Die eigentlichen Gewinner sind am Ende Islamisten – und das wäre fatal

Fragmente eines abgefangenen iranischen Flugkörpers schlugen am 19. März 2026 auf dem Gelände der Ölraffinerien in Haifa ein Foto: Hanay Lizenz: CC BY-SA 4.0


Ich will ja keine schlechte Stimmung verbreiten, aber es sieht zurzeit so aus, als würden die USA und Israel den Krieg gegen den Iran trotz deutlicher militärischer Überlegenheit strategisch und politisch verlieren. Von unserem Gastautor Seok-Hwan Hong.

Die Vergleiche zur US-Invasion in Vietnam, der Invasion der UdSSR in Afghanistan oder eben Russlands „militärischer

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Geht Demokratie nur in der Dunkelheit?

Ausgehmeile in Bochum: Das Bermuda-Dreieck Foto: Roland W. Waniek Überarbeitet: Dall-E/OpenAI


Am Samstag findet zum 18. Mal die Earth Hour statt. Zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr sollen die Bürger das Licht ausschalten. Die Stadt Bochum will mit der Dunkelstunde nicht nur für das Klima, sondern auch für die Demokratie demonstrieren.

Die Idee eine Stunde lang das Licht auszuschalten, um ein Zeichen für die Umwelt, das Klima oder die Streifenhörnchen zu setzen ist schon immer dumm und reaktionär gewesen: Die Earth Hour  steht für eine menschenfeindliche Ideologie, die in Armut und Verzicht und nicht in technologischem Fortschritt die Lösung der Umweltprobleme sieht.

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Steinmeiers kleiner Krieg gegen Trump und Merz

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Foto: Steffen Prößdorf Lizenz: CC BY-SA 4.0

Der Bundespräsident überschreitet seine Befugnisse, indem er den Krieg gegen das iranische Terrorregime als „völkerrechtswidrig“ einstuft, was nur der Bundesregierung zusteht. Passt: 2019 hatte er den Mullahs zum 40. Jahrestag ihrer Machtergreifung gratuliert und als Außenminister Appeasement ihnen und Putin gegenüber betrieben. Höchste Zeit, dass er verschwindet.

„Nicht unser Krieg!“ Hinter dieser Parole versammeln sie wieder einmal nicht nur unverbesserliche Pazifisten, sondern die meisten Deutschen – im vom Kanzler, Außenminister und nun auch Präsidenten geschürten falschen Glauben, der von den Teheraner Theokraten seit 1979 geführte Krieg  gegen Israel und den Westen ginge „uns“ nichts an. Ebenso die Gegenschläge Israels und der USA und das Feuer, das die Revolutionsgarden darauf im ganzen Nahen Osten entzündet haben inclusive Sperrung der für die Weltwirtschaft überlebenswichtigen Straße von Hormus.

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Warum ist die Transideologie so erfolgreich?

Transaktivisten in London Foto: Jwslubbock Lizenz: CC BY-SA 4.0


Oft wird von ihren Protagonisten die Existenz einer Trans- oder Genderideologie bestritten. Dabei ist sie mit den Diskussionen über das Selbstbestimmungsgesetz, mit den Unisex-Toiletten und der Gendersprache in unserer Gesellschaft überall präsent und wurde in vielen Bereichen bereits zur Normalität erklärt. Nicht nur durch den trotzigen Satz „Transfrauen sind Frauen. Punkt.“ ist der Erfolg dieser Ideologie, die keine sein will, kaum zu übersehen.

Die Trans- oder Genderideologie ist eine Ideologie, die besagt, dass das Geschlecht zugewiesen wird und man sein Geschlecht selbst definieren kann. Das ideologische Denken fängt im Prinzip damit an, dass man vom „bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht“ spricht. Bei fast allen Menschen ist das Geschlecht aber unmittelbar nach der Geburt ganz eindeutig und ohne weitere Untersuchungen erkennbar.  Falls ein Fall von extrem seltener Intersexualität

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Könnte Pistorius die SPD retten?

In der Bevölkerung, aber nicht in der SPD beliebt: Verteidigungsminister Boris Pistorus. Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Über Jahrzehnte haben sich viele an den Sozialdemokraten abgearbeitet. Aber die wollten nicht hören, wechselten ständig erfolglos ihre Führung und machten ihr Programm immer linksgrüner, fern ihrer einstigen Wählerschaft. Die Dauerkrise wurde zur Existenzkrise. Ist jetzt, nach den neuerlichen Wahldebakeln in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, ihr Ende nahe?

1972 habe ich für Willy Brandt Wahlkampf gemacht: „Willy wählen!“ Aus vollstem Herzen, wie viele. Als Nicht-Juso. Da war die SPD auf der Höhe der Zeit, die an Mitgliedern (eine Millon!) und Wählerstimmen stärkste Partei. Die geistig führende, fortschrittliche Kraft in der (linken) Mitte der Gesellschaft. Sie wusste, was sie wollte. Die Mehrheit der Bürger wusste es auch und fand es gut.

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Und schon wieder ein Katastrophenabend für die SPD

Wahlsieger Gordon Schnieder (CDU) Foto: Torsten Silz Lizenz: CC BY 4.0

Trotz ihres beliebten Spitzenkandidaten, dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Alexander Schweitzer, konnte sich die SPD nicht gegen die CDU und ihren im Land nicht sonderlich bekannten Kandidaten Gordon Schnieder durchsetzen: Sie verlor je nach Hochrechnung um die neun Prozent und liegt deutlich hinter der Union. Schweitzers Amtsbonus  war schlicht zu klein für die Last, die die SPD inzwischen mit sich herumträgt. Nach 35 Jahren wird die CDU wieder den

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