In den frühen Morgenstunden des 31. Mai wurde nach einem Bericht der Polizei der Eingangsbereich der linken Szene-Kneipe Hirsch Q in der Dortmunder Innenstadt von einer Gruppe Rechtsradikaler massiv beschädigt. Die Täter attackierten die gläsernen Eingangselemente gezielt mit Bierbänken und einem Teleskopschlagstock. Trotz des erheblichen Schadens gab es nach bisherigen Erkenntnissen keine Verletzten.
Weder der Ukraine noch Israel gegenüber hält Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), was er vor der Wahl versprochen hat.
Wir wissen nicht, was der englische König Heinrich V. zu seinen Truppen vor der Schlacht von Azincourt am 25. Oktober 1415 sagte, die ein Triumph seines Expeditionsheeres werden sollte. Was wir aber wissen, ist, was William Shakespeare dem König in seinem Stück Henry V.
Politisch Untote wie Ralf Stegner bevölkern weiter die Medienlandschaft, als hätte sich die Welt nicht grundlegend gewandelt. Gibt es keine zeitgemäßen Linken, die zur heutigen Lage tatsächlich etwas zu sagen haben?
Dieser Tage begegnete mir im Deutschlandfunk ein besonderes Fossil: Rudolf Hickel, Bremer Polit-Ökonom, mittlerweile 83, aber aus Sicht der Redaktion offenbar immer noch geeignet, die Weltwirtschaft, hier: Trumps Zollpolitik, in linker Weise auszulegen. Vor einem halben Jahrhundert, als ich begann, Volkswirtschaft zu studieren, gab er mit Geistesverwandten das erste linkskeynesianische Jahres-Memorandum heraus – als „Alternative“ (so der Titel der AG) zur vorherrschenden Wirtschaftspolitik. Damals war das angesagt. Aber 50 Jahre später im Zeitalter der Tech-Konzerne, KI und einer vielfältig gestörten Globalisierung: Gäbe es da nicht Andere, Jüngere, die darauf wirklich Antworten hätten?
22. Mai 2024: Kiosk von Elkana Bohbot auf dem Carmelmarkt in Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)
Noch immer sind 58 Menschen, von der islamistischen Terrorgruppe Hamas ermordete Menschen eingeschlossen, Geiseln im Terrornest Gaza. Unter ihnen z.B. Elkana Bohbot (Ruhrbarone: Elkana Bohbot verkauft kein Eis mehr). Seit nunmehr 600 Tagen. Jeden Sonntag wird, seit über einem Jahr, bei Run for Their Lives in Düsseldorf an das Schicksal der Verschleppten erinnert.
Auch an diesem Sonntag wird bei einem 18-minütigen Spaziergang für die Freilassung der Entführen, darunter auch deutsche Staatsbürger, demonstriert:
NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, DIE GRÜNEN (Foto: Roland W. Waniek)
NRW: Wirtschaft in NRW schwächelt…RP NRW: Wie in NRW eine Autobahnbrücke im Rekordtempo ersetzt wird(€)…Capital NRW:„Größte Ehre meines Lebens, hier heute zu stehen“(€)…RP
Ein Soldat der Golani-Brigade im Oktober 2023 vor dem Einsatz in Gaza Foto: IDF Spokesperson’s Unit Lizenz: CC BY-SA 3.0
Selten war Kritik an Israel so en vogue wie heute. Doch die Feinde Israels sind auch die Feinde der Bundesrepublik. Unterstützung und Dankbarkeit statt Geschichtsabwicklung wären angebracht.
Nachdem die Hamas und ihre Verbündeten, oft mit Unterstützung von Zivilisten aus Gaza, Israel am 7. Oktober 2023 fast 1.200 Menschen ermordet und 250, darunter zwölf Deutsche, als Geiseln verschleppt hatten, schlug die israelische Armee zurück. Der Gaza-Krieg hält nunmehr 600 Tage an, und Israel hat auf keiner Ebene gewonnen: Medial hatte das Land den Krieg bereits verloren, noch während die Killerkommandos auf seinem Territorium aktiv
Wolodymyr Oleksandrowytsch Selenskyj Foto: President Of Ukraine from Україна Lizenz: CC0
NRW:Selenskyj sagt Karlspreis-Teilnahme wegen drohender russischer Großoffensive ab(€)…Spiegel NRW:Ursula von der Leyen hat den Karlspreis nicht verdient(€)…NZZ NRW: Von Corona zu Cannabis(€)…FAZ
Pro-Hamas-Demonstranten im Umfeld der SPD-Abschlusskundgebung zur Europawahl in Duisburg (Foto: Roland W. Waniek)
Die Zahl antisemitischer Vorfälle in Nordrhein-Westfalen ist 2024 dramatisch gestiegen. Laut dem aktuellen Jahresbericht der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS NRW) wurden 940 Fälle dokumentiert – ein Anstieg von 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Das entspricht im Schnitt 18 Vorfällen pro Woche. 2023 waren es noch 13.
großer Jubel: syrische Flüchtlingsfamilie nach dem Sturz des Assad-Regimes. Foto: Ludwig Greven
… ist aber trozdem richtig, um die irreguläre Einwanderung einzudämmen und die Gesellschaft und die Kommunen vor Überlastung zu schützen. Dafür sind allerdings noch viele weitere Schritte notwendig. Persönliche Erfahrungen
Die neue Bundesregierung macht Ernst. Nach den verschärften Kontrollen an den Grenzen bringt das schwarz-rote Kabinett in Rekordzeit erste gesetzliche Maßnahmen gegen die ungesteuerte Einwanderung auf den Weg, für die Merz verteufelt wurde, als er sie vor der Wahl im Bundestag zur Abstimmung stellte. Nicht nur, weil er und die Union dafür die Zustimmung der AfD in Kauf nahmen, sondern weil der SPD wie den Grünen und anderen die ganze Richtung nicht passte. Jetzt macht sie mit. Und das ist gut so.