
Über einen Monat lang, vom 14. August bis zum 26. September, wird die diesjährige Ruhrtriennale an verschiedenen Standorten des Reviers zelebriert. Ich freue mich, dass die Veranstaltungsreihe, die Musik, Musiktheater, Tanz und vieles mehr bietet, offiziell als Festival der Künste ausgewiesen ist, nicht unspezifisch unter Kultur firmiert. Etwas unglücklich kann man hingegen mit dem „Leitmotiv“ sein: Seid umschlungen. Johan Simons, dem neuen Intendanten, ist laut der frisch erschienenen Festival-Zeitung durchaus klar, dass sich dieses Leitmotiv nicht nur auf einen Akt der Freude (Schiller, Beethoven), sondern auch auf ein Umklammern und ein Ersticken beziehen kann. Er assoziiert damit, dass auch unangenehme Fragen gestellt werden könnten – doch, so ließe sich antworten, an wen? Richtet sich die Ruhrtriennale vielleicht an die Politik?





























