Mehr Geld für Panzer statt für palästinensische Terrorpartys

Kampfpanzer Leopard 2 A6 der Bundeswehr (Foto: Bundeswehr/Michael Mandt)

Als die Hamas gestern die Leichname der von ihr ermordeten Geiseln, darunter die Kinder Kfir und Ariel Bibas, die zum Zeitpunkt ihrer Entführung im Oktober 2023 gerade einmal acht Monate beziehungsweise vier Jahre alt waren, freigab, wurden ihre Särge durch eine jubelnde Menschenmenge gefahren. Wer so feiern kann, braucht keine Hilfe.

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Zwischen Barbarei und Zivilisation. Ukrainer in Bochum #2

„Den Fluss bewachen, um Kiew zu schützen“. Die Rosawa by Xsandriel cc 4.0

Unter Stalin verhungert, von den Russen erschossen. Vor den Deutschen geflohen, von den Russen gerettet. Vor den Russen geflohen, von den Deutschen gerettet. Was Vasyl Kulynych von seiner Familie erzählt, ist unfassbar wie das Jahrhundert, die Geschichte einer ukrainischen Familie.  

Allein der Ort seiner Geburt, Magnitogorsk im Ural, mehr als 2 ½ Tausend Kilometer von Kiew entfernt, es war im ersten Jahr nach Stalins Tod. Heute lebt Vasyl, 70 Jahre alt, mit Kindern und Enkelkindern in Bochum, sein Weg an die Ruhr ist einer durch ein Jahrhundert der Gewalt:

„Meine Großeltern habe ich nie kennen gelernt, sie starben vor dem Zweiten Weltkrieg  – die einen in der großen Hungersnot in der Ukraine, die 1932/33 von der kommunistischen Regierung künstlich erzeugt worden war …“   

dem geplanten Verhungern fielen mindestens drei und bis zu sieben Millionen Ukrainer zum Opfer, Ende November 2022 hat der Deutsche Bundestag den Holodomor (holod = Hunger, moryty = morden) ein Menschheitsverbrechen genannt  –

„… die anderen durch Armut oder kommunistische Kugeln. Der Vater meines Vaters wurde im Alter von 40 Jahren von den Kommunisten mithilfe eines konstruierten Vorwurfs am 5. Mai 1938 im örtlichen Gefängnis erschossen. In der außergerichtlichen Urteilsbegründung hieß es: ‚Zur Feier des 120. Geburtstags von Karl Marx – erschießen.‘ 1956 wurde mein Großvater posthum rehabilitiert.“

Da war Vasyls Vater 13 Jahre alt, drei Jahre später, im Juni 1941, fiel die deutsche Wehrmacht in Russland ein:

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Der Ruhrpilot

NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Hendrik Wüst – Anti-Merz und linker Brutus am Rhein? Von wegen!…Welt
NRW: Gewalt im Wahlkampf nimmt zu…RP
NRW: Gastwirte starten Außenbewirtung…AHGZ

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Kyjiw 1240: Im Moment verloren – in der Geschichte gesiegt

Ausschnitt aus „Siege of Kiev by Batu in 1240 (miniature from the Russian Facial chronicle of the 16th century)“ (Quelle: Wikimedia – Public Domain)

1240 standen die Mongolen unter Batu Khan mit zehntausende Reitern vor den Mauern Kyjiw (ehemals: Kiews), unaufhaltsam seit Jahrzehnten, hatten sie sich die Fürstentümer einverleibt. Kyjiw war das nächste Ziel. Die Kyjiwer wussten, was kam. Sie waren in der Unterzahl – gerade einmal 1.000 Verteidiger. Keine Hilfe aus keiner Richtung. Die Mongolen forderten die Übergabe der Stadt. Kyjiw antwortete mit Pfeilen.

Die Belagerung dauerte knapp zehn Tage. Die Mauern hielten den ersten Ansturm, widerstanden Rammböcken und Belagerungstürmen. Katapulte schleuderten unaufhörlich Steine auf die Stadt. Die Verteidiger verbrannten Brücken, errichteten Barrikaden, setzten Brandpfeile gegen die feindlichen Maschinen ein. Tag für Tag fielen mehr Männer, doch keiner wich zurück.

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20.02.2025: In Düsseldorf trauert man um die ermordeten Geiseln

Erinnerung an Kfir Bibas, Platz der Geiseln, Tel Aviv, 25.01.2025 (Foto: Peter Ansmann)
Erinnerung an Kfir Bibas, Platz der Geiseln, Tel Aviv, 25.01.2025 (Foto: Peter Ansmann)

Gehofft, dass die von der islamistischen Mörderbande Hamas entführte Familie Bibas lebendig nach Israel zurückkehrt, hatte man bis zum Schluss. Diese Hoffnung ist jetzt zerschlagen worden.  Die Terrororganisation Hamas hat gestern bekannt gegeben, dass heute vier tote Geiseln nach Israel überführt werden: Oded Lifshitz, die deutsch-israelische Geisel Shiri Bibas und ihre beiden Kinder Kfir und Ariel. Der Vater, Jarden Bibas, kam im Zuge des Geiselabkommens, am 1. Februar 2025 frei.

Die Bundesregierung unterstützt die Mörder aktuell immer noch großzügig über die Finanzierung des Terrorhilfswerks UNRWA.

In Düsseldorf wird heute Abend bei einer Mahnwache an die ermordeten Geisel erinnert:

Der Ruhrpilot

VRR-Bahn Zug (Foto: Roland W. Waniek)


NRW:
Streik im ÖPNV wird NRW lahmlegen…WAZ
NRW: „Wie es im Moment ist, geht es nicht weiter“(€)…FAZ
NRW: „Dann bin ich derjenige, der da keine Gnade kennt“…Welt

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TU Dortmund ermittelt Fehleranfälligkeit von KI-Wahlhilfen

Wahlchat Screenshot: Ruhrbarone

Wahlhilfe-Tools, die auf Künstlicher Intelligenz basieren, informieren interaktiv über die Wahlprogramme der Parteien. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund fanden jedoch eine hohe Fehleranfälligkeit bei der Interpretation von Informationen, widersprüchliche Antworten bei der Wiederholung von Fragen und Lücken im Schutz vor Manipulationsversuchen.

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Der Ruhrpilot

Messer mit feststehender Klinge Foto: Asugar Lizenz: CC BY-SA 4.0


NRW:
Weg frei für weitere Waffenverbotszonen…WA
NRW: Aus der Wut ist Ratlosigkeit geworden…KStA
NRW: Gesundheitsberufe gegen Rassismus und Gewalt…DAZ

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NSU-Mord in Hamburg: RUB-Professor wird Sprecher eines Forschungsteams zur Aufarbeitung

Foto: Franziska Kraufmann dpa/lsw

Die Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) gehören zu den erschreckendsten Terroranschlägen der jüngeren deutschen Geschichte. Ihr voller Entstehungskontext bleibt bis heute ungeklärt – selbst nach 15 Untersuchungsausschüssen und einem abgeschlossenen Strafverfahren. Jetzt soll ein unabhängiges Forschungsteam den Mord an Süleyman Taşköprü am 27. Juni 2001 in Hamburg erneut untersuchen. Prof. Dr. Constantin Goschler von der Ruhr-Universität Bochum wird als Sprecher des interdisziplinären Teams fungieren. Gemeinsam mit Dr. Daniela Hunold (HWR Berlin), Dr. Charlotte Schmitt-Leonardy (Uni Bielefeld) und Dr. Wolfgang Seibel (Uni Konstanz) analysiert er, wie und warum die Aufklärung und Strafverfolgung des Hamburger NSU-Mords scheiterte.

Systemische Ursachen im Fokus

Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen nicht nur die Morde selbst, sondern die strukturellen Dynamiken, die sie ermöglicht haben – und die Reaktionen darauf.

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