Ruhrfestspielhaus Foto: Ruhrfestspiele Lizenz: CC BY-SA 3.0
Kurz vor dem großen Finale am Pfingstwochenende ziehen die Ruhrfestspiele eine durchweg positive Bilanz: Rund 56.000 Gäste besuchten die Vorstellungen, mit etwa 62.500 verkauften Karten liegt die Auslastung bei fast 90 Prozent. Nicht eingerechnet sind die rund 55.000 Besucherinnen und Besucher des Kulturvolksfestes zur Eröffnung am 1. Mai.
Du schaust gerne gute Dokumentarfilme und hast am übernächsten Donnerstag, den 12. Juni 2025, ab 19 Uhr noch nichts vor? Dann haben wir eine tolle Idee für dich!
Ulf Poschardt Foto: Martin U. K. Lengemann/WELT Lizenz: Copyright
Bei den Wiener Festwochen am letzten Freitag spricht Ulf Poschardt über das Shitbürgertum. In seinem gleichnamigen Buch beschreibt er diese ständig moralisierende bürgerliche Elite, die wichtige Positionen in Medien, Politik, Wissenschaft und Kultur besetzt und die uns vorschreiben möchte, wie wir zu leben und zu denken haben. Er rechnet in seiner Rede gnadenlos mit den Shitbürgern ab, die er dort in Wien direkt vor sich sitzen hat.
Am Emscherland in Castrop-Rauxel im Juni 2025. Foto(s): Robin Patzwaldt
Wenn man an Castrop-Rauxel denkt, kommen den meisten wohl rauchende Schlote, Zechenromantik und Ruhrgebiets-Charme in den Sinn. Doch wer sich heute ins Emscherland begibt – dem neuen grünen Herzen der Stadt – merkt schnell: Das Ruhrgebiet verändert sich. Nicht immer zum Schlechten.
Es regnet in Strömen, als wir – eine kleine Gruppe von sechs Leuten – gestern Abend gegen 21:15 Uhr vor dem PULP ankommen. Der Andrang ist riesig: Im PULP wird an diesem Samstag final bei der Old-Daddy-Revival-Party gefeiert.
Mit dem Aus für das PULP endet eine Ära in Duisburg.
Ich war früher, nach dem Start des PULP in Wanheim, Stammgast dort und habe in den letzten beiden Jahren, seitdem dort die Old-Daddy-Partys veranstaltet wurden, wieder dorthin zurückgefunden. Die Nachricht über das Aus für das PULP ist bitter: Sie bedeutet nicht weniger als das endgültige Aus für „sowas wie Nachtleben und Party“ in Duisburg.