Schon wieder eine Gewalttat gegen Obdachlose in Dortmund

Die Stadt Dortmund kommt gerade nicht aus den Negativ-Schlagzeilen – hier ein Blick auf das Union-Viertel | Foto: Peter Hesse

Die Gewalttaten gegen wohnungslose Menschen in Dortmund reißen nicht ab. Bereits am Osterwochenende hat ein bisher unbekannter Täter den Schlafplatz einer wohnungslosen Frau in Brand gesetzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes.

Das Dortmunder Strassenmagazin bodo schreibt heute über das Attentat: Einige Spuren sind vor dem Geschäftseingang noch zu sehen, auf dem Boden sind Flecken, wahrscheinlich vom Löschen. Einige Sachen der Frau, die ihren Namen nicht öffentlich wissen will, sind kaputt gegangen, eine Plane angesengt. Sie selbst blieb aber unverletzt. „Wichtig ist, dass dir nichts passiert ist“, sagt ein Passant zu ihr.

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Chorwerk Ruhr und die Mysterien

Suzanne Valadon, Der Geigenkasten, Paris 1923. Sammlung Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris | Public Domain

Ukrainer, die ihr Leben geben, um Putins Terror zu stoppen, Israelis, die ihr Leben geben, um Hamas-Terror zu stoppen, Chorwerk Ruhr besingt Mysterien.

André Caplet war gerade zum Leiter der Pariser Oper berufen worden, als der Erste Weltkrieg ausbrach, der 38jährige meldete sich zum Militär, wurde bei einem Gasangriff schwer verletzt, hat das Gemetzel durchlebt. Seinen Beruf, das Dirigieren, musste er aufgeben, im Ersten Weltkrieg sind mehr als 1,3 Millionen französischer Soldaten gefallen. In dem Jahr, in dem Frankreich das Ruhrgebiet besetzt  –  in Deutschland beginnt ein Krisenjahr wie keines zuvor, gleichzeitig beginnen die Roaring Twenties  – , 1923 also schreibt Caplet ein Werk, mit dem er versucht, den immensen Schrecken etwas entgegen zu setzen, die grauenhaften Bilder im Kopf zu übermalen. Eine Gegenwelt, die er erschließt, indem er das Leben eines Juden erzählt, wie es sich in den Augen seiner Mutter gespiegelt haben mag.

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„Selbstbestimmungsgesetz gefährdet massiv die elterliche Fürsorge und die Unversehrtheit von Kindern und Jugendlichen“

Bundesfamilienminsterin Lisa Paus (Grüne) Foto (Ausschnitt): Rafael P. D. Suppmann Lizenz: CC BY-SA 4.0


Der Verein Frauenheldinnen fordert die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, ein Signal für den Schutz von Frauen und Kindern zu setzen und am Freitag, den 12. April, das sog. „Selbstbestimmungsgesetz“ SBGG in 2. und 3. Lesung abzulehnen.

Die beliebige Wahl des Geschlechtseintrags verletze die Rechte und dringend nötigen Schutzräume von Frauen, erklärt der Verein Frauenheldinnen in einer am Dienbstag veröffentlichten Erklärung. Sie beeinträchtige die Meinungsfreiheit und die Sicherheit des Rechtsverkehrs und verführe Kinder und Jugendliche dazu, sich mit vermeintlich geschlechtsändernden Pubertätsblockern, Hormonen und Operationen ihrer Gesundheit und Fruchtbarkeit zu berauben.

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Ruhrgebiet: Islamistische Organisation fordert Kalifat in Deutschland

Propaganda von Muslim Interaktiv Screenshot: Ruhrbarone

Ein Aktivist der islamistischen Organisation „Muslim Interaktiv“ hat Mitte März einen Vortrag in Gladbeck gehalten, darin äußerte er sich auch zu einer möglichen Entstehung eines Kalifats. Das zeigen Recherchen der in Bielefeld erscheinenden „Neuen Westfälischen“ (Mittwochausgabe). NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) unterstrich gegenüber der Zeitung eine Verbotsforderung.

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Zwei Dokumentarfilme thematisieren den Naziterror in Dortmund

Filmvorführung „Nordstadt unterm Hakenkreuz“ am 30.03.1989 in Gaststätte Zeppelin.
Foto: SPD-Videogruppe Dortmund Lizenz: Copyright


Zwei Filme beziehen Position zum Naziterror in Dortmund: Beim kommenden Museumsgespräch im Hoesch-Museum (Eberhardstr. 12) sind zwei kurze Dokumentarfilme aus dem Jahr 1989 zu sehen.

Beide Filme stehen unter dem Motto „Wehret den Anfängen“ und waren ein Zeichen gegen den erstarkten Neonazismus der 1980er-Jahre. Die Filme „Nordstadt unterm Hakenkreuz“ und „Naziterror in Dortmund“ werden im Hoesch-Museum Dortmund am Donnerstag, 11. April, um 18 Uhr und am Sonntag, 14. April, um 15 Uhr gezeigt.

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„Wir stehen  uneingeschränkt an der Seite der Jüdinnen und Juden“

Demonstration für Israel und die Freilassung der Geiseln in Köln Foto: Kaya Gercek


In Köln erinnern 450 Menschen an die israelischen Geiseln.
Von unserem Gastautor Roland Kaufhold.

Sechs Monate sind vergangen seit dem barbarischen, zwei Jahre lang minutiös vorbereiteten Angriffskrieg der Hamas gegen Israel. Noch immer befinden sich 133 Geiseln in der Hand der Terroristen. Und den Ermordeten bleibt höchstens noch die Erinnerung. Diese zumindest sollten wir ihnen nicht verweigern.

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