ruhrgebiets, finanziell unterstützt, andere nicht. Ob man diese Unterstützung

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Das hat Pina Bausch nicht verdient

„Seit Sie“ von Dimitri Papaioannou am Wuppertaler Tanztheater (Foto: Julian Mommert)

Ein Kommentar

Das Wuppertaler Tanztheater steht am Scheideweg. Zielgenau zum Beginn der Theaterferien startete der zum Ende des Jahres ausscheidende Geschäftsführer Dirk Hesse einen Generalangriff auf die künstlerische Leiterin Adolphe Binder, die erst seit Beginn der Spielzeit im Amt war. Obwohl die Informationen nur spärlich sind, deutet vieles darauf hin, dass Hesse seine Attacke von langer Hand geplant hatte. Binders Spielplan für das kommende Jahr, ausgerechnet jenes, in dem sich der Todestag Pina Bauschs zum zehnten Mal jährt, ließ er platzen, um ihr jetzt vorwerfen zu können, sie habe ihre Arbeit nicht getan. Alle schon lange schwelenden internen Konflikte wurden unter dem Deckel gehalten, um sie jetzt gezielt auspacken zu können. Zu einem Zeitpunkt, da die Tänzer noch auf Gastspiel in Paris sind, der Kulturjournalismus schon auf Theaterferien und Festivalsaison gepolt ist. Ein Vorgehen, das aus der Politik gut bekannt ist, wo unpopuläre Vorhaben gerne schnell durchgewunken werden, während die Wählerschaft angetrunken und mit Grillgut vollgestopft vor den Fernsehern sitzt und dem internationalen Fußball hinterherhechelt. 

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